Dienstag, 16. Oktober 2018, 16:20 UTC+2

Sie sind nicht angemeldet.

  • Anmelden
  • Registrieren

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Kyuunin. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Hikari Senshu Männlich

Kaichuudentou

Beiträge: 97

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Kumogakure

19 Auszeichungen

Themenstarter Themenstarter

1

Freitag, 12. September 2008, 22:41

Hikari Clan


(Quelle)

Dorf: Kumogakure

Beschreibung:
Der Hikari Clan lebt seit 147 Jahren in Kumogakure. Früher haben die Hikari ihrem Dorf oft in Kriegen, sowie kleinen Schlachten beigestanden, allerdings nur bis zu einem gewissen Grad. Zur Verteidigung des Dorfes waren sie immer aktiv, aber wenn es um die Eroberung anderer Länder ging, sträubten sie sich jeglicher Befehlsgewalt. Sie sehen sich selbst als Avatare des Lichtes, sind aber ganz und gar nicht eingebildet oder arrogant. Sie arbeiten lediglich auf eine absolute Gerechtigkeit hin, unter die die Eroberung fremden Territoriums nun mal ihren Ansichten nach nicht gehört.
Insofern sieht Kumo den Hikari Clan eher als eine Art starke Defensive, die aus Stolz nicht zu anderen Großeinsätzen eingespannt werden kann. Normale Missionen allerdings sind für sie wie auch für alle anderen Ninja kein Problem.
Ihr Clansymbol ist eine aufgehende Sonne, die die Landschaft in gleißendem Licht erhellt.

Clangeschichte:
143 vor Zen Saiki war es endlich soweit! Mirizu Katora fand nach unzähligen Experimenten und extrem langer Arbeitszeit heraus, wie man Chakra in Lichtenergie umwandeln kann. Nach all den jahrelangen Strapazen war dies nun der rechte Augenblick, einen neuen Clan zu gründen, auf dass es das Geheimnis von Katora über Generationen hinweg geheim hält. Passend zur Entdeckung taufte der Gründer den neuen Clan Hikari.

Die nächsten zwei Generationen waren eifrig darauf bedacht, die neue Möglichkeit der Chakra-Nutzung anzuwenden und zu perfektionieren. Licht war durchaus ein interessantes Spielzeug... Angefangen bei Tischlampen-Ersatz bis hin zu gebündelten Strahlen, die die Haut verbrennen, der variable Einsatz von Licht erlaubte die Entwicklung weit gefächerter Clanjutsu.
Schnell wurde auch der damalige Raikage dem gewaltigen Potential des neuen Clans gewahr, und so warf er in den kommenden Jahren auch immer wieder mal einen Blick auf die Hikari, wenn es um brenzligere Missionen oder die Verteidigung des Landes ging.

In der Vergangenheit, in der es zu vielen Kriegen und Schlachten kam, wurden die Hikari von Kumogakure sehr geschätzt. Stets darauf bedacht, ihr Land zu verteidigen und Eindringlinge in die Flucht zu schlagen, konnten sie zusammen mit den anderen Shinobi Kumos schon so manche Gefahr abwenden.
Doch im Laufe der Zeit, in der immer mehr der Frieden in den Vordergrund trat, wurden die Hikari zunehmend bequemlich. Sie dachten sich, wozu noch starke Ninja ausbilden und kämpfen, wenn doch der ideale Friedenszustand schon erreicht ist?
Entsprechend ihrem Clan-Namen verhielten sie sich auch friedlich und konfliktvermeidend, nur für die Gerechtigkeit kämpften sie. Insofern waren die Zeiten des Friedens das Signal für den Hikari Clan, sich zur Ruhe zu setzen und mehr dem Müßiggang zu widmen, anstatt ihren Nachwuchs für ihr Dorf auszubilden. Die Missionen, die Kumo fortan erhielt, fielen entsprechend geringer aus, da ein starker Clan nicht mehr gewillt war, sie überhaupt auszuführen. Die Clanjutsu gerieten immer mehr in Vergessenheit...

Dann, im Fünf-Mächte-Krieg 24 bis 16 vor Zen Saiki geschah der Schicksalsschlag für Kumo. Die Übermacht von Konohagakure und Sunagakure zusammen war einfach zu gewaltig für die kleinen Dörfer Oto und Kumo. Es ist fraglich, ob ein aktiver, trainierter Hikari Clan das Blatt noch hätte wenden können, aber die Verluste seitens Kumogakure wären zweifelsohne weit geringer ausgefallen.

In den darauf folgenden Jahren wurde Kumogakure von Konoha im 13jährigen Krieg dazu getrieben, ständig starke Shinobi auszubilden, um seinem Unterdrücker militärische Macht für seinen Eroberungsplan zu liefern. Der Hokage war sichtlich enttäuscht darüber, dass die Gerüchte, der einst so starke Hikari Clan sei inzwischen verkümmert, tatsächlich der Wahrheit entsprachen.
Dies war auch der Krieg, in der Hikari Yosaku fiel, der einzige Bekannte des Clans, der trotz der Faulheit seiner Familie immer trainierte und so als einziger Hikari seit Generationen den Rang eines Jounin erreichte. Yosakus letzte Worte sollen gewesen sein: "Mein Clan... Warum hilft er mir nicht?"

Nach dem Mord an Konohas Tyrannen, dem Kampf gegen Yamigakure und Zen Saiki wurde auch Kumo wieder zum Zustand aufgebaut, den es vor dem Bündnisbruch des Hokage besaß.
Die jüngste Hikari-Generation, von der einige den Fünf-Mächte-Krieg noch nicht einmal miterlebten, sehr wohl aber die Pein und Unterdrückung durch Konoha in den Jahren 14 bis 1 vor Zen Saiki, scheint einen Aufschwung der Motivation zu erleben, endlich wieder den Schweiß des Trainings und des Fleißes zu spüren.
Im Gegensatz zu ihren Eltern, die während des Fünf-Mächte-Krieges und des 13jährigen Krieges nur tatenlos zusehen konnten, wie ihr Land erobert und später ihr Dorf militärisch ausgebeutet wurde, wird die jetzige Generation als der Hoffnungsschimmer des Clans gesehen und wäre somit wohl der Stolz sowohl Katoras, als auch Hikari Yosakus.

Clanfähigkeiten:
Der Hikari Clan ist bekannt dafür, Chakra in Lichtenergie umwandeln zu können. Dieses kann er im Idealfall über alle Chakrapunkte des Körpers aussenden, meist wird die Umwandlung jedoch in den Handflächen durchgeführt, um das Jutsu in eine punktgenaue Richtung lenken zu können. Das Licht, welches dadurch erzeugt wird, ist in Frequenz, Intensität, Bündelung und Polarisation variabel, es kommt alles auf das eingesetzte Chakra an.
Neben der Manipulation des Lichtes hat der Hikari Clan auch noch ein bestimmtes Messverfahren entwickelt, um das Licht nicht nur formen, sondern auch analysieren zu können. Dies ist ein extrem komplexes und ausgefeiltes Doujutsu, welches nicht auf einem Bluterbe basiert, sondern durch ein stark modifiziertes und extrem detailliert festgelegtes Henge no Jutsu innerhalb der eigenen Augen erzeugt werden kann. Es heißt Shinjitsugan, das Auge der Wahrheit und gehört mit zu den Clanjutsu der Hikari.
Zudem besitzt der Hikari Clan auch eine Schriftrolle für eine Art Blutvertrag mit Irrlichtern, kleinen, spektralen Wesen, welche beständig Licht aussenden. Sie wurden früher oft als kleine Spione oder Ablenkung benutzt, wurden aber zuletzt von Hikari Yosaku im 13jährigen Krieg herbeigerufen.

