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Hono Mikomi Weiblich

Gebannter User

Beiträge: 103

Geburtstag: 4. August 1993 (27)

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Otogakure

2 Auszeichungen

Themenstarter Themenstarter

1

Donnerstag, 4. Juni 2009, 13:29

Hono Mikomi (inaktiv)


Original

Name:
Hono (Opfer, Gabe) Mikomi (Hoffnung)

Geburtsdatum/Alter:
6. 7. 10 vor Zen Saiki; 16 Jahre

Größe:
171 cm

Gewicht:
50 kg

Geschlecht:
weiblich

Aussehen:
Mikomi Hono ist ein hübsches junges Mädchen mit einer Körperlänge von 171 cm. Ihre Haarfarbe und ihre Augenfarbe stammen von ihrem Vater ab und nur der Körperbau ist ihrer Mutter ähnlich. Die schwarzen Haare bilden den Kontrast zu ihrer hellen Haut und reichen bis zum Beginn ihres Beckenknochens und bestehen aus glatten Strähnen, welche bis auf die Strähnen vor ihrem Ohr glatt geschnitten wurden und recht dünn erscheinen. Ihr Pony besteht auf mehreren einzelnen Strähnen, welche fransig geschnitten worden sind und ihr ins Gesicht fallen. Die restlichen Strähnen sind stufig geschnitten und fallen in einer leichten bogenförmigen Bewegung nach vorne. Ein paar Strähnen werden an ihrem Hinterkopf von einem Haarband festgehalten. Das Gesicht des Mädchens wirkt kalt und abweisend, wegen des spitzen Kinns. Durch ihre Haare erscheint das Gesicht eher klein und fällt somit nur durch die Farbe auf. Ihre Nase ist schmal, spitz und passt sich somit dem Kinn an. Die Augen der 16-Jährigen besitzen einen grün-blauen Ton und sind von der Form her schmal und trübe. Ihre Irden werden von dünnen Augenbrauen überdacht, welche genau denselben Farbton haben wie ihr Haar. Von weitem erscheint Mikomi dünn und zierlich, was an ihrem dürren Körper und den wenigen weiblichen Zügen liegt. Ihre Oberweite erinnert eher an ein paar kleinere Hügel und ihre Taille bemerkt man(n) kaum. Schade findet Mikomi das allerdings nicht, da sie solche Werte nicht aussagekräftig und wichtig findet. In den letzten Monaten hat sich ihre Figur jedoch leicht verändert und ihre weiblichen Merkmale stechen nun etwas mehr hervor, bleiben allerdings eher unterentwickelt.
Nützlicher und praktischer soll die Kleidung eines Ninjas sein. Mikomi hat das während des Trainings gelernt und versucht ihre eigene Kleidung dahingegen abzuwandeln. Sie trägt nun keinen Kimono mehr, auch wenn ihre Kleidung immer noch den Eindruck erweckt, dass sie einen tragen würde. Ihr Oberteil besitzt nach wie vor immer noch lange Ärmel, die nicht eng an den Armen anliegen, sondern weit sind. Der Stoff ist atmungsaktiv und im Winter besteht ihr Oberteil aus einem Stoff, der die Wärme speichert und am Körper hält. Da ihre Ärmel jedoch weit sind, wird diese Aufgabe von den Armschützern übernommen, die aus Stoff bestehen, jedoch an der oberen Arm- und Handseite Metall befestigt haben. Der Stoff ist Wasser abweisend und im für den Winter besitzt Mikomi auch noch wärmende Armschützer, die auch als Handschuh dienen, da der Stoff die Finger umschließt. Das Metall selbst ist leicht und erschwert somit Mikomis Bewegungen nicht großartig. Mikomis Armschützer sind schwarz, während ihr Oberteil in einem hellen Violet gefärbt wurde. Es gibt zwei Verstecke, die für Mikomi im Kampf wichtig sind. Einmal an der Unterseite ihres linken Armes. Dort ist ein Fächer befestigt. (s. Inventar) An der rechten Armunterseite befindet sich im Stoff eingenäht, allerdings mit einer Öffnung zur Hand hin, eine Feile, die Mikomi im Notfall auch mit hinter dem Rücken gefesselten Händen zur Hilfe eilen kann. Das Oberteil selbst ist geschlossen, doch durch einen verlängerten Kragenrand, kann man ihr Oberteil fälschlicherweise für das eines Kimonos halten, der nur durch ihren Gürtel zusammen gehalten wird. Dieser Gürtel befindet sich an ihrer Hüfte und ist dunkel violett. An ihm befinden sich all ihre Hüfttaschen, eine rechts und eine links, sowieso eine etwas breitere Gürteltasche an ihrem Rücken. Die Hüfttaschen an der Seite gehören zu Mikomis allgemeinem Bestand, die sie auch beim Training mit sich herumträgt. Die breitere Gürteltasche ist für Missionen gedacht, enthält jedoch anders als ihr Rucksack Dinge, die sie zum Kämpfen braucht. Mikomi trägt einen Rock, der bis fünf bis sieben Zentimeter oberhalb der Knie endet. Unter ihrem Rock trägt sie zusätzliche kurze Legging, die ihre Knie mit Stoff bedeckt und eng anliegt. An ihrem rechten Bein befindet sich eine kleinere Tasche, in der sich nur Kunai befinden. Auch bei ihrem Rock trügt der Schein eines Kimonos durch eine zusätzliche Naht, ansonsten ist er in demselben hellen Violett gehalten, wie schon das Oberteil. Die Legging ist wasserfest und für den Winter besitzt Mikomi eine lange Legging, die ihr bis zu den Füßen reicht, wasserfest und wärmend ist. Beide sind schwarz. An den Füßen trägt sie typische Ninjaschuhe, die bis weit über den Knöchel reichen, schwarz sind und im Winter geschlossen sind. Die Sohle kann Chakra leiten. Im Sommer trägt Mikomi eher schwarze Ninjasandalen, die den Knöchel zwar erreichen, aber nicht über ihn hinausgehen und die an den Zehen geöffnet sind.

Rang:
Akademist: 7 Jahre
Genin: 14 Jahre
Chuunin: 16 Jahre

Clan/Familie:
[Clanlos]
Hana Hono (geb. Taba) [Hana = Blüte, Blume; Tàba = Strauß] (5. 8. 44 vor Zen Saiki)

Hana ist die Mutter von Michi, Mikomi und Mamori und liebt ihre Kinder genauso wie ihren Mann. Die Beiden hatten sich auf einem Stadtfest kennen gelernt, als sie zusammen bei einem Schnelligkeitswettbewerb gegeneinander kämpfen mussten. Zuerst war es Freundschaft und die Beiden sahen sich immer öfter, bis ihnen ihre Liebe bewusst wurde. Hana ist eine wunderschöne Frau, allerdings verschwindet ihre Lebensfreude, nachdem ihr Mann als tot gilt. Sie kommt aus diesem Tief nicht mehr heraus und verrät ihren Mann. Ihre Verzweiflung erreicht nach dem Tode des vierten Kindes den Höhepunkt. Kadai selbst hat sich von ihr abgewandt. In den letzten paar Jahren hat sich Hanas Situation wieder gebessert und als Mikomi während der Anschläge in Amegakure dort war, riefen die Angst und die Freude als Mikomi zurück kam wieder das Leben in ihr wach. Seither befindet sie sich in therapeutischer Behandlung und es kam tatsächlich zu ersten Gesprächen mit Kadai.

Kadai Hono [Kadái = Aufgabe] (4. 3. 45 vor Zen Saiki)

Kadai Hono ist ein netter, aber recht ruhiger Mann, welcher ein Perfektionist in Sachen Genjutsu ist. Er hat ein sehr künstlerisches Talent und liebt die Natur. Kadai wäre ein wirklicher Familienvater gewesen, wäre nicht die Sache mit der Mission und Hana passiert. Er vertraut den meisten Personen auf Anhieb und versucht selber Vertrauen zu schenken. Er liebt seine Töchter und schickt ihnen immer einen Teil des Geldes, was er bekommt. Seitdem Hana wieder aus ihrer Starre erwacht ist, ist in ihm die Hoffnung aufgegangen, dass Hana ihn zurücknimmt.

