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Freitag, 29. Oktober 2010, 20:38

(Rousoku Hitomi, played by Hikari Senshu)

Gerettet durch simple Shinobi-Ausrüstung... Da hatte der Saisho doch wirklich noch einmal Glück, dass er anscheinend etwas mehr Wert auf Schutz als auf Agilität legte. Und nicht nur das, so war Kurai sogar in der Lage, einige der Shuriken mittels eines nicht klar erkennbaren Jutsu wieder auf ihren Werfer zurückzuschleudern. 'Wäre ja auch zu schön gewesen.' Dies erkannt, stellte sich sofort die Weiße Schwester in die Flugbahn der Projektile. Zwar musste damit gerechnet werden, dass sich selbige unterwegs noch einmal ändern würde, doch glücklicherweise hatte der Saisho ja noch seinen eigenen Gegner zu bekämpfen. Die Shuriken prallten also an der glänzenden Außenhaut des weißen Golems ab und verstreuten sich auf dem Boden. Doch im selben Moment geschah etwas Unvorhergesehenes...
'Verdammt, ich bin tatsächlich in ihre Falle gegangen!' Die Anzahl der plötzlich von überall aufgetauchten Mücken war enorm und überaus bedrohlich. Sie sammelten sich zu einem Trichter und steuerten geradewegs auf die reale Hitomi zu, deren Plan mit den Oboro Bunshin nicht wie erhofft aufgegangen war; zwar war der ebenfalls unerwartet herbeibeschworene Tiger des Saisho auf das simple Suiton Jutsu hereingefallen, doch war er im selbigen Moment auch nicht im Fokus der Rousoku. Durch den Wurf der Shuriken hatte die Nuke-Nin sich also selbst verraten und war nun das Ziel des gigantischen Schwarms an Niagaru geworden. 'Wie konnte sie so viele Mücken gleichzeitig koordinieren, während sie mit auf dem Schlachtfeld stand? Es sei denn...' Die Antwort auf diese Frage war simpel. Es handelte sich gar nicht um die echte Shibu, sondern eine weitere Art von Klon, die den Aufenthaltsort der wahren Meisterin verschleiern sollte. Doch diese Erkenntnis kam nun etwas zu spät, um die Falle zu vermeiden. Jetzt ging es nur noch darum, ihr zu entkommen.

Spontan fiel der Rousoku ein, sich mit einem Kouu no Kawa vor den ersten heranstürzenden kleinen Ungetümen zu schützen. 'Das kommt davon, wenn man in Takigakure kaum Katon-Lehrmeister findet... So ein kleines Feuermeer käme mir jetzt wirklich gelegen.' Der entstandene Wasserfall umgab sie von allen Seiten und bremste den Angriff der Niagaru zumindest ab, bis sich Hitomi etwas neues überlegen konnte. Zu ihrem Glück jedoch war das Teamwork der beiden feindlichen Taki-Nin nicht gerade ausgereift. Hatte inzwischen doch der Saisho einen weiteren Plan umgesetzt, und diesmal war er noch bedeutend waghalsiger als das Kraxeln auf dem Rücken fremder Golems. Eine Explosion von überwältigendem Ausmaß ging in der Nähe der unter Bedrängnis gesetzten Hitomi hoch und zerstückelte sowohl ihre Fuuin Teppeki, als auch ihren Golem selbst beinahe instantan. Was der Saisho jedoch nicht mit eingeplant hatte: Selbige Explosion wehte auch die meisten Niagaru weg, die sich gerade noch so aufwändig um ihre Gegnerin angeordnet hatten. 'Der ist ja von Sinnen! Ich wusste ja, dass die Saisho einen inneren Dämon oder Ähnliches besitzen, aber das hier geht ja noch weit über Wahnsinn hinaus... Am Ende zerstören die Taki-Nin ihr eigenes Dorf noch eher als wir.' Auch die zahlreichen Oboro Bunshin überlebten diese Gewalt nicht.
Doch wie hätte es in so einer verzwickten Lage auch besser laufen können? Noch benommen von der ohrenbetäubenden Druckwelle richtete sich Hitomi wieder vom harten, staubigen Boden auf und blickte sich nervös um. 'Irgendwo... Irgendwo hier muss es doch sein...' Ihre Blicke schweiften über das von Staub eingenommene Gelände, das für den Saisho dank seines Doujutsu wahrscheinlich wie gerufen kam. Hastig versuchte die Rousoku, mit Hilfe von mehreren Kawarimi möglichst unerkannt einige Entfernung zurückzulegen. Schließlich fand sich die Nuke-Nin auf einem hohen Trümmerhaufen wieder und starrte hinunter auf die verwüstete Szenerie. Und da, endlich! Eine silbrig glänzende große Kugel war zu sehen, begraben unter Geröll und anderem Schutt. 'Ich muss mich beeilen...' Immer noch unter großen Konzentrations-Schwierigkeiten schnellte die Blonde hinunter zu dem, was einst den Kopf ihres größten Golems dargestellt hatte. Neben diesem lagen auch die weiteren Einzelteile des Kolosses, leider in dieser Form nicht zu gebrauchen. Doch wer wäre Hitomi, wenn sie für solche Situationen nicht eine geeignete Lösung parat hätte?
"Mono Sesshu no Jutsu.", flüsterte die Nuke-Nin und berührte daraufhin die einzelnen Stahlteile. Zu ihrem Glück verdeckte die gewaltige Staubwolke auch die Sicht der Shibu auf sie, so dass sie genug Zeit für ihre Trumpfkarte hatte. Binnen einiger Sekunden assimilierte die ehemalige Kunoichi die riesigen Teile ihres einst treuen Dieners und platzierte sie auf ihrem eigenen Körper. Schon nach kurzer Zeit hatte sie selbst die Gestalt ihres Riesen angenommen, mit ihrem eigenen Fleisch und Blut irgendwo im Inneren versteckt, geschützt von einer mehrere Dezimeter dicken Schicht Stahl. 'Fehlt nur noch... eine Kleinigkeit.' Schon sichtlich erschöpft von all den Chakra-zehrenden Techniken setzte die Rousoku ihr Saiken no Jutsu ein, um die Überreste ihres kleineren Stahl-Golems in der Umgebung anzuziehen und wieder zu seinem Original zusammenzusetzen. 'In dieser Form bin ich kaum angreifbar... Wenn also alles nach Plan verläuft, habe ich genug Zeit, um den Kleinen Stahlbruder wiederherzustellen. Damit wäre diese Explosion gänzlich umsonst gewesen. Na gut, beinahe... Ich habe nicht mehr genug Chakra, um mein Bewusstsein noch einmal aufzuteilen. Also heißt es wieder einmal Bewegungs-Imitation.' Doch würden Hitomi's Gegner sie dazu kommen lassen?
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Donnerstag, 11. November 2010, 18:23

(Miyabita Shibu - Kasai Genso)

Ein wenig fassungslos verfolgte Miya aus dem Verborgenen wie ihr lang vorbereiteter und weitflächig ausgeführter Angriff durch eine große Explosion davongeweht wurde. Und zwar durch ihren Kameraden. Der Druckwelle fielen zwar bei weitem nicht alle ihre Insekten zum Opfer, doch riss sie eine gewaltige Lücke in den die Gegnerin umschliessenden Ring. Auch der einige Meter weit entfernte Bunshin konnte nicht standhalten und zerfiel in seine zahlreichen Niagaru-Bestandteile. 'Verdammt, damit war alles umsonst. Ich hoffe die Aktion mit den Jibaku Fuda war auch wirklich zwingend notwendig...' Wenigstens, das musste man anerkennen, war damit einer der riesigen Golems außer Gefecht gesetzt worden.
Mit höchster Konzentration koordinierte die Shibu ihre immernoch große Anzahl an Mücken und versprengte sie in der Umgebung. Die Gegnerin wiederzufinden war nun von höchster Priorität. Zunächst war der Versuch jedoch leider erfolglos. 'Sie könnte doch nicht etwa schon entkommen sein?', fragte sich die Kunoichi besorgt. Einen solchen Feind durfte man nicht einfach durch das Dorf streifen lassen. Außerdem war es wohl am besten sie weiterhin unter Druck zu setzen. Wer wusste schon welche zerstörerische Kraft sie noch entfalten konnte. Ganz abgesehen davon, dass auch äußerst wichtig war zu erfahren was hier überhaupt vor sich ging. Mit etwas Glück wären sie ja vielleicht sogar in der Lage die Angreiferin zu fangen. Bevor man aber auch nur daran denken konnte hieß es sie erneut aufzuspüren. Lautes Surren erfüllte die Umgebung, während die kleinen Gehilfen eifrig das Gelände absuchten. Nach einiger Zeit konnte eine der kleinen Kreaturen offenbar tatsächlich Kontakt mit einem von Chakra getränkten Objekt herstellen. Vorsichtig dirigierte Miya die vereinzelten Niagaru in der Nähe sich ebenfalls zu attackieren, während sie selbst sich zum Ort des Geschehens bewegte. Leicht verwundert musste sie die Größe des Objektes erkennen. Allein durch die Position der Mücken war es zwar schwer genaue Aussagen zu treffen, aber größer als ein normaler Mensch war es eindeutig. Ein weiterer der kleineren Golems? Das wäre eine unangenehme Wendung. Immerhin gat es auch noch jenen aus seltsamen weißen Material auszuschalten.
Geduldig zog die Shibu ihre restlichen Insekten heran, darauf bedacht möglichst unauffällig zu agieren. Die wenigen, die jedoch bereits auf dem Objekt saßen sollten dieses nicht verlassen. Was auch immer es machte, Miya wollte darüber informiert sein, bis sie dort eintraf um es selbst in Augenschein nehmen zu können.
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Saisho Kurai Männlich

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23

Dienstag, 4. Januar 2011, 15:56

„Langsam aber sicher geht der Kampf in eine Richtung, mit der wir auch mal was anfangen können, nicht wahr?“ meinte Yasha gehässig, während er sich seinen Weg in Richtung der weißen Schwester bahnte. „Ich denke, dass hier wird nicht mehr lange dauern… zwei Gegner sind schon ausgeschaltet und zumindest eine weitere wird sich demnächst nach einer anderen Chakraquelle umsehen müssen. Dann bleibt als ernst zu nehmender Gegner nur noch die weiße Schwester übrig und die wird angesichts der geballten Kraft des Tigers und uns keine Chance haben.“ „Unterschätz die Nuke nicht. Wir wissen nicht genau, womit wir es zu tun haben… sie hat immer noch die Option sich mittels einer Chakrapille zu helfen und mit ein bisschen Pech sind wir ihr nicht so weit überlegen wie du es gern hättest.“ „Mach die mal nicht so viele Sorgen Kleiner… lehn dich zurück und entspann dich mal ein bisschen…“ meinte der Dämon schließlich gehässig, während er sich überlegte, mit welchem Jutsu er die weiße Schwester angreifen sollte. Ärgerlicher Weise war der Tiger ihm jetzt im Weg – doch diesen abzuziehen war ebenfalls keine Option. Der Dämon atmete tief durch, ehe er sich seine Umgebung näher betrachtete. Doch bevor er etwas Wesentliches erkennen konnte vernahm er ein lautes Aufjaulen des Tigers.

Shuuaku hatte die Wucht seiner Geschosse genutzt, um so nah an die weiße Schwester heranzukommen, dass er sie in den Nahkampf verwickeln konnte. Diese war zwar durch die umher fliegenden Trümmer nicht in dem Maße verletzt worden wie es der Tiger eigentlich beabsichtigt hatte, doch immer hin hatte diese ausgereicht um sie einige Schritte nach hinten in eine Defensivposition zu drücken. Shuuaku drückte sich mit Schwung von dem Boden ab und griff die weiße Schwester mittels Taijutsu an. Zunächst sah auch alles recht gut aus: immerhin brachte der Tiger stattliche 260 Kilo auf die Waage, die es entweder abzufangen oder denen es auszuweichen galt. Die weiße Schwester schien mittels einer Kombination zu reagieren indem sie zunächst einen Ausweichschritt nach links machte und anschließend einen Arm dazu verwendete den Biss des Tigers abzublocken und den anderen dazu, eine kleine Hebelwirkung anzusetzen, welche den Tiger zunächst ein wenig an ihr vorbeidrückte und den Großteil seiner Kraft ablenkte. Leicht taumelte die weiße Schwester unter dem Angriff und Shuuakus Zähne schlugen in den Arm der weißen Schwester – allerdings schien diese dies nicht sonderlich zu interessieren. Zwar hatte sie eine üble Bisswunde an besagter Stelle, doch augenscheinlich drang kein Blut aus der Wunde. Der Tiger ließ von dem Arm ab und bohrte stattdessen seine Krallen in die glänzende Außenhaut der Schwester. Immerhin hinterließ der dort deutliche Kratzer, doch auch dies schien die Fremde nicht sonderlich zu beeindrucken. Shuuaku seufzte kurz. „Die Wunden sind alle rein oberflächlich und scheinen sie nicht sonderlich zu beeindrucken. Wenn mir nicht schnell was anderes einfällt könnte ich mir ernsthaften Schwierigkeiten einfangen.“ Der Tiger machte sich erneut für einen Nahkampfangriff doch diesmal war die weiße Schwester schneller wie er; Shuuaku kassierte einen gewaltigen Hieb in seine rechte Seite, welcher ihn auf den Boden vor ihr schleuderte. Irritiert jaulte der Tiger auf.

Yashas Blick heftete sich auf die weiße Schwester und den am Boden liegenden Tiger. „Soviel zu dem Thema…“ seufzte der Dämon leise. Schnell griff er in seine Gürteltasche und zog den restlichen Draht hervor. „Jetzt retten wir erstmal deinem Tiger den Hintern, dann schauen wir weiter…“ vermittelte Yasha über seine Gedanken seinem anderen Ich, während er sein Ayatsuito no Jutsu vorbereitete und kurz darauf einen Bunshin erschuf. Augenblicklich hob die weiße Schwester ihre Faust, um einen weiteren Hieb in die Seite des Tigers zu lande, immerhin lag dieser schutzlos vor ihr und ein weiterer Treffer würde sicherlich ebenso ernsthafte wie schmerzhafte Konsequenzen nach sich ziehen. Doch wenige Zentimeter bevor sie ihr Ziel erreichte blieb ihr Arm plötzlich an etwas hängen. Irritiert sah sie an ihrem Arm herab, um den sich Draht gewickelt hatte. Ärgerlich sammelte sie ihre Kraft in ihrem Arm um sich von der ungewollten Drahtschlinge zu befreien. Es dauerte nur einen Augenblick, ehe der Draht riss und die Faust der Schwester auf den Boden aufschlug und dort ein Loch hinterließ. Yasha wich dem zurückschnellenden Draht mit zwei Schritten aus, ehe er der Schwester schulterzuckend eine entschuldigende Geste und einen amüsierten Blick zuwarf. Mit einem breiten Grinsen auf den Lippen schlenderte der Dämon schließlich auf die Schwester zu, die Arme einer Einladung gleichend provozierend von sich gestreckt. Die Schwester blickte Yasha kurz irritiert an und schien im übertragenen Sinne zumindest die Stirn in Falten zu legen, ehe sie sich dem Dämon zuwandte und ihn mit einer Kombination aus mehreren Faustschlägen eindeckte. Doch bereits der erste Schlag ging ins Leere, während der Dämon mit einem <Puff> verschwand. Wie aus dem Nichts tauchte Yasha hinter der Schwester auf. „Naiv, wie niedlich…“ hauchte er ihr ins Ohr, während er seine Hände auf ihren Rücken legte und mittels Chakra Kyuuin Jutsu begann ihr Chakra aufzusaugen. Yasha hatte sich –während der Bunshin für die notwendige Ablenkung sorgte- heimlich und leise hinter den Trümmern um die Schwester herumgeschlichen; der noch vorhandene Rauch hatte ihm als Deckung genutzt. Jetzt erfreute er sich an seinen steigenden Chakravorräten, während die Schwester damit zu kämpfen hatte, den Verlust irgendwie auszugleichen.

Für einen Augenblick hatte Shuuaku den Kampf mit der Schwester vergessen. Immer noch irritiert über ihren Treffer, den er kassiert hatte und der ihn aus seinem Konzept brachte verharrte er bewegungslos in seiner aktuellen Stellung: er kauerte direkt vor der weißen Schwester, unfähig zu reagieren, während er die Faust beobachtet, die auf ihn zuraste. Doch bevor diese ihn traf, verharrte sie plötzlich nur wenige Zentimeter vor seiner Seite. Der Tiger schüttelte kurz den Kopf, ehe er sich mit einer Drehung über den Rücken aus dem Trefferbereich herauswand. Kurz darauf stand er auf seinen eigenen Füßen und hatte sein Ziel erneut fest im Blick, doch noch wusste er nicht genau, was er eigentlich anstellen sollte. Der Schock darüber, dass seine Starre ihn beinah den Kampf gekostet hätte, saß immer noch tief. Shuuaku atmete mehrmals tief durch, ehe er sich zu einer weiteren Reaktion entschloss. Zunächst galt es Kurai mehr Zeit zu kaufen, damit dessen Jutsu eine entsprechende Wirkung entfalten konnte. Der Tiger brüllte laut auf, ehe er erneut in den Nahkampf überging. Mit wilden Schlägen und Bissen attackierte er die weiße Schwester frontal um sie davon abzuhalten sich um ihre eigene Achse zu drehen. Mit wachsender Entschlossenheit landete der Tiger einen Treffer nach dem anderen, unabhängig davon, dass auch er einiges einstecken musste. Doch die schnellen Bewegungen der Schwester wie auch ihre Durchschlagskraft schienen langsam etwas nachzulassen. „Was auch immer der Kleine da tut, es scheint einen gravierenden Effekt auf die Schwester zu haben…“ schoss es dem Tiger durch den Kopf.

Yasha, der mittlerweile genug Chakra gestohlen hatte, um seine Reserven aufzufüllen, dachte hingegen nicht daran aufzuhören. „Yasha! Wir haben noch andere Sorgen als die Schwester… jetzt sollte Shuuaku alleine mit ihr fertig werden!“ „Red doch keinen Unsinn…“ antwortete der Dämon kurz. Alle seine Sinne waren auf den Chakraklau ausgelegt, seine Umgebung interessierte ihn aktuell wesentlich weniger als die Tatsache, dass er sich an dem heißgeliebten und doch so raren Chakrareserven anderer laben konnte. Durch die Angriffe des Tigers war die Schwester auch zunächst eingebunden, weswegen Yasha ohne weiteres mit seinem Angriff fortfahren konnte. Doch allzu lange war dieser Zustand leider nicht von Dauer. Die Schwester, die aktuell nicht genau wusste, welchem Problem sie sich zuerst stellen sollte, begann sich wild um sich selbst zu drehen. Dabei streckte sie ihre Arme halb von sich, sodass sie den Effekt eines Rotors erzeugte. Shuuaku wich der Attack halbwegs gekonnt aus, doch für Yasha kam sie völlig überraschend. Mit voller Kraft traf ihn der Ellenbogen knapp unterhalb der rechten Schulter und katapultierte ihn um einiges nach hinten. Yasha überschlug sich zweimal, ehe er mit seinem Rücken an einem Trümmerstück aufschlug. „Scheiße…“ entfuhr es dem entrüsteten Dämon, welcher sich zunächst aufrecht hinsetzte. Seine rechte Seite schmerzte und auch seinem Rücken ging es nicht sonderlich viel besser. „Sag … jetzt… nichts…“ zischte er wütig, während er erneut die Schwester fixierte. „Die bring ich persönlich um, dass kannst du mir glauben…“ fauchte der Dämon, ehe er sich doch dazu entschloss, einen Blick auf seine nähere Umgebung zu werfen; ein weiterer ungesehener Angriff könnte diesmal wesentlich ernstere Folgen haben als der Letzte. „Was zur Hölle ist denn dass?“ schoss es ihm durch den Kopf. „Ich… habe keine Ahnung… aber auf den ersten Blick sieht es aus wie ein Stück Stahl…“ Yasha betrachtete das Stahlstück skeptisch, welches gerade an seinen Füßen vorbeigezogen wurde. „Das wird von Chakra gezogen; verfolge die Quelle zurück und wir wissen alles was wir brauchen.“ Missmutig musste der Dämon seinem anderen Ich Recht geben. „Ich glaub ich spinne… das Ganze sieht ein bisschen aus… naja… wie ein erneuter Minigolem…“ „Und ich dachte schon, dass sich zumindest dieses Problem erledigt hätte. Schnapp sie dir bevor wir wieder von vorne beginnen können.“ Der Dämon erhob sich und streckte sich kurz. „Zumindest scheinen wir keine gravierenden Schäden davon getragen zu haben.“ „Für den Notfall habe ich vorgesorgt, doch dafür ist es noch ein bisschen früh Yasha. Entledige dich zunächst des Golems, dann sehen wir weiter.“ Mit einem Seufzter ging der Dämon auf den erneut entstehenden Golem zu. „Ich habe kein Interesse mich all zu lange damit aufzuhalten, also machen wir es kurz…“ schoss es ihm durch den Kopf, ehe er die Fingerzeichen für sein Ryuuka no Jutsu formte. „Das sollte den restlichen Stahl zusammenschmelzen…“ übermittelte er Kurai, ehe er sich der weit aus größeren Chakramenge zuwandte. „Also wirklich, ich muss doch schon sehr bitten… bin ich so uninteressant, dass du dich partout nicht mit mir beschäftigen möchtest?“ fragte er amüsiert. „Und immer diese unmöglichen Verkleidungen… dabei sahst du auf den ersten Blick doch gar nicht so hässlich aus.“ Der Dämon kicherte leise. „Aber vielleicht habe ich mich ja auch getäuscht und du musst dich tatsächlich verbergen… ich glaube ich werde mal nachschauen, was sich hinter deiner Stahlfassade so alles verbirgt.“ Immer noch grinsend, aber hoch konzentriert, ließ Yasha ohne Vorwarnung sein Juha Reppushou auf den großen Stahlgolem los. Doch die Chakraklaue zielte nicht auf irgendeinen Teil des Golems, sondern auf das Zentrum, in welchem sich anscheinend die Nuke verbarg. Mit lautem Knirschen bohrte sich die Chakraklaue den Stahl. „Mit ein bisschen Glück dringen wir bis zu ihr durch und ziehen sie aus ihrem Versteck raus. Wenn dass nicht klappt werden wir testen, ab welcher Temperatur Stahl schmilzt… mal abwarten, was sie dann macht…“ Yashas Blick fixierte den Stahlgolem. In seinem Blick lag eine Mischung aus Wahnsinn, Begeisterung und Herausforderung. „Ich bin wirklich gespannt, was sie noch so zu bieten hat…“ flüsterte er.

Der Tiger hatte den Konterangriff der Schwester zumindest aus dem Augenwinkel kommen sehen und hatte sich entsprechend kurzfristig zur Seite geworfen um der Rotation auszuweichen. Kurz darauf war er auch schon wieder auf den Beinen. Er atmete erneut tief durch, doch diesmal diente es der Konzentration. Der Tieger wusste jetzt, welche Schritte er als nächstes einleiten würde. Entweder könnte er damit die Schwester besiegen oder sie so lange hinhalten, bis Kurai ihm erneut zur Hilfe kommen würde. Egal welche Optionen sich auch immer ergaben, der Tiger hatte nicht vor, den Kampf erneut aus der Hand zu geben. Entschlossen formte er die Fingerzeichen für sein Kawara Shuriken welche sich um ihn herum sammelten. Doch der Tiger dachte nicht daran, diese gleich abzuschießen: er formte die Fingerzeichen für Housenka no Jutsu. Als er schließlich sein Katonjutsu auf die Schwester losließ, versteckte er im Großteil der Feuerbälle die um ihn herumfliegdenden Trümmerteile. Somit waren die ersten zwei Feuerbälle, welche die weiße Schwester trafen leer, alle weiteren enthielten jedoch die Trümmerteile, die der Tieger vorher mittels Kawara Shuriken präpariert hatte.

OT

Sooo... vielleicht kurz zu dem Ziel, welches die Chakraklaue verfolgt: sie soll sich durch den Stahl bohren und nach Hitomi greifen und diese nach draußen zerren. Das ist der eigentliche Plan... sollte das nicht klappen hinterlässt die Klaue die üblichen Spuren... ^^
Saisho Kurai Kurai´s Jutsu Kurais Tiger


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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Saisho Kurai« (4. Januar 2011, 22:25)

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24

Mittwoch, 5. Januar 2011, 00:23

(Rousoku Hitomi, played by Hikari Senshu)

Während die Weiße Schwester mit gleich zwei von drei Feinden beschäftigt war, kümmerte sich Hitomi um die Einsammlung der Einzelteile ihres vernichteten Golems. Würde alles glatt laufen, so sollte ihr Diener wieder auferstehen und ihr ein weiteres Mal zur Hand gehen können. Leider war sie jedoch nicht schnell genug für diesen Plan. Nachdem sich der Saisho vom Kampf gegen den weißen Golem entfernt hatte, folgte er Hitomi's Technik und schmolz sogleich einen Teil des Stahls ein, welcher sich auf selbige zubewegte. Dies alleine sollte dem Jutsu keinen Abbruch tun, doch da ging der Gegenangriff auch schon weiter.
Mit einem Juha Reppushou attackierte der gerade auf der Bildfläche erschienene Saisho den schweren Giganten, und zwar direkt in dessen Zentrum. 'Der Kleine unterschätzt mich ein wenig, diesen Trick kenne ich inzwischen.', dachte sich Hitomi, ehe sie zusammen mit ihrem zehn Meter hohen Riesen ein Kawarimi mit einem nahe gelegenen Haus ausführte, um aus der Schusslinie zu entkommen. So stand sie plötzlich direkt neben ihrem Angreifer, welcher ein solches Manöver wohl kaum schon einmal erlebt hatte - ein Körpertausch mit einem kompletten Gebäude. Angestrengt dirigirte Hitomi den linken Arm des Golems in dessen Inneren, um diesen in Richtung des Gegners zu wuchten. Dieser hatte jedoch das Glück, dass diese Bewegung deutlich langsamer war, als wenn der Golem auf eigene Faust handelte, was ihm eine Flucht vor dem Schwergewicht ermöglichte. 'Ich hasse es, zu wenig Chakra zu besitzen... Aber hierfür reicht es noch. Kure Gunsou (Clay Sergeant)!' So traten zwei steinerne Golems aus dem Erdboden hervor und machten sich bereit für das folgende Gefecht.

Doch natürlich drehte der Taki-Nin inzwischen nicht nur Däumchen. So nutzte er die Chance, um seinen Widersacher mit einem flinken Karyuu Endan zu attackieren, der auch gleich direkt ins Schwarze traf. "Kuso!" Die Flammen heizten den metallenen Riesen flink auf, was der Nuke-Nin nur eine Möglichkeit übrig ließ. 'Noch mehr hasse ich es nur, Jutsu aus Takigakure einzusetzen! Aber was solls?' Ein simples Kouu no Kawa direkt über Hitomi sollte ihr erst einmal etwas Abkühlung verschaffen, während sich die beiden steinernen Krieger dem mächtigen Feuerstrahl in den Weg stellten. 'Und wenn ich schon so weit gehe, kann ich auch gleich den Sack zumachen.' Einen völlig anderen Plan gefasst als die bisherigen, nutzte die Abtrünnige erneut das Kawarimi no Jutsu, um zu ihrer ursprünglichen Position zurückzugelangen. So befand sie sich erneut circa im Rücken ihres Feindes und konnte nun eine weitere Fähigkeit einsetzen, die sie im ihr so verhassten Dorf hinter dem Wasserfall erlernt hatte.
'Mizu Kawarimi.' Der stählerne Koloss verwandelte sich urplötzlich in eine gewaltige Menge Wasser, die sogleich auf ihren Kontrahenten zuhielt und ihn begrub. Gleichzeitig rannten die beiden steinernen Golems in dessen Richtung, um ihn zu packen und womöglich durch Knochenbrüche oder dergleichen Schaden anzurichten. Doch der hauptsächliche Plan war klar: Der Taki-Nin sollte im Element seiner eigenen Heimat ertrinken.

In der Zwischenzeit sah es für die Raubkatze desselbigen Ninja ebenfalls nicht rosig aus. Seine flammenden Geschosse trafen zwar ihr Ziel, hinterließen jedoch kaum mehr als einige oberflächliche Dellen. Die Weiße Schwester indes ging in die Hocke, um sogleich auf ihren Feind loszusprinten und ihn im Taijutsu lahmzulegen. Sie erkannte auch das relativ geringe Tempo des Tigers, was ihm in diesem Kampf noch zum Verhängnis werden konnte. Im Nahkampf hatte er also schlechte Karten, so müsste er sich entweder rasch etwas einfallen lassen... oder versuchen zu fliehen. Doch da gab es ja noch einen Dritten in der Taki-Partei, der sich in der Zwischenzeit recht bedeckt gehalten hatte. Womöglich könnte dieser Fakt eine Wendung im Schicksal des Tigers hervorrufen.
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Saisho Kurai Männlich

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25

Donnerstag, 6. Januar 2011, 20:46

Sichtlich genervt seufzte der Saisho. „Also jetzt mal ehrlich. Man könnte glatt meinen, du fürchtest dich vor mir. Nicht dass ich das nicht zu schätzen wüsste, aber allmählich wird’s ein wenig langweilig. Findest du nicht auch?“ zischte er dem überdimensionalen Stahlgolem zu, ehe dieser sein Karyuu Endan abwehrte. Als der Stahlgolem schließlich erneut die Position wechselte rollte der Dämon genervt mit den Augen. „Allmählich wird´s wirklich lächerlich. Fällt ihr denn nichts mehr Sinnvolleres ein?“ „Ich frage mich, worauf genau sie hinaus will, ich kann mir kaum vorstellen, dass…“ Wesentlich weiter kam Kurai mit seinen Gedanken allerdings nicht, denn was sich hinter ihm abzeichnete machte ihm wesentlich mehr Sorgen. „Oh Scheiße…“ fluchte der Dämon, ehe die Wassermassen ihn erreichten. Kurz bevor er endgültig unter den Wassermassen begraben wurde seufzte der Dämon erneut und atmete tief ein. Dann ließ er sich von den Wassermassen zunächst ein kleines Stück mitreißen. „Ich sehe was, was du nicht siehst, aber alles der Reihe nach.“ Blaue Muster breiteten sich langsam über das Gesicht des Saisho aus, als dieser sein drittes Siegel öffnete. „Mal schaun, wem was zuerst ausgeht Süße… die dein Chakra oder mir meine Luft.“ Genüsslich begann der Saisho erneut Chakra aus dem ihn umgebenden Wasser zu ziehen. Unschönerweise wurde er zwar in Richtung der Steingolems hinfort gespült doch diese hatten auch ihre lieben Schwierigkeiten den Wassermassen entgegenzulaufen um ihre Hände an den Dämon zu legen. Immerhin reichte die Zeit, um das Yashas Chakra erneut aufzufüllen, ehe zum einen die Luft knapp wurde und zum anderen die Steingolems ihm zu Nahe kamen. „Beeil dich ein bisschen sonst reicht unsere Luft nicht für den Gegenangriff…“ „Nur keine Panik Kleiner, ich bin ja schon dabei.“ Zügig formte er die Fingerzeichen für Daitoppa, welches er jedoch nicht sofort abschoss sondern noch einige Momente ansammelte um den Effekt zu erhöhen. Ehe er jedoch sein Jutsu entließ musste Yasha zunächst den beiden Steingolems ausweichen, die doch schneller ihr Ziel erreicht hatten als geplant. Instinktiv vollführte Yasha eine halbe Drehung ehe er sich zusammenkugelte um der ersten ungewollten Umarmung auswich. Anschließend streckte er sich und drückte sich von dem anderen Arm besagten Steingolems ab, der sich durch seinen verpatzten Griff und den dadurch entstandenen Schwung ein Stück zu weit nach vorne gelehnt hatte. Dadurch verfehlte der Griff des zweiten Steingolems ebenfalls sein eigentliches Ziel und ging ebenfalls ins Leere. Anschließend ließ Yasha seinem Jutsu freien Lauf. Die sich rasant ausbreitende Druckwelle verdrängte nicht nur die Wassermassen, sondern drückte auch die Steingolems ein ganzes Stück nach hinten. Endlich wieder trockenen Boden unter den Füßen atmete der Saisho zunächst mehrere Male tief durch. „Also ehrlich… mein letztes Bad hatte ich heute Morgen. Und das Einzige, was ich seit dem gemacht habe, ist dir grundlegend den Tag zu vermiesen.“ Er kicherte kurz. „Ich weiß ja nicht wie es dir geht, aber ich persönlich habe durchaus meinen Spass an der ganzen Geschichte.“ Während des Gespräches hatte er der Nuke den Rücken zugedreht. Als er seinen letzten Satz geendet hatte, hatte er gleichzeitig die Fingerzeichen für Karyuu Endan beendet. Mit einem immer noch gehässigen Lächeln drehte der Saisho sich um, fixierte die Nuke und ließ den großen Feuerdrachen los. Als er die Attacke beendet hatte, widmete er sich erneut den beiden Steingolems, die erneut auf ihn zukamen. Yasha´s Blick wanderte kurz nach rechts, ehe er sich erneut konzentrierte. „Na sieh mal einer an… eine angeknackstes Fundament… wie nützlich.“ Während sich bereits Yashas Lunge mit Luft zu füllen begannen, sprang der Dämon einem der beiden Stahlgolems entgegen. Als er diesen erreichte wich er zunächst einem Faustschlag aus, ehe sein Daitoppa den Steingolem einige Meter nach hinten in das marode Fundament katapultierte. Die Konstruktion ächzten noch einen Augenblick, ehe auch die letzten tragenden Stützpfeiler nachgaben und das Haus in sich zusammensackt und damit den Steingolem unter sich begrub. „Das sollte ihn zumindest aufhalten… mit ein bisschen Pech hat es ihn auch zerlegt, aber das wird sich noch zeigen.“ „Mit ein bisschen Pech? Das war Sinn und Zweck der Aktion, schließlich reicht mir theoretisch ein Gegner, und um das Ziel zu erreichen ist es immer noch ein Steingolem zu viel!“ „Falls es dir entgangen ist, der Steingolem ist eine externe Chakraquelle… versuch dich bei Bedarf daran zu erinnern.“ merkte Kurai resigniert an. „Ja ja. Nur nichts überstürzen… obwohl…“ Flink zog Yasha den restlichen Draht aus der Tasche. „Wie gut, dass wir so viel davon haben.“ seuftze Kurai. Nur Sekunden später waren die Beine des Steingolems mittels Ayatsuito no Jutsu umwickelt, während Yasha seine Beine in den Boden stemmte und mit aller Kraft an dem Draht zog. Der Steingolem, der zum einen über seine eigenen Beine zu stolpern schien und zum anderen durch den Zug aus dem Gleichgewicht gebracht wurde viel schwer zu Boden. Innerhalb weniger Augenblicke war Yasha über ihm und wandte sein altbekanntes Chakra Kyuuin Jutsu an um sich an dessen Reserven zu laben. Mittels seines Karyuudogan behielt er seine Umgebung im Auge um auf mögliche Angriffe von Seiten der Nuke reagieren zu können.

Shuuaku hatte hingegen ganz andere Sorgen. Seine Jutsu sowie seine Nahkampfattacken schienen keinen sonderliche großen Eindruck auf seinen Gegner zu machen. Zähneknirschend machte sich der Tiger daran, dem Konterangriff der Schwester auszuweichen, während er fieberhaft über eine Alternative nachdachte. Kurz wanderte sein Blick zu Kurai, doch dieser schien Augenblicklich selbst genug beschäftigt zu sein. Sehr zum missfallen des Tigers musste er sich wohl oder übel zurückziehen. Doch wie konnte er verhindern, dass die Schwester sich dann auch zu Kurai umwandte? Plötzlich kam dem Tiger ein Einfall. Zwar hatte er die Geschehnisse nur am Rande wahrgenommen, doch ihm war nicht entgangen, dass der überdimensionale Stahlgolem eine größere Menge Wasser verwendet hatte um eines von Kurais Jutsus abzuwehren. „Ein Versuch ist es Wert. Wenn nicht wird es allmählich wirklich kritisch…“ schoss es ihm durch den Kopf, während er sich scheinbar von einem Schlag der Schwester treffen ließ. Zwar konnte er diesem tatsächlich nicht komplett ausweichen, doch der Treffer war bei weitem nicht so hart, wie Shuuaku der Schwester vermittelte. Der Tiger jaulte laut auf und ließ sich mehrmals über seine Flanken abrollen ehe er schwer atmend erneut auf die Füße kam. Mühsam wischte er sich mit einer Pfote über das Gesicht ehe er sich erneut kampfbereit vor die Schwester stellte. Der darauf folgende Schlagabtausch war eindeutig dominiert von der weißen Schwester, welche durch unterschiedliche Attacken und Schlagkombinationen dem Tiger immer weiter zusetzte. Dieser beschränkte sich überwiegend auf Ausweichmanöver und führte lediglich dort einen Konter aus, wo er sich sicher sein konnte, nicht mehr als notwendig getroffen zu werden. Langsam aber sicher bewegten sich die beiden Kämpfenden auf die nasse Stelle zu, die Shuuaku angepeilt hatte. Doch während der Tiger kurz ausspähte, ob sie sich auch tatsächlich in die richtige Richtung bewegten, folgte eine weitere kräftige Schlagkombination, welcher der Tiger diesmal jedoch nicht so geschickt ausweichen konnte. Diesmal wirklich ernsthaft getroffen wurde Shuuaku mehrere Meter nach hinten geschleudert ehe er zum Liegen kam. Immerhin lag er nun im Nass selbst, doch das half ihm augenblicklich weniger. Der Tiger schüttelte mehrmals den Kopf und versuchte die aufkommenden Schmerzen auszublenden, während die Schwester ihm immer näher kam. Noch im Liegen formte der Tiger die Fingerzeichen für Doro Tama (Mud Bullets), welche sich sogleich aus dem nassen Dreck formierten und auf das Gesicht der Schwester zustürzten. Zwar fanden nicht alle ihr Ziel, doch der Großteil traf und verklebte damit neben den einzelnen Gesichtspartien vor allem die Augen mit einer recht großen Menge Matsch. Mühsam erhob sich Shuuaku bedacht darauf, kein Geräusch zu machen…
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Kurai sagt
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Yasha sagt
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Saisho Kurai« (6. Januar 2011, 21:08)

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26

Mittwoch, 12. Januar 2011, 18:02

(Miyabita Shibu - Kasai Genso)

'Die vereinzelten Niagaru sollten ausreichen um zumindest ein wenig am Chakravorrat unserer Gegnerin zu zehren.', stellte Miya leicht zerknirscht fest. Der neu erschaffene Golem stellte zwar eine entscheidende Bedrohung dar, