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[Chuunin] Hikari Senshu

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Hikari Senshu Männlich

Kaichuudentou

Beiträge: 97

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Kumogakure

19 Auszeichungen

Themenstarter Themenstarter

1

Dienstag, 23. September 2008, 01:01

Hikari Senshu


(Quelle: Bild)

Name: Hikari Senshu

Geburtsdatum/Alter: * 7. Juni 12 vor Zen Saiki; 19 Jahre

Größe: 177 cm

Gewicht: 67 kg

Geschlecht: männlich

Aussehen:
Senshu ist von schlanker Statur und hat buschige schwarze Haare samt einem langen, dünnen Zopf, gebunden in einer gelben Schleife. Er hat goldgelbe Augen und eine eher schwache Muskulatur. Auf Missionen und meist auch im Alltag trägt er einen langen grünen Kampfanzug mit seinem Clansymbol auf der Rückseite, ein großes gelbes Tuch als Gürtel, türkise Hosen, rote Handschuhe, braune Schuhe und ein rotes Kumo-Stirnband. An seinem Gürtel befindet sich eine mittelgroße, graue Shurikentasche, an seinem rechten Bein eine kleine schwarze für Kunai.
Sein rechtes Bein trägt außerdem die Narbe einer Schnittwunde, die von seiner ersten Chuuninprüfung stammt.
Aus dem physikalischen Labor besitzt er eine Linse, die in seinem rechten Handschuh eingenäht ist, um das Kousen no Jutsu künstlich zu fokussieren.
Außen an seinem linken Handschuh ist eine Metallplatte, die nach innen durch den Stoff isoliert ist. Mit seinen Fingern kann Senshu die Metallplatte mit Raiton Chakra aufladen, ohne dass die Ladung über seine Handfläche wieder abfließt. Je länger der Vorgang andauert, desto stärker ist sie geladen. Wenn er einen Gegner mit der Platte trifft, bekommt dieser einen (meist schwachen) Stromschlag. Die Platte weist ebenfalls einen Doppelspalt auf, durch den Senshu eine Interferenz seines ausgesandten Lichtes erzeugen und damit seinen Lichtstrahl aufspalten kann.

Rang:
Akademist: 6
Genin: 12
Chuunin: 18

Clan/Familie: Hikari Clan
Mutter: Hikari Minako (kein Ninja)
Vater: Hikari Sorata (verstorben, kein Ninja)
Großvater: Hikari Yosaku (verstorben, Jounin)
Hikari Kane (Chuunin)

Geburtsort: Kumogakure

Aufenthaltsort: Kumogakure

Team:
ehemals Kumo 5: Nezumi Yokaranu, Jasui Neneki
ehemals Kumo 13: Kasai Genso, Ryu Shigeko
momentan kein festes Team

Sensei:
ehemals Sonkei Hanashi
ehemals Sagittarius Arashi
momentan kein Sensei

Elementzuneigung: Raiton, Suiton

Beherrschte Elemente: Raiton

Inventar:
  • 1 gespannte Bärenfalle am Bauch, befestigt an Ledergürtel, abnehmbar, durch weiten braunen Poncho verdeckt
  • 1 Klaue und 1 Klappschild pro Arm
  • Bündel gefälschter Jibaku Fuda auf Brust geschnallt, unter Hemd
  • Rucksack: 1 Kompass, 1 Lunch-Paket, 1 Leinentuch, 1 integrierter Fallschirm, 1 Ohrenschützer, zwei Schriftrollen:
    • 1 Schriftrolle mit Objekten:
      • 1 Disco-Kugel
      • 1 Felskugel (30 cm Breite)
      • 2 menschengroße Spiegel
      • 50 Liter Wasser
      • 1 Liter Kleber
      • 1 Feuerlöscher
      • 3 Nagelbretter (30 cm Breite)
      • 22 Eisenpfähle
      • 6 Paar Handschellen
      • 6 Eisenketten (je 7 m Länge)
      • 5 Nadelsprenkler (Nadelregen bei Druck auf Spitze, wenn Stift entfernt)
      • 1 Shikon Shuriken
      • 3 Fuuma Shuriken
      • 50 Tannenzapfen
      • 50 Brennnesseln
      • 50 Disteln
      • 1 Tafel Schokolade

    • 1 Schriftrolle mit Chemikalien-Kapseln:
      • Salzsäure
      • Natronlauge
      • Flüssig-Chlor
      • Budesonid (Sprayflasche)
      • Spiritus
      • Knicklicht: Bis(2,4-dinitrophenyl)oxalat - Wasserstoffperoxid (knickbares Kunststoffröhrchen)
      • Nitroglycerin
      • Flüssig-Stickstoff

  • 1 Gürteltasche mit 15 Shuriken, 7 Kunai, 3 Jibaku Fuda, 2 kleinen Quarzen, 20 trockenen Kastanien
  • 1 Gürteltasche mit 10 verschiedenen Linsen (je 5 cm breit), 10 runden Spiegeln (je 10 cm breit), 200 m Draht, 10 gefälschten Jibaku Fuda, 2 Handschuhen
  • 1 Gürteltasche mit 1 Soldatenpille, 1 Blutstoppille, 2 Bandagen, 1 Sonnenbrille, 1 schwarzem Notizbuch (Aufschrift "Death Note", 10 Seiten mit aufgemaltem Fuuin-Siegel), 3 Filzstiften (schwarz, rot, weiß), 2 Papieren mit Tobidougu-Markierung zu je einer mitgeführten Schriftrolle
  • 1 Gürteltasche mit 1 Bombe für verspiegeltes Konfetti, 3 Juckpulver-Bomben, 3 Rauchbomben, 1 Schallgranate, 1 Blendgranate
  • 1 Enterhaken mit langer, sehr dünner Eisenkette

Seit dem Jahre 5 nach Zen Saiki ziert außerdem eine breite Palette verschiedenster Kisten á 1 m³ mit ihren ganz eigenen Funktionen das Inventar des Hikari. Jede Kiste steht auf einem eigenen Blatt Papier mit Beschwörungs-Siegel. Diese Blätter trägt Senshu in einer Hemd-Innentasche.