Michizure (Kurz: Michi) [Michizuré = Weggenosse, Begleiter; Michí = Weg] (7. 9. 14 vor Zen Saiki)

Michizure ist schon sehr früh „erwachsen geworden“. Ihre Kindheit ist wegen der Probleme ihrer Familie drastisch verkürzt worden und die nun 20-Jährige hat das Gefühl, die Zeit wäre einfach weg. Früher hat Michi Mikomi immer aufgezogen und sich über sie gestellt, aber nachdem sich ihre Schwester für den Ninjaweg entschieden hat, behandelt sie Mikomi mit etwas mehr Respekt. Mit Mamori versteht sich die Älteste sehr gut und sie kümmert sich um sie. Die restliche Freizeit verbringt sie mit ein paar Freunden oder dem versorgen ihrer Mutter. Seit geraumer Zeit, hat Michizure einen Job als Erzieherin angenommen, nachdem sie die Ausbildung abgeschlossen hat, und arbeitet täglich.

Mamori Hono [Mamóri = Schutz, Amulett] (10. 4. 8 vor Zen Saiki)

Mamori ist das kleine naive Mädchen der Familie. Sie versteht sich mit ihren beiden Schwestern sehr gut und hat ein Talent für das Zeichnen, welches sie liebend gerne tut. Sie lächelt meistens und ist sehr naiv. Meistens bemerkt sie es noch nicht einmal, wenn man über sie lacht. Dann lacht Mamori einfach mit. Von den Problemen ihrer Familie bekommt sie erst später etwas mit und versucht seit dem zu helfen und die Freude in ihrer Familie wieder aufleben zu lassen. Besonders mit ihrem Vater versteht sie sich gut, da dieser eine blühende Fantasie besitzt und sich gerne das Gemalte seiner Tochter ansieht. Da Michizure nicht mehr sonderlich viel Zeit aufbringen kann um sich um ihre Schwester zu kümmern, pendelt die Jüngste immer zwischen ihrem Vater und ihrer Mutter hin und her.

Viertes Kind (geboren: 29. 6. 3 vor Zen Saiki; gestorben: 29. 6. 3 vor Zen Saiki)

Hana Hono ist während der Abwesenheit ihres Ehemannes schwanger geworden, was auch der Grund für den Streit nach Kadais Auftauchen ist. Durch pysiche und psychische Faktoren schaffte Hana es nicht, das Kind lebendig gebären. Das Einzige, was man über das Kind noch weiß ist, dass es männlichen Geschlechtes war, doch genaueres ist nicht bekannt.

Geburtsort:
Otogakure

Aufenthaltsort:
Otogakure

Team:
ehemals: 15 (Senki Marake, Fushou Akuryou)

Sensei:
Fuuma Hiyoko
ehemals: Kaguya Kenshi, Karyuu Minato

Elementzuneigung:
Fuuton, Doton

Beherrschte Elemente:
Fuuton

Inventar:
Hüfttasche (rechts):

  Spoiler Spoiler

Shuriken (6)
Kunai (12)
Jibaku Fuda (20) Diese sind extra in Papier eingepackt, welches jedoch eine Öffnung besitzt, so dass man jederzeit eines herausziehen kann. (nehmen somit weniger Platz ein und sind geschützter, damit es nicht zur Kettenreaktion kommt)

Hüfttasche (links):

  Spoiler Spoiler

Schriftrolle (1) in der eine Waffe versiegelt ist.
Fächer (1) versiegelt in Schriftrolle. Er ist ungefähr 60 cm lang und seine Fläche besitzt Außen einen fast weißen Ton und Innen einen Dunkelblauen. Der Farbton wird von Innen nach Außen über die verschiedenen Blautöne heller. Der Stoff ist Wasser abweisend und Feuerfest, allerdings nur bis zu einem bestimmten Grad.
Bömbchen (15)
Rauchbomben (2) Diese sind etwas größer als die Bömbchen und wurden von Mikomi extra mit einem Papierstreifen umklebt, so das sie fühlen kann, ob es sich um Bömbchen oder Rauchbomben handelt.
Senbon (20)
Quadratische kleine Papierblätter (100)

Gürteltasche:

  Spoiler Spoiler

Täschchen (1) in ihr befinden sich Nahrungspillen/Soldatenpillen, Schmerzmittel und Blutstoppillen
Nahrungspillen/Soldatenpillen (2)
Blutstoppillen (3)
Schmerzmittel (2)
Verband
Pflaster
Desinfektionsspray
Buch über essbare Pflanzen, Beeren und Pilze (nur die bekanntesten)
Taschenlampe
Dietriche
Leinentuch (Kann aber auch im Rucksack in einer Seitentasche platziert werden)
Spiegel
Draht (125 Meter)
Feuerzeug
Streichholzschachtel (50 Hölzchen)

Beintasche:

  Spoiler Spoiler

Kunai (6), von denen drei mit einer Blendgranate und drei bereits mit einem Jibaku Fuda präpariert wurden.

Versteckt an der linken Armunterseite:

  Spoiler Spoiler

Fächer (1), der ca. 25 Zentimeter lang ist und sehr dünn und leicht ist. Der Rahmen des Fächers ist jedoch aus festem Metall, weswegen Mikomi mit ihm auch Angriffe durch Kunai abwehren kann. In den beiden äußersten Streben, die gleichzeitig auch zum Rahmen gehören sind jeweils zwei Nadelwerfer eingebaut. Sie sind aber eher klein und können somit nur gezielt wirklich große Schmerzen verursachen. Neben dieser Tatsache, besteht der Fächer aus Stoff, der jedoch wie schon bei ihrem großen Fächer Wasser abweisend und Feuerfest ist. Außerdem besitzt dieser Stoff die Fähigkeit durch Mikomis Chakra so fest und an den Rändern scharf zu werden, dass er den Gegner wie ein Messer verletzen kann. Ansonsten ist dieser Fächer dunkelviolett und trägt die Unterschriften ihrer Familie (Kadai, Hana, Michi und Mamori) auf den einzelnen Streben, da sie ihn zum Geburtstag bekommen hat.


Kampfstil:
Meistens hält sich Mikomi zu Beginn eines Kampfes zurück um ihre Kräfte zu sparen und einen guten Überblick von den Stärken des Gegners bekommt. Sollte es sich eignen oder von Nöten sein, dann würde sie ihren Fächer beschwören und mit ihm erst einmal ihre Kameraden schützen und unterstützen. Doch sobald sich dieser Schritt als unnütz erweist, übernimmt Mikomi eher eine passive Rolle und kämpft mit ihren sonstigen Waffen. Meistens versucht sie sich dann mit ihren Kameraden abzusprechen, um eine geplante Teamattacke durchführen zu können, die nicht einfach nur auf Stärke basiert. Allerdings eignet sich Mikomi nicht für den Part des strategischen Denkens. Wenn Mikomi alleine kämpft, dann benutzt sie all ihre Waffen und Kräfte. Meistens pokert sie auf ihr Tempo und ihre Ausdauer, versucht sich aber trotzdem noch zurückzuhalten. Ansonsten benutzt sie dasselbe Wahlverfahren ihrer Waffen wie oben. In den letzten paar Jahren hat Mikomi festgestellt, dass sich eine Variation ihrer Hauptkampfwaffen anbieten würde, um im Kampf flexibel zu sein. Dazu hat sie sich einen kleinen Fächer angeeignet, den sie jederzeit ziehen kann und mit dem sie einen Nahkampf etwas leichter bestreiten kann, auch wenn ihre Jutsu nach wie vor auf den Kampf aus der Ferne geeignet sind. Ihr großer Fächer wird dadurch mehr zu einer Art Trumpf, den sie eher selten spielt, häufiger in Einzelkämpfen als im Teamkampf. Viel lieber arbeitet sie auch mit der Kombination von Feuer und Wind, wobei das Feuer durch Jibaku Fuda entsteht. Dieses Feuer kann dann mithilfe ihrer Windtechniken vergrößert werden. Auch kleiner Mittel zur Verwirrung, wie Bömbchen, sind Mikomi vertrauter geworden, da sie durch diese ihr Tempo noch mehr zu einem Vorteil werden lassen kann. Neben dieser Kampftechnik, hat sich Mikomi im Umgang mit Senbon verbessert und durch ihre etwas gesteigerte Präzision sind diese Waffen von ihr immer häufiger angewandt worden. Mikomi versucht nun auch keine sonderlich passive Rolle in den Kämpfen einzunehmen, sondern mischt generell auch etwas häufiger mit. Die einzige Problematik ist das Genjutsu, bei einem solchen Kampf, wird sie wohl eher zum passiven Spieler, der versucht zu überleben.