Ninjutsu

D-Rang:
Hitodama (Disembodied Soul)
Kousen no Jutsu (Light Ray Technique)/Taku Kousen no Jutsu (Burning Light Ray Technique)/Koku Kousen no Jutsu (Cutting Light Ray Technique)

C-Rang:
Taiyou Juuden no Jutsu (Solar Charging Technique)

Doujutsu
Shinjitsugan (Truth Eye)


Wichtige Angehörige:
Mirizu Katora (Clangründer)
Hikari Yosaku (einziger Jounin des Hikari Clans seit Generationen)

Wichtige Ereignisse:
143 vor Zen Saiki: Gründung des Hikari Clans
2 vor Zen Saiki: Tod von Hikari Yosaku, dem einzigen Hikari-Jounin seit Generationen

Besonderheiten:
Zwischen der jüngsten und der nächstälteren Generation herrscht ein gewisser Zwiespalt der Lebensgewohnheiten. Obwohl die Eltern das Leid der zwei vergangenen Kriege erlebten, im Gegensatz zu ihren Kindern, die nur die Qual des 13jährigen erfuhren, kann sich die ältere Generation nicht dazu aufraffen, ihre Jahrzehnte lang gepflegte Müßigkeit über Bord zu werfen. Ganz anders als diese hat die jüngere den Krieg und die Unterdrückung nicht ganz einfach in Stillschweigen hingenommen. Sie fing schon damals zu trainieren an, aber immer ganz heimlich. Sie wollten zwar Konoha endlich einen dicken Strich durch die Rechnung machen, aber es nicht riskieren, entdeckt und für den Krieg unter der Fuchtel des Hokage eingespannt zu werden.
Inzwischen sind die Lebensumstände zwar wieder einigermaßen normalisiert, doch aus den Fehlern der Vergangenheit lernten die jungen Hikari, so dass die meisten wieder emsig dabei sind, zu trainieren und stärker zu werden. Auch die Anzahl der Missionen, die an Kumo gestellt werden, soll so wieder steigen, auf dass das immer noch ziemlich verwüstete Dorf und Land schneller wieder aufgebaut werden kann.

Das Wissen um die Hikari Clanjutsu ist stark zurückgegangen im Laufe der Jahre. Da die einzelnen Familien zunehmend gemütlicher wurden, haben sie die Jutsu weder gelernt, noch an ihre Nachkommen weitergegeben, und so besteht die einzige Wissensquelle für die Clantechniken aus uralten Schriftrollen. Doch auch deren Aufbewahrungsort ist so gut wie niemandem bekannt, weshalb die Trainings-gewillte Generation oft alte Anwesen und Trainingsplätze der Hikari durchsucht. Manche versuchen sogar, die Clanjutsu selbst neu zu entwickeln, weil sie die Schriftrollen für verloren halten.

Hikari Yosaku war der Großvater von Hikari Senshu. Er war der einzige Jounin seit Generationen im Hikari Clan und der einzige, der noch die Ansichten des Clangründers Katora teilte und die Tugend des Fleißes besaß.
Er war auch derjenige, der den Namen für seinen Enkel aussuchte. Senshu, was so viel heißt wie "Krieger" sollte seine Triebfeder sein, um die alten Ideale zu erreichen. Yosaku war sichtlich enttäuscht von der Faulheit seines Sohnes Hikari Sorata, wie sie auch den ganzen restlichen Clan prägte. Er wollte nicht, dass noch eine Generation so wird wie diese, deshalb bestand er trotz Widerwillen Sorata's auf den Namen Senshu für seinen Enkel.
  • Zum Seitenanfang