  Spoiler Spoiler

  • Danger
    Die Danger-Kiste besteht aus Holz und besitzt insgesamt zwei "Danger"-Warnsymbole. Allerdings ist die Kiste in Wirklichkeit leer und stellt somit lediglich einen Fake dar. Eine Seite der Kiste ist aufklappbar und kann als Eingang benutzt werden.
  • TNT
    Die TNT-Kiste hingegen ist mit echten Jibaku Fuda gefüllt, welche auf ein TNT-Äquivalent von 10 kg kommen. Auch hier ist eine Klappe eingebaut, welche jedoch eher eine Falle für hochmütige Gegner darstellt.
  • Splitterkiste
    Ähnlich wie die TNT-Kiste verfügt auch diese über ein großes Explosions-Potential. Allerdings besteht sie aus Glas-Schrott mit einigen Jibaku Fuda als Explosionskern. Ummantelt ist die Splitterkiste von Holz, das sich einfach öffnen und zu einem Kreuz aufklappen lässt.
  • Würfel
    Der Würfel ist eine simple leere Holzkiste mit Löchern in Form eines Würfel-Layouts. Auch er besitzt eine aufklappbare Seite.
  • Pocket Factory
    Eine leere Metallkiste, welche mit etlichen technischen Bauteilen geschmückt wurde und somit wie eine komplexe Maschinerie aussieht. Im Inneren der Kiste ist ein spezielles Konstrukt aufgebaut: Eine Schriftrolle mit automatischem Beschwörungs-Siegel für Kuchiyose ist auf einem Stab gelagert und somit aufrollbar. Der Anfang der Schriftrolle ist an Sprungfedern befestigt, welche unter Spannung stehen. Der Auslöser der Sprungfedern ist mit einem Fuuin versiegelt. Über der geöffneten Schriftrolle sind 50 Kunststoffröhrchen mit je ein wenig von Senshu's Blut angebracht, welche ihrerseits ebenfalls mit Fuuin versiegelt sind. Durch die Auflösung eines solchen Fuuin wird das Blut auf die Schriftrolle geleitet. Dieser ganze Prozess löst nun ein Kuchiyose no Jutsu aus und beschwört ein niederrangiges Irrlicht herbei. An einer Seite der Kiste befindet sich ein fünf Zentimeter breiter Ausgang, zu dem das Irrlicht instinktiv wandern wird, um mehr Licht aufzunehmen. Da es sich bei diesen Kuchiyose-Siegeln um Irrwische handelt, können sie die Kiste nur verlassen, wenn sie sich wieder in primitive Irrlichter aufteilen und nacheinander das Loch passieren. Summa summarum wird bei jedem Kuchiyose die Produktion von mehreren merkwürdigen Lichtgestalten simuliert, welche die Pocket Factory verlassen und Feinde verwirren sollen.
  • Pranger
    Eine einfache Holzkiste mit je fünf Löchern an jeder Seite. Im Inneren befindet sich an jedem Loch ein Ledergürtel, der beim Zuziehen jedes konkav geformte feste Objekt, das durch das Loch gelangt, festbinden kann. Darüber hinaus ist an jedem Gürtel außerdem ein Draht angebracht, der dasselbe bewirkt, plus Schneide-Effekt. Diese Kiste besitzt die Besonderheit, dass alle Seiten Scharniere und Schlösser besitzen, so dass man ihn zu einem flachen Kreuz aufklappen und sogar zu einem weiteren Würfel umkrempeln kann.
  • Black Box
    Eine extrem solide schwarze Kiste, welche durch entsprechendes Füllmaterial beinahe schalldicht und ohne Waffen kaum zu knacken ist. Es gibt nur einen Eingang, der ebenfalls über stabile Scharniere verfügt.
  • Karton
    Der Karton besteht aus Pappe, besitzt nur fünf feste und eine aufklappbare Seite und dient als Versteck. Je nach Situation ist dieses mehr oder weniger unauffällig.
  • Waschmaschine
    Ein ausgebauter Motor einer Waschmaschine wurde in eine Holzkiste gebaut und mit einer größeren Trommel ausgestattet, die einen Menschen fassen kann. Eine Batterie treibt den Motor an, der für etwa fünf Stunden Schleudergang anhalten kann. An- und Ausschalter befinden sich an der Außenseite der Kiste.
  • Mikrowelle
    Mehrere Mikrowellen mussten für diese Kiste herhalten, deren Magnetrons ihre Innenseite zieren. Es gibt einen Eingang und eine Batterie, welche das Gerät ca. fünf Stunden auf normaler Leistung betreiben kann.
  • Hypercube
    Eine Kiste mit einer Kiste als Inhalt. Die Ecken beider sind über diagonal verspannte Sprungfedern miteinander verbunden. Sinn und Zweck des Geräts ist es, Gegenstände sicher in der inneren Kiste aufzubewahren, während Stöße etc. durch die Sprungfedern gedämpft werden.
  • Rubix Cube
    Ein riesiger Zauberwürfel, bestehend aus 27 kleineren Kisten, die über simple Schließmechanismen miteinander verbunden sind. Diese haben an jeder Seite eine Farbe und sind zu Kreuzen aufklappbar.
  • Panzer
    Diese Kiste besteht aus Panzerglas und ist somit komplett durchsichtig. Sie hat zwei Eingänge, die mittels Scharnieren zu öffnen sind, aber auch über Schlösser verfügen.
  • Kabelrolle
    Eine leere Holzkiste, die lediglich als Behälter für eine fast einen Meter breiten Metallkabelrolle dient. Der Anfang des Kabels ist stabil an der Innenseite der Kiste angeschlossen, lässt sich jedoch mechanisch öffnen. Die Kabelrolle besitzt Löcher an ihren Rändern, durch die ein beiliegender Stab gelegt werden kann, der das weitere Abrollen des Kabels an dieser Stelle verhindert. Die Kiste ist zu einem Kreuz aufklappbar.
  • SAW
    Diese Kiste besitzt integrierte Klingen, die mechanisch so aufklappbar sind, dass sie Kreissägen bilden. Die so erzeugbaren Sägen sind drei an der Zahl und stehen mit ihrem äußeren Rand jeweils durchschnittlich 20 Zentimeter von der Kiste ab. Die Kiste selbst ist an den beiden Seiten zu öffnen, welche nicht von Klingen durchsetzt sind, also bei quer gerichteten Sägen an Deckel und Boden.
  • Catalyst
    Dies ist der Deckname für ein Katapult, welches in einer Kiste versteckt liegt. Sie ist so konstruiert, dass man eine Seite nach außen klappen kann und die gegenüberliegende nach innen. Diese wird dabei auf starke Sprungfedern gepresst, die sich an einem bestimmten Punkt verhaken. Der Deckel der Kiste dient nun als Plattform, um Geschosse aufzunehmen. Beim Lösen der Haken wird das Katapult aktiviert. Es ist außerdem möglich, die Seite der Kiste auszuhaken, so dass die Sprungfedern senkrecht nach oben nutzbar sind.
  • Block
    Der Block ist ein massiver und sperriger Würfel, der am besten dazu benutzt wird, um einen Weg zu versperren oder unter Umständen ein schweres Geschoss zu haben.
  • Teleporter
    Dies ist der Name für eine Reihe von sechs Kisten, welche jeweils zwei Eingänge und darüber hinaus allerlei Siegel besitzen: Jede Kiste hat innen an fünf von sechs Seiten jeweils vier Siegel für das Kuchiyose - Tobidougu, welche mit einfachen Fuuin blockiert werden. Werden diese entfernt, so wird das Kuchiyose automatisch ausgeführt. Die zwei linken Kuchiyose-Siegel an jeder der fünf Wände beschwören jeweils ein Fuuin-Siegel ihrer nachfolgenden Kiste. Die anderen zwei sind darauf ausgerichtet, Senshu herbeizubeschwören. Durch diese Konstruktion ist folgender Effekt möglich: Entfernt der Hikari eines der beiden linken Fuuin, so wird das Fuuin einer anderen Kiste zu ihm herbeschworen. Da dieses nun über einem rechten Kuchiyose der anderen Kiste fehlt, wird dieses wiederum aktiviert und beschwört Senshu herbei. Somit wurde dieser von der einen in die andere Kiste teleportiert. Die größte Schwierigkeit besteht darin, sich die Reihenfolge und Position der einzelnen Kisten zu merken.
    An der sechsten Seite jeder Kiste sind indes ebenfalls jeweils vier Siegel für Kuchiyose - Tobidougu mit Fuuin-Versiegelung angebracht, welche je eine Überraschung herbeibeschwören: einen bewohnten Bienenkorb, 20 Liter Chlor-Gas, eine Blend- und eine Schallgranate (beide ohne mitbeschworenen Verschluss).
    (Siehe Skizzen 1 und 2 zur Illustration. Gleichfarbige Siegel sind per Tobidougu miteinander verknüpft.)
  • Kubus
    Der Kubus ist eine stabile Kiste aus Metall, welche an jeder Kante mit zwei Fuuin-Papieren bestückt ist, die nur noch per Jutsu aktiviert werden müssen, um ein solides temporäres Gefängnis zu bilden. Er ist ferner mit vielen Schriftzeichen dekoriert, die komplexe Fuuinjutsu simulieren und somit den Gefangenen demotivieren sollen.