Stärken:
Für Mikomi sind Kämpfe, die sich auf Ninjutsu aufbauen und schnell geschehen von Vorteil, da sie ein überdurchschnittliches Tempo besitzt. Ihre andere Stärke ist ihr Ninjutsuumgang. Mikomi liebt es Ninjutsu auszuführen und hat sich seit dem Eintritt in der Akademie rapide verbessert. Neben der normalen Ausdauer gehört auch ihr Chakravolumen zu den ihren Stärken, welches sich besonders gut bei ihren Windjutsu benutzen lässt.

Schwächen:
Obwohl Mikomi schnell ist und ihre Ausdauer nur, ebenso wie ihre Präzision, etwas schlechter als der Durchschnitt ist, bleiben ihre Kraft und ihre Taijutsufähigkeiten eher unter dem Niveau geblieben. Mikomi interessierte sich nie für die körperliche Stärke und trainierte diesen Aspekt in der Akademie kaum. Im Gegensatz zu ihrem Vater besitzt Mikomi einen sehr schlechten Genjutsuumgang. Mikomi hat sich damit abgefunden, dass sie einfach nicht talentiert dafür ist und benutzt lieber Ninjutsu im Kampf. Das sie im Bereich des Genjutsu nicht talentiert ist, liegt auch an ihrer mangelhaften Chakrakontrolle, da Mikomi in den letzten paar Jahren ihr Training in eine andere Richtung orientiert hat.

Besonderheiten: ---

Persönlichkeit:
Mikomis Leben wurde von vielen Geschehnissen geprägt, wie das Leben jedes Mensch. Und wie jeder Mensch hat das Mädchen auch Dinge wie Hoffnungslosigkeit, Trauer und Verzweiflung gesehen. Mikomi Hono hat sich wegen dieser drei Dinge dazu entschieden Konoichi zu werden. Immer wieder hat sie Menschen gesehen, die verzweifelt zusammen gebrochen sind, darunter auch ihre Mutter. Sie möchte diesen Menschen, einen Hoffnungsschimmer geben und möchte sie schützen.

Früher war Mikomi immer ein sehr glückliches Mädchen, welches jedem Anderem leicht naiv vorkam. Später wurde sie dann durch bestimmte Gefühle ihrer Mitmenschen geprägt und wurde immer abweisender. Mikomi hat gelernt ihre Emotionen zurückzuhalten und durch einen kühlen, leicht gelangweilten Blick zu ersetzten. Gegenüber Anderen verhält sie sich ruhig und abweisend, sie wechselt kaum ein Wort mit Fremden und versucht sich nicht in den Mittelpunkt zu stellen. Stattdessen beobachtet sie denjenigen und schätzt dann ein, ob es sich lohnt mit ihm zu reden oder ob sie nicht mit ihm klarkommen würde. Meistens läuft Mikomi alleine durch die Stadt und versucht mit keinem der Menschen Blickkontakt aufzubauen, wenn sie denjenigen nicht kennt. Keiner, der sie nicht näher kennen lernt, könnte sagen was sie fühlt und die meisten Personen schätzen sie als erstes als unfreundlich und leicht aggressiv ein. Dieses Vorurteil macht Mikomi aber gar nichts aus, da sich die Menschen dadurch von ihr fernhalten und sie in Ruhe ihre Meinung zu der Person verfassen kann. Im Gegensatz zu ihrem Verhalten ist Mikomis Auftreten leicht zu bemerken. Sie möchte einfach nicht wie ein kleines ängstliches Mädchen durch die Tür gehen und somit ein Gefühl vermitteln, welches ganz bestimmt nicht dazu beiträgt den Menschen Hoffnung zu geben. Wenn die Menschen bemerken, dass Mikomi eine starke Person ist, welche zwar nicht dringend freundlich erscheint, dann wächst vielleicht bei ihnen die Hoffnung „beschützt“ zu werden mehr, als bei einer schüchternen Person. Natürlich denkt nicht jeder so, wie Mikomi es sich vorstellt und es gibt genug Menschen, die durch ihre Abwehr hindurch sehen. Sie sehen die richtige Mikomi, welche nicht wirklich zu dem Äußeren passt.

Wenn Mikomi jemanden gut kennt, dann kriegt dieser Jemand auch ihre richtige Seite zu sehen. Diese wird von einem ermunternden Lächeln geprägt und das Gefühl der Abwesenheit verschwindet völlig. Sie redet gerne mit diesen Menschen, zwar nicht über unnütze Dinge, aber über fröhliche. Was Mikomi aber nie tun würde ist sich selber zu preisen. Sie weiß, dass sie Fehler macht und versucht gar nicht erst sich selber zu loben. Ihre offene Art und Weise soll den Menschen, die sie mag zeigen, dass diese einen Platz haben, an dem sie sich von ihrer Trauer erholen können. Das junge Mädchen hört jedem ihrer Freunde zu, versucht aber nicht eine Situation schön zu reden, sondern nur daraus das Beste zu ziehen. Mikomi gibt immer ihr Bestes und stellt ihre eigenen Gefühle in den Hintergrund. Auch ihr eigenes Leben ist dem jungen Mädchen kaum etwas wert, wenn sie damit einen Menschen beschützen kann, wenn gar keine Lösung mehr in Sicht ist. Mikomi trainiert auch nicht auf ihre eigene Stärke sondern auf die Dinge, mit denen sie Leute beschützen kann. In Mikomis Innern verpackt Mikomi die eigenen Gefühle der Trauer zu kleinen Päckchen, die so unauffällig wie möglich zerstört werden. Der einzige Moment, an dem Mikomi ihren Gefühlen freien Lauf lassen kann ist in ihrem Bett, wenn alles schläft.

Der Charakter von Mikomi hat sich in den letzten paar Jahren stark verändert. Einmal dadurch, dass ihre Mutter sich wieder zu erholen scheint und durch ihr Team. Sie hat gelernt, dass eine kalte und abweisende Art sich für ein Team nicht eignet und auch eine Maske bringt in dem eigenen Team wohl kaum jemanden dazu ihr schnell zu vertrauen.
Die Trauer und Kälte wird immer mehr durch ihren warmen und offenen Charakter abgelöst und selbst wenn sie bei fremden Personen immer noch im ersten Moment kühl und abweisend ist, so zeigt sie sich doch schon schneller freundlich und hilfsbereit als Früher. Auch kann es heute vorkommen, dass sie mit einem Lächeln durch die Straßen rennt und auch Leute grüßt, die sich nur flüchtig kennt. Ihr Charakter hat sich jedoch nicht nur zum positiven hin geändert. Nachts schläft sie schlechter als früher, da Erinnerungen an Kämpfe und schwere Verletzungen ihrer Kameraden sie nicht in Ruhe lassen. Das sie dadurch häufig verschläft oder einfach total müde am Morgen ist, kommt nicht selten vor.

Charakterstory:

Apprendre par cœur


Dunkle Wolken zogen schon seit Stunden über Otogakure hinweg und die meisten Menschen hatten sich in ihre Häuser zurückgezogen, da sie Regen vermuteten. Eine einzige Person spielte auf den Straßen der Stadt und schien nicht daran interessiert zu sein nach Hause zu gehen. Die helle und leise Stimme des Mädchens ging in einem Donnergrollen unter, welches von dem Einsetzten des Regens begleitet wurde.