Hikari Senshu Männlich

Kaichuudentou

Beiträge: 97

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Kumogakure

19 Auszeichungen

Themenstarter Themenstarter

2

Freitag, 12. September 2008, 22:41

Die Irrlichter

Geburt

Irrlichter sind eine Naturerscheinung, die man hauptsächlich in sumpfigen Gebieten antrifft. Sie sind ein seltenes Phänomen, bei dem durch die Verfaulung von Kadavern größere komprimierte Mengen an Bioenergie gebunden werden. Diese sind oft instabil und geben ihre Energie in Form von Licht an die Umgebung ab. Auf diese Art und Weise locken sie automatisch Tiere oder gar unachtsame Menschen in den hiesigen Sumpf, welche teilweise ebenfalls in diesem verenden und somit mehr Biomasse ergeben.
In selteneren Fällen verlieren sich auch Shinobi in diesen Sümpfen und liefern somit neben ihrer natürlichen Energie auch noch weit größere Mengen an geistiger und körperlicher Energie. Selbst wenn ein Ninja im Falle seines Ablebens kein Chakra geschmiedet hat, so können sich diese beiden Energien in seinem Leib durchaus mit der Bioenergie um ihn herum verbinden und auf diese Weise eine besondere Art Irrlicht erschaffen: Die so entstehenden Irrlichter nennt man auch Irrwisch, denn sie bestehen aus drei verschiedenen Komponenten und erhalten durch die geistige Energie sogar eine minimale Intelligenz. Je nach dem Shinobi, der den Irrwisch erschaffen hat, zu unterschiedlichen Teilen. Somit sind Irrwische eine Sorte von Pseudo-Geistern, die mit zunehmender Aufnahme der drei Energie-Arten an Masse und Intelligenz zunehmen.

Entwicklung

Irrlichter geben während ihres gesamten "Lebens" Licht an ihre Umgebung ab, ohne dies kontrollieren zu können. Sofern also nicht beständig natürliche oder andere Energie nachkommt, verbraucht ein Irrlicht sich im Laufe der Zeit selbst und hört somit auf zu existieren. Um dies zu verhindern, fusioniert sich also ein Irrlicht möglichst schnell mit anderen, wenn es schneller Energie verliert als es welche aufnimmt. Obgleich der Vorgang der Fusion einige Zeit in Anspruch nimmt.
Ist ein Irrwisch allerdings alt und intelligent genug, so kommt er in die Lage, Jutsu zu benutzen. Fast instinktiv setzt er nun das Taiyou Juuden no Jutsu ein, um einfallendes Licht der Sonne oder anderer Irrlichter aufzunehmen und in Chakra zu verwandeln, als Alternative zur sehr viel langsameren Aufnahme weiterer Bioenergie. Somit wird sich ein Irrwisch mit der Zeit immer weiter von seinem Sumpf entfernen, um an hellere Orte zu gelangen und damit sein Chakra zu vermehren.
Die bisher größte Ansammlung an Irrlichtern findet man auf Ama no Iwato. Es handelt sich hierbei um eine Höhle auf einem Berg weit über den Wolken von Kaminari no Kuni. Hier leben auch die drei Anführer der Rasse und benutzen zusammen mit ihrem Gefolge die geradezu von Sonnenlicht überflutete Umgebung der Höhle zur Chakra-Produktion.

Stoffwechsel

Ein Irrwisch nimmt absichtlich mehr Energie durch den Photosynthese-ähnlichen Vorgang auf, als es durch sein eigenes Leuchten verbraucht. Dadurch wächst es in seiner Masse an, doch prinzipiell stößt es genau die Energie aus, die es auch aufnimmt: Licht.
Je mehr Chakra ein Irrwisch durch das Taiyou Juuden no Jutsu erhält, desto größer wird auch der Anteil seiner geistiger Energie, seine Intelligenz nimmt also weiterhin zu. Irgendwann kommt außerdem der Punkt, an dem ein Irrwisch so energiereich ist, dass er zu instabil wird, um seine Form zu halten. In diesem Fall teilt sich der Irrwisch einfach auf, die Anzahl ist dabei beliebig. Die entstehenden Irrlichter sind dann entweder primitiv oder intelligent, je nach Zusammensetzung ihres Chakra.

Fortpflanzung

Abgesehen von der natürlichen Entstehung von Irrlichtern können sich auch schon bestehende sozusagen fortpflanzen. Dies geschieht asexuell, indem sie sich bei ausreichend hoher Energie in beliebig viele kleinere aufteilen. Hierbei darf das Chakra für jedes einzelne nicht zu gering ausfallen, da sich dieses sonst zu schnell in Licht umwandelt und das Irrlicht zu existieren aufhört. Im Gegensatz zu Bakterien jedoch können sich Irrlichter bei dieser Vermehrung entscheiden, ob sie identische Klone erschaffen wollen, da die Chakra-Verteilung beliebig ist. Jedoch ist dies auch ratsam, da somit die Unterschrift eines Irrlichtes auf einem Licht-Vertrag weiterhin gültig bleibt und sogar fortan auch für seinen Klon.

Physis

Da Irrlichter aus nur ein bis drei Energieformen bestehen, sind sie extrem leicht. Durch diesen Umstand können sie nach Belieben schweben, können jedoch aber auch schon von leichten Böen mitgerissen werden.
Sollte ein Irrlicht physisch angegriffen werden, so verhält es sich meist wie ein Haufen Wasser und teilt sich in viele kleinere seiner Art auf. Im Prinzip kann man es hierdurch nur indirekt töten, denn ein zerschlagenes Irrlicht kann sich wieder zusammensetzen, genauso wie es auch mit anderen Irrlichtern fusionieren kann. Wenn jedoch die entstehenden kleineren Irrlichter jeweils so wenig Energie besitzen, dass sie diese sehr schnell schon in Licht umgewandelt haben, so sind sie ab diesem Moment für die Ewigkeit verschwunden. Meistens wird jedoch der Fall sein, dass die entstehenden Teile verschiedene Größen haben, so dass dieses Szenario bei den wenigsten auftritt. Wobei die Fusion von Irrlichtern wesentlich länger dauert als ihre Aufspaltung. Somit würde ein zerschlagenes Irrlicht für die nächste Zeit keine Gefahr mehr für einen darstellen, sofern nicht alle Einzelteile denjenigen angreifen. Dafür sind sie in diesem Zustand aber meist nicht intelligent genug.
Verschiedene Irrlichter haben außerdem verschiedene Anteile von natürlicher, geistiger und körperlicher Energie. Sollte der erste Anteil zu hoch werden, so verfällt ein Irrwisch wieder in den Zustand eines primitiven Irrlichtes und verliert sein Bewusstsein, es wird wieder zu einer normalen Naturerscheinung. Sollte ein Irrlicht jedoch wie im Normalfall beständig normales Chakra produzieren, ohne in der Nähe eines Sumpfes oder einer anderen Quelle natürlicher Energie zu sein, so verliert er diese nach und nach und wird damit vorerst sehr schwach. Die Miniatur-Form des Eremiten-Modus geht also verloren und zurück bleibt nur normales Chakra. Jedoch kann dieses beständig nachproduziert werden, ohne an einen bestimmten Ort gebunden zu sein. Solange Sonnenlicht auf das Irrlicht trifft, nimmt es weiter an Chakra zu und übertrifft letztendlich den Zustand der drei Energien, einfach durch eine größere Menge von zwei. Nur sehr selten ist es der Fall, dass alle drei Energien in einem Irrlicht beständig anwachsen. Hierfür sind besondere Umstände oder eine sehr lange Zeit nötig, da ein Sumpf vom Sonnenlicht beinahe abgeschnitten ist und somit fast nie beide Energien gebildet werden können. Eine Möglichkeit ist es jedoch, mit fremden Irrlichtern zu fusionieren, die fast nur aus natürlicher Energie bestehen.