Kampfstil:
Seine guten Taijutsu-Fähigkeiten verhelfen Senshu zu recht guten Nahkampf-Eigenschaften, trotz mangelnder Muskelmasse. Doch auch im Ninjutsu ist er begabt, so dass er ebenso gut aus der Entfernung angreifen kann. In Genjutsu ist er kaum talentiert, was ihn in diesem Punkt sehr verwundbar macht, so dass er dann auf Hilfe von außen angewiesen ist. Außerdem hat Senshu immer einige kleine Waffen und Gegenstände dabei, um in möglichst jeder Situation viele Möglichkeiten zur Umsetzung seiner Strategien zu haben.

Stärken:
Senshus größte Stärke ist seine Intelligenz. Er ist immer sehr wissbegierig und versucht jeden noch so unscheinbaren Sachverhalt penibel und bis aufs kleinste Detail zu verstehen. Daher kann er auch gute Strategien aus dem Ärmel zaubern, wenn andere schon aufgeben würden.
Im Kampf behält Senshu stets einen kühlen Kopf. Nur Nervosität kann ihn aus der Ruhe bringen, aber nicht so etwas wie Hass oder Rachegedanken. Zumindest nicht, ohne dass der Feind ihn schon mit extremen Mitteln reizen muss, wie zum Beispiel durch Bedrohung eines Teamkameraden.
Im Laufe der Jahre nach seiner Entdeckung der versteckten Hikari-Schriftrolle erlernte Senshu das Gammabet, mit welchem Hikari untereinander bzw. mit Irrlichtern kommunizieren. Seit seiner bestandenen Chuunin-Prüfung beherrscht er außerdem das Shinjitsugan der Stufe 1, um auch als Empfänger solcher Botschaften fungieren zu können. Dies ermöglicht ihm eine von anderen Shinobi praktisch nicht entschlüsselbare Kommunikation mit seiner Schwester oder seinen Irrlichtern.

Schwächen:
Senshus Muskelkraft ist relativ gering ausgebaut, da er sich mehr auf schnelle, präzise Attacken spezialisiert hat. Im Taijutsu ist er deshalb meist auf Kombos angewiesen, die den Gegner schwach, aber oft treffen, um ihn kampfunfähig zu machen. „Finishing Moves“ besitzt Senshu somit im Taijutsu nicht.
Ein weiteres Manko an Senshus Eigenschaften ist seine körperliche Fitness. Seine Ausdauer ist eher gering im Vergleich zu den meisten Genin und somit kann er lange Kämpfe nur durchhalten, wenn er sich mit körperlicher Anstrengung zurückhält.
Zudem ist seine charakterliche Stärke auch gleichzeitig ein Nachteil, da er es oft nicht übers Herz bringt, einen Gegner zu töten, sei er noch so böse. Deshalb wird er manchmal in entscheidenden Phasen des Kampfes zimperlich, wenn er merkt, dass sein Gegenüber durch weitere Attacken erledigt werden könnte.

Besonderheiten:
Als einer der jüngsten Hikari-Generation, der den 13jährigen Krieg noch miterlebte, ist er nun immer darauf bedacht, hart zu trainieren und stärker zu werden, um dem Ideal des Clangründers Katora und vor allem seines Großvaters Hikari Yosaku gerecht zu werden. Seine Eltern verstehen dieses Verhalten nicht und so muss er meist alleine nach den Geheimnissen seines Clans suchen.
Er ist strikt gegen das Gefühl von Rache, da er mit diesem sehr schlechte Erfahrungen machte und damit fast einen unverzeihbaren Fehler begangen hätte.
Senshu trägt nicht nur viele Gegenstände, sondern auch einige chemische Präparate mit sich herum, welche die verschiedensten Effekte haben können.
Senshu züchtet und erforscht in seiner Freizeit zusammen mit einigen anderen Forschern Kumogakure's Mikroben, die eines Tages gegen Geschwüre eingesetzt werden sollen. Gerade bei hochrangigen Hikari ist es wahrscheinlich, dass die Anwendung von zu hochfrequentem Licht zu Tumoren führt, daher bereitet sich dieser bereits auf den Fall der Fälle vor.

Persönlichkeit:
Senshu versucht stets gerecht und zu allen freundlich zu sein. Fremden gegenüber ist er anfangs misstrauisch und versucht erst ihren Charakter auszumachen, bevor er sich auf sie einlässt. Sind sie gute Freunde geworden, so hat Senshu auch kein Problem damit, ihnen voll und ganz zu vertrauen. Jähzornig wird er fast nie, außer es werden Menschen bedroht, die ihm nahe stehen. Dann kann er auch schon mal sehr aggressiv (aber dennoch immer rational denkend) werden.
Er geht allerdings nie soweit, dass er seinen Feind tötet, außer man bringt ihn wirklich aßerordentlich in Rage (was schon extrem schwierig ist). Er versucht ihn immer nur KO zu schlagen, um ihn einzufangen und zu Verhören o.Ä. mitnehmen zu können. Seiner Meinung nach (und auch der der meisten anderen seines Clans) ziemen sich Mord- und Rachegelüste auf gar keinen Fall für einen Hikari. Das Licht, das Gute tötet nicht. Es kämpft für Gerechtigkeit, besiegt den Feind, und manchmal verzeiht es auch.
Seine Erfahrungen in der ersten Chuuninprüfung machten ihm zu schaffen und so verschloss er sich eine Zeit lang nach außen. Doch irgendwann, nach langer Zeit der Vereinsamung, beschloss er sich wieder anderen Menschen gegenüber zu öffnen. Er war es satt, allein zu sein. Zuerst von seiner Familie im Stich gelassen und nur vom Großvater unterstützt, danach von seinem Team verraten. Zuerst dachte Senshu, dass das der Hinweis sei, ein isoliertes Leben sei ideal, um nicht mehr mit so etwas rechnen zu müssen, doch mittlerweile hat er verstanden, dass der Mensch einfach ein Gemeinschaftswesen ist und auch er sich dem Drang nach Nähe nicht widersetzen kann. So hat er in seinem letzten Team Freunde gefunden, denen er vertrauen.
Er ist begeistert von Naturwissenschaften und hat einen grenzenlosen Forscherdrang, der ihm bestimmt auch helfen wird, einmal die verlorenen Schriftrollen seines Clans wiederzufinden.

Charakterstory:

