Atemmaske/Gasmaske
Ein weitverbreitetes Utensil der Shinobi-Welt ist die sogenannte Atemmaske (auch bekannt als Kiemengerät), welches dem Anwender gestattet, auch unter Wasser Luft zu kriegen. Hierbei filtert sie den Sauerstoff aus dem Wasser und gibt ihn an den Nutzer ab, so dass dieser zum Atmen nicht an die Oberfläche auftauchen muss. Nahe mit ihr verwandt ist die noch weitläufiger bekannte Gasmaske, die Atmen unter starkem Rauch- oder Gas-Einfluss ermöglicht. Der Unterschied zwischen beiden Geräten ist, dass die Gasmaske nur außerhalb von Wasser nutzbar ist und das Atemgerät unter umgekehrter Voraussetzungen.
Dietrich
Der Dietrich ist ein sehr flaches metallisches Objekt, welches erlaubt, Schlösser schnell und mit geringfügigem Aufwand zu knacken. Die Kunst an sich, dieses Diebeswerkzeug zu nutzen, ist allerdings außerordentlich schwer zu erlernen und erfordert ein Höchstmaß an Fingerspitzengefühl. Dies liegt daran, dass sich Schlösser verschiedener Artes deutlich voneinander unterscheiden und der Anwender dies erfühlen muss. Besonders in stressigen Situationen, v.a. wenn die Hände durch Kälte oder Angst zittern, kommt es daher oftmals zu Fehlschlägen.
Drahtseil
Das universell einsetzbare Drahtseil gehört neben vielen anderen zur Grundausstattung jedes Shinobi. Sekundär wird es genutzt, um Feinde zu fesseln, was oft durch das
Ayatsuito no Jutsu geschieht. Viel wichtiger ist jedoch seine primäre Funktion, die sich in Form von Fallenbau äußert. So können Beispielsweise Stolperfallen errichtet werden, die nach dem Auslösen bestimmte Kettenreaktionen verursachen. Auch wird Draht in der Regel als Verbindungsglied zwischen Kunai und Jibaku Fuda oder Ähnlichem genutzt.
Feile
Versteckt in verborgenen Taschen der Kleidung, wird meist eine kleine und unscheinbare Feile platziert. Diese erfüllt einen größeren Nutzen, als man es ihr zutrauen würde, denn sie kann sich als wahrer Lebensretter erweisen, sollte die man in Gefangenschaft geraten. So können mit ihrer Hilfe Holz, Metall und andere Materialen durchtrennt werden. Sicherlich beansprucht dies einen gewissen Zeitraum, doch überwiegt hierbei ihr Vorteil klar. Im Kampf hingegen ist sie recht nutzlos, wenn es nicht gerade gelingt, dass der Feind sie verschluckt.
Fernglas/Entfernungsmesser
Von erhöhten Standpunkten aus wird oftmals die Umgebung mit Hilfe eines Fernglases überwacht, um auf diese Weise schnellstmöglich einen Überblick über das Terrain zu erhalten. Auch ist es möglich, gar Positionen von potentiellen Feinden auszuspähen oder diese überhaupt festzustellen. Hierbei unterschiedet man zwischen Fernglas und Fernrohr. Ersteres ist eine einfache Ausführung und ermöglich eine schärfere Sicht, während Zweiteres aus zwei parallelen Rohren besteht und weitere Distanzen überblickt. Ein besonderes Objekt dieser Art ist der Entfernungsmesser, welcher direkt auf einem Auge angebracht wird und die Entfernung zu anvisierten Objekten und Landschaften anzeigt.
Funkgerät
Auch bei dem Funkgerät unterscheidet man unter zwei Unterarten. So gibt es zum einen das eher unhandliche Walky-Talky, welches in einem Umkreis von ca. acht Kilometern nutzbar ist, und die praktischen Headsets, welche zwar in der Distanz nur einen Umkreis von etwa fünf Kilometern abdecken, jedoch direkt am Kopf befestigt sind, so dass die Hände jederzeit für eine Waffe oder Ähnliches frei bleiben. Fast unerlässlich ist es für Team-Missionen, auf denen die Missionsmitglieder getrennt agieren. Auf diese Weise kann nämlich jeder dauerhaft auf die Informationen der anderen zugreifen.
Glocke
Glocken finden sich eher selten im Inventar eines Shinobi, doch erfüllen sie ein weites Spektrum an Aufgaben. So werden sie Beispielsweise an Fallen platziert, was beim Auslösen dieser zu Klängen führt, die dem Fallenleger verraten können, dass sich eine Person nähert. Desweiteren finden sie eine Anwendung zur simplen Ablenkung im Kampf. So werden manchmal Senbon verwendet, an welchen Glöckchen mithilfe eines Drahtes befestigt sind, so dass das Opfer des Angriffs nur auf diese reagiert und andere Senbon ohne Glocken ignoriert.
Leinentuch
Das Leinentuch gehört bereits für Akademisten zur Standard-Ausrüstung, da es speziell für das
Kakuremino no Jutsu unerlässlich ist. Mit seiner Hilfe lassen sich Tarnungen errichten, um potentiellen Feinden auf diese Weise entgehen zu können. Da Shinobi ihre Ausrüstung jedoch meist vielfältig nutzen, bekam es im Laufe der Zeit weitere Einsatzmöglichkeiten. So findet es oftmals als Decke zum geringfügigen Schutz vor z.B. Wind Verwendung oder wird schlicht als Tragebeutel genutzt.
Makibishi
Makibishi alias Krähenfüße sind speziell für Distanzkämpfer ein nützliches Werkzeug, da mit ihrer Hilfe der Boden zu einem Drahtseilakt umfunktioniert und Taijutsuka somit eingeschränkt werden. Geübte Taijutsu-Anwender, welche sich mit Makibishi beschäftigt haben, können jedoch förmlich durch sie hindurchtanzen. Meist sind es kleine metallische Objekte, welche scharfe Auswüchse haben, so dass ein Auftreten auf diese sehr schmerzvoll ist und den Fuß verletzt. Eine sinnvolle Anwendung finden sie meist nur in großer Anzahl.
Netz
Das Netz kann in den unterschiedlichsten Situationen zum Einsatz kommen und unterscheidet sich auch in seiner Beschaffenheit meist deutlich. So wird zum Teil auf flexible Seilnetze gesetzt, mit welchen ein schneller Umgang möglich ist, zum anderen aber auch auf schwere Stahlnetze. Diese haben ein deutlich höheres Gewicht und daher einen komplizierteren Umgang, sind jedoch wesentlich schwerer zu beschädigen. Geübte Anwender können Netze sogar derart präzise werfen, dass sie sich beim Aufschlag auf das Opfer verfangen und es diesen somit schwer gemacht ist, zu entkommen. An den Kanten findet man häufig extra angebrachte Gewichte.
Schriftrollen/Beschwörungsrollen
Ein sehr wichtiges und ebenso weitverbreitetes Mittel der Shinobi-Welt, da es schnellen Zugriff auf Gegenstände gewährt, welche der Anwender im Eigentlichen nicht bei sich trägt. Dies geschieht mithilfe des
Kuchiyose - Tobidougu. Je nach Größe einer Schriftrolle können selbstverständlich unterschiedlich viele Siegel auf ihnen aufgetragen sein. Unerlässlich sind sie desweiteren für das allgemeine
Kuchiyose no Jutsu, da Verträge mit den einzelnen Stämmen auf sehr großen Schriftrollen verfasst werden, was die Verbindung zwischen Mensch und Tier darstellt. Zudem kann man Schriftrollen natürlich einfach zur Niederschrift von Informationen nutzen.
Spiegel
Eine Vielzahl von Shinobi tragen diese kleinen und handlichen Objekte in ihrer Ausrüstung. Zwar erfüllen sie nur äußerst wenige Aufgaben, doch können sie in diesen durchaus großen Nutzen zeigen. Der wichtigste Einsatzbereich ist hierbei der Blick um die Ecke, bei welchem der Spiegel an die Kante einer Wand gehalten wird und durch eine schräge Lage Geschehnisse im nächsten Raum preisgibt. Natürlich findet er aber auch simpleren Nutzen, indem der Anwender sich selbst begutachten kann, um beispielsweise seine Frisur zu richten.