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[Genin] Kasai Genso

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Beiträge: 72

Wohnort: Kumogakure

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Themenstarter Themenstarter

1

Sonntag, 7. September 2008, 15:44

Kasai Genso



Die Bilder sind von mir selbst zusammengestellt und bearbeitet, stammen jedoch alle aus dem Anime Naruto und gehören ihren jeweiligen Besitzern.
Quellen: Bild 1; Bild 2; Bild 3

Name: Kasai, Genso

Geburtsdatum/Alter: Genso ist am 12. 7. 12 vor Zen Saiki geboren, also 16 Jahre alt.

Größe: 1,77 m

Gewicht: 68 kg

Geschlecht: männlich

Aussehen: Genso hat eine eher schlanke und wenig durchtrainierte Figur, bei einer Größe von 1,74 Metern. Er hat kurzes, schwarzes Haar, dass sich zu einer unbändigen Frisur formt und dunkle Augen. Besonders auffällig sind mehrere Narben in seinem Gesicht, welche er sich bei früheren Missionen zuzog. Eine davon verläuft von rechts oben nach links unten direkt unter seinem rechtem Auge. Sie hat ungefähr eine Länge von 8 Centimetern. Die zweite Narbe könnte man auch als zwei verschiedene betrachten, die sich nur zufällig auf seiner linken Wange kreuzen. Die beiden Narben haben mit ungefähr 9 Centimetern eine ähnliche länge wie jene, die unter seinem Auge liegt. Glücklicherweise kann man die Narben getrost nur als kosmetisches Markel betrachten, da sie zu keinerlei Einschränkungen führen.
In seiner Freizeit, wie auch auf Missionen trägt Genso einen langen grauen Schal mit braunen Streifen, der mehrmals um seinen Hals gewickelt ist und dessen Ende über seine Brust hinunter bis zu seinen Knien fällt. Am Oberkörper trägt Genso weißes T-Shirt, dass größtenteils von einer deutlich zu weiten und kurzärmeligen, aber offen getragenen, Jacke verdeckt wird. Die Jacke hat einen ähnlichen Grauton wie auch sein Schal und das Symbol der Familie Kasai ist deutlich auf dem Rücken abgebildet. Des weiteren trägt er eine weiße Dreiviertel-Hose und typische, blaue Ninja-Sandalen. Auf der rechten Seite ist sein Bein am Oberschenkel, über der Hose, mit Bandagen umwickelt. Darüber trägt Genso eine kleine, schwarze Tasche für Shuriken. Zwei weitere, in diesem Fall beige, Taschen für andere Ausrüstungsgegenstände trägt Genso rechts am Rücken an seinem Gürtel. Darüber ist ein Aikuchi mit einfacher Holzscheide befestigt. Des weiteren sind am Gürtel noch zwei verschieden Lederetuis für ein Fernrohr und eine Drahtrolle. Auf seinem Rücken trägt Genso einen ca. 1,80m großen mit Bandagen umwickelten Stab. Dieser ist mit einem Band um ihn geschnallt. An diesem hängt zur Verzierung ein Anhänger mit dem Kasai Clansymbol. Um Gensos Unterarme sind ebenfalls Bandagen gewickelt, über welchen sich jeweils metallene, jedoch schon leicht verschlissene, Armprotektoren, die auch seine oberen Handflächen durch eine weitere Metallplatte schützen, befinden. Gensos Stirnprotektor trägt er mit ausgebreiteten Tuch über den Kopf. Die Farbe des Bandes ist dunkelblau.

Rang:
Akademist - 6 Jahre
Genin - 12 Jahre

Clan/Familie: Genso gehört keinem besonderem Ninja-Clan an, doch stammt er aus einer Familie, in der einige Mitglieder als Shinobi diente. Leider hat Genso jedoch nur noch wenige Verwandte und nur einen einzigen aus näheren Verhältnissen. Da seine Mutter bei seiner Geburt starb und Genso keine älteren Geschwister hat verblieb ihm eigentlich nur noch sein Vater. Dieser war bis zum Tod seiner Frau selbst Shinobi im Range eines Jounin. Aufgrund der Unfähigkeit den Tod seiner Frau zu verarbeiten gab sich Gensos Vater, Kasai Nomu, jeglichem vorstellbarem Laster hin und wurde unehrenhaft aus seinem Dienst entlassen. Gensos Verhältnis zu seinem Vater ist deshalb nachvollziehbar schlecht.
Aufgrund dieser schwachen Familienbande entschloss sich Genso Begründer des "flammenden Kasai Clans Kumogakures" zu werden. Seitdem er diesen Entschluss fasste investierte er schon jede Menge Energie in dieses Vorhaben. Clansymbole wurden entworfen, Schriftrollen verfasst, Pläne für großartige Clangebäude geschmiedet und Gedanken über mögliche Geheime Clantechniken gemacht. Die Tatsache ein Clanoberhaupt ohne Clan (seinen Vater zählt Genso nicht zu den Mitgliedern seines Clans) und ohne jegliche Vergangenheit auf welche man sich berufen könnte zu sein stört ihn dabei wenig. Irgendwie muss man ja mal anfangen, denkt sich der junge Shinobi und verkündet bei jeder Gelegenheit die sich bietet stolz seinen Posten als ehrenvoller Begründer des Kasai-Clans. Zwar wird er oft dafür belächelt, doch stört ihn das nicht.

Geburtsort: Kumogakure

Aufenthaltsort: Kumogakure

Team: Hikari Senshu; Ryu Shigeko

Sensei: Sagittarius Arashi

Elementzuneigung: Genso hat eine besonders starke Neigung zum Element Feuer.

Beherrschte Elemente: Genso beherrscht das Katon Element.

Waffen/Inventar:
Gensos Ausrüstung in Form einer Liste:

Gensos Ausrüstung


  • 2 Armschützer/Nadelwerfer mit jeweils 2 Senbon
  • 2 Schuhklingen
  • Beintasche
    • 15 Shuriken

  • Gürtel
    • 1 Aikuchi (kurzes Tanto ohne Stichtblatt; in Saya (Scheide) aus einfachen Holz)
    • 100 m Draht (Auf Spule mit Lederverkleidung)
    • 1 altes, hochwertiges Fernrohr mit Gravierung aus dem Familienbesitz der Familie Kasai (in Lederetui)
    • Taschen
      • 5 Kunai (davon 2 mit jeweils einem Jibaku Fuda präpariert)
      • 30 Makibishi
      • 24 Senbon (8 davon mit Glöckchen und Draht präpariert)
      • 1 Dietrich
      • 40 Jibaku Fuda
      • 30 Bömbchen
      • 5 kleine Blendgranaten
      • 10 m grau gefärbter Draht
      • 10 m grün gefärbter Draht
      • 1 Spiegel mit 15 Centimeter langem Griff und Scharnier zum Ausspähen und Blenden
      • 8 Beutel mit "Zettelchen"
      • 5 Pfefferbomben (Tasche am Gürtel)
      • Schriftrollen
        • 55 Kunai (davon 15 mit Draht mit 10 Jibaku Fuda präperiert)
        • 85 Shuriken
        • 220 Makibishi
        • 2 Magazine für den "Kasai Nadelwerfer" (2x 120 Senbon)
        • 1 "Kasai Nadelwerfer" (mit 120 Senbon Magazin und Trageschlaufe)
        • 8 "Stachelschweine"
        • 2 Bomben
        • 10 Nadelsprenkler
        • 15 Kunaischleudern mit jeweils 4 Kunai
        • 4 mit 10 Jibaku Fuda präperierte Vogelscheuchen
        • 1 ausgehölter Baumstamm mit Bombe und Jibaku Fuda präperiert
        • 2 große Shuriken
        • 1 Fuuma Shuriken mit langem Draht (zug am Draht lässt die Klingen hinausschiessen)
        • 2 große Netze
        • 1 Decke

      • Medizinbeutel
        • 2 Blutstoppillen
        • 2 Soldatenpillen
        • 2 Pillen zur Anregung der Blutproduktion bei hohem Blutverlust
        • 1 Verbandpäckchen
        • 1 Nadel und Faden

  • 1 Rucksack (nur bei mehrtägigen Missionen) mit Inhalt zum Überleben in der Wildnis (Nahrung, Wasser, Zelt, weiter Mantel, kleiner Kocher)


Besondere Gegenstände


Stachelschwein
Eine von Gensos Konstruktionen. Das wiederverwendbare und robuste Grundgerüst ist eine metallene, hohle und etwa faustgroße Kugel. Sie hat zahlreiche kleine Fassungen, die eine passende breite für Fukiburi (die kleine ca. 7 cm große Version des Senbons) haben. Die Kugel besteht aus zwei Halbkugeln, die sich über 2 verschlüsse fest miteinander verbinden lassen. Dies ist notwendig um sie wieder verwenden zu können, da sich im inneren ein Sprengkern befindet, der eine größere Version eines "Bömbchens" darstellt. Dieser wird in der Mitte durch die in die Fassungen gesteckten Fukiburi fixiert. Sobald dieser Kern gezündet wird schiessen die Fukiburi, welche zuvor mit ein wenig Klebstoff darin gehindert wurden aus den Fassungen zu rutschen, mit hoher Geschwindigkeit hinaus. Bei der Nutzung der Stachelschweine ist jedoch vorsicht geboten, da die Fukiburi ein gutes Stück aus der Grundfassung hinausreichen. Jedoch ist über eine kleine Öse am Grundgerüst ein Draht befestigt, der es immerhin ermöglicht die Stachelschweine zu nutzen ohne sie direkt anzufassen. Grundsätzlich löst die Waffen durch das hineinleiten von Chakra nach kurzer Zeit aus. Um sie jedoch auch in seinen Fallen einfacher nutzen zu können präperiert Genso die Stachelschweine bei Bedarf mit sehr empfindlichen "Zettelchen" (siehe unten), die bereits auf sehr schwache Erschütterungen reagieren. Für den Transport ist diese Version jedoch ungeeignet und muss somit immer kurz vor dem Gebrauch vorbereitet oder in einer Schriftrolle mitgeführt werden. Insgesamt hat eine Kugel 38 Fassungen. Es werden also 38 Fukiburi abgeschossen.

Kasai Nadelwerfer

Ein ca. 1,80m großer Stab, der mithilfe eines Kurbelantriebs an der Seite benutzt wird. Am oberen Ende des Stabes befinden sich 4 Kupferläufe auf einem metallenen, kugelförmigen Aufsatz. Die 4 Läufe drehen sich bei Benutzung der Krubel, wobei bei einmaligen Drehen immer ein Lauf nachgeladen und einer abgefeuert wird. Die Feuerrate und Durchschlagskraft des Mechanismus hängt stark von der aufgewendeten Kraft ab. Bei der für ihn schnellstmöglichen Benutzung schafft es Genso 4 Senbon pro Sekunde abzufeuern. Es sind bis zu 30 Sekunden Dauerfeuer möglich, da der Stab bis zu 120 Senbon fasst. Die senbon sind innerhalb des kugelförmigen Aufsatzes in einem Kasten. Die Kugel hat eine kleine Tür die sich öffenen lässt. Über diese Öffnung kann der leere Kasten durch einen befüllten ersetzt werden. Das direkte Nachfüllen des Kasten würde im Kampf zu viel Zeit in Anspruch nehmen, da die Senbon einzeln eingesetzt werden müssen um ein gut funktierendes Abschiessen zu gewährleisten. Die Problematik mit dem Stab besteht jedoch darin, dass ihn Genso nach alten Plänen aus einer Kasai Schriftrolle selbst gebaut hat. Fehlfunktionen sind also an der Tagesordnung. Des weiteren ist die Präzision mit dem Stab eher eingeschränkt. Am unteren Ende ist zusätzlich noch eine kegelförmige, metallene Spitze, die für den Nahkampf als Hilfe genutzt werden kann, oder um den Stab zur Stabilisierung in den Boden zu rammen. Sie ist ca. 5 cm lang.
Der Kugelförmige Aufsatz des Stabes ist mit dem Clansymbol der Kasai verziert und ein kleiner Kasai-Anhänger ist an dem Stab selbst befestigt. Beim Transport des Stabes ist um die Läufe ein rotes Tuch gebunden um die Waffe zu schützen. Die meiste Zeit sind auch zum Teil Bandagen um den Holzstab gewickelt.