  Spoiler Spoiler

Es war ein kalter Vormittag in den Bergen Kumogakures, als Senshu vor Freude Salti schlug. Er hatte es endlich geschafft! Nach Anleitung seines Großvaters Yosaku versuchte er nun schon 12 Tage lang, das wichtigste Clanjutsu der Hikari zu meistern, auf dem alle anderen basierten. Der Zehnjährige sprang herum und erhellte alles in seiner Umgebung an, denn er beherrschte nun endlich das Kousen no Jutsu, welches – trotz seines simplen Ranges – kaum ein Hikari noch zu beherrschen vermochte.
Der Clan war durchaus ein sehr träger haufen geworden… Seit den vielen Jahren des Friedens in der Shinobi-Welt sah er keinen Sinn mehr darin, zu trainieren, denn ihr gerechtes Ziel, mit ihren Jutsu des Lichtes den Frieden in ihrem Dorf zu sichern, war ja schon längst erfüllt. So zogen sie sich immer mehr in ihre eigenen Beschäftigungen zurück und gingen irgendwann sogar nicht einmal mehr ihrer Verpflichtung zu Missionen nach. Nur noch D-Rang Missionen führten sie aus, selbst die Erwachsenen, damit sie sich zumindest ihren Unterhalt verdienen konnten.
Es war wirklich ein beschämender Anblick, den einst so mächtigen Clan nun so verkommen zu sehen, dass seit geraumer Zeit nicht einmal mehr der Rang eines Jounin erreicht wurde. Nur die fleißigsten unter ihnen, die noch dieselben Ziele wie ihr Clangründer Katora vor Augen hatten, nämlich unter Anderem Fleiß anstatt Müßiggang, machten sich noch die Mühe, überhaupt an den Chuuninprüfungen teilzunehmen. Ihre Erfolge sind wiederum eine andere Geschichte…
Senshu stiefelte nach seinem Erfolg gleich ins Haus seiner Eltern, um ihnen zu zeigen, was sein Opa so alles kann. Doch unbeeindruckt von Jutsu jeglicher Art machten sie seine Freude schnell wieder zunichte.
„Hast du schon wieder deine Zeit mit diesen sinnlosen Jutsu vergeudet… Warum beschäftigst du dich nicht mit etwas Nützlichem wie zum Beispiel ein bisschen beim Grillhaus aushelfen, um Geld zu verdienen?“, sprach Sorata, Senshus Vater.
Das war mal wieder typisch für sie… Nur aufs Überleben bedacht, alles andere war ihnen egal. Und da sie nicht die nötige Ausbildung für höherrangige Missionen hatten, mussten sie ständig geringere ausführen, um über die Runden zu kommen. Senshu musste da freilich trotz seines Alters immer mit anpacken.
„Sinnlos? Du findest, in einem grausamen Krieg, der schon elf Jahre andauert, Jutsu zu lernen, sei sinnlos?“
„Du alleine wirst es schwerlich schaffen, da etwas zu reißen. Und Yosaku-san ist unser einziger wirklich kampffähiger Ninja. Sieh es doch ein, Konohagakure hat unser Dorf erobert und wir konnten nichts dagegen machen. Alle Gegenmaßnahmen führten nur zu Opfern auf unserer Seite… Und nun im Kapf gegen die Ring-Allianz können wir auch nichts unternehmen, so ist das nun mal…“
Sorata merkte nicht, dass sein Vater Yosaku die ganze Zeit vor der Terrassentür stand und dem „interessanten“ Gespräch mit gespitzten Ohren lauschte. „Sorata!“, entfuhr es ihm.
„Ich hätte wirklich nicht geglaubt, dass du mich noch mehr enttäuschen könntest als durch deine grenzenlose Faulheit. Aber jetzt auch noch meinem Enkel vorzumachen, es sei sinnlos zu trainieren!“
Yosaku packte seinen Sohn am Kragen.
„Dieser Clan ist so unglaublich träge geworden, dass es jedem Shinobi des Dorfes das Gesicht verzieht, wenn er an ihn denkt! Nicht zu fassen, wie man sich nur dermaßen gegen seinen eigenen Clangründer auflehnen kann!“
Sorata riss sich los. „Hör mal, du hast mir hier nichts vorzuwerfen! Ich führe mein Leben so, wie ich es will und nicht du!“
„Dann führ dein Leben auch so wie du magst, Faulpelz! Aber verwandle nicht meinen Enkel, nein… deinen Sohn in so einen nutzlosen Shinobi wie dich! Wenn du dieser Bezeichnung denn überhaupt würdig bist…“
Ein Schlag. Man hörte bis zu den Nachbarhäusern, wie jemand niedergeschlagen wurde.
„Jetzt hör mir mal gut zu… Sag noch einmal was darüber, dass ich meinen Sohn verunstalte und du wirst sehen, was ein Faulpelz alles kann!“, rief Sorata wutentbrannt, während er auf Yosaku blickte, der nun auf dem Bambusboden des Hauses lag.
„So sei es…“, erwiderte er, „mach mit Senshu, was du willst. Es ist dein Sohn und nicht meiner.“
„Aber Opa!“
„Still!“, mahnte er seinen Enkel. „Sorata, ich werde dir nicht mehr in deine Erziehung pfuschen. Du wirst selbst sehen müssen, was du davon hast. Respekt vor den Älteren scheint dir wohl ein Fremdwort zu sein. Ich gehe nun jedenfalls trainieren. Und mache mich wie jeden Tag auf die Suche nach den Schriftrollen unserer Ahnen.“
„Viel Spaß bei diesem nutzlosen Hobby, und erkälte dich nicht.“, rief Sorata seinem Vater noch hämisch zu, bevor er sich aus dem Hause wand.
„Papa, was soll das denn! Warum hast du Opa geschubst?“
„Senshu, das geht dich nichts an. Geh nun lieber zum Grillhaus und hilf dort aus, wir brauchen Geld.“

Ja ja, das liebe Geld… Es schien Sorata und seiner Frau Minako wichtiger zu sein als ihr Dorf, sogar wichtiger als ihr Sohn. Doch das nicht aus Geldgier, sondern aus einem Überlebensdrang heraus, gemischt mit einer extremen Faulheit. Lieber öfter lasch arbeiten als einmal wirklich etwas für sein Geld zu tun, war wohl ihre Devise.
Doch sollte ein Ereignis eintreten, das zumindest einen von den drei in das normale Leben der Shinobi zurückholen sollte…

Es waren nun schon 3 Tage, an denen sich Yosaku nicht mehr im Haus seines Sohnes blicken ließ. Senshu vermisste ihn schon deutlich. Da hatte er es endlich geschafft, das so simple Clanjutsu zu kontrollieren, das nicht einmal seine Eltern konnten, und schon wurde daraus ein so heftiger Familienstreit. Die Spannungen verschwanden nun aber. Und zwar für immer.
Heute hatten es tatsächlich zum ersten Mal einige Ninja-Truppen Kiris geschafft, in Kumogakure einzufallen. Die Wachtposten gingen zu Boden ob des Überraschungsangriffs und Kumo war offen für Anschläge. Fast alle Miliz hatte Konohagakure für sich und seine Machenschaften eingezogen, um den Eroberungsfeldzug weiter voranzutreiben. So hatte der Hokage ein gewaltiges Leck an Truppen in seinen eroberten Gebieten hinterlassen, welches ihre Verteidigung fast auf Null sinken ließ. Die wenigen kampffähigen Ninja, die noch in Kumo waren, wurden einer nach dem anderen niedergestreckt. Natürlich verloren auch die Kiri-Nin an Kampfkraft, doch ihre eigentlich geringe Zahl reichte durchaus aus, um das momentan so schwache Kumogakure zu stürmen.
Einzig eine Person sollte ein Hindernis darstellen. Eine Person eines sehr mächtigen Clans Kumos, welche täglich bis an die Grenzen des Trainings geht, um stärker zu werden. Und diese Person hieß Hikari Yosaku.
Es tobte ein gewaltiger Kampf von dutzenden Kiri-Nin gegen Yosaku und wenige noch übrige Kumo-Shinobi, der wohl die Entscheidung über die erneute Eroberung Kumos (diesmal durch Kiri) darstellen sollte. Es war ein Feuerwerk aus aggressiven Lichtstrahlen, die Haut und Kleidung der Gegner aus dem Wasserreich verbrannten oder gar durchschnitten. Zweieinhalb Stunden dauerte der Kampf an, und die ganze Zeit über versteckte sich die Zivilbevölkerung naiv in ihren kleinen, unscheinbaren Häusern, wohl nicht im Klaren darüber, dass sie bei einer Niederlage der wenigen Kumo-Truppen sowieso draufgehen würden.
„Lasst mich loooos! Ich muss den Ninja helfen!” Senshu war die ganze Zeit darauf bedacht, auf irgendeine Art und Weise seinen Kameraden beizustehen. Sein Leben würde es so oder so kosten.
„Dummkopf! Was soll es dir bringen, da jetzt rauszulaufen?! Du kannst eh nichts ausrichten, der Gegner ist viel zu stark! Ich sagte es dir doch letztens schon, wir können nichts tun!“
„Das ist falsch, IHR könnt nichts tun, weil ihr auch überhaupt nichts tun WOLLT! Ich hab schon ein Jutsu gelernt, das nicht einmal ihr nicht einmal ihr könnt, und das setze ich jetzt ein!“
Eine gehörige Kopfnuss sollte ihn zum Schweigen bringen.