Fähigkeiten

Ein Irrlicht kann leuchten. Es hat gar keine andere Wahl. Das Chakra, aus dem es besteht, ist beständig dazu bestrebt, sich in Licht umzuwandeln. Allerdings können Irrwische mit einer besseren Chakrakontrolle die Frequenz des Lichtes senken, so dass sie vom sichtbaren in den Infrarot-Bereich oder darunter verschoben wird. Auf diese Weise verliert der Irrwisch weniger Energie in derselben Zeit, da niederfrequentes Licht eine geringere Energie besitzt, und wird gleichzeitig nahezu unsichtbar. Anders kann ein Irrwisch natürlich auch die Frequenz seiner Strahlung erhöhen, indem es mehr Chakra auf einmal umwandelt. Somit kommt das Licht in den Ultraviolett-Bereich und darüber, jedoch eignet sich diese Umwandlung nur für den Kampf, denn sie ist für die Umgebung zwar gefährlich, verkürzt jedoch auch die Lebenszeit des Irrwischs. Ist ein Irrlicht außerhalb des sichtbaren Spektrums, so kann man es nur indirekt sehen: Wenn es weiterhin Licht aus der Umwelt in sich aufnimmt und in Chakra umwandelt, so ist logischerweise an dieser Stelle ein dunkler Fleck zu sehen. Völlig unsichtbar wird ein Irrlicht also nur, wenn es temporär auf die wichtige Chakra-Produktion verzichtet.

Kommunikation

Um mit einem Irrlicht zu kommunizieren, muss dieses zuerst ein gewisses Maß an Intelligenz besitzen. Primitive Irrlichter scheiden in dieser Hinsicht also aus.
Irrwische hingegen können tatsächlich Informationen aufnehmen und auf diese reagieren, sofern es sie denn empfangen kann. Damit dies also geschieht, muss man das eine Naturphänomen benutzen, worauf sie ausgelegt sind: Licht. Die Frequenz, Intensität, Bündelung und Polarisation eines Lichtstrahls sind je nach Anwender extrem variabel. Sofern man also eine gute Chakrakontrolle besitzt und das Kousen no Jutsu beherrscht, kann man über ein bestimmtes "Gammabet" mit Irrwischen kommunizieren. Dieses beinhaltet bei weitem nicht so viele Begriffe wie die menschliche Sprache, da selbst die klügsten Irrwische nur selten an den durchschnittlichen Intellekt eines Menschen kommen, jedoch reicht es für die meisten Unterhaltungen sowie taktischen Manöver aus. Schließlich wurde das Alphabet im Laufe der Zeit auch oft vom Hikari Clan erweitert.
Um jedoch selbst mitzubekommen, was ein Irrwisch einem sagen will, müsste der Hikari selbst so lichtempfindlich sein wie diese Pseudo-Geister. Bisher gibt es für dieses Problem nur eine Antwort: Das Shinjitsugan. Nur dieses Doujutsu ist empfindlich genug, um Unterschiede in den einzelnen Eigenschaften zu erkennen und anhand dessen Rückschlüsse darauf zu ziehen, was der Irrwisch sagen will. Selbst die Farbe des ausgesandten Lichtes kann so viele Abstufungen haben, dass es für normale Shinobi unmöglich zu unterscheiden ist. Noch dazu müssten diese dafür auch erst einmal das Gammabet kennen.

Sozialverhalten

Primitive Irrlichter leben in ihrem Sumpf und sammeln dort Energie an. Sie bestehen nur aus natürlicher Energie und weisen somit nicht die geringste Intelligenz auf. Ein Sozialverhalten ist bei ihnen also nicht vorhanden.
Irrwische hingegen besitzen sehr wohl ein Bewusstsein und leben oft zusammen, um das jeweils ausgestrahlte voneinander wieder zu absorbieren. Dies hat zwar einen sehr geringen Wirkungsgrad, erhöht jedoch die Energieausbeute gegenüber reinem Sonnenlicht dennoch. So können sich Irrlichter gegenseitig ernähren und gedeihen, um sich daraufhin in kleinere aufzuteilen, sie folgen also dem Grundprinzip der Evolution.
Es gibt auf Ama no Iwato allerdings auch drei besonders alte und intelligente Irrlichter, deren Existenz man schon auf mehrere hundert Jahre schätzt. Sie haben im Laufe ihres Lebens schon so viel Chakra angesammelt, dass ihre Intelligenz die aller anderen Irrlichter weit übertrifft. Sie waren sogar schon so routiniert im Umgang mit ihrem Chakra, dass sie dieses teilweise zu Flügeln ausformen konnten, um besser in der Luft zu navigieren. Durch diese Klugheit konnten sie sich also zu den drei Anführern der Irrlichter von Ama no Iwato aufschwingen und treffen seitdem Entscheidungen, die ihre Rasse anbelangt. Sie waren es auch, die in früheren Zeiten die Abmachungen mit den Hikari getroffen haben und noch davor sogar durch ihre bloße Existenz dabei halfen, dem Clangründer die Umwandlung von Chakra in Licht beizubringen. Jedoch darf man nicht davon ausgehen, dass sich die drei Anführer stets verstünden. Bei so manchen Diskussionen wird das gesamte Tal von Ama no Iwato in gleißendes Licht getaucht, wenn die drei Irrwische verschiedener Meinungen sind und dies auch offen zeigen.