„Vom Himmel fällt der Regen und macht die Erde nass
Die Steine auf den Wegen, die Blumen und das Gras.“


Mit zierlicher Stimme begann die 4-Jährige die ersten Verse eines Gedichtes vorzutragen. Die 4-Jährige musste diese auswendig lernen. Um sie herum begannen die Tropfen die Erde nass zu machen und bald erschien der vorher trockene Boden schlammig und nass. Das Mädchen begann in die, sich bildenden, Pfützen zu springen und lachte leise. Ihr machte der Regen nichts und sie schien ganz unbeschwert trotz der nassen Kleidung. Das Wasser spritzte an ihren Beinen hoch und bald waren die Schuhe des Mädchens völlig durchnässt, der Schlamm klebte an der Kleidung und die weißen Socken waren braun gefärbt. Es war nun schon einige Zeit vergangen, um genau zu sein zehn Minuten und der Regen wurde weniger und bald fielen nur noch einzelne Tropfen auf den Boden.

„Die Sonne macht die Runde in altgewohntem Lauf
Und saugt mit ihrem Munde das Wasser wieder auf.“


Langsam zogen die Wolken weiter, getrieben von dem Wind, welcher nun aufkam. Mit großen Augen beobachtete das Mädchen die verschiedenen Figuren, welche die Wolken bildeten und versuchte darinnen Bilder zu erkennen. Sie wand erst den Blick ab, als die ersten Sonnenstrahlen sie blendeten. Stattdessen fiel ihr Blick nun auf die Pfützen zu ihren Füßen, in denen sich das Licht brach und reflektiert wurde. Das Glitzern zog die gesamte Aufmerksamkeit des Mädchens auf sich.

„Das Wasser steigt zum und wallt dort hin und her.
Da gibt es ein Gewimmel von Wolken grau und schwer.“


Langsam erwärmte sich die Luft um die Kleine wieder und auch ihre Kleidung begann zu trocknen, auch wenn sie es nicht bemerkte. Die 4-Jährige begann stattdessen Gesichter in den Matsch zu malen. Zuerst ein rundes Gesicht mit langen Haaren und riesigen Augen. Danach ein rundes Gesicht mit Stoppelhaaren und ebenfalls großen Augen. Wenn man genau hinsah, dann wusste man, dass die 4-Jährige eine Frau und einen Mann malte. Ihre Eltern.

„Die Wolken werden nasser und brechen auseinand’
Und wieder fällt das Wasser als Regen auf das Land.“


Michi Hono begann noch ein weiteres Gesicht zu malen. Dieses war kleiner als die beiden anderen und besaß keine Haare. Man konnte nicht erkennen, welches Geschlecht es war, man konnte sich nur denken, dass es sich um ein Baby handeln sollte. Mit einem Lächeln auf dem Gesicht murmelte Michi die nächsten Verse des Gedichtes.

„Der Regen fällt ins Freie und wieder saugt das Licht
Die Wolke wächst aufs Neue, bis dass sie wieder bricht.“


Mit erwartungsvollem Blick wanderte der Blick der 4-Jährigen auf das Haus, welches wahrscheinlich ihren Eltern gehörte. Das einzige, was Michi nicht wusste, war das ihre Eltern gar nicht mehr dort waren. Diese waren im Krankenhaus und da Michi bis vorhin noch etwas weiter Abseits gespielt hatte, wusste sie davon nichts.

„So geht des Wassers Weise, es fällt, es steigt, es sinkt
In ewig gleichen Kreise und alles, alles trinkt.“


Gelangweilt ließ sich Michi auf ihren Hosenboden plumpsen. Wann würden ihre Eltern sie denn endlich suchen, immerhin war sie heute Morgen sehr früh raus gegangen. Vermisste sie keiner. In diesem Moment hörte sie eine Stimme hinter sich. „Michi! Was machst du denn hier draußen?“ Es war die Stimme ihres Vaters und eben dieser schritt gerade auf die 4-Jährige zu. Hatte er nicht eigentlich vermutet, dass Michi noch schlief. Warum war sie jetzt schon draußen und sah aus wie ein dreckiges Etwas. Mit einem schnellen Handgriff packte der junge Mann seine älteste Tochter und trug sie auf dem Arm ins Haus zurück. Er konnte im Moment nicht sauer auf Michi sein, dazu war er zu erschöpft und zu fröhlich. Seine Frau hatte gerade eben ein weiteres Mädchen geboren. Ihr Name würde Mikomi lauten, Mikomi Hono.
(Gedicht: James Krüss „Das Wasser“)


Naissance


Ihre Hände griffen nach dem großen Glas und umklammerten dieses. Mit einem entschlossenen Blick hob sie den Gegenstand an und führte ihn zum Mund, trank daraus und stellte es wieder ab. Geschafft! Erleichtert lächelte Mikomi, als plötzlich die Tür aufgerissen wurde. „Mikomi… Hast du Michi gesehen?“ Mit einem fragenden Blick schüttelte die 2-Jährige den Kopf. Was wohl los war? Das gehetzte und zugleich aufgeregte Gesicht ihres Vaters beunruhigte das Mädchen und somit hüpfte sie von ihrem Stuhl, um dann die Küche zu verlassen.

Im Wohnzimmer angekommen sah sie, wie ihr Vater mit Michi redete. Mit langsamen Schritten näherte sie sich den Beiden, als Michi plötzlich zu hüpfen begann, während sie Quietschtöne von sich gab. Geschockt beobachtete die 2-Jährige das Geschehen und versuchte schlau aus dem gesamten Verhalten zu werden. „Michi-san? Ist etwas Schlimmes passiert?“ Die leise Stimme, welche aber die einzige in diesem Raum war, unterbrach das Herumgehüpfe ihrer Schwester. Mit skeptischem Blick drehte sie sich zu Mikomi um. „Natürlich ist etwas Schlimmes passiert Mikomi.“ Ihre Stimme klang traurig und erzeugte ein seltsames Gefühl in Mikomis Bauch.

„Was? Was ist passiert?“ Eingeschüchtert sah Mikomi zu ihrem Vater, welcher seltsamer Weise ein Grinsen auf dem Gesicht hatte, als er seiner jüngsten Tochter antwortete. „Du Dummerchen. Es ist gar nichts passiert, sonst würde deine Schwester nicht vor Freude durch den Raum hüpfen.“ Irritiert versuchte Mikomi zu begreifen, was ihr Vater ihr gerade sagen wollte. „Mensch Mikomi… Das vorhin war ein Scherz. Es ist nichts passiert.“ Nun mischte auch Michi wieder mit, verschwand dann aber unter Lachen in ihrem Zimmer. Leicht verwirrt starrte Mikomi ihrer Schwester hinterher, ehe sich wieder zu ihrem Vater umdrehte, welcher sich zu ihr runterbeugte.

„Das was deine Schwester gesagt hat stimmt aber auch nicht ganz. Es ist schon etwas passiert, aber nichts Schlimmes. Du bekommst noch eine Schwester oder einen Bruder. Ich muss aber auch los, um deiner Mutter dabei zu helfen. Ich hoffe, ihr kommt in dieser Zeit alleine klar.“ Mit einem Lächeln auf dem Gesicht erhob sich ihr Vater wieder und verließ anschließend mit schnellen Schritten das Haus. Erschrocken und verwundert versuchte Mikomi die Nachricht zu verstehen und als das geschafft war begann Mikomi vor Freude zu Quietschen und durch den Raum zu tanzen, zu drehen. Genauso wie ihre Schwester.


Bonne anniversaire


„Wir werden auf dich warten.“ Mit einem Lächeln auf dem Gesicht verabschiedete Mikomis Mutter ihren Mann, die Einjährige Mamori auf dem einen Arm, Mikomi an der anderen Hand und Michi vor sich stehend. Lächelnd drehte sich Kadai zu seiner Frau und hab ihr einen Kuss. „Ich komme bestimmt wieder.“ Mit diesen Worten drehte sich Kadai um und bald konnte Mikomi ihn nicht mehr sehen. Sie war zu diesem Zeitpunkt drei Jahre alt.