Es war dunkel um Senshu herum. Seine Augen waren zu und überall roch es nach Verbranntem. Langsam kam der junge Hikari wieder zu sich und fühlte zuerst einen dumpfen Schmerz am Hinterkopf. Er erinnerte sich nun. Sein Vater hatte ihn hinterrücks ruhiggestellt! Aber… wieso war er noch nicht tot? Hatten sie ihn noch nicht gefunden? Es waren aber auch keinerlei Geräusche zu hören. Der Kampf musste vorbei sein, aber selbst feindliche Ninja würden beim Suchen nach Überlebenden irgendwann ein Geräusch von sich geben müssen.
Doch es war nicht so. Alles war vollkommen leise, kein Mucks war zu hören. Senshu richtete sich langsam auf und stieß mit der Stirn an etwas Hartes. „Aua!“, rief er, rutschte ein Stück zurück und schaute sich um. Auch mit offenen Augen war es noch dunkel. Es musste also schon Nacht sein. Nachdem er sich aus dem Haus traute, war ihm der Temperaturwechsel zwischen eisigem Wind und loderndem Feuer von überall her ganz schön ungewohnt. Das Dorf brannte, doch kein Mensch schien noch da zu sein. Senshu wandte sich zurück zum Haus und suchte nach seinen Eltern. Immerhin waren sie vor seiner Bewusstlosigkeit noch direkt bei ihm und hielten ihn gar von der Schlacht ab. Nachdem er sich nach seinem naiven, kindlichen Verständnis vergewisserte, dass kein Feind in der Nähe war, aktivierte er sein erlerntes Kousen no Jutsu, um mit einer natürlichen Taschenlampe das Haus zu durchsuchen.
„Mama? Papa? Wo seid ihr denn?“
Er durchstriff einige Zimmer erfolglos, bis er wieder an dem ankam, aus welchem er gekommen war. Natürlich, er hatte seinen Lichtstrahl erst später aktiviert, deshalb konnte er dieses noch gar nicht richtig einsehen. Er ging behutsam in den Raum, der wie jeder andere auch nach Rauch aus der Umgebung roch. Dieses Haus war wie einige andere auch zum Glück noch vom langsam übergreifenden Feuer verschont worden. Er leuchtete in jede Ecke, bis er in einer von ihnen seine Eltern fand. Hikari Minako, schwer verwundet, und Hikari Sorata, getötet. Beides durch zufällig umherfliegende Ninja-Waffen, die mit großer Geschwindigkeit ins Haus eindrangen. Erstarrt und nicht fast völlig weggetreten schaute er sich bibbernd weiter im Raum um, sein Licht noch immer aktiviert. Da bemerkte er die unzähligen Kunai und Shuriken, die aus jeder Wand ragten und das ganze Zimmer mit metallischem Tod spickten.
Geschockt und total perplex sah er sich weiter um und erkannte seinen vorherigen Liegeplatz wieder. Er erinnerte sich. Dort hatte er sich vorhin den Kopf gestoßen, es war also der Esstisch. Und auch dieser war von den Spuren des Kampfes gezeichnet… Auch im Tisch steckten überall Messer und Sterne von feindlichen Shinobi, einige sogar zur Hälfte durch ihn hindurch. Wenn Sorata Senshu nicht bewusstlos geschlagen und vor dem Tisch abgelegt hätte, wäre er wie seine Eltern auch genau im tödlichen Winkel der einfallenden Waffen gewesen. Anscheinend war dieses Zimmer eines der wenigen, die direkt im Kreuzfeuer des Kampfes lagen, den Yosaku anführte. Apropos… Wie steht es eigentlich um ihn?

Nachdem Senshu einige Minuten lang in seinem Schockzustand verharrte – welche ihm wie eine halbe Ewigkeit vorkamen – vernahm er zum ersten Mal seit einiger Zeit wieder ein Geräusch. Es kam von draußen und es klang nach mehreren Männerstimmen. Sie waren zurück! Jetzt würden sie ihn kriegen, wenn er sich nicht schnell wieder verstecken würde! Doch das war ihm nun vollkommen gleich, er wollte nichts sehnlicher als seine Eltern rächen.
Senshu packte ein Kunai und ein Shuriken aus dem Esstisch, der ihm das Leben rettete und jagte nach draußen. Er lief ins Freie, das klare Ziel vor Augen, jedem Kiri-Nin den Garaus zu machen. Er rannte und schnaufte, seine Zähne biss er zusammen. Die Trauer- und Wuttränen perlten ihm vom Gesicht und vermischten sich mit dem blutbefleckten, kalten Asphalt von Kumos Straßen. Mehr oder weniger ziellos rannte er umher, um irgendwie den Stimmen näher zu kommen.
Nach etlichen Seitenstraßen visierte er die nächste Ecke an, die das einzige übrige Hindernis zwischen ihm und seiner Rache darstellten sollte, denn die Stimmen waren schon unglaublich nahe. Er bog ab und brüllte einen Kampfschrei heraus, der fast einem Löwen gleichkam. Da standen sie, Ninja!
Nein, sie standen nicht, sie rannten. Und zwar total unkoordiniert, einige sprangen über Dächer, andere liefen normal die Straßen in komplett verschiedene Richtungen entlang. Einer von ihnen kam gerade mit sehr hohem Tempo in Senshus Richtung. Das war er! Der erste Kiri-Nin, der Senshus Rachedurst zum Opfer fallen würde! Der Hikari lief nun so schnell er konnte auf den Gegner zu, aktivierte sein Kousen no Jutsu, um ihn zu blenden und sprang auf ihn zu. Das Kunai sicher in der kleinen Kinderhand, flog er auf den Feind zu, der ihm seine Taten büßen sollte. Senshu visierte das Herz des Ninja an, holte aus und…

Plötzlich fand sich Senshu am Holzzaun der Straße wieder, gehalten von einem Kunai, das in seinem Hemd steckte. Er schwebte über dem Boden, festgetackert vom Feind.
„Lasst mich hier runter, ich werde euch umbringen!!“
Als er bemerkte, dass er das feste Kunai nicht aus dem Zaun ziehen konnte, nahm er sein eingesammeltes Shuriken und warf zumindest dieses in Verachtung und Hass auf den Kiri-Nin. So dachte er zumindest…
Auch das Shuriken wurde abgewehtrt, wieder von einem Kunai, das aus dem Nichts heraus auftauchte und zum perfekten Zeitpunkt sein Ziel traf.
„Verdammt noch mal, wer bist du?! Zeig dich!!“
Und der Shinobi zeigte sich. Vom gegenüberliegenden Dach aus sprang er elegant zu Senshu und seiner Zielperson herunter und schaute ihn an. Wieder versuchte der Junge sich vom Zaun zu lösen und rief dabei in Rage: „Ich werde dir zeigen, was Rache ist!!“
Unbeeindruckt von seinem Gerede deutete der geheimnisvolle Shinobi nur auf seinen Kopfprotektor. Als sich der wild umherschlagende Hikari für einen Moment fasste, in Verwunderung darüber, dass er nicht weiter angegriffen wurde, schaute er zu seinen Feinden rüber und bemerkte die Geste. Er sah hoch zum Stirnband des Ninja und beleuchtete es mit seinem Kousen no Jutsu. Was er da sah, ließ fast sein Herz stillstehen.

In einem starken Schock, fast so groß wie beim Fund seiner Eltern, sah er gebannt auf die Stirn des vermeintlichen Feindes. Nun blickte er ihn selbst fassungslos an. Der mysteriöse Mann bemerkte, dass Senshu verstand, nickte nur kurz und verschwand schon wieder. Der andere Ninja, der eigentlich Senshus erstes Opfer hätte sein sollen, zeigte nun auch auf sein Stirnband.
„Warum willst du einen Dorfgenossen umbringen, du kleiner Spinner?! Du hättest mich mit deiner Aktion wirklich fast töten können, wenn unsere Elite nicht gerade hier gewesen wäre!“
Senshu blickte den Kumo-Nin nur ungläubig an. Beinahe… Beinahe hätte er einen Bewohner seines eigenen Dorfes umgebracht, nur weil er von seiner Rachsucht so geblendet war wie derjenige durch den Lichtstrahl selbst.
„Komm, ich mach dich los. Warum bist du überhaupt noch hier? Alle anderen Dorfbewohner sind seit dem Feuer und der Niederlage der Kiri-Nin schon längst von hier verschwunden! Da hattest du aber Glück, dass dich das Inferno hier nicht erwischt hat.“
„Alle… anderen… Dorfbe… Mama!!“
„Was?“
„Komm schnell mit, Ninja-sama, meine Mutter schwebt in Lebensgefahr!“
„Wie bitte?! Und da läufst du erst Amok, anstatt das gleich jemandem zu sagen?“
„Ich wusste nicht… Ich dachte… Kiri hat doch… Egal, komm bitte mit, wir müssen uns beeilen!“
„Ist ja schon gut, ich komme! Zeig mir den Weg, ich nehm dich auf den Rücken!“
Und sie rannten in Windeseile zum Haus von Hikari Sorata, für welchen leider jede Rettung zu spät kam…


„Beeil dich, du kommst noch zu spät zu deiner Prüfung!“, hallte es aus der Küche.
„Ja, ist schon gut, ich komme ja.“ Senshu stürzte fast die Treppe runter, als er versuchte sich beim Rennen anzuziehen.
„Na, so weit kommts noch, dass du vor deinem Abschluss ins Krankenhaus musst.“
„Schon in Ordnung, ist ja nichts passiert.“, entgegnete Senshu seiner Mutter, bevor er schnurstracks das Haus verließ, um noch rechtzeitig zur Abschlussprüfung der Akademie zu kommen. Er konnte zwar alle seine E-Rang Jutsu sehr sorgfältig ausführen, aber die Zeit war nun doch schon ein bisschen knapp. Und so legte er einen Zahn zu, um doch noch die Ehre zu erhalten, mit 12 Jahren ein Genin zu werden, wie es schon sein Großvater wurde. Während er die Straßen entlang flitzte, ging ihm genau dieser Gedanke unweigerlich durch den Kopf und er musste einmal wieder an seinen Opa Yosaku denken, der ihm stets Fleiß und Durchhaltevermögen beibrachte, bis zu jenem Tag. Jenem Tag…

Senshu hockte vor dem Bett seiner Mutter, die schwer verletzt in Kumos Krankenhaus verweilte. Sie lag schwach und kraftlos da, übersät von bedrohlichen Schnitt- und Stichwunden. In Metern von Bandagen war sie eingewickelt, um die Blutungen unter Kontrolle zu haben, nachdem man sie schon eine Stunde lange im Medic-Raum ansatzweise zu heilen versucht hatte. Immer noch schwebten Senshu die schrecklichen Bilder der mit Waffen gespickten Körper seiner Eltern vor, und gleichzeitig der entsetzliche Gedanke daran, dass er beinahe einen Kameraden erstochen hätte, aus reiner Rachelust. So bemerkte er nicht, wie eben derjenige Ninja in das Krankenzimmer trat, der das nächste, unbeabsichtigte Opfer des Kiri-Angriffs geworden wäre.
„Hey, Junge! Wie steht es denn nun mit deiner Mutter? Geht es ihr… naja, den Umständen nach gut?“
Noch immer in Gedanken versunken drehte sich der Hikari nicht einmal zu seinem neuen Bekannten um.
„Ich darf doch, oder?“, fragte der Shinobi, ohne auf eine Reaktion Senshus zu hoffen. So nah er sich einen Stuhl heran, setzte er sich neben ihn und fing ein kleines, aber wichtiges Gespräch an.
„Dein Großvater… Wir haben ihm wirklich einiges zu verdanken.“ Bei diesen Worten wandt sich Senshu zu ihm und sah ihn nun mit leeren Augen und einem glasigen Blick an.
„Er hat die feindlichen Truppen Kiris zusammen mit wenigen anderen Kumo-Nin über zwei Stunden lange aufgehalten, weiter vorzudringen. Wäre er nicht gewesen, so hätten sie glatt das Dorfzentrum erreicht und dort jeden Einwohner getötet und alles in Brand gesteckt. Wir schulden ihm wirklich eine Menge…
Es war ja nicht einmal der Raikage da oder irgendwelche ANBU-Einheiten. Alle kampffähigen Ninja wurden für den Krieg Konohas gegen die Ring-Allianz eingezogen. Selbst wenn der Hokage so ein machtgieriger Schuft ist, hätte er doch zumindest den Verstand haben können, einzusehen, dass er nicht einfach ein erobertes Land vollkommen wehrlos zurücklassen kann, nachdem sich der Raikage zum Schutz der Bevölkerung schon ergeben und ihm die Kontrolle über das Dorf überlassen hatte.
Aber nein, der Hokage musste natürlich sogar Kumos letzte Verteidigung, sowie beinahe sämtliche Chuunin und Jounin einspannen. Es blieben etwa ein Dutzend Chuunin und nur ein einziger Jounin zum Schutz des Dorfes zurück, und auch das nur, weil sie gegen die Befehle Konohas rebellierten. Tja, und dieser Jounin war Yosaku-sama.“
Langsam hellte sich Senshus Blick auf. Er verfolgte die Geschichte, wenn auch unterbewusst, eifrig mit und versuchte die Geschehnisse der vergangenen Nacht zu verstehen.
„Nun ja, die Kiri-Nin waren trotz des vollen Einsatzes unserer Truppen einfach überlegen, vor allem zahlenmäßig. Zehn der Chuunin sind ums Leben gekommen, sowie dutzende von Genin, welche ihr Dorf genauso gewissenhaft verteidigen wollten. Sie waren keine große Hilfe… aber zumindest haten sie Ehre.“
Genau das war es, was auch Senshu dachte, als er sich aus dem Griff seines Vaters befreien und auf das Schlachtfeld rennen wollte. Sie würden sowieso draufgehen, eine Flucht war nahezu unmöglich bei ihrer mangelnden Ausbildung und ein Versteck wäre auf Dauer sehr schnell aufgeflogen.
„Aber wie gesagt. Dein Großvater hat Erstaunliches geleistet und anscheinend den Ruf der Hikari in ein ganz anderes Licht gestellt – im wahrsten Sinne des Wortes. Die etwa zweieinhalb Stunden reichten aus, dass eine kleine Shinobi-Truppe Kumos, die gerade wieder mal aus einer der unzähligen Schlachten dieses Krieges zurückkehrte, unser Dorf erreichen und eingreifen konnte. Zu dieser Truppe zähle auch ich mich… Aber zum Glück nicht alleine. Wir waren zwar nur sieben Leute, hatten aber einen Vorteil von unschätzbarem Wert. Kannst du dir denken, welcher es war?“
Senshu starrte ihn nur verwundert an. Er war schon wieder halbwegs bei Sinnen, aber noch lange nicht wach genug, um auf Denkfragen antworten zu können.
„Ein Vorteil, der später auch mir das Leben rettete. Du weißt, was ich meine.“
Ein Geistesblitz durchfuhr den Jungen, er verstand, worauf der Ninja anspielte. Er sprach von dem anderen Kumo-Nin, der Senshus Waffen mit Leichtigkeit und perfekter Präzision aufhalten und ihn unschädlich machen konnte, ohne ihm auch nur ein Haar zu krümmen. Seinem Gesichtsausdruck entnahm der Krieger, dass Senshu sich erinnerte.
„Ganz recht, es war unsere Elite. Die vom Raikage persönlich ausgebildete Elite-Einheit Kumogakures. Ein Glück, dass gerade unser Team zurückkam, als das Unglück geschah, jede andere einzelne wäre dieser Zahl an feindlichen Ninja hoffnungslos unterlegen gewesen. Aber dank unserer Elite und, Senshu – so heißt du doch? – , vor allem durch deinen Großvater konnten wir das Dorf vor dem Schllimmsten bewahren. Sei stolz auf ihn, er war ein verdammt tapferer und guter Mann, der einen würdevollen Tod gestorben ist!“
Die Worte hatten ihre Wirkung nicht verfehlt. Senshus Augen waren nun wieder vollkommen klar und seine Depressionen wichen einem zwar schwachen, aber deutlich vorhandenen Gefühl von Stolz. Senshu war so stolz auf seinen Großvater wie noch nie zuvor. Er war schon immer sein Vorbild, aber nun hatte er nur noch im Sinn, seine Lebensweise fortzusetzen. Diese beinhaltete verdammt hartes Training, Fleiß und Eifer, sowie aber auch die Suche nach den uralten Schriftrollen Katoras. Ja, das war Yosakus größter Wunsch, die alten Schriften wiederzufinden und mit ihren Geheimnissen dem Clan zu neuem Glanz zu verhelfen! Und Senshu nahm sich vor, es ihm gleich zu tun. Er wollte sein Lebenswerk weiterführen und (erfolgreich!) beenden.
Die zwei Gesprächspartner – oder viel mehr der Sprecher und der Zuhörer – hörten nun eine Stimme. Nur ganz leise und kaum wahrzunehmen, aber sie war da. Minako erwachte gerade aus ihrem stundenlangen Schlaf und gab ein paar unbehagliche Laute von sich. Senshu sah sich augenblicklich zu ihr um und strahlte vor Freude. Der Kumo-Nin hingegen drehte sich zur Tür, um das Feld für die Wiedervereinigung von Mutter und Kind zu räumen.
„Warte mal!“, rief Senshu ihm hinterher. „Wie heißt du denn überhaupt, Ninja-sama?“
Der Shinobi grinste unbemerkt unter seiner Stoffmaske und gab zur Antwort: „Nenn mich einfach… Iguana.“ Senshu dachte sich schon irgendwie, dass er ihm nicht seine ganze Identität preisgeben würde. Aber das war ihm nun auch egal. So schnell Iguana verschwunden war, so schnell drehte sich Senshu auch wieder seiner Mutter zu, die gerade ihren Aufenthaltsort ausmachte und wieder erste Gefühle empfinden konnte. Schmerz, unglaublicher Schmerz pochte unaufhörlich in jeder ihrer Wunden, doch als sie Senshus strahlendes Lächeln und seine Freudentränen erblickte, war dieser schon vollkommen vergessen. Sie war bei ihrem Sohn und das war ihr im Moment das Wichtigste.

„Nun komm schon endlich in die Gänge!!“
Eine laute, penetrante Stimme riss den Zwölfjährigen aus seinen Erinnerungen, der schon einige Minuten regungslos an einem Baum lehnte.
„Wirst du nun endlich zur Prüfung reinkommen?! Da schaffst du es gerade noch rechtzeitig zum Schulgelände, und kaum gehe ich zu den anderen Schülern rein, bleibst du hier wie angewurzelt stehen!“
„Oh, äh, Sanjaku-sensei! T-tut mir leid, ich komme sofort!“
„Das will ich dir auch raten, ich musste den Zweitprüfer schon mit einem Bunshin von mir ablenken, um nach dir zu suchen! Wer käme schon drauf, dass du noch sinnlos hier draußen rumstehst…“
Senshu lief schnell in das Akademiegebäude, schummelte sich so zwischen seine Mitschüler, dass es aussah, als wäre er die ganze Zeit da gewesen, und sah zu, wie sein Sensei seine Kopie durch ein Kawarimi wieder mit sich selber vertauschte. Der Zweitprüfer bemerkte den Schwindel sofort, aber ließ sich nichts anmerken, denn belustigt stellte er fest, dass Senshu wohl Potential hatte, wenn sein Akademielehrer schon so eine Aktion abzog.
Die üblichen Tests vergingen für Senshu wie im Flug aufgrund ihrer Leichtigkeit und schnell war es entschieden. Senshu erhielt den Kumo-Kopfprotektor und war nun tatsächlich offiziell ein Genin!


Die Jahre vergingen und das Training war hart. Auch Missionen bekam Senshu natürlich zugeteilt, welche zum ersten Mal über D-Rang hinausgingen. Zwar sollten auch diese eigentlich erst an Genin verteilt werden, aber da die Hikari ja immer Geld brauchten, musste Senshu in seinem jungen Alter immer schwarz arbeiten und in Läden aushelfen.
Nun waren seine Missionen allerdings offiziell und vom Raikage aufgetragen, der trotz der Vorherrschaft des Hokage in seinen eroberten Ländern zumindest noch kleinere Missionen vergeben durfte. Schließlich sollte Kumo ja nicht bankrott gehen, der Tyrann brauchte das Dorf noch.
Mit seinen zwei Teamkollegen Nezumi Yokaranu und Jasui Neneki verstand sich Senshu wahrlich nicht sehr gut, alle hatten den Eindruck (der ja Jahrzehnte lang korrekt war), die Hikari wären ein arbeitsscheuer Haufen, der nichts leisten kann und immer nur das Nötigste an kleinen Arbeiten macht. Senshu war freilich nicht so. Er hatte seinen fleißigen, mächtigen Großvater als Vorbild, der Kumogakure vor wenigen Jahren vor dem Untergang rettete, als sich fast alle anderen derart einschüchtern ließen, dass sie ohne Widerspruch das Dorf schutzlos zurückließen.

Als der junge Hikari das Alter von 15 Jahren erreichte, fand Sonkei Hanashi, der Sensei seines Teams Kumo 5, dass es doch allmählich Zeit für die Chuuninprüfung wurde. 3 Jahre nach Zen Saiki waren die Aufräumarbeiten zwar immer noch am Laufen, aber zumindest die äußerst wichtigen Chuuninprüfungen gingen nun wieder ihren gewohnten Gang. Schließlich mussten die Feudalherren sehen, welche Nation am stärksten ist, um ihre Aufträge an die meistversprechende zu geben.
Doch war es klar, dass die Chuuninprüfungen in den Jahren nach Zen Saiki stark besucht waren von Ninja, die schon jahrelang Genin geblieben waren (was auch die hohe Nummer des Kumo-Teams erklärt). Immerhin war Krieg und somit keine Zeit für Turniere und Aufstieg im Rang. So war es nicht verwunderlich, dass das Kumo-Team schon im zweiten Teil der Prüfung arge Probleme mit sehr viel erfahreneren Genin hatte, die schon längst auf dem Niveau eines Chuunin waren.
Irgendwann, schwer verletzt und in die Ecke getrieben, verzweifelte das Team fast aus Furcht vor den Gegnern, die gerade auf sie zukamen, um sie aus dem Turnier zu jagen. Nur Senshu stand durch bloße Willenskraft noch aufrecht und stellte sich der Gefahr entgegen. Verdutzt beobachtet von seinen Kameraden.
‚Spinnt der denn? Was will er denn noch ausrichten, dieser Idiot!’
‚Kene Ahnung, was er sich dabei denkt, er ist doch nur ein schwacher Hikari…’
Und so beschlossen sie, ohne Senshu das Weite zu suchen, in der Hoffnung, zumindest unbeschadet die Prüfung zu überstehen, auch wenn sie es zu zweit niemals in die nächste Runde schaffen würden.
Der Beschützer seiner egoistischen Kameraden stand nun allein auf weiter Front und beschloss, auch die Beine in die Hand zu nehmen und zu rennen. Doch schon nach wenigen Schritten stoppte sein Gang und er fiel zu Boden. Irgendetwas hatte sein Bein getroffen. Es war ein Shuriken. Ein Shuriken von Neneki.
Die Feinde traten näher, mit einem breiten Grinsen im Gesicht, einen jüngeren Genin verprügeln zu können. Ihren Gedanken folgte kurz danach die Tat und man hörte noch von weitem die Schläge, die der verratene Hikari einstecken musste, sowie seine Schreie. Welche allerdings nicht vom Schmerz kamen, sondern nur von seiner Wut gegen diese verdammten Genin, die sich Team schimpften.

Drei Tage später wachte Senshu im Krankenhaus auf. Sein Körper war gezeichnet von etlichen blauen Flecken und geronnenen Wunden. Sein linker Arm war gebrochen und sein Bein musste genäht werden.
Eine Weile nachdem er zu sich kam, betrat eine Krankenschwester das Zimmer und begrüßte ihn gleich mit warmen Worten. Sie stellte einen Obstkorb an seinen Tisch und erzählte ihm, was passiert war.
Yokaranu und Neneki wurden nach Aufdeckung ihrer Tat umgehend disqualifiziert und zu unzähligen Aushilfsarbeiten verdonnert. Sein eigenes Teammitglied im Stich zu lassen und sogar zu verletzen, nur um die eigene Haut zu retten, war schon fast unverzeihlich in den Augen der Prüfer. Man hatte Senshu am Ende der zweiten Runde der Prüfung am Boden des Geländes gefunden, als man nach Verletzten wie ihm suchte und das Gebiet säuberte. Umgehend wurde er ins Krankenhaus gebracht und behandelt. Sein Körper wurde übel zugerichtet von den fast erwachsenen Genin, die es unbedingt leicht haben wollten in der nächsten Runde. Immerhin würde sie auf ihresgleichen treffen, da mussten sie jegliche Konkurrenz natürlich sofort ausschalten.
Die Krankenschwester sagte Sensei Hanashi Bescheid, dass Senshu endlich aufgewacht war, und kurze Zeit später betrat er auch schon das Zimmer. Er war sehr glücklich darüber, dass er endlich wieder zu Bewusstsein kam, aber gleichzeitig brannte in ihm auch eine Wut größer als die der anderen Prüfer über das Verhalten von Yokaranu und Neneki. Hanashi hatte den Prüfern versichert, die beiden nach dem Examen extrem hart ranzunehmen und ihnen – wenn es sein musste, mit Gewalt – ein paar Manieren und die Ehre eines Shinobi beizubringen. Nun machte er sein zweites Versprechen. Nämlich gegenüber Senshu, damit er sich über solche Schufte keine Gedanken mehr machen musste.
„Wenn es für dich in Ordnung ist, werde ich deshalb den Raikage darum bitten, dich noch nicht in ein neues Team einzuteilen. Du bist ja nicht ganz auf der Höhe und ich kann es gut verstehen, wenn du jetzt erst einmal die Nase voll hast von einem Team. Macht es dir etwas aus, wenn ich dir einen Sonderstatus verschaffe, damit du alleine niedrigrangige Missionen ausführen kannst?“
„Ähm… Nein, ich denke nicht… Hanashi-Sensei.“ Senshu kannte diese niedrigrangigen Missionen zur Genüge und war mit ihnen schon bestens vertraut. Nur wussten das die meisten nicht, Schwarz- und vor allem Kinderarbeit war nicht wirklich erlaubt.
„So soll es sein. Ich sage dem Raikage bald Bescheid, ruh du dich erst noch eine Weile aus und wird wieder gesund!“
Als er schon wieder halb aus dem Zimmer war, fügte er noch hinzu: „Deine Teamkameraden werden nun eine weit schwerere Zeit erleben als du in der Prüfung.“ Er räusperte sich, als ob er seinen Spruch verschleiern wollte und schon war er weg.
Nun lag Senshu da und bemühte sich, schnell wieder fit zu werden, wie sein Sensei es ihm empfahl.


Heute ist Senshu 16 Jahre alt und lebt bei seiner 41jährigen Mutter Minako im selben Haus wie damals. Zwar hat sich Minakos Verhalten gegenüber Training seit dem Vorfall schlagartig geändert und nun unterstützt sie Senshu auch in seiner Ninja-Ausbildung, doch den Gedanken selber mit dem Training anzufangen hat sie so schnell verworfen wie er gekommen war. Nach so langer Zeit ohne jegliche körperliche Ausbildung und Trainieren von Jutsu wäre das ihrer Meinung nach nun auch zu spät. Senshu heißt das zwar nicht gut, aber er ist dankbar für ihre Hilfe, was seine eigene Weiterbildung betrifft.
Er ist auf der Suche nach einem neuen Team, nachdem er den Sonderstatus für seine Vorstellungen lange genug ausgeübt hatte. Er führte ihn gut und gewissenhaft aus, doch so hinterhältig seine Teamkollegen auch waren, er vermisste die Zeit der C-Rang Missionen und des Teamworks.
Zur Zeit nimmt er aber dennoch oft D-Rang Missionen an, bei denen er als Aushilfe in Chemie- und Physik-Laboratorien dienen muss. Denn dort kann er seinen Wissensdrang und Forscherwahn ausleben, sogar in seiner Freizeit. Ganz selten, aufgrund von hohem Fleiß und besonderen Leistungen darf sich Senshu sogar etwas aus dem Labor mitnehmen. Und da er nun, im Gegensatz zu früher mit 10 Jahren, als Ninja dient, auch ab und an eine etwas gefährlichere Sache.
So ist Senshu heute im Besitz von einigen Reagenzgläsern mit diversen Chemikalien. Auf Missionen hat er acht Chemie-Kapseln dabei, welche meist verschlossene Reagenzgläser in einer Schriftrolle sind. Dazu gehören Salzsäure (sauer), Natronlauge (basisch), flüssiges Chlor (giftig), Budesonid-Sprayflasche (Gegenwirkung zu Chlor), Spiritus (brandfördernd), Knicklicht-Kunststoffröhrchen (lange leuchtend), Nitroglycerin (explosiv) und flüssiger Stickstoff (einfrierend). Von all diesen ist nur jeweils die Menge eines Reagenzglases in der Schriftrolle.


2 vor Zen Saiki: Tod von Hikari Yosaku, dem einzigen Hikari-Jounin seit Generationen
Zen Saiki: Senshu wird Genin
3 nach Zen Saiki: nicht bestandene Chuuninprüfung
6 nach Zen Saiki: Senshu wird Chuunin

Diagramm:


Zweit-Chara:
Tsunami Mako
Itazura Eiichiro

Code: Right. (Naru)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Hyuuga Akio« (5. Juni 2009, 21:43)

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