Der Vertrag

Da Irrlichter kein Blut besitzen, mussten sie einen anderen Weg einschlagen, um den Hikari eine Möglichkeit für das Kuchiyose no Jutsu zu geben. Somit wurde ein Licht-Vertrag entwickelt, welcher aus einem bestimmten Material besteht, das bei Bestrahlung seine Farbe ändert. Dieser Vertrag kann also nur im Dunkeln unterschrieben werden, also ideal für Irrlichter im Sumpf. So sind Hikari früher auch regelmäßig mit dem Licht-Vertrag in Sümpfe gewandert und haben Irrlichter mit ihrem Schein automatisch unterschreiben lassen. Zwar eine etwas zweifelhafte Methode, aber nicht mehr als bei anderen Tierarten, bei denen Eltern für ihre Kinder unterschreiben...
Daneben gibt es aber auch einen anderen Teil des Vertrages aus einem weniger empfindlichen Material. Dieser verändert seine Farbe nur bei sehr stark konzentriertem Licht, so dass er dazu geeignet ist, Irrwische unterschreiben zu lassen, was nun auch trotz Sonnenlicht möglich ist. Die Irrwische müssen dafür einfach nur mehr Chakra aufwenden, während sie leuchten.

Insgesamt gibt es fünf mögliche Stadien, die den individuellen "Code" eines Irrlichtes ausmachen. Dabei ist für jedes neu erreichte Stadium eine neue Unterschrift auf dem Licht-Vertrag nötig, da dieser Code sich dementsprechend ändert:
1. Das primitive Irrlicht, welches nur aus natürlicher Energie besteht.
2. Der neugeborene Irrwisch, der aus natürlicher, geistiger und körperlicher Energie im festen Verhältnis besteht.
3. Der Irrwisch, der das Taiyou Juuden no Jutsu benutzt. Er besteht immer noch aus natürlicher, geistiger und körperlicher Energie, jedoch wird der Anteil der natürlichen Energie immer geringer. Ein solcher Irrwisch kann den Licht-Vertrag also nicht unterschreiben, ohne dass die Unterschrift beim nächsten Einsatz des Jutsu verfällt.
4. Der fortgeschrittene Irrwisch, der seine natürliche Energie vollends verbraucht hat und nur noch aus geistiger und körperlicher Energie besteht.
5. Der Irrwisch mit absorbierten primitiven Irrlichtern oder neugeborenen Irrwischen. Dieser besteht somit wiederum aus natürlicher, geistiger und körperlicher Energie, wobei sich das Verhältnis jedoch je nach Absorption und Einsatz des Taiyou Juuden no Jutsu ändert. Somit kann auch dieses keinen Vertrag unterschreiben, ohne dass dies bei der nächsten Energie-Aufnahme verfällt.

Sollte ein Irrlicht zerschlagen werden und sich nicht zu 100% wieder zusammensetzen, so muss es den Licht-Vertrag erneut unterschreiben, da seine Chakra-Struktur nun verändert wurde.
  • Zum Seitenanfang

Ähnliche Themen