(Mikomis Sicht)
„Herzlichen Glückwunsch Mikomi.“ Mit einem Lächeln hielt mir meine Schwester ein Geschenk hin, welches von ihr Ordentlich verpackt worden war. Wahrscheinlich etwas Süßes. Mit einem fröhlichen Grinsen auf den Lippen riss ich das Papier in kleine Stücke und begutachtete das Geschenk. Mit einem Lachen fiel ich ihr um den Hals, als ich sah, dass es einer der riesen Lollies war, welche wir einmal in einem Schaufenster gesehen hatten. Ich liebte Lollies. Meine kleine Schwester hatte mir ein Bild gemalt, auf welchem ich selber zu sehen war.

Ich stand auf einem grünen Rasen in mitten von mehreren riesigen Blumen und überm mit befand sich der blaue Himmel, mit nur einer Wolke und einer lachenden Sonne. Neben mir selbst stand Mamori und hielt mir ein Geschenk hin, auf dem eine Vier aufgemalt war. Ich war erstaunt, wie gut sie schon malen konnte und musste bei dem betrachten des Geschenkes unwillkürlich an Michis Zeichenstil denken. Natürlich konnte ich auch nicht besser malen, aber Mamoris Zeichenstil war um einiges genauer als Michis.

Das Geschenk meiner Mutter bestand aus einem Gutschein, für einmal zusammen Eis essen gehen. Ein riesiges Eis. Ich hatte große Augen bekommen. Nun gingen wir zum Kuchenessen über, worauf ich mich immer freute, da meine Mutter einfach hervorragende Kuchen backen konnte. Schnell hüpfte ich zu meinem Stuhl und überflog mit einem einzigen Blick den gedeckten Tisch. Es sah toll aus. Ein wunderbarer Erdbeerkuchen leuchtete mir entgegen und automatisch bekam ich Hunger. Meine Mutter hatte in dieser Zeit den Müll, das Geschenkpapier, entsorgt und meine beiden Schwestern saßen auch am Tisch.
(Mikomis Sicht Ende)

Alles hatte sich an diesen Tag für Mikomi verändert. Nachdem Hana das Papier in den Müllkorb gestopft hatte, hörte sie ein Klopfen an der Fensterscheibe. Mit fragendem Blick beobachtete sie die Handbewegungen einer Person, welche draußen an die Scheibe geklopft hatte. Schnell verließ sie die Küche und öffnete die Tür nach draußen. „Sie sind doch Frau Hono, wenn ich mich nicht irre.“ Irritiert nickte Hana. „Was ist?“ Der zurückhaltende Blick, welcher einen traurigen Unterton besaß, sagte Mikomis Mutter, dass etwas nicht stimmte. „Ihr Mann… Das gesamte Team ist ins Dorf zurückgekehrt, aber sie wissen nicht, ob ihr Mann noch lebt. Er gilt als verschollen. Es tut mir leid. Allerdings können wir auch noch nicht mit Sicherheit davon ausgehen, dass er verschollen ist, da alle Teammitglieder nicht ansprechbar sind.“ In diesem Moment brach Hana zusammen. Das gesamte letzte Jahr hatte sie mit nichts als Warten zugebracht und nun… Nun würde er vielleicht nie wieder zurückkehren.


Désespoir


Das Gefühl der Verzweifelung und der Trauer lag auf dem Hause Hono, wobei weder Mikomi, noch Mamori verstanden worum es ging. Einzig alleine Michizure hatte mit ihrer Mutter darüber geredet. Ein weiteres Jahr war bereits verstrichen, als Mikomi mitten in der Nacht aufwachte. Auch sie wusste inzwischen, warum es ihrer Mutter so schlecht ging, allerdings hatten die beiden ältesten Töchter keine Ahnung, warum ihre Mutter so oft unterwegs war. Sie kam meistens sehr spät wieder und schlief dann bis in die Mittagsstunden hinein.

Das Geräusch, was Mikomi hörte, stammte definitiv von ihrer Mutter, welche aus unbestimmten Gründen schon jetzt zu Hause war. Sie hörte das Lachen ihrer Mutter und versuchte es sich bildlich vorzustellen, was Mikomi schwer fiel, da sie ihre Mutter das letzte Mal vor zwei Jahren lachen gesehen hatte. Zuerst dachte Mikomi, dass wohl etwas Wunderbares passiert sein musste, doch das war nicht wirklich so. In diesem Moment hörte Mikomi die Stimme eines Mannes und dann viel die Haustür ins Schloss. Die Beiden kamen lachend nach oben und begaben sich sofort in das Schlafzimmer. Minuten später hatte Mikomi die Geräusche gedeutet. Der Schock ließ Mikomi wie erstarrt in ihrem Bett liegen. Das konnte doch nicht sein. Ihre Mutter konnte doch nicht wirklich gerade ihren Vater verraten. Langsam rollten der 5-Jährigen die ersten Tränen über die Wange. War das das Schmerzmittel für ihre Mutter.

Erst, als die Geräusche aufhörten konnte Mikomi einschlafen, doch es war kein ruhiger Schlaf. Immer wieder sah sie ihre Mutter vor Augen, welche immer weiter in der Dunkelheit verschwand. Unerreichbar für Mikomi.

Als Mikomi wieder ihre Augen öffnete hatte sie nur für die ersten Sekunden vergessen, was sie gestern gehört hatte. Schnell sprang sie aus ihrem Bett und rannte in das Schlafzimmer ihrer großen Schwester. Diese war bereits wach und stand angezogen in ihrem Zimmer. Fragend blickte sie ihre kleinere Schwester an. „Was ist denn Mikomi? Du siehst nicht unbedingt ausgeschlafen aus.“

Als Mikomi geendet hatte starrte Michizure sie an, wie eine unentdeckte Sehenswürdigkeit. Der Schock wurde aber schon ein paar Sekunden später durch Trauer abgelöst. „Nicht dein Ernst…“ Mit schnellen Schritten eilte sie an Mikomi vorbei, nach unten in die Küche, wo sie ihre Mutter vorfand, doch dass, was sie sah war mehr als verstörend. Ihre Mutter saß verzweifelt am Tisch und schien sich nicht mehr halten zu können. Auch Mikomi musste dieses Bild miterleben und die Verzweiflung brannte in ihr auf. Was, wenn ihre Mutter das bis jetzt jede Nacht durchgezogen hatte, nicht hier, aber irgendwo woanders? Es schein, als wäre ihre Mutter innerhalb weniger Minuten gealtert und die sonst so leuchtenden Augen hatten all ihre Lebensfreude verloren.

Mikomi konnte diesen Anblick nicht ertragen. Mit einer schnellen Bewegung drehte sich die 5-Jährige um, rannte an ihrer Schwester vorbei, nach draußen. Sie konnte die Stille nicht ertragen, das Entsetzten, die Hoffnungslosigkeit, die Verzweiflung. Warum, warum konnte sie ihrer Mutter nicht helfen? Warum wusste sie nicht, was zu tun war? In diesem Moment knickte sie um, fiel zu Boden, blieb liegen. Am liebsten hätte sie geweint, der Schmerz in ihrem Fuß, der Schmerz ihrer Seele, die Gefühle schlugen wie Wellen auf die 5-Jährige ein.
In diesem Moment biss sich das Mädchen auf die Lippe und erhob sich langsam und zitterig. In ihren Augen spiegelte sich Willensstärke wieder und ihre Hände waren zusammengeballt.
Sie wollte einfach keine Schwäche mehr zeigen!


Revoir


Das nächste Jahr lief an Mikomi vorbei und brachte der nun 6-Jährigen immer nur denselben Anblick. Zwar kümmerte sie sich zusammen mit Michi um Mamori, was den Beiden viel Spaß bereitete, doch im Hinterkopf der Beiden blieb immer noch das Bild ihrer Mutter. Diese kehrte nun kaum in das Haus zurück, stattdessen lag im Eingang immer etwas Geld, genug für die Drei um zu „überleben“. Michi selber ging auf eine Schule im Dorfinneren, damit sie später einen Job ergattern konnte. Mikomi dagegen kümmerte sich in dieser Zeit um mamori und meistens um das Mittagessen. Sie hatte sich ihre Kochkünste selber beigebracht, indem sie ihrer Schwester dabei zusah.

Im April 3 vor Zen Saiki wurde Mamori fünf und die beiden älteren Schwestern entschieden, dass sie zur Feier des Tages ein Picknick veranstalteten. Zwar würde zuerst nur Mikomi dort sein, doch Michi würde später dazu stoßen. Für die Beiden versprach es ein toller Tag zu werden und Mamoris Gesicht strahlte vor Freude, als sie von der Aktion hörte.
Die Sonne schien auf die Blätter des Waldes und Mikomi hatte sich gemütlich gemacht. In einer Stunde würden sie alle zusammen essen können. Mamori hatte es sich in der Zwischenzeit auf Mikomis Bauch bequemt und war eingeschlafen. Auch Mikomi wurde mit jeder Minute müder, als sie plötzlich durch ein seltsames Gefühl in ihrer Bauchgegend aufschreckte.

Keiner der beiden Schwestern hatte bedacht, dass es zurzeit nicht unbedingt friedlich war, doch das, was jetzt passierte erschien eher wie eine Blitz Aktion, doch die hatte es in sich. Mikomi bemerkte nur, dass sich plötzlich die Sonne verdunkelte und als sie ihren Kopf hob, sah sie eine Person auf sich zu „fliegen“. Geschockt, wie die 6-Jährige war, konnte sie nicht reagieren, doch noch bevor diese Person sie erreichte wurde Mikomi zur Seite geschleudert.
Sie rollte zur Seite und spürte den Dreck unter ihr und in ihrem Gesicht. Erschrocken blieb sie am Boden liegen, bis ihr Mamori einfiel. Innerhalb weniger Sekunden stand sie wieder auf ihren Beinen und beobachtete das Szenario.

An der Stelle, wo sie eben noch gelegen hatte, standen sich nun zwei Männer gegenüber, welche beide eine Waffe in der Hand hielten. Schnell suchte Mikomi die Lichtung ab und entdeckte Mamori etwas weiter entfernt von sich liegend. Schnell rannte sie zu ihrer kleinen Schwester. Diese regte sich zuerst nicht und Mikomi konnte gar keinen klaren Gedanken fassen. Mamori konnte doch nicht tot sein. Verzweifelt fiel Mikomi auf ihre Knie, als sie ein leises Geräusch hörte. Es klang wie Schluchzen. Schnell krabbelte Mikomi zu Mamori und hörte bei jeder Bewegung das Geräusch. „Mamori?“ Ihre Stimme war mehr ein Flüstern, doch trotzdem schaffte sie es Mamoris Aufmerksamkeit zu bekommen. Diese drehte sich zu Mikomi um. Wieder blickte Mikomi der Verzweiflung entgegen. Mamoris Gesicht war schmutzig und mehrere Tränen glitzerten auf ihren Wangen. Trauer und Hilflosigkeit standen Mamori in die Augen geschrieben.

In diesem Moment flog ein Kunai an Mikomi vorbei und verfehlte sie nur um fünf Zentimeter. Erschrocken wandte die 6-Jährige ihren Blick und sah, dass der Kampf der beiden Männer weit fortgeschritten war. Beide Männer schienen kurz vor der endgültigen Erschöpfung zu stehen, als Mikomi für einen kurzen Moment Blickkontakt mit einem der Männer, wahrscheinlich ihr Retter, aufnahm. Sie blickte in die grünen Augen und begriff erst, nachdem der Kampf wieder begonnen hatte, dass es ihr Vater war. „Papa?“ Ihre leise Stimme drang nur zu Mamori vor, welche ihre ältere Schwester erschrocken ansah. Sie hatte ihren Vater nie richtig kennen gelernt und wusste nicht, ob er es wirklich war.

In diesem Moment spürte Mikomi einfach nur Freude. Sie würden bestimmt nicht sterben. Ihr Vater würde auf keinen Fall so leicht zu schlagen sein. Mit Enthusiasmus beobachtete sie wie ihr Vater zu einem letzten großen Angriff ansetzte. Er würde gewinnen. Die Hoffnung erwachte in dem kleinen Mädchen und tatsächlich. Er gewann. Wie kann Mikomi nicht genau sagen, doch plötzlich stand er einfach vor ihr und begutachtete sie. „Papa…“ Erneut sprach sie ihn an und dieses Mal hörte er es. „Was?! Wieso nennst du mich Pa-…“ Erschrocken analysierte er seine Tochter und erkannte sie. „Mikomi!“ Mit einer schnellen Bewegung nahm er seine Tochter in den Arm. Dann erhob er sich erneut und sah zu Mamori. „Meine kleine Mamori? Richtig?“ Mamori starrte ihn erschrocken an, nickte dann aber. Erfreut hob er seine jüngste Tochter hoch und umarmte sie herzlich. Dann, Mamori auf dem Arm, sah er Mikomi fragend an. „Was ist mit Michizure und Hana? Sind sie nicht hier?“

Mikomi musste lächeln, nun würde alles wieder gut werden. „Sie sind zu Hause. Sie werden sich bestimmt freuen, dich zu sehen.“ Dumme kleine Mikomi…


Profondeur


Ihre Schritte näherten sich der Haustür und wirkten auf Mikomi irgendwie trägt und müde. Als nächstes hörte man den Schlüssel, welcher im Schloss herum gedreht wurde. Ihr müder Gesichtsausdruck, ihre trüben Augen, ihre Ringe unter den Augen, all das zeigte davon, dass es ihr nicht gut ging. Mit schnellen Schritten wich Mikomi in ihr Zimmer zurück und setzte sich auf ihr Bett. Nur ihr Vater war noch im Wohnzimmer und kam nun seiner Frau entgegen. Erwartungsvoll lauschte Mikomi. Sie begannen zu reden zu leise, Mikomi konnte sie nicht genau verstehen, bis es plötzlich lauter wurde. Mit der Zeit schweifte sie mit ihren Gedanken zu jenem Gefühl, welches sie am Nachmittag verspürt hatte. Hoffnung. Kam es durch ihren Vater oder alleine dadurch, dass sie wusste, wie stark er war. Sie hatte es früher schon oft von ihrer Mutter erzählt gekriegt und war das der Grund? Konnte sie den Leuten auch Hoffnung geben, wenn sie stärker werden würde? Wenn sie den Weg als Ninja einschlug? In diesem Moment wurde ihr Gedankengang unterbrochen.

„Was denkst du dir dabei, uns erst hoffen zu lassen, uns dann im Stich zu lassen und nun wieder aufzutauchen? Ich… Nein! Du brauchst dich nicht zu rechtfertigen! Ich will dich hier nicht mehr sehen.“ Die Stimme ihrer Mutter schreckte Mikomi auf. Warum war sie so wütend? War es ihr Vater? Aber warum? „Du hast uns so lange alleine gelassen, denkst du nicht, es wäre für uns alle schlimm gewesen?“ In diesem Moment unterbrach ihr Vater seine aufgebrachte Frau. „Was redest du? Liegt es an deinem Bauch? Ich sehe doch, dass du schwanger bist! Aber von wem denn?“ Seine Stimme war voller Sarkasmus uns Enttäuschung. Als Mikomi die Worte hörte wäre sie am liebsten tot umgefallen. Hatte ihr Vater Recht? Wieso hatte sie das nie bemerkt? Wieder erinnerte sich die 6-Jährige an den Abend, an dem sie Es gehört hatte. Ihre Mutter hatte ihn verraten. In diesem Moment hörte sie unten eine Tür zu fliegen. Er war wieder weg.

Mit langsamen Schritten ging Mikomi durch die Eingangshalle in die Küche und wieder bot sich ihr ein schrecklicher Anblick. Ihr Schluchzen klang hilflos, verloren und alleine. Als ihre Mutter aufsah und in die Augen von Mikomi sah, konnte Mikomi sich nicht mehr rühren. In Hanas Augen war kein bisschen Lebensfreude vorhanden. Es schien, als würde sie nie wieder glücklich werden können. Ihre Augen wirkten leblos und nicht mehr menschlich. Man sah nur noch Trauer, Hilflosigkeit, Verzweiflung, keine Hoffnung. Auch Hass blitze zwischendurch auf. Hass auf sich selbst. Beide, Mutter und Tochter, starrten sich an. Sie versuchten zu verstehen, was gerade passierte war, versuchten es zu realisieren. Ein abartiges Gefühl machte sich in Mikomis Bauchgegend breit. Das Gefühl der Hoffnung war weg. Einfach verschwunden und nicht mehr vorhanden. Ohne ein weiteres Wort drehte sich Mikomi um, sie wollte nicht weinen, nicht vor ihrer Mutter.

Es war wie eine Wunde, welche zu bluten schien und sich nicht mehr schließen wollte. Ihre Seele war mehr als verletzt. Wütend auf ihre Naivität und ihre Schwäche krallte sie ihre Fingernägel in die Hände und ihre Zähne bissen auf die Lippe. Der Schmerz war jedoch nichts gegen das, was sie gerade spürte. Langsam und in einem kleinen Rinnsal lief die erste rote Flüssigkeit aus den Wunden. Die Tränen selbst wurden immer noch zurückgehalten. Es beanspruchte ihre ganze Kraft. Das Licht des Mondes wirkte kalt, als es das Zimmer der 6-Jährigen in silbernes Licht tauchte. Mikomi selbst stand mitten in diesem Lichtstrahl. Obwohl das Licht noch so hell schien, die Schatten waren dadurch nur noch größer und kräftiger geworden. Was hatten Mikomis Anstrengungen gebracht. Hatte es etwas gebracht, dass sie Mamori ein freies Leben gestalten wollte? Nein. Auch Mamori hatte verzweifelt am Boden gelegen. Hatte es etwas gebracht, ihrer Mutter nicht zur Last zu fallen? Nein. Sie war trotzdem zerbrochen. Gab es nichts, was sie tun konnte?


Solitude


„Wollte Mama nicht mit uns essen?“ Mamori sah ihre Schwestern fragend an. Es war eigentlich nichts seltsames, aber Mamori fragte trotzdem. Das tat sie jedes Mal, wenn sie zusammen aßen. Die Trauer in ihrer Stimme war unüberhörbar und brannte sich in Mikomis Gedächtnis. Ohne zu antworten schob sie sich einen weiteren Löffel in den Mund, als sie plötzlich Schritte hörten, welche die Treppe herunterkamen. Erstaunt und zugleich verwundert stand Michizure auf um zu gucken, wer da kam, obwohl es eigentlich nur eine Person gab. Ihre Mutter. Es war nun schon zwei Monate vergangen seitdem ihr Vater wieder gegangen war. Mikomi hatte ihrer Mutter seit dem nie wieder in die Augen gesehen.

„Sie ist geplatzt…“ Ihre Stimme klang rau und leise, als sie auf Michi zustolperte. Diese verstand sofort, was ihre Mutter meinte. „Mikomi! Hilf Mama mal ganz kurz.“ Schnell stand die 6-Jährige auf und ging zu Michizure und stützte ihre Mutter. Zehn Minuten später standen alle Töchter vor der Tür zum Wohnzimmer und überlegten, was da drinnen vorging. Mikomi bewegte sich jedoch als Erste und ging einfach in ihr Zimmer. Es interessierte sie einfach nicht, was genau dabei herauskam.

Mamoris leichte Schritte näherten sich Mikomis Zimmer und Sekunden später wurde die Tür auch schon aufgerissen. Die Tränen liefen der Kleinen über die Wangen und ließen Mikomi aufschrecken. „Was ist passiert?“ Ihre Augen fixierten Mamori, welche kurz schluckte, ehe sie antwortete. „Es ist tot. Das Baby ist tot.“ Zuerst wusste Mikomi nicht, wie sie reagieren sollte, doch dann sprang sie auf. Rannte an Mamori vorbei. Im Wohnzimmer sah sie nur ihre Mutter, welche auf dem Sofa lag. Ihre Augen waren geschlossen und sie wirkte wie eine Puppe, zerbrechlich und kalt. Langsam stand Hana auf und taumelte zu dem großen Fenster. Ihre Haare, welche früher einmal geschmeidig und glänzend waren, wirkten nun schmutzig und tot. Ihre Haltung war gekrümmt und ihre frühere Schönheit verschwunden. Plötzlich brach Mikomis Mutter in sich zusammen und übergab sich. Schnell kniete sich Mikomi neben sie. Ihr Hass konnte sie nicht davon abhalten. „Michi? Komm schnell.“ Gab es nichts, was Mikomi tun konnte, um ihrer Familie zu helfen?

Die Entscheidung kam erst Wochen später. Mikomi fielen ihre Gedanken von dem einen Abend ein. Konnte sie wirklich Hoffnung geben, wenn sie stärker wurde? Wenn sie ein Ninja wurde? In diesem Moment entschied sich das junge Mädchen. Ohne ihre Mutter zu fragen, ging sie zu dem Wohnort ihres Vaters. Es war ihr eigener Wille.


Début


Die Zeit verflog in die Weiten der Vergangenheit und mit der Zeit wurde Mikomi immer intelligenter und reifer, ernster und auch verantwortungsbewusster. Sie hatte in der Akademie nicht gerade viele, doch trotzdem gute Freunde und lernte hart für die bald anstehende Geninprüfung. Ihre beiden Schwestern kümmerten sich in dieser Zeit um ihre Mutter, welche fast nie ihren Raum verließ. Sie war bleich und dürr geworden, ihre Haut sah aus wie das Blatt einer verwelkten Blüte. Sie redete kaum und es war nichts von ihrer alten Schönheit zu sehen. Geld kam eigentlich nur durch die kleineren Jobs von Michizure und ihren Vater rein, da dieser wusste, wie sehr seine Kinder litten. Er besuchte sie zwischendurch auch mal, vermied aber das Wiedersehen mit seiner Frau.

Der Tag der Geninprüfung war nach etwas längerer Zeit dann doch eingetroffen und Mikomi konnte ihre Aufregung kaum verstecken. Sie hatte sehr hart trainiert und dafür ihre Familie etwas zurückgestellt, was ihr zu Beginn sehr schwer gefallen war. Nun stand sie vor den Leitern der Akademie, nachdem sie ein paar Jutsu vorgeführt hatte. Ihre Hände zitterten leicht, als die Leiter aufhörten mit einander zu reden.

Ihr Gang war federleicht, als sie die Akademie verließ, das Stirnband in ihrer rechten Hand.
Sie hatte es geschafft, sie war Genin und nun würde sie zeigen, was in ihr steckte. Sie würde ihr Bestes geben.


Déjà - vu


Ein Klopfen störte die Stille und Ruhe im Haus der Familie Hono. Es war kein bestimmtes und festes Klopfen, eher ein zaghaftes, was erst mit dem Klopfen selbst stärker wurde. Irritiert erhob sich Michi von dem Sofa, auf dem sie ihren Mittagsschlaf gehalten hatte. Sie musste erst in zwei Stunden wieder los arbeiten und erwartete keinen Besuch, ebenso wenig, wie der Rest ihrer Familie. Mamori war oben in ihrem Zimmer und ihre Mutter schlief draußen auf einer Liege.

Vor der Haustür stand Kadai. „Papa? Was machst du hier?“ Sie sah seinen unruhigen Blick, bemerkte, dass er den Bereich hinter ihr selbst mit seinen Blicken absuchte. Sie seufzte. „Keine Sorge, Mama schläft und wird dein Klopfen wohl kaum gehört haben.“ Michi trat vor das Haus und beäugte den besorgten Blick in den Augen ihres Vaters. „Ist Mikomi schon wieder von den Chuunin-Prüfungen zurückgekehrt oder hat von sich hören lassen?“ Seine Stimme klang rau und ausgetrocknet. „Nein, sollte sie? Die Prüfungen sind doch noch gar nicht ganz zu Ende.“ Dann überfiel Michi bleierne Angst. „Ist etwas passiert?“ Kadai schien zu überlegen und etwas schien ihn davon abzuhalten, seinen Gedanken Ausdruck zu verleihen. „Ich muss mit Hana sprechen, sie muss es einfach wissen.“ Er ging auf Michi zu, doch diese machte nicht Platz. „Was willst du Mama sagen. Du weißt, was mit ihr ist und ich will nicht, dass du ihr etwas sagst, was die Lage verschlimmern könnte.“ Kadai schien mit sich zu ringen, ehe er sein wissen preisgab.

„Es gab einen Anschlag auf Amegakure. Ich habe gehört, dass es viele Tote gab.“ Michi lief es kalt den Rücken hinunter und sie spürte, dass sie sich an irgendetwas festhalten musste um nicht gleich umzukippen. „Das kannst du ihr nicht mitteilen, Papa. Das würde sie umbringen. Auch wenn Mikomi immer kalt zu Mama war, so würde Mama bei einer solchen Nachricht nie wieder gesund werden.“ Kadai senkte seinen Blick. „Du weißt, dass ich derjenige war, der deiner Mutter nicht verzeihen konnte. Aber sie ist Mikomis Mutter und ich bin Mikomis Vater. Sie hat genauso das Recht, sich zu Sorgen und Bescheid zu wissen, wie ich.“ In diesem Moment hörte Michi Schritte hinter sich und drehte sich um. Sie erwartete Mamori zu sehen, die Kadais Stimme erkannt hatte, doch es war Hana. Ihr Gesicht war nicht so blass wie sonst, doch ihre Haut schien trocken und ihre Lippen spröde, ihr Haar war strähnig und ungeordnet.

„Sorgen um wen? Mit wem sprichst du da, Michi?“ Hana hatte nur die letzten paar Fetzen aufgeschnappt und durch Michi konnte sie Kadai nicht sehen, doch je näher sie zur Eingangstür trat, desto bewusster wurde Michi, dass sie nicht verhindern konnte, dass Hana Kadai sah. Dieser trat in Hanas Blickfeld, weswegen Michis Mutter sofort erstarrte. „Kadai…“ Der Name war mehr gehaucht als gesprochen und sie schien ihren Augen nicht trauen zu können. Michi reagierte schnell. „Keine Sorge, Mama. Pa- Kadai ist sofort wieder weg. Er wollte sich nur erkunden wie es uns-…“ „Es gab einen Anschlag auf Amegakure.“

Michi biss sich fasst auf die Zunge, so wütend war sie auf ihren Vater. Doch ihre Wut verwandelte sich schnell wieder in Sorge, als sie das Gesicht ihrer Mutter beobachtete. Diese brauchte einige Zeit um zu kapieren, was die Nachricht bedeutete. „Miko- … Mikomi! Ist alles mit ihr okay?“ Es war das erste Mal seit langem, dass Michi wieder Energie in den Augen ihrer Mutter aufblitzen sah. Sorge, Angst, all das brachte Hana wieder ins Leben zurück. Doch im selben Moment sah Michi Tränen in den Augen ihrer Mutter, als diese sich geschockt und hilflos an Michi wandte. „Sag mir, dass ihr von Miko gehört habt. Sagt mir, dass es ihr gut geht. Bitte!“ Im nächsten Moment musste Michi sie stützen, als die Knie ihrer Mutter versackten. Hilfe suchend blickte sie sich nach Kadai um, doch der war nicht da. Die Verzweiflung in den Augen seiner Frau konnte er nicht ertragen. Die Schuld lastete dafür zu sehr auf seinen Schultern.

Renaissance


Wenn Mikomi etwas nie vergessen wird, dann ist es der Tag, an dem sie von ihrer ersten Chuuninprüfung zurückkehrte. Sie war an diesem Tag immer noch von Sorge um Ryou eingesponnen und war sich nicht bewusst, dass niemand von ihrer Familie wusste, dass sie noch lebte. Sie konnte nicht ahnen, dass Kadai jeden zweiten Tag bei Hana, michi und Mamori vorbei sah und versuchte Hana aufzumuntern, auch wenn ihm selbst schlecht vor Sorge war. Sie wusste nicht, was sie erwarten würde. Als sie zum ersten mal wieder die Tore von Otogakure erblickte, waren ihre ersten Gedanken bei Michi gewesen, ob sie in der Zeit klargekommen war. Dann waren die Gedanken zu ihrem Vater und ihrer kleinen Schwester gewandert, als sie durch das Tor schritt. Der letzte Gedanke war einer, der ihr wie Essig in der Kehle brannte. Ob ihre Mutter überhaupt bemerkt hatte, dass sie weg war? Ob sie den Anblick ihrer Mutter ertragen konnte, wenn sie ihr Gesicht sah? Dann stand sie für ihrem Haus. Müde, etwas hungrig und durstig und erschöpft. Sie klopfte.

Das, was passierte als die Tür geöffnet wurde, hätte Mikomi nie in ihrem Leben erwartet. Sie hätte nie daran geglaubt, auch wenn sie in ihrem Innern immer gehofft hätte. Es war nicht Michi, die sie umarmte, nicht Mamori oder ihr Vater, der sie stürmisch an sich drückte. Es war ihre Mutter. Mikomi war viel zu überrascht um überhaupt reagieren zu können, als sie die Tränen ihrer Mutter an ihrer Haut spürte, das Schluchzen und Lachen hörte, welches nicht von ihren Schwestern stammte. Als sie realisierte wer es war, war es gut, dass Mikomi neben sich stand, sonst hätte sie ihre Mutter einfach weggeschuppst. So erblickte sie als nächstes Mamori, die jubelnd in der Eingangstür auf und ab hüpfte, danach kam Michi angestürmt, riss sie fast aus den armen ihrer Mutter, besah sich Mikomi von oben bis unten. An Mikomi ging Michis Wortfluss vorbei, denn sie sah nur in das strahlende Gesicht ihrer Mutter, dass Gesicht, was sie die ganze Zeit gehofft hatte zu sehen. Das Gesicht, welches ihr in all den Jahren gefehlt hatte und was nun fremder und vertrauter gleichzeitig schien, als jemals zuvor. Ihre Mutter lebte wieder.


Wichtige Ereignisse:
4. 3. 45 vor Zen Saiki -> Geburt von Kadai
5. 8. 44 vor Zen Saiki -> Geburt von Hana
7. 9. 14 vor Zen Saiki -> Geburt von Michizure
6. 7. 10 vor Zen Saiki -> Geburt von Mikomi
10. 4. 8 vor Zen Saiki -> Geburt von Mamori
Dezember 7 vor Zen Saiki -> Beginn einer Mission für Kadai
6. 7. 6 vor Zen Saiki -> Kadai wird für tot beziehungsweise verschwunden erklärt
10. 4. 3 vor Zen Saiki -> Auftauchen von Kadai, Streit der Eltern
Juni 3 vor Zen Saiki -> Geburt & Tod eines vierten Kindes von Hana & anderen Mann
Ende Juli 3 vor Zen Saiki -> Aufnahme in der Akademie
4 nach Zen Saiki -> Bestehen der Geninprüfung
5 nach Zen Saiki -> Teilnahme an ihrer ersten Chuuninprüfung in Amegakure. (nicht bestanden)
6 nach Zen Saiki -> Teilnahme an weiterer Chuuninprüfung (bestanden)

Diagramm:

Genjutsu ist -1

Zweit-Chara:
--

Code:
Richtig, Akio
Auf Wunsch von Akira:
Gedanken
Gesprochenes
Gesprochenes per Handzeichen (innerhalb ihres Teams)

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »Kaguya Kenshi« (9. September 2009, 16:04)

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