Armschützer/Nadelwerfer
Genso hat seine Armschützer modifiziert und in sie Nadelwerfer integriert. Diese funktionieren über einen Federmechanismus der einfach durch das ziehen an einer Schnur ausgelöst wird. Pro Armschützer sind jeweils 2 Läufe vorhanden. Diese sind unter der metallenen Oberfläche der Unterarmschützer in die Polsterung integriert. Die Schnur zum Auslösen der Nadelwerfer ist durch ein winziges Loch in der Metallplatte geführt und ein kleiner Metallring an ihrem Ende erleichtert das Benutzen. Um sich beim Feuern nicht selsbt in die Hand zu schiessen muss diese abgeknickt werden. Die Zuverlässigkeit dieser Gerätschaft befindet sich auf dem Niveau anderer Genso Konstruktionen.

Zettelchen
Die Zettelchen sind kleine Jibaku Fuda, die Genso gerne in seinen Kämpfen verwendet. Besonders oft benutzt er sie für seine Fallen um eine sehr große Fläche auf ein Mal eindecken zu können. Die Zettelchen haben eine deutlich geringere Sprengkraft als ihre größeren Brüder, doch liegt ihre Stärke in ihrer Anzahl. Genso transporiert sie in kleinen Beuteln, die ungefähr 100 der Zettel fassen. Die Beutel sind mit einer Schleife verschlossen, die sich bei ruckartigem Ziehen öffnet. Da Genso die Zettelchen selbst herstellt ist auch bei ihnen Vorsicht geboten. Blindgänger sind an der Tagesordnung.

Pfefferbombe
Gensos Pfefferbomben funktionieren nach dem gleichen Prinzip wie gewöhnliche Rauchbombem, sondern aber statt Rauch eine vergleichsweise kleine Wolke Pfefferpulver aus. Diese greift bei Kontakt die Schleimhäute des Gegners an, wodurch direkte Treffer ins Gesicht für das arme Opfer fatale Folgen haben. Zwar hält die Wirkung nicht lange an und verursacht für gewöhnlich keine bleibenden Schäden, doch für die durchschnittliche Länge eines Kampfes ist mit brennenden Reizungen in Augen und Rachenbereich zu rechnen, die für eine eingeschränkte Kampffähigkeit sorgen sollen. Der Nutzen dieser Waffe ist zwar nicht abzustreiten, doch konnte sie von Genso nur unter großen Anstrengungen und unfreiwilligen Selbstversuchen entwickelt und hergestellt werden, was dazu geführt hat, dass dieser sie nur mit äußerster Vorsicht verwendet.

Schuhklinge
Als Schuhklinge beschreibt Genso die ca. 8 cm langen doppel geschliffenen Springmesser, die er in die Sohlen seiner Sandalen integriert hat und nach vorne aus de Spitze hinausreichen. Der Sprungmechanismus wird hierbei durch starke Erschütterung ausgelöst, die einfach durch das Aufschlagen der Rückseite der Ferse auf dem Boden zu erreichen ist. Als Genso-Konstruktion muss dieses jedoch gelegentlich öfters wiederholt werden, oder auch schon mal mit unfreiwilliger Auslösung gerechnet werden. Das Wiedereinfahren der Klinge ist durch die gleiche Prozedur wie das Ausfahren zu bewerkstelligen (natürlich wie immer mit zweifelhafter Effektivität).

Bombe
Wenn Jibaku Fuda oder Bömbchen nicht reichen kommt Gensos Bombe zum Einsatz. Eine im Durchschnitt 30 cm Kugel prall gefüllt mit Sprengstoff, die für den richtigen Wumms in seinen Fallen sorgt. Die Konstruktion des recht simplen Sprengkörpers, der durch ein außen angebrachtes Jibaku Fuda oder ähnliches gezündet werden kann, ist nicht das eigentliche Problem, sondern das Auftreiben der für die Herstellung erforderlchen Materialien, die entweder aus teurem legalen, oder unvertretbar unsicheren illegalen Umfeld zu beziehen sind. Bei dem jungen Kasai kann man in den meisten Fällen von letzterem Ausgehen.

Kunaischleuder
Die Kunaischleudern gehören zu den wichtigsten Bestandteilen von Gensos Grundausrüstung und sind die am häufigsten verwendeten Mechanismen für seine Fallen. Die Abschussvorrichtungen sind mit jeweils vier Kunai bestückt und können entweder darauf eingestellt werden durch einfachen Zug (also im Sinne eines Stolperdrahtes als Auslöser) oder durch vorherige Spannung, die gelöst wird (also z.B. ein Draht, der die Vorrichtung spannt, irgendwo befestigt wird und beim Durchtrennen oder Lösen die Spannung, und somit den Schuss, freigibt) ausgelöst zu werden. Des weiteren haben die einfachen Metall- und Holzkonstruktionen an ihrer Unterseite angebrachte kleine Stacheln, die für besseren Halt sorgen sollen, und mehrere Ösen, die für zusätzliche Befestigung durch Draht oder Seile verwendet werden.
Die Kunaischleudern sind im Vergleich zu anderen Tüfteleien Gensos von außerordentlicher Qualität (obwohl selbst dies nicht besonders viel heißt), da allgemein zugängliche Baupläne für ähnliche Waffen einfach erhältlich sind und der Genin mit ihnen am meisten arbeitet, wodurch sich die Erfolgsquote mit der Zeit und jedem ausversehen in die eigene Richtung geschossenem Kunai verbesserte.


Kampfstil: Genso hat es sich zur Gewohnheit gemacht seinen Gegner nicht direkt und offen anzugreifen. Viel lieber sucht er sich bei einer Konfrontation zunächst ein gutes Versteck um über eine Taktik nachzudenken. Unglücklicher Weise hat Genso jedoch oft Probleme damit sich bei einer Provokation zurückzuhalten und Verrät seinem Gegner durch wilde Beschimpfungen und plötzliches aufspringen aus dem Gestrüpp nur zu gerne sein Versteck. Sollte er jedoch nicht provoziert werden oder sich mal ausnahmsweise Beherrschen, so bleibt Genso bei seiner gewöhnlichen Taktik und somit auch mit geducktem Kopf im Gestrüpp. Von dort aus versucht er den Gegner nun mit seinen Techniken abzulenken, zu verwirren oder sonst wie unaufmerksam zu machen. Dazu nutzt er auch nicht selten kleinere Fallen, die er nach Möglichkeit platziert und von seinem Versteck aus auslöst. Sobald Genso dann eine Lücke in der Verteidigung seines Gegner sieht nutzt er diese Gelegenheit so schnell wie möglich aus um eine finale Attacke auszuführen. Diese besteht meistens darin den Feind aus dem Hinterhalt mit seinem Aikuchi zu attackieren, kann jedoch auch aus einer größeren Falle oder ähnlichem bestehen.
Des weiteren sind Gensos Fähigkeiten grundsätzlich gut für eine unterstützende Rolle innerhalb eines Teams, doch steht ihm dafür gelegentlich seine Persönlichkeit im Weg. Sobald er sich jedoch in eine Gruppe gut eingefunden hat, ist er auch durchaus bereit seinem Team auf diese Weise zu helfen.

Stärken: Genso zeichnet sich durch eine hohe Intelligenz aus und ausgeglichen guten Fähigkeiten in Gen- und Ninjutsu. Zusätzlich trägt er in Schriftrollen versiegelt ständig eine halbe Waffenkammer mit sich rum, die im Kampf oft eine große Hilfe ist.

Schwächen: Zum größten Teil kann sich Genso glücklich Schätzen in den Meisten Dingen zumindest grob durchschnittliche Fähigkeiten zu besitzen, allerdings ist er in körperlicher Stärke, Geschwindigkeit und Tai-Jutsu vielen gegenüber im Nachteil. Seine Angewohnheit agressiv zu reagieren unterstützt Genso bei seinem Kampfstil eher weniger und ist auch in der Zusammenarbeit mit Teammitgliedern eher unpraktisch.

Besonderheiten: Durch Gensos recht zweifelhafte Karierre als Taschendieb und kleiner Gauner hat er sich die ein oder andere, auch für Ninja nützliche, Fähigkeit angeeignet. So ist er geschickt darin Leuten ihre Geldbörse oder andere Gegenstände zu entwenden. Auch wenn dies bei anderen Ninja natürlich nicht so leicht fällt, ist selbst dies für ihn mit Konzentration möglich, wenn seine Opfer gerade unvorsichtig sind. Des weiteren hat er sogar gelernt wie man Schlösser knackt um sich die Öffnungszeiten eines Ladens persönlich noch etwas zu erweitern. Außerdem ist er recht geübt darin Ärger aus dem Weg zu gehen, was im Klartext bedeutet, dass er gut darin ist sich davon zu schleichen und zu verstecken. Zwar gehört dies auch zum Basiswissen eines Shinobi, doch sind bei Genso diese Fähigkeiten besonders ausgeprägt.
Des weiteren hat Genso das seltsame Hobby Waffen und Fallen aus überschüssiger Ninjaausrüstung und zusammengeklauten Schrott zu bauen. Zu seinem Unglück fehlt ihm jedoch gutes Werkzeug und er ist zusätzlich auch nicht gerade übermäßig begabt darin. Aus diesen Gründen haben seine Waffen und Fallen gelegentlich Fehlfunktionen und die Angewohnheit in der Nähe von Genso, oder bereits bei ihrer Herstellung, auszulösen.
Unter diesen manigfaltigen Beschäftigungen leidet jedoch auch Gensos Training, da es nicht unbedingt einfach ist zwischen dem Aufbessern der Haushaltskasse und der Konstruktion von Waffen mit zweifelhafter Effektivität, eine Übungsstunde einzuschieben. Sein alter Sensei machte ihm daher auch den Vorwurf, dass Genso schon längst erfolgtreich an den Chuuninprüfung hätte teilnehmen können, würde er sich nur darauf Konzentrieren.

Persönlichkeit: Genso ist trotz nicht gerade glücklicher Vergangenheit ein aufgewecktes Kerlchen, dass Freude am Leben hat und sich auch gerne den ein oder anderen Spaß erlaubt. Er bezeichnet sich selbst als Draufgänger und treibt sich oft und gerne in den Straßen Kumogakures rum. Dass er dabei auch gelgentlich etwas mitgehen lässt, ist für ihn dabei keine größere moralische Last. Er achtet jedoch nur von Menschen zu stehlen, die seiner Einschätzung nach, den Verlust ohne weiteres verkraften können. Ein weiteres wichtiges Kriterium bei der Wahl seiner unwissenden Wohltäter ist für Genso, dass sie so aussehen als ob er, auch wenn er ertappt werden sollte, vor ihnen ohne eine zuvorige Abreibung fliehen kann.
Gerne miemt Genso den gelassenen und lässigen Shinobi, doch ob ihm das jedoch immer gelingt steht jedoch auf einem ganz anderen Blatt. Oft ist Genso einfach nur ein kleines Großmaul mit zu großem Ego. Besonders wenn er provoziert wird bricht er aus seiner Rolle des coolen Kleinganobvens gerne aus und hat die Gewohnheit wilde Beschimpfungen um sich zu werfen.
Nichts desto trotz ist er ein loyaler und stolzer Geselle, der seine Teamkollegen un die Ehre seines Clans verteidigt, wenn es drauf ankommt.

Charakterstory:

Auftritt eines Helden

Ungeduldig wartete ein junger Ninja auf einer Bank an einem abgelegenen Platz Kumogakures. Mit gesenktem Kopf starrte er auf einen kleinen Ball, den er ruhelos auf den Boden titschen liess, als er plötzlich etwas in seinem Augenwinkel sah. Es war Atsuko, ein Mädchen, welches er aus der Ninjaakademie kannte. "Hallo Yoshi!", sagte das Mädchen fröhlich. Langsam drehte Yoshi seinen Kopf hin zu dem Mädchen. "Hallo Atsuko.", antwortete der Junge trocken. "Bist du nicht auch schon aufgeregt, dass wir jetzt endlich Genin sind? Ich bin schon total gespannt auf unseren Jounin-Sensei!", fuhr Atsuko aufgeregt fort. "Mhm.", bejahte Yoshi knapp. "Ich bin es auf jeden Fall.", sagte Atsuko und liess sich neben Yoshi nieder, der wieder damit angefangen hatte den Ball auf und ab titschen zu lassen. "Ich frage mich wo unser Sensei und Genso bleiben.", sprach Atsuko ihren momentanen Gedanken laut aus. Bei dem Namen des dritten Teammitglieds schien die lockere Haltung des neuen Genin Yoshi sich zu verkrampfen. "Genso...", sagte er mit unterdrückter Wut als er den Ball wieder auffing und diesen mit seiner Hand feste und verkrampft umschloss. "Oh, stimmt ja.", sagte Atsuko leicht verlegen. "Du und Genso, ihr versteht euch ja nicht besonders gut. Er ist zwar etwas albern, aber ich hoffe ihr beide kommt miteinander klar. Immerhin müssen wir die nächsten Jahre als Team gut zusammenarbeiten!", versuchte das Mädchen ihren Teamkollegen aufzumuntern. Dieser verkrampfte seine Hand um den Ball nur noch mehr und festigte seinen Griff als ihm die mehr als unangenehme Tatsache erneut vor Augen geführt wurde. Es hätte jeder seiner alten Klassenkameraden sein können, doch es musste unbedingt Kasai Genso sein. Dieser nervige Zwerg, der sich ständig groß aufspielte und versuchte lässig zu wirken. Und das obwohl er eine lächerliche Witzfigur war, die gar nichts richtig machen konnte. Yoshi konnte ihn einfach nicht ausstehen. Der wütende Genin wurde jedoch jäh von einem "Hallo allerseits!" aus seinen Gedanken gerissen. Ein großer Mann mit Kinnbart und Brille war vor der Bank aufgetaucht. Er hatte braunes Haar und trug über relativ gewöhnlicher Ninjakleidung einen weiten weißen Mantel. "Ich bin Masato Taiki und euer neuer Sensei!", fuhr der Neuankömmling überschwänglich fort. Der Mann war wohl ungefähr 30 und ganz offensichtlich Yoshis neuer Sensei. "Ich nehme an ihr seid meine neuen Schüler, nicht wahr?", fragte er. Ohne allerdings eine Antwort der beiden auf die offensichtliche Frage abzuwarten sprach er gleich weiter: "Ich hoffe wir werden gut zusammenarbeiten." "Das hoffe ich auch!", brach es aus Atsuko heraus und liess dem ein breites Grinsen folgen. "Mhm.", murmelte Yoshi nur leise. "Naja, ich würde ja gleich mit irgendwelchen großartigen Einführungsreden beginnen, aber fehlt hier nicht jemand?", fragte Taiki und kramte in einer seiner Manteltaschen. Kurze Zeit später hatte er einen Zettel hervorgeholt und las kurz etwas darauf. "Du bist offenbar Atsuko und du bist?", fragte der neue Sensei den Jungen. "Ich bin Fundo Yoshi.", stellte sich der Genin kurz vor. "Gut, dann fehlt wohl Genso-kun, mhm? Ich kann es nicht leiden wenn jemand zu spät kommt.", grübelte der Mann und steckte den Zettel wieder in seine Tasche. "Aber selbst fast 10 Minuten zu spät kommen... Ich bin in einem Team voll von unpünktlichen Leuten.", dachte Yoshi entnervt. Lange konnte sich der Junge jedoch nicht ärgern, da plötzlich ein lautes Rufen von einer Treppe, die von einer höheren Ebene der Stadt zum Platz führte, zu vernehmen war. "Kasai Genso betritt die Bühne.", schallte es von oben hinunter. Der Griff des Jungen um den Ball nahm erneut deutlich an Druck zu. "Ich hoffe meine Fans mussten nicht zu lange-", begann Genso seinen Satz und wollte sich lässig mit seiner Hand auf das Treppengeländer stützen. Zu seinem Unglück rutschte er bei dem Versuch jedoch vom Geländer ab und verlor sein Gleichgewicht. Mit Schwung knallte Genso mit dem Schädel gegen die Hauswand, an welcher das Geländer befestigt war. Ohne jegliche Kontrolle über sich selbst driftete der halb bewusstlose Genso nach vorne. Da es nichts gab, dass den Jungen an seinem Fall hindern konnte, kippte dieser vorn über und begann einen langen und lauten Sturz die Treppe hinunter. Nach mehreren, schmerzhaft aussehenden, Überschlägen landete der leblose Körper des Genin am Fuß der Treppe.
Atsuko sprang sofort erschrocken auf und eilte zu dem Jungen hin um ihn zu helfen. Der Sensei der kleinen Truppe war sichtlich verwirrt, lief aber nach kurzer Zeit der Realisierung ebenfalls zum Fuß der Treppe. Yoshi hatte die gesamte Szene argwöhnisch beäugt, doch hielt es auch ihn nicht mehr auf der Bank und er stampfte zum besinnungslosen Genso. "Was ein absoluter Vollidiot.", dachte er nur als er sich gemeinsam mit dem Rest des Teams über den Ninja beugte. "Genso! Genso!", reif Atsuko nervös, während sich Taiki am Kopf kratzte. "Liegt das jetzt schon in meiner Verantwortung wenn er sich verletzt?", fragte der Jounin besorgt. "Na toll. Ein Vollidiot, der wahrscheinlich schon seit einer Stunde hier ist und diesen Auftritt geplant hat, ein hysterisches Mädchen, dass sich um diesen Idioten auch noch Sorgen macht, und ein Sensei, der anscheinend auch ein Vollidiot ist. Da hab ich ja das beste Team abgegriffen.", dachte Yoshi entnervt.


Die schlechtmöglichste Entwicklung

"Was ist das für ein seltsamer Ort?", fragte Atsuko als sie und ihr Team von einer Berganhöhe hinunter auf die Reste einer völlig zerfallene Stadt blickten. Kaum mehr als Ruinen von grauen, steinernen Gebäuden waren zu sehen, doch konnte man annehmen, dass einst prachtvolle und große Bauten in dieser Siedlung standen, da noch die umgestürzten Türme großer Häuser in den Geröll zu sehen waren. Die Stadt fand ungewöhnlich nah und abrupt an einem tiefen Abhang ihre Grenze. Nach unten hin konnte man in der tiefen Schwärze der Schlucht den Boden nur erahnen. "Das war mal eine blühende Stadt. Sie wurde in einer der zahlreichen Schlachten des Krieges zerstört.", erklärte Taiki. "Mussten diese Kerle unbedingt an diesen trostlosen Ort fliehen?", fragte Yoshi entnervt. "Wahrscheinlich haben sie hier irgendeinen Unterschlupf. Die Stadt ist von unterirdischen Tunneln durchzogen. Als die Siedlung von Iwa-Nin angegriffen wurde hatten sich die zur Verteidigung stationierten Truppen zu der Seite der Schlucht zurückgezogen. Aufgrund der Lage der Gebäude und der Form der Schlucht konnten die Iwa-Nin nur sehr konzentriert angreifen. Sie bissen sich an unseren Leuten die Zähne aus. Um sich also das Risiko einer Niederlage zu ersparen haben sie sich viele Tunnel unter die Stellungen der Feinde gegraben und den vorderen Teil der Stadt durch gezielte Sprengungen einstürzen lassen. Die Schlucht war vorher deutlich kleiner, aber da nun die halbe Stadt dort unten liegt...", erklärte Genso. "Das hier Tunnel sind hätte gereicht.", sagte Yoshi. "Das ist nur ein Teil der Geschichte aber ich denke die Informationen sollten reichen.", fügte Taiki noch an. "Irgendwo hier sind diese kleinen Verbrecher hin. Wir können nur hoffen, dass sie hier keine Unterstützung von anderen Leuten bekommen.", mahnte Taiki während sich die Gruppe ihren Weg durch die trostlosen Ruinen bahnte. Zum Teil waren auch noch recht gut erhaltene Häuser zu sehen, die zwischen den Trümmern hervorragten, doch auch diese fielen ohne Pflege langsam in sich zusammen und wilde Sträucher überwucherten alles. "Wir können nicht wissen wer sich hier so alles herumtreibt.", fuhr er fort. "Wir müssen äußerst vorsichtig sein."
Nie hätten sie gedacht, dass diese Mission noch so gefährlich werden sollte. Eigentlich war es eine recht einfache C-Rang Mission. Einige Straßenräuber hatten ein kleines Mädchen entführt und verlangten Lösegeld. Dieses wurde auch bezahlt, doch überlegten es sich die Kerle anders und flohen mit dem Mädchen und dem Geld. Sie verlangten nun noch mehr, was die Eltern nicht aufbringen konnten. Mit ihrem restlichen Geld beauftragten sie die Ninja Kumogakures um das Mädchen zu befreien. Eigentlich kein Problem und auch das Risiko sollte nicht besonders groß sein. Weder für die Ninja noch für das Mädchen. Leider gelangten die Verbrecher jedoch an die Information, dass man ihnen Shinobi auf den Hals gehetzt hatte und in ihrer Verzweiflung flohen sie in diese zerfallene Stadt um sich zu verstecken. Dies machte die Sache nicht gerade leichter. Bald fand die kleine Truppe um Taiki jedoch die Spuren der Männer und folgte diesen. Nach kurzem Weg erreichten sie einen größeren Platz und konnten eine Gruppe Menschen in weiter Entfernung erkennen. Genso holte sein Fernrohr hervor und spähte durch dieses zu der Ansammlung herüber. Es waren insgesamt fünf Personen. Das Mädchen und vier Männer. "Das sind sie!", flüsterte Genso aufgeregt. "Lass mal sehen.", sagte Taiki und nahm das Fernrohr. Angespannt blickte der Jounin hindruch und schien eine Entdeckung zu machen, die ihm nicht gefiel. "Das ist das Mädchen, aber das sind die falschen Kerle.", sagte Taiki. "Was?", fragte Atsuko erstaunt. "Ich kenne einen von ihnen. Das ist Hannin, ein Missing-Nin aus unserem Dorf. Obwohl die Bezeichnung Nuke-Nin trifft es eher.", fuhr er fort. "Der Kerl ist gefährlich." "Sollen wir Verstärkung besorgen?", fragte Yoshi nervös. "Dauert zu lange. Das Mädchen ist in akuter Gefahr wenn es bei diesen Typen ist. Wir müssen sofort handeln.", beschloss Taiki. Schnell, aber leise näherten sich die Kumo-nins den Männern und blieben in sicherer Entfernung stehen. Sie waren gerade noch in Höhrweite der Männer um ein Gespräch zu belauschen. "Was machen wir jetzt mit dem Mädchen?", fragte einer von ihnen. "Wir werden sie erst mal verstecken. Was sonst Kinan?", erklärte der Mann, den Taiki als Hannin identifiziert hatte. "Was ist Ada?", fragte er einen weiteren der Männer aufgrund von dessen plötzlicher Kopfbewegung in die Richtung in der sich Genso und die anderen befanden. "Das ist wer.", sagte Ada daraufhin. "Verdammt.", dachte Genso. "Sie haben uns gefunden, aber wie?", fragte er sich. Die Zeit sich darum großartig Gedanken zu machen war jedoch nicht jetzt, da ein Kunai mit Jibaku Fuda auf die Position der Gruppe zuflog. Schnell sprangen die Ninja aus ihrer Deckung, entkamen der Explosion, und standen nun mit ihren Gegnern Auge in Auge. "Taiki?", fragte Hannin verwudnert. "Lasst das Mädchen frei, sonst müssen wir euch ausschalten.", entgegnete Taiki nur. "Ihr seid also hinter ihr her, mhm?", fragte Hannin. "Ich würde vorschlagen wenn ihr sie wollt, dann holt ihr sie euch.", sagte er und holte ein Kunai hervor, dass er dem Mädchen an die Kehle hielt. "Du Bastard.", sagte Taiki daraufhin agressiv. "Na, na, Taiki. Wie wärs wenn du mich begleitest in die Tunnel? Da können wir über alles reden.", fuhr Hannin fort. "Als ob ich in deine mit Fallen gespickte Dreckshöhle kommen würde.", antwortete der Jounin. "Ich denke nicht das du eine große Wahl hast.", sagte Hannin und drückte das Kunai näher an den Hals des Kindes. Taiki verkrampfte seine Fäuste. Währenddessen ging Hannin bereits Rückwärts, den Blick auf Taiki gerichtet, vom Platz weg. "Nun gut...", kam es letztendlich aus Taiki heraus. "Was auch immer du planst, es wird dir nichts bringen.", fuhr er fort. "Wir werden sehen.", antwortete Hannin. "Ihr kümmert euch um die kleinen Ratten hier.", sagte der Missing-Nin zu seinen Leuten. "Haltet nur eine Weile durch, ich bin gleich wieder da.", beruhigte Taiki seine Schüler und nickte ihnen mit einem sicheren Lächeln zu. Direkt darauf sprang Hannin davon und Taiki folgte ihm.
"Ich nehme dan da.", sagte der junge Mann, der zuvor Ada genannt wurde und deutete auf Genso. Dieser schluckte beunruhigt. Die Situation war eindeutig außer Kontrolle geraten. "Ihr kämpft ja sowieso lieber zusammen.", erklärte er den anderen beiden, die wie eine übergroße und zu klein geratene Versiond er selben Person aussahen. "Alles klar.", sagte der kleinere der beiden und noch bevor die drei Genin reagieren konnten rasten der große, der von Hannin Kinan genannt wurde und Ada auf sie zu. Kinan zog ein Katana von seinem Rücken und begann nach Atsuko und Yoshi zu schlagen diese entkamen nur knapp. Ada hingegen attackierte, wie angekündigt, Genso und die 3 Genin wurde auseinander getrieben. Bald erwischte den jungen Kasai ein Tritt der ihn weit durch die Ruinenlandschaft beförderte. Inzwischen waren seine beiden Kameraden nirgends mehr zu sehen. Diesen Kampf musste er allein austragen.


Zur falschen Zeit am falschen Ort?

Genso war in einer brenzligen Lage. Er war von seinem Team getrennt und stand einem Gegner gegenüber über den er gar nichts wusste außer dessen Namen. Zudem war ihm das Gelände völlig unbekannt, sein Gegner jedoch kannte sich hier aus. "Du siehst reichlich nervös aus. Ich sollte dich so schnell wie möglich erledigen. Das wäre noch das gnädigste.", sagte Ada und setzte ein bösartiges Grinsen auf. "Versuchs nur du Bastard!", brüllte Genso und begann Fingerzeichen zu formen. "Ninpou: Kemuriki no Jutsu!", dachte Genso, während er teif einatmete um nur gleich darauf eine große Rauchwolke aus zuatmen. Gensos Gegner wich ein Stück zurück um außerhalb der Reichweite der Wolke zu bleiben. "Versucht er weg zulaufen oder nur sich zu verstecken?", dachte Ada. "Ist eigentlich nicht wichtig. Er kann mir nicht entkommen.", führte er den Gedanken fort und das bösartige Grinsen auf seinem Gesicht wurde noch intensiver. Genso beobachtete währenddessen aus seinem Versteck hinter zusammengestürzten Gebäudeteilen Ada, der regungslos die Umgebung musterte. "So lange er mich noch nicht ausgespäht hat ist es das beste sich hinter ihn zu schleichen.", dachte Genso und setzte sich in Bewegung um sich eine Deckung hinter seinem Feind zu suchen. Gerade als er im Rücken seines Gegners nur einen Moment aus seiner Deckung trat sauste ein Shuriken nur wenige Zentimeter an Gensos Gesicht vorbei und schlug in eine nahe Hauswand ein. Genso verharrte im Schock. Ada hätte ihn nicht sehen, noch hören sollen. Selbst sein Sensei hatte Schwierigkeiten ihn zu hören wenn er versuchte nicht entdeckt zu werden. Wie sollte dies dann einem Shinobi in seinem alter gelingen. Stockend drehte Genso sein Gesicht zu Ada. "Wohin versuchst du zu schleichen du kleine Ratte?", fragte Ada, als auch er sich zu Genso umdrehte. "Du kannst dich vor mir nicht verstecken!", rief er als er auf Genso zu stürmte. Schnell zückte Ada im Lauf ein Kunai hervor und machte sich bereit Genso damit zu attackieren. Dieser hatte sich nun endlich wieder gefasst und konnte sich gerade noch rechtzeitig unter der ersten Attacke Adas retten, indem er sich duckte. Dem Tritt, den Ada folgen ließ, konnte Genso jedoch nicht mehr ausweichen. Er wurde mit voller Wucht in die Richtung der Wand geschleudert, in welche Ada zuvor das Shuriken geworfen hatte. Ada liess seinem Tritt noch das Kunai folgen, welchen Genso nun hinterher flog. Beim Aufschlag gegen das zerfallene Gebäude verschwand Genso in einer Rauchwolke und ein Stück Holz aus dem Gerümpel in der Umgebung hatte seinen Platz eingenommen, in welches nun das Kunai einschlug "Seine Bewegungen sind eher unbeholfen und langsam, doch scheint er seine Jutsu gut und schnell einsetzen zu können.", überlegte Ada während er in seine Tasche am Gürtel griff und ein wenig darin herum wühlte, ohne dabei jedoch die Umgebung aus den Augen zu verlieren. Als der junge Ninja gefunden hatte was er suchte konnte Genso aus seinem neuen Versteck zusehen wie er eine Rauchbombe vor seine Füße warf. "Er weiß nicht mal wo ich bin. Soll das jetzt ein Versteckspiel auf beiden Seiten werden?", dachte Genso während er die Ruinen mit seinen Augen absuchte. "Soll er sich ruhig auch verstecken. Ich bin darin ein Meister. Während er in irgendeinem alten Haus hockt habe ich die ganze Gegend schon mit Fallen ausgestattet." Mit einem breitem Grinsen griff Genso in eine seiner hinteren Waffentaschen als er plötzlich direkt hinter sich ein leises Geräusch hörte. "Da hab ich wohl das Loch der Ratte gefunden. Zeit sie zu erledigen!", sagte Ada, der wie aus dem nichts hinter Genso aufgetaucht war und dem völlig verblüfften Genin einen heftigen Schlag verpasste, der ihn einige Meter weit aus seinem Versteck schleuderte und noch weitere Meter über den Boden rollen ließ. "Wie zum Teufel?", fragte sich Genso leise selbst während er sich aufrappelte. "Vor mir kannst du dich nicht verstecken, Ratte.", sagte Ada selbst zufrieden als er hinter den Mauerstücken hervortrat, hinter welchen zuvor Genso gewesen war. "Aktzeptier dein Schicksal. Dir fehlt es einfach an allem was man braucht um mich zu besiegen.", lachte Ada den ramponierten Genso aus. "Wir werden noch sehen!", erwiderte Genso aggressiv. "Sobald ich dich durchschaut habe hast du keine Chance mehr. Es geht darum wer mehr über den Gegner weiß. Es geht um Informationen. Es geht darum Informationen über den Gegner zu bekommen und Informationen über einen selbst zu verbergen oder zu verfälschen.", fuhr Genso fort, als er sich etwas Dreck aus dem Gesicht wischte. "Haha!", lachte Ada laut auf. "Willst du mich mit deinem Geschwätz aus der Akademie beeindrucken? Nur weil du mal eine Stunde aufgepasst hast heißt das nicht, dass du mir überlegen bist, Ratte.", sagte Ada als er langsam auf Genso zuging. Dieser wich daraufhin langsam zurück. "Sammle so viele Informationen wie du willst, aber sie bringen dir gar nichts wenn dir das Timing fehlt. Ohne das Richtige Timing sind all deine Versuche umsonst. Und du lästiger, kleiner Tollpatsch scheinst nicht gerade gutes Timing zu haben.", fuhr Ada mit bösartigem Unterton fort und setzte sich mit den letzten Worten Rasant in Bewegung. Genso griff in seine Shurikentasche und war 2 seiner Projektile auf Ada. "Zu früh!", schrie Ada, der den Wurfgeschossen mit Leichtigkeit auswich ohne an Tempo zu verlieren. Gerade noch versuchte Genso seine Arme zur Verteidigung zu erheben als auch schon eine Faust in seine Magengegend einschlug. "Zu spät.", sagte Gensos Gegner als dieser ihn erneut fliegen schickte. Schmerzhaft schlug Genso dabei gegen eine der zahlreichen Häuserwände. "Deine Shuriken flogen zu früh los. Auf diese Distanz konnte ich ihre Flugbahn genau ausmachen und hatte keinen Probleme ihnen rechtzeitig auszuweichen. Das Werfen der Shuriken ließ dir auch keine Zeit dich rechtzeitig darauf vorzubereiten meinen Schlag im Nahkampf abzuwehren. Eine der beiden Sachen hätte gereicht. Dein Timing ist einfach scheiße, Ratte.", erklärte Ada. "Du hörst dich wohl gerne reden, oder Klugscheißer?", erwiderte Genso mit schwacher Stimme als er sich wieder aufrappelte. "Ich muss langsam eine Taktik finden um diesen Drecksack auszuschalten, ansonsten bin ich erledigt. was ist nur sein Geheimnis?", dachte Genso angestrengt. "Ich muss Zeit gewinnen!", entschloss sich der Ninja aus Kumo und formte Fingerzeichen. In seinen Gedanken formte Genso die Worte "Nijimu no Jutsu" als sein Abbild langsam vor den Augen seines Gegners verschwand. "Genjutsu?", dachte Ada und seinen Augen weiteten sich, während er hastig die Umgebung mit seinem Blick absuchte. Wenig später hatte sich Ada wieder gefangen und das hämische Grinsen kehrte auf sein Gesicht zurück. "Was hast du vor Ratte?", dachte er als er plötzlich ein Geräusch links von sich hörte. Schnell drehte sich Ada als Genso plötzlich hinter Gerümpel auftauchte. Mit seinem Tanto erhoben rannte er auf Ada zu und schwang es nach ihm. Dieser sprang jedoch lässig nach oben. "Schlechtes Timing.", sagte er überheblich als plötzlich hinter ihm ein weiterer Genso auftauchte und den ind er Luft befindlichen Ada mit seinen Tanto aufspießte. "Was sagst du jetzt?", fragte Genso lächelnd, noch bevor Ada in eine rauchwolke verschwand und ein Stück altes Holz auftauchte. "Na, immernoch schlechtes Timing.", antwortete Ada, der nun direkt hinter Genso stand. Ein harter Tritt beförderte Genso fliegend gegen das Holzstück und schleuderte ihn weiter in die Richtung seines Bunshins, der beim Kontakt mit dem echten Genso verpuffte. Immer noch dahin fliegend krachte Genso in herumliegenden Schrott und wirbelte eine Menge Staub auf. Als dieser sich legte war Genso aus Adas Blickfeld verschwunden. "Du lernst es wohl nie.", seufzte Ada, als Genso auch schon wieder hinter einem alten, umgestürzten Wassertank hervor sprang und mehrere Senbon auf Ada warf. Dieser wich ihnen ohne große Probleme aus und ließ sie hinter sich in die Hauswand einschlagen. "Dein Timing Ratte! Dein Timing!", sagte Ada belustigt, als er plötzlich das Leuten von Glöckchen neben sich bemerkte. "Was ist das?", fragte Ada und folgte mit seinem Blick den Drähten, die von den Glocken an den Senbon zu Genso führten, der nun einige Meter weit weg vor ihm stand. "Willst du mich zu Tode bimmeln?" Ada lachte laut auf. Seine Belustigung wurde jedoch jäh unterbrochen als er plötzlich etwas unerwartetes wahrnahm. Seine Augen weiteten sich nervös zum zweiten Mal in diesem Kampf. Plötzlich sah er seinen Gegner gleich mehrfach. "Suzu no Oto.", sagte Genso kalt und raste auf Ada zu. Der griff schnell in seine Waffentasche und holte ein Kunai hervor, welches er sich in sein Bein stach. Die Illusion fiel jedoch nicht von ihm ab. "Verdammt! So lange die Glocken leuten kann er das Genjutsu wieder neu erzeugen!", wurde es Ada klar. Schnell zerschnitt er Die Drähte neben sich, als auch schon im selben Moment Genso vor ihm auftauchte und sein Tanto sich in Adas Bauch rammte. "Schlechtes Timing...", sagte Genso kalt während Ada Blut Spuckte. Als Genso zurück trat und sein Tanto aus seinem Gegner heraus zog sank dieser Kraftlos zusammen. "Das gerade du dich so über die Wichtigkeit von Informationen aus lässt wundert mich doch sehr.", sagte Genso zu dem auf den Boden liegenden Ada, während er sein Tanto schwang um es vom Blut zu befreien. "Immerhin bist du ein Chakra-Aufspürer." "Woher weißt du...?", fragte Ada wobei sich seine Worte in einem Husten verloren. "Ich wusste sofort als du das erste Shuriken nach mir warfst, dass du eine besondere Fähigkeit hast, die es dir ermöglicht mich ohne mich zu hören oder zu sehen aufzuspüren. Zunächst dachte ich du hättest einen besonders ausgeprägten Geruchssinn. Bei meiner Attacke mit dem Bunshin ließ ich meinen Schal auf der linken Seite liegen und zog ihn sogar über einen Draht ein Stück auf dich zu um eine Bewegung vorzugakueln. Selbst wenn du noch meine richtige Position gerochen hättest, dann wärst du zumindest von den beiden Gerüchen
irritiert gewesen. Als dies jedoch auch nicht klappte war ich verwirrt. Deine Sensibilität für Chakra wurde mir erst klar als ich mich an das Wirken des ersten Genjutsu zurück erinnerte. Du hattest kurze Zeit keine Ahnung wo ich war, da mein Chakra, dass durch dein eigenes Chakrasystem floss, dich irritierte. Du konntest meine Position für die Zeit in der das Jutsu wirkte nicht ausmachen. Dadurch wurde mir klar, wie du mich zuvor immer aufgespürt hattest.", erklärte Genso. "Informationen... mhm?", murmelte Ada noch bevor er seine Augen zum letzen mal schloss. Genso fühlte noch den Puls seines Gegners bevor er sein Tanto wieder in das Saya steckte und sich aufmachte seine Teamkameraden zu finden.


Die Windbrüder

"Raiton: Inazuma no Jutsu!", schrie Yoshi als er nach mehreren Fingerzeichen einen Blitz auf aus seiner Hand auf seinen Gegner schleuderte. Dieser sprang rasch zur Seite und suchte Deckung hinter einem Haufen aus Trümmern. "Mit deinen langsamen Attacken hast du keine Chance mich auf diese Distanz zu treffen.", rief Kinan aus seiner Deckung hinaus. Es war schon einige Zeit verstrichen seitdem Genso von Yoshi und Atsuko getrennt worden war und die beiden Genin standen zwei übermächtigen Feinden gegenüber und einer von diesen war auch noch seit beginn des Kampfes in den Ruinen verschwunden. "Es ist so als ob wir gegen Genso kämpfen müssen.", dachte Yoshi entnervt während er die Umgebung nach dem Feind absuchte,
Entspannt, schon fast überheblich, trat der Kinan hinter den schützenden Trümmern hervor und faste an den Griff des Katana, welches auf seinem Rücken mit einer Trageschlaufe befestigt war. "Zeit diese Sache hier zu beenden. Wir müssen nach schauen wo Ada bleibt. Der müsste langsam mit dem Blut eures kleinen Freundes die Wände rot gestrichen haben.", sagte der feindliche Shinobi mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht während er sein Katana aus der Scheide zog und mit der rechten Hand fest umschloss. "Genso wird mit eurem Ada locker fertig.", entgegnete Atsuko wütend. "Lächerlich...", lachte Kinan mit einem Unterton von Verachtung. Mit langsamen Schritten begann er sich auf Atsuko und Yoshi zu zugehen als sein Katana begann blau zu leuchten. "Chakra in seiner Waffe...", dachte Yoshi angespannt und seine Kampfhaltung verkrampfte sich. "Pass auf sein Katana auf Atsuko. Wir müssen unbedingt vermeiden davon getroffen zu werden, sonst könnte das böse enden.", erklärte der junge Shinobi der Kunoichi. "Ich weiß.", erwiderte diese ernst. "Da hab ich wohl die Genies unter den Kumo-nin als Gegner gefunden.", spottete Kinan den beiden. "Und nun sterbt.", fuhr er mit betäubender Kälte in seinen Worten fort. Sofort darauf schoss Kinan mit atemberaubender Geschwindigkeit auf die beiden Genin zu. "Ein Frontalangriff?", dachte Yoshi erstaunt. "Fast so überheblich wie Genso..." "Atsuko!", rief er nur kurz zu seiner Teamkameradin, die die Aufforderung sofort erkannt und begann Fingerzeichen zu Formen. "Suiton: Taihoudan!", rief das Mädchen bevor ein gewaltiger Wasserstrahl von ihrem Mund aus in gerader Linie auf Kinan zuraste. "Bei dieser Geschwindigkeit hat er keine Chance mehr auszuweichen.", dachte Yoshi zufrieden. Bereits im nächsten Moment verflog Yoshis Zufriedenheit, als er sehen musste wie Atsukos Attacke von der Seite von einem gewaltigen Windstoß davon gefegt wurde. "Verdammt, was war das?", dachte Yoshi noch bevor er feststellte, dass ein akuteres Problem auf ihn und seine Kameradin zuraste. Ein Griff in seine Shurikentasche und eine schwungvolle Armbewegung schickten 4 Shuriken in die Richtung des Angreifers. Eine einfache Attacke, aber wenigstens sollte sie den Gegner irritieren und so wertvolle Zeit verschaffen. Kinan allerdings machte sich nichts weiter aus dem Angriff und erhob sein Katana im vollen Lauf um die an sausenden Projektile abzuwehren. Anstatt diese aber nur weg zuschlagen zerschnitt sein mit Chakra umhülltes Katana die Shuriken mit verblüffender Leichtigkeit. "Das ist ja noch gefährlicher als ich dachte.", stellte Yoshi innerlich fest.
Es blieb keine Zeit dem an rasenden Kinan zu noch zu entkommen und in einem Akt der Verzweiflung zog Yoshi ein Kunai hervor und stellte sich in einer Abwehrhaltung vor Atsuko. "Komm nur!", schrie Yoshi entschlossen seinem Feind entgegen, als plötzlich über Atsukos und seinen Kopf etwas hinüber flog, direkt auf Kinan zu. Dieser bemerkte das 'Stachelschwein' erst als es direkt neben seinem Gesicht in der Luft war und explodierte. Zahlreiche Fukibiri schossen aus der durch die Explosion entstandene Rauchwolke heraus. Einige wenige bahnten sich ihren Weg auch in die Richtung von Atsuko und Yoshi, welcher sie aber mit dem Kunai abzuwehren vermochte. "Der Held betritt das Schlachtfeld noch gerade rechtzeitig.", erklang es von hinter den beiden Genin. "Genso!", rief Atsuko in einer Mischung aus Überraschung und Freude als sie sich umdrehte um die Herkunft des rettenden Geschosses zu erfahren. Genso stand mehrere Meter hinter den beiden überhaben auf einem Berg aus Teilen eines zerfallenen. Gebäudes. "Wer auch sonst?", fragte er mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht. "Du hast dir aber auch Zeit gelassen.", sagte Yoshi ohne dabei die Rauchwolke, die entstanden war aus den Augen zu lassen. "Das muss der sagen, der mit seinen noch nicht mal ansatzweise fertig ist.", erwiderte Genso empört.
"Ich wusste doch das Ada für nichts zu gebrauchen ist...", bekamen es die 3 Genin plötzlich aus dem sich legenden Rauch zu hören. Ohne auch nur einen Kratzer stand Kinan immer noch an der selben Stelle wie zuvor. "Wie ist das möglich?", fragte Genso völlig erstaunt. "Er hat jemand der auf ihn aufpasst.", antwortete Yoshi und untersuchte erneut die Umgebung nach Anzeichen ihres zweiten Kontrahenten. "Der Kerl kriecht hier irgendwo im Gebüsch rum und attackiert aus dem Hinterhalt. Vielleicht kannst du ihn ja aufspüren. Du kennst dich mit Kriechen ja aus.", erklärte Yoshi weiter. "Verstehe...", sagte Genso und ging ausnahmsweise nicht auf Yoshis Provokation ein. Es schien ihm klar zu sein, dass die Situation dafür zu gefährlich war. "Auch wenn ihr Ratten euch vermehrt habt bringt euch das gar nichts.", lachte Kinan nur trocken und lud sein Katana wieder mit dem verheerenden Chakra auf. "Dich und deinen Kumpel, der sich hier irgendwo versteckt würde ich doch ganz alleine fertig machen", begann Genso seine Antwort und streckte seinen rechten Arm aus um sich gegen einige Holzbretter zu stützen, die senkrecht aus dem Haufen von zusammengestürzten Gebäudeteilen ragten, zu stützen. "Immerhin bin ich Genso vom Clan der flammenden Ka-", wollte Genso gerade mit seiner Ansprache fortfahren als plötzlich die Bretter, gegen welche er sich lehnte, nachgaben und der junge Shinobi hinter den Berg hinunter stürzte. "Was ein Vollidiot!", brüllte Kinan vor Lachen. Yoshi und Atsuko waren aufgrund der peinlichen Situation sichtbar betroffen. Obgleich sie wohl ähnlich dachten wie Kinan sagten die beiden jedoch lieber nichts. Vielleicht war es auch besser so ihren Kameraden nicht zu verunglimpfen, da Yoshi hinter dem immer noch lachenden Kinan plötzlich Metall auf funkeln sah. Es waren mehrere Kunai, die auf den Rücken des großen Mannes zuflogen. "Ich verstehe.", dachte Yoshi. "Genso hat diese Falle vorbereitet noch bevor er das Stachelschwein geworfen hat. Dann hat er die Aufmerksamkeit zu sich gelenkt und mit dem Sturz für noch mehr Ablenkung gesorgt. Während dem Sturz hat er dann die Falle ausgelöst. Keine schlechte Idee, aber ich hoffe das war überhaupt Absicht und kein Zufall.", führte Yoshi seine Gedanken fort während er weiter beobachtete wie die Kunai aus Kinan zuflogen. "Das wird ein Volltreffer!", schoss es Yoshi durch den Kopf als plötzlich von der linken Seite zahlreiche Shuriken auf die Kunai zuflogen und sie davon schleuderten noch bevor sie Kinan treffen konnten. Anstatt jedoch über den Misslungenen Angriff enttäuscht zu sein war Yoshi froh über die enthüllte Position ihres anderen Gegners. "Atsuko!", rief Yoshi zum zweiten Mal in diesem Kampf um erneut ein Signal des Angriffs zu geben. Das Mädchen reagierte sofort und nach wenigen Fingerzeichen schoss ein Wasserstrahl in die Richtung aus der zuvor die Shuriken kamen. Als Antwort auf den Wasserstrahl schoss ein starker Wind aus der entgegen gesetzten Richtung und die Beiden Elemente hielten sich gegeneinander auf. "Das ist meine Chance!", kam es Yoshi sofort in den Sinn und ein schneller griff auf seinen Rücken löste zwei übergroße Shuriken aus ihrer Befestigung. Mit jeweils einer Hand schleuderte der junge Ninja die Shuriken auf beiden Seiten des Wasserstrahls in einer Kurve auf ihren Gegner zu. Kurz bevor die Shuriken ihr Ziel erreichten sprang ein Mann, der ein wenig aussah wie eine kleine Version von Kinan, hinter einigen Trümmern und Gestrüpp hervor, die ihm zuvor Sichtschutz boten. Gerade noch rechtzeitig war dieser der Suiton-Attacke, die nicht mehr durch den zuvor benutzten Wind geblockt wurde, und den beiden Shuriken entkommen. "Der ist erledigt.", sagte Yoshi zufrieden als hinter dem Mann plötzlich Genso auftauchte und mit gezücktem Tanto einen Sprung machte und den in der Luft befindlichen Feind zu attackieren. Der tödliche Stoß gegen den Körper des Feindes hatte jedoch nur zur Wirkung, dass dieser in einer Rauchwolke verschwand. "Was?!", dachte Yoshi völlig entsetzt und blickte dorthin wo zuvor Kinan gestanden hatte. Dieser war von dort verschwunden und bereits fast bei Genso. "Wir sind aus getrickst worden!", schrie Yoshi. "Hau da ab!", mahnte er noch lautstark hinterher, doch es war bereits zu spät. Kinan hatte Genso schon erreicht und ein Tritt beförderte Genso gegen die nächste Wand. Dieser rappelte sich zum Glück aber wieder schnell auf und ergriff eines der großen Shuriken, dass kurz vorher direkt neben seinem Standpunkt eingeschlagen war. Kinan erhob zugleich sein Katana um damit nach Genso zu schlagen. Der Genin erhob daraufhin das Shuriken um mit diesem den Angriff abzublocken. "Weich aus! Du kannst den Angriff nicht blocken!", schrie Atsuko sofort um Genso vor der drohenden Gefahr zu warnen. Dieser wiederum war völlig erstaunt als das Katana seines Gegners einfach in das Shuriken eindrang und es zerschnitt. Gerade noch rechtzeitig konnte Genso zurückweichen und ließ das Shuriken bei einem Sprung rückwärts einfach los. Trotz der schnellen Reaktion reichte das Ausweichmanöver nicht ganz aus um den Angriff komplett zu entkommen die Spitze des Schwertes streifte Gensos Wange und hinterließ einen tiefen Schnitt. Ein kurzer Schrei war von Genso zu hören, doch blieb ihm nicht viel Zeit dafür, denn ein erneuter Stoß mit dem Katana nach seinem Kopf folgte sofort. Auch dieser Attacke konnte Genso nur mit Mühe und Not ausweichen, doch auch dieser Schwertschlag hinterließ Spuren und ein Schnitt unter Gensos rechtem Auge zeichnete sich ab. Ein weiterer Schrei folgte. Zu Gensos Erleichterung wurde er jedoch vor einem dritten Schlag durch einige Kunai gerettet, die Kinan dazu zwangen zurückzuweichen. Ein Wasserstrahl in den Rücken des Gegners beförderte diesen des weiteren mit hoher Geschwindigkeit nach vorne und liess ihn durch einige alte Holzstücke krachen. Eine dabei entstehende Rauchwolke verschleierte Kinans weiteres Schicksal, doch war es zu bezweifeln, dass dieser Hüne sich von einer solchen Attacke aus bremsen ließ. "Rückzug!", befahl Yoshi und seine Kameraden folgten dem Aufruf. schnell flüchteten die drei Ninja in eine alte Häuserruine in direkter Umgebung. Es machte keinen Sinn großartig zu fliehen, da ihr zweiter Feind sie wohl sowieso im Auge behielt und ein weiterer Angriff nicht weit entfernt schien. Es reichte maximal für eine kurze Verschnaufpause. "Ich bin völlig erschöpft.", sagte Atsuko und lehnte sich gegen eine Wand. "Ich hab' schon zu viel Chakra verbraucht." "Nimm das hier.", sagte Genso und gab Atsuko eine Soldatenpille, die er aus seiner Tasche gekramt hatte. "Danke.", erwiderte Atsuko. "Was ist mit deinen Verletzungen?", fragte Yoshi den Ninja. "Das geht schon.", sagte Genso und wischte sich das Blut aus dem Gesicht. "Atsuko, kannst du die Wunden verbinden?", fragte Yoshi. "Ach, das geht schon.", antwortete Genso gereizt. "'Ne, blutstillende Pille reicht.", fuhr er fort und kramte eine weitere Pille hervor, die er sogleich hinunterschluckte. "Wie du meinst.", sagte Yoshi. "Wieso hast du eben den Bunshin angegriffen?", erkundigte sich Yoshi nach einer kurzen Gesprächspause. "hast du nicht gesehen wo der echte hin geflohen ist?", fragte er weiter. "Das war kein normaler Bunshin. Ich hab gesehen wie der die Fuuton-Attacke ausgeführt hat.", antwortete Genso bedrückt. "Was?", schoss es aus Yoshi hervor, der es kaum glauben konnte. "Kage Bunshin....", stellte Atsuko bedrückt fest. "Wir sitzen ganz schön in der Patsche. Hoffentlich kommt Sensei bald zu uns.", seufzte Genso. "Darauf können wir uns nicht verlassen. Wir müssen uns darauf einstellen allein damit fertig zu werden.", wehrte Yoshi Gensos Jammern entschlossen ab. "Aber unsere Gegner benutzen fortgeschrittene Ninjutsu. Kage Bunshin und Fuutontechniken. Dem sind wir nicht gewachsen.", sagte Atsuko leise. "Fang du nicht auch noch an.", antwortete Yoshi. "Wir müssen uns auf den nächsten Angriff vorbereiten. Immerhin wollen wir alle doch wieder nach Hause, oder?", fragte Yoshi voller Überzeugung. "Ja.", antworten die beiden anderen leicht bedrückt im Chor. "Gut. Genso zieh du dein Ding durch und überschwemm die Umgebung mit Fallen. Atsuko wird dir helfen. Ich halte Ausschau.", befahl der Genin. "Na toll, die Arbeit bleibt wieder an uns hängen.", sagte Genso lachend, doch machte sich sofort darauf mit Atsuko auf den Weg. "Irgendwie müssen wir es schaffen.", dachte Yoshi und ging langsam und vorsichtig zu seinem zerfallenen Fenster der Ruine in der er sie Zuflucht gesucht hatten. Konzentriert riskierte Yoshi einen Blick durch das Fenster, indem er sich fest gegen die Wand daneben presste und seinen Kopf langsam um die Seite drehte. Gerade als er so weit war aus dem Fenster Blicken zu können sah der Genin wie ein blau leuchtendes Schwert auf seinen Kopf zu sauste. Nur schnelle Reflexe retteten Yoshi davor von der Klinge aufgespießt zu werden. Schnell drehte er sich vom Fenster weg und duckte sich. Genau die richtige Reaktion wie es sich herausstellte, als Kinans Schwert von der anderen Seite vom Fenster aus die Wand durchschnitt. Zu Yoshis Glück mussten nur wenige seiner Haare dabei dran glauben. Ein Sprung weiter in die Hausruine hinein rettete den Genin davor von der Wand erwischt zu werden, die Kinan, dan der Schwächung durch den Schnitt, eingetreten hatte. Eine kleine Staubwolke entstand und nur die Umrisse Kinans waren zu erkennen als er durch das entstandene Loch in die Ruine hinein trat.
Nun standen sich Yoshi und der gewaltige Kinan gegenüber und einige kleine Schweißperlen sammelten sich auf der Stirn des jungen Shinobi. "Wo sind denn deine kleinen Freunde? Willst du dich etwa für sie Opfern indem du mich aufhältst?", fragte Kinan belustigt. "Weißt du, ich bin immer noch etwas sauer, weil ihr mich so bösartig durch die Gegend geschleudert habt. Ich glaube ich werde euch alle schön langsam töten.", fuhr er fort und ein bösartiges Grinsen formte sich auf seinem Gesicht. Yoshi sagte derweil nichts und blickte konzentriert seinen Gegner an, nur darauf wartend, dass dieser den ersten Angriff vollführte. Kinan umschloss sein Katana fester und der blaue Schein schien sich noch zu verstärken. "Nichts mehr zu sagen, mhm? Dann stirb halt einfach!", schrie der Shinobi und raste auf Yoshi zu. Dieser griff in seine Tasche am Rücken und zückte einen Draht hervor. Als Kinan kurz vor ihm war und zum Schlag nach ihm ausholte rutschte Yoshi flink zwischen dessen Beinen hindurch und wickelte den Draht dabei um eines der Beine. Schnell flüchtete Yoshi vor dem nächsten Schlag des sich herumdrehenden Gegners. "Du denkst das Kann mich aufhalten?", fragte Kinan mitleidig. "Lange genug.", sagte Yoshi und bläuliche Blitze schossen am Draht entlang zu Kinans Bein hin. Dieser schrie beim Kontakt mit den Blitzen laut auf. Schnell machte sich Yoshi auf den Weg den noch gelähmten Kinan in der Ruine zurück zulassen. "Atsuko, Genso!", rief er laut als er aus der Ruine heraus sprang. Als Reaktion auf das Rufen des Jungen folgten mehrere laute Explosionen an den Seiten der Ruine. Das verfallende Gebäude mit dem Rest seines noch intakten Daches stürzten auf den noch gelähmten Kinan hernieder, welcher währenddessen in Verzweiflung laut schrie. Die Schreie mischten sich jedoch auch noch mit denen einen anderen Mannes, welcher aus seiner Deckung heraus sprang, während auch die drei Genin sich wieder versammelten. "Gute Arbeit.", sagte Genso zu Yoshi. "Es ist noch nicht vorbei.", sagte dieser und blickte zu dem verbliebenen Feind, der sich nicht mehr darum zu kümmern schien ob der Feind seine Position kannte oder nicht. "Ihr Monster!", schrie dieser. "Wie konntet ihr nur Kinan töten! Ihr Schwächlinge hattet doch gar keine Chance gegen meinen Bruder!", fuhr er sein Geplärre fort. "Das erklärt die Ähnlichkeit.", dachte Yoshi. "Der ist ja total aus getickt.", flüsterte Genso zu dem Rest seines Teams. "Das macht ih nur unberechenbarer.", antwortete Atsuko nervös. "Ich werde meinen Bruder rächen!", schrie der Mann weiter und formte schnell ein Fingerzeichen. "Kage Bunshin no Jutsu!", lief er lautstark und sechs Doppelgänger seiner selbst tauchten neben ihm auf. "Oh man!", sagte Genso leicht außer Fassung. "Damit hat er sein Chakra gerade drastisch reduziert. Wenn er die Technik so unüberlegt ausführt ist das für uns eher ein Vorteil.", erklärte Yoshi. "Genso, du versteckst dich.", fuhr der Genin fort um die gewöhnliche Kampfstrategie wieder aufzunehmen. "Als ob ich das zulassen würde!", brüllte ihr Gegner jedoch noch bevor Genso sich überhaupt dazu aufmachen konnte sich ein Versteck zu suchen. Fünf der Männer griffen in ihre Taschen und holten mehrere Shuriken hervor, in welche sie Chakra leiteten. Sofort darauf warfen sie diese und der bisher inaktive formte einige Fingerzeichen und ließ einen starken Windstoß folgen, der die Shuirken stark beschleunigte. Mit gewaltiger Geschwindigkeit flogen die Geschosse auf das Trio zu. schnell zückte Genso ein Kunai zu Abwehr des Angrifs. "Ausweichen, nicht blocken!", rief Atsuko noch, doch war es bereits zu spät und das Shuriken durchschnitt das Kunai und streifte Gensos Wange. Ein weitere Wunde durchkreuzte jene, die zuvor durch Kinans Klinge verursacht wurde. "Genso!", rief Atsuko beängstigt. "Alles klar.", antwortete dieser. Das Shuriken hatte keinen schwereren Schaden verursacht. Yoshi und Atsuko waren derweil den Shuriken, die gegen sie gerichtet waren ausgewichen. "Zeit zu antworten!", sagte Genso und nickte Atsuko zu, die das Nicken erwiderte. Wie zuvor gegen seine Feinde flogen nun viele Shuriken auf den Mann zu. "Lächerlich!", schrie dieser empört und er und die vielen Doppelgänger wichen dem Angriff aus. Zugleich formte Genso einige Fingerzeichen und rief "Katon: Endan!", bevor er einige Feuerbälle auf den Feind abfeuerte. "Das wird ja immer schlimmer!", schrie der Gegner der drei Genin als er auch dieser Attacke auswich. Was der von seiner Wut abgelenkte Mann jedoch nicht bemerkte waren die Drähte, die die geworfenen Shuriken zerschlugen und die Kunai die daraufhin hinter ihm losflogen. Auch bemerkte er nicht die kleinen Säckchen, welche an den Kunai befestigt waren und die Drähte, welche die Schlaufen der Säckchen mit einigen Steinen verband sah er auch nicht. Erst recht nicht merkte er dann wie sich die Schlaufen dann lösten als die Drähte an ihnen sich so weit gespannt hatten, dass sie diese aufzogen. Erst als die ersten Zettelchen an den Gesichtern der vielen Männer hinuntergleiteten wurde ihm klar, dass die Feuerbälle nicht ihm bestimmt waren. Die Flammen von Gensos Katon-Attacke entzündete einige der Zettelchen und ihre Detonation entzündete die weiteren. Eine gewaltige Explosion entstand um die Männer herum und es war noch gerade zu sehen wie sich die Kage Bunshin auflösten als eine große Feuersbrunst das Original umschlang. "Ryuu Yofun no Jutsu.", kommentierte Genso die soeben ausgeführte Attacke. "Zeit Sensei zu suchen.", sagte Yoshi und die Genin verließen das noch immer lodernde Feuer der Explosion.


Der richtige Weg

"Das ist also der Eingang nach unten?", fragte Yoshi als sich das Trio einen Tunnel, der ins Dunkle führte gegenüber sahen. "Sieht ganz so aus.", antwortete Genso. "Das sind also die Tunnel von denen du erzählt hast? Glaubt ihr nicht die sind einsturzgefährdet?", erkundigte sich Atsuko besorgt. "Die sind zwar schon alt, aber ich denke nicht. Haben immerhin Iwa-Nin gemacht. Ich denke die haben Ahnung von so was.", versuchte Genso das Mädchen zu beruhigen. "Klingt ja sehr überzeugt.", sagte Yoshi sarkastisch. "Rein müssen wir so oder so.", antwortete Genso daraufhin bissig. "Also ich geh da jetzt rein.", fuhr er fort und bückte sich nach einem Stück Holz, welches er daraufhin aufhob. Als er dann vorsichtig begann den Eingang des bedrückend aussehenden Tunnels zu betreten schoss er einen schnellen Feuerball aus seinem Mund auf das Holzstück in seiner Hand. "Kommt ihr?", fragte der schon halb eingetretene Genso ungeduldig, was die beiden anderen auch folgen liess.
Der Schein der improvisierten Fackel erleuchtete den unterirdischen Weg nur kaum und eine unheimliche Atmosphäre breitete sich aus. Langsam verlor sich dann auch die Helligkeit, welche zuvor vom Eingang des Tunnels her geschienen hatte. "Kaum zu fassen, dass die hier unten ein Versteck haben sollen.", überlegte Genso verwundert. "Nicht gerade sehr einladend.", fuhr er fort. "Naja, aber auch nicht leicht sie hier unten zu finden.", sagte Yoshi. Auf den kurzen Gedankenaustausch folgte wieder bedrückte Stille. Irgendwo hier unten war die Geisel und auch ihr Sensei, der gegen einen gefährlichen Gegner zu bestehen hatte. Auch jetzt konnte es Genso kaum fassen, dass sie es bis hier hin geschafft hatten, trotz all der widrigen Umstände. Zuerst schien die Mission leicht gewesen zu sein, nur einige kleine Straßenräuber ausschalten. Keine große Sache. Rein, die Kerle umhauen, das Mädchen mitnehmen und wieder raus. Aber nein, diese Idioten mussten unbedingt hier hin abhauen und versuchen mit Missing-Nins ein Geschäft auszuhandeln um ihren Verfolgern zu entkommen. Wahrscheinlich waren die kleinen Straßenräuber schon längst tot. Wieso auch sollten Missing-Nin ihren Gewinn mit diesen Kerlen teilen. Sobald sie alle notwendigen Informationen aus ihnen heraus geholt hatten waren sie nur noch eine Bürde. Des weiteren hatten sie auch noch Shinobi aus Kumogakure zu den Missing-Nin gelockt. Nichts wofür diese wohl besonders dankbar waren.
"Wir müssen vorsichtig sein. Wir wissen nicht inwieweit die Tunnel mit Fallen präpariert wurden und wir haben auch keine Ahnung ob das Tunnelsystem vergrößert wurde.", klärte Genso seine Kameraden auf als sich die kleine Gruppe nach ihrem Marsch vor einer Weggabelung befand. "Welchen Weg wählen wir?", fragte Atsuko und untersuchte mit ihrem Blick abwechselnd beide Tunnel. "Sie sehen beide gleich alt aus und von gleicher Qualität. Zumindest so weit ich das beurteilen kann.", sagte Genso ohne die Frage seiner Teamkollegin zu beantworten. "Und was bedeutet das für uns?", erfragte Yoshi auf daraufhin. "Insofern wir keinen weiteren Hinweis finden ist das ein Problem.", antwortete Genso und ging zu dem linken der beiden Gänge. Misstrauisch beäugte er den Tunnel und versuchte bestmöglich etwas mit der Fackel zu erkennen. "So wird das nichts.", stellte der Genin nach kurzer Zeit fest und reichte dabei Atsuko seine Fackel. "Halt das mal kurz für mich." Sofort darauf formte Genso Fingerzeichen. "Das wird Licht ins Dunkle bringen.", dachte er noch bevor er einen kleinen Feuerball in den Gang schoss. "Was tust du denn da?", schrie Yoshi entsetzt und hob seine Arme um sich für irgendeine Form von Falle bereit zu machen. Genso hingegen blieb völlig ruhig. Bald war der Feuerball und das von ihm ausgehende Licht verschwunden. Der Tunnel war so lang, dass man nicht sehen konnte ob die Entfernung nur zu groß war oder das Feuer auf ein Hindernis gestoßen war. "Wir nehmen den anderen Tunnel.", erklärte er und nahm Atsuko die Fackel wieder ab. "Wie kommst du denn jetzt darauf?", fragte Yoshi verblüfft. "Es ist doch gar nichts passiert." "Glaubst du etwa ich habe versucht damit 'ne Falle auszulösen?", entgegnete Genso entnervt. "Bei dir kann man nie wissen.", antwortete Yoshi trocken. "Die Antwort warum wir den Weg nicht nehmen ist ganz einfach. Als ich den Feuerball abgeschossen hab konnte ich ein Fallensystem sehen, dass an den Wänden befestigt ist und offenbar dafür da ist den Tunnel einstürzen zu lassen. Schon allein die Tatsache, dass die Falle nicht ausgelöst wurde lässt vermuten, dass Sensei und dieser andere Typ hier nicht lang sind. Ansonsten hätte der Verbrecher wohl versucht Taiki mit der Falle zu erwischen oder wenigstens den Weg abzuschneiden. Des weiteren ist es recht offensichtlich, dass solch eine Falle nicht an einen Weg angebracht wird durch den man wieder zurückkehren möchte. Folglich ist das dort entweder eine Sackgasse oder es gibt einen weiteren Weg der zu diesem Ort führt. Da wir uns aber nicht sicher sein können was es nun ist nehmen wir den anderen Tunnel. Selbst wenn dieser Tunnel dort zu unserem Ziel führt gibt es sicher mindestens noch einen weiteren ohne Falle. Immerhin möchten sich auch Missing-Nins nicht selbst einschließen wenn ihre Falle durch Eindringlinge ausgelöst wird.", erklärte Genso und begann seinen Weg durch den rechten der Tunnel. "Wow, du bist echt klasse Genso.", sagte Atsuko erstaunt. "Das man nicht den Tunnel mit der Sprengfalle nimmt hätte ich dir auch sagen können. Außerdem hätte er uns mit dem Feuerball beinahe hoch gejagt. Von wegen klasse...", maulte Yoshi in sich hinein.
Nichts desto trotz folgte er Genso bist die Genin auf einige Kampfspuren in dem Tunnel dem sie folgten entdeckten. "Sieht ganz so aus als ob wir den richtigen Weg gewählt haben.", schlussfolgerte Genso und betrachtete die beschädigten Wände genauer. Langsam strich er mit seiner Hand über entstandene Kerben und ging in die Knie um am Boden liegende Shuriken zu betrachten. "Der Kampf ist noch nicht lange her.", sagte Yoshi, der sich ebenfalls umgesehen hatte. "Ja, das waren wohl Sensei und der Missing-Nin.", bestätigte Genso. "Glaubt ihr der Kerl war unterwegs um mit der Geisel zu fliehen und ist nicht nur irgendwo hin gerannt um Sensei in möglichst viele Fallen zu locken?", fragte Atsuko besorgt. "Ich denke nicht.", antwortete Genso und richtete sich wieder auf. "Wahrscheinlich wollte er abhauen." "Genau.", bestätigte Yoshi die Aussage seines Kameraden. "Er hat wohl gehofft seine Leute würden uns so lange aufhalten, dass er sich gemütlich mit aus dem Staub machen konnte.", ergänzte Yoshi noch. "Und das wir seine Leute umbringen hat er wohl in Kauf genommen, wenn es ihm nicht sogar gelegen kam. Das beste wäre wohl noch gewesen wenn wir uns gegenseitig getötet hätten oder die Verluste, nachdem wir die Missing-nin ausgeschaltet hatten, so groß gewesen wären, dass wir uns zurückziehen müssten.", führte Genso den Gedanken weiter fort. "Wie skrupellos.", kommentierte Atsuko entsetzt. "Genau deshalb sollten wir uns beeilen und Taiki finden.", antwortete Genso. "Das Problem ist nur wir können uns nicht so schnell bewegen wie wir das gerne hätten. Wir können nie wissen wo Fallen sind.", beschwichtigte Atsuko ihren Teamkollegen. "Dann halt so schnell wie möglich. Wir stehen hier sowieso schon zu lange rum.", fügte Yoshi an und das Team setzte sich wieder in Bewegung. Der Weg der Gruppe führte sie noch einige Zeit durch die Dunkelheit der Tunnel und ihre Befürchtung, dass das System erweitert wurde bestätigte sich. Nichts desto trotz gelang es ihnen stets die richtige Richtung einzuschlagen, was sie an weiteren Kampfspuren erkannten. Stille war unter den dreien bereits eine Weile eingekehrt, als sie plötzlich Stimmen hörten. "Da sind sie!", flüsterte Yoshi angespannt. "Wir müssen jetzt-", wollte er gerade beginnen zu erklären als Genso bereits los stürmte. "Genso!", flüsterte er ihm noch hinterher, doch es war hoffnungslos. "Dieser verdammt Vollidiot.", fluchte er noch leise bevor er Atsuko zuwinkte ihm zu folgen und er begann Genso schnell zu folgen.


Abgang eines Helden

"Du bist erledigt, sieh es ein.", sagte Hannin laut lachend und der schwache Schein, der an den Wänden befestigten Fackeln tauchte die kleine Höhle in ein bedrückendes Zwielicht. "Während wir hier sprechen sind meine Männer damit beschäftigt die Kadaver deiner kleinen Schüler in die Schlucht zu werfen. Niemand wird sie dort jemals finden. Ist das nicht traurig?", verspottete Hinan den an eine Wand gelehnten Taiki. Dieser war in sich zusammengesunken und nicht viel mehr als ein schweres Atmen war von ihm zu hören. Doch die Worte Hannins schienen einen Impuls in ihm auszulösen, der ihm die Kraft gab zu antworten. "Unterschätze meine Schüler nicht, Hannin. Nicht jeder Genin ist so ein Schwächling wie du einer bist. Sie wachsen an ihren Herausforderungen.", entgegnete Taiki mit schwacher Stimme. "Du bist erbärmlich. Du liegst hier vor meinen Füssen. Du bsit meine Beute. Masato Taiki, der große Ninja aus Kumogakure, liegt hier in einer verrotteten Höhle und wird von mir nieder gestreckt.", antwortete Hannin bissig. "Pah, du hast dich gar nicht geändert. Du bist höchstens noch schlimmer geworden." "Immer noch ein geschnappt, weil ich das Mädchen Als Schild benutzt hab?", fragte Hannin belustigt. "In einem Kampf ist alles erlaubt Taiki. Das solltest du wissen.", fuhr er fort. "Das siehst auch nur du so, Hannin." "Immer noch der Moralapostel, hä Taiki? Du bist derjenige von uns der sich gar nicht geändert hat.", sagte Hannin und ging langsam auf Taiki zu. "Ich hab es ja auch nicht so nötig wie du mich zu ändern.", entgegnete Taiki. "Ich bin kein Verräter." "Ach, die alte Geschichte plagt dich also?", fragte Hannin mit einem breiten Grinsen. "Ich habe das getan, was ich als bestes erachtet habe. Aber wo du gerade davon sprichst, ist dieser Ort nicht perfekt für ein Wiedersehen?", fuhr er fort und beugte sich nun zu Taiki herunter. "Du bist mitschuldig das zahlreiche gute Shinobi Kumogakures gestorben sind Hannin. Meine Freunde. Unsere Freunde!", rief Taiki so laut wie es ihm seine entkräftete Stimme erlaubte. "Aber, aber, Taiki. Überanstreng dich nicht. Jeder ist sich selbst der nächste. Ich wollte aus dieser Hölle nur entkommen.", antwortete Hannin. "Du bist zu den Iwa-Nin gegangen und hast die Informationen über unsere Stellungen verkauft damit sie ihre Tunnel schön genau so graben konnten, dass auch gleich alle von uns abstürzen.", schrie Taiki. "Aber du hast doch auch überlebt, nicht wahr Taiki? Du bist doch ein großer Held geworden weil du gleich mehrere Truppen vor dem Absturz retten konntest.", erwiderte Hannin. "Das war nur Glück, weil wir die vordersten waren.", sagte Taiki und starrte Hannin mit eiskaltem Blick an. Dieser stand wieder auf und ging einige Schritte von Taiki weg zu der gefesselten Geisel. Diese sah deutlich mitgenommen aus und war bewusstlos. Die Anstrengung für das kleine Mädchen musste unvorstellbar gewesen sein. "Und ich habe mein Glück einfach selbst in die Hand genommen. Ich wusste wir würden verlieren. Es war nur eine Frage der Zeit. Diese verdammte Stadt war schon verloren als die Iwa-Nin einrückten.", sagte Hannin nach einer kuren Pause. "Aber niemand mag Verräter Hannin, selbst Iwa-Nin nicht. Ich habe gehört Kei Akagane hat dich an einem Balken über dem Abhang festbinden lassen und einer seiner Schüler ist dann auf dem Balken rumgesprungen wie ein Irrer. Dann haben sie dich dann einfach dort hängen lassen. Es hat schon so seine Vorteile drei Jahre in Kriegsgefangenschaft in Iwa zu hocken. Da hört man so manches. Ich frage mich wie du da wieder weggekommen bist als sie die da einfach haben hängen lassen.", lachte Taiki und grinste Hannin verspottend mit Schadenfreude an. "Du Bastard!", schrie Hannin mit aufkochender Wut. "Für deine Frechheit wirst du teuer zahlen!", fuhr er fort während er ein Kunai hervorholte. Gerade wollte er einen Satz auf Taiki zumachen als eine gewaltige Rauchwolke vor diesem erschien und ihn verhüllte. "Was?!", rief Hannin nur laut, da er nicht wusste was dort gerade passiert war. Zu seiner weiteren Verwunderung schoss aus der Rauchwolke plötzlich ein Wasserstrahl hervor. Nur mit knapper Not entkam Hannin einem Volltreffer und nur sein rechter Arm wurde von dem Wasser erwischt. Gerade wollte der ehemalige Jounin Kumogakures sich aufmachen die neu aufgetauchten Gegner zu bekämpfen, als er eine gewisse Taubheit in seinem zuvor getroffenen Arm verspürte. Kleine, blaue Blitze zuckten an diesem entlang. Offenbar wurde die Suiton-Attacke mit einem Ration-Jutsu verstärkt. "Kleine Bastarde.", fluchte Hannin leise.
Als der Rauch sich legte enthüllte der schwache Schein der Fackeln Genso, Atsuko und Yoshi, die ihrem Sensei zur Hilfe geeilt waren und sich schützend vor ihn stellten. "Ich wusste die hatten keine Chance gegen euch.", keuchte Taiki zufrieden. "Alles in Ordnung, Sensei?", fragte Atsuko und wendete ihren Blick für einen Moment von Hannin ab um nach ihrem Lehrer zu sehen. "Es geht schon, danke.", sagte Taiki. "Wir müssen uns um die Geisel kümmern.", fuhr er fort und versuchte sich vorsichtig aufzurichten. Langsam tastete er sich an der Wand hoch und erlangte einen einigermaßen festen Stand indem er sich mit dem Rücken gegen sie stützte. "Passt auf, der arbeitet mit dreckigen Tricks.", erklärte Taiki. "Verstanden.", sagte Genso und holte aus seiner Tasche einige Senbon hervor. An ihnen waren einige Glocken befestigt er hatte vor das selbe Jutsu wie gegen Ada zu verwenden. Schnell warf er die Senbon in die Richtung Hannins, doch dieser reagierte schnell und mit seinem Kunai zertrennte er die Drähte, die für das ausführen des Jutsu benötigt wurden, noch während die Senbon flogen. "Ich bin kein Anfänger kleiner Bastard. Eben habt ihr mich nur überrascht.", sagte Hannin. Schnell wollte Atsuko Fingerzeichen formen um erneut ihr Suiton-Jutsu zu nutzen, doch Hannin kam ihr mit seinen eigenen Fingerzeichen zuvor. "Ich kenne deine Technik jetzt, kleine.", sagte er nur bevor er einen großen Feuerball auf das Mädchen zu schoss. Nur ein schneller Sprung Yoshis, der das Mädchen packte um es aus der Flugbahn des Angriffs zu holen, rettete Atsuko. Die dadurch entstandene Lücke in der Formation nutzte der erfahrene Ninja, jedoch um die beiden in Nahkampf anzugreifen. Chancenlos wurden die beiden Genin von den Tritten des Mannes gegen die Wand gefegt. Verzweifelt zückte Genso sein Tanto um Hannin damit in den Rücken zu stechen, doch noch bevor in Reichweite war beförderte ein Drehtritt Genso ebenfalls gegen die Wand. Schmerzhaft landete er neben der bewusstlosen Geiseln und rappelte sich daraufhin langsam wieder auf. "Genau solche Versager wie Taiki.", lachte er die Genin aus. Doch bevor der Mann wieder beginnen konnte die ihm unterlegenen Genin weiter anzugreifen verstummte sein Lachen und Blut floss aus seinen Mundwinkeln. Hinter ihm stand der schwer verwundete Taiki mit einer gewaltigen Axt, die er Hannin in den Rücken gerammt hatte. "Du bist erledigt, sieh es ein.", sagte Taiki schwach und sank sofort darauf zu Boden. Der letzte Angriff und das Entsiegeln der Axt hatten all seine verbliebene Kraft gekostet. Immer noch stehend mit der Axt im Rücken führte Hannin langsam seine rechte Hand vor seinen Brustkorb. Anscheinend hatte der Missing-Nin noch genug Kraft für eine entschiedene Attacke. Mit letzter Kraft formte er ein allerletztes Fingerzeichen bevor auch er zusammen sank. Wie aus dem nichts entstanden daraufhin gewaltige Explosionen an den Wänden und die Decke der Höhle riss auf. Große Felsblöcke stürzten herunter und über Genso tat sich ein kleines Loch in der Decke auf, welches das Sonnenlicht auf ihn scheinen ließ. "Lauf Genso!", hörte der junge Shinobi es von der anderen Seite der Höhle rufen. "Nimm das Mädchen und lauf." Es war Yoshi der Genso rief und ihn dazu brachte das bewusstlose Mädchen zu packen und zwischen hernieder brechendem Fels durch das Loch über ihn heraus zuspringen. Gerade noch rechtzeitig entkam er der tödlichen Gefahr und fand sich an der Oberfläche wieder. Das, durch welches er gekommen war, wurde von Felsen verschlossen. Wie versteinert blickte Genso auf den Boden unter sich. Mit dem kleinen Mädchen auf dem Arm starrte er noch eine Weile auf die Felsen, die den Durchgang, aus welchem er geflohen war versperrten, bevor er wortlos diesen trostlosen Ort verließ.


Wichtige Ereignisse:

3 vor Zen Saiki - Tentou no Sato in Kaminari no Kuni wird von Iwa-Nin im Verlauf des Krieges überfallen und zerstört.

Diagramm:


Zweit-Chara:
-

Code:
In Ordnung - Arashi

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Hyuuga Akio« (5. Juni 2009, 21:39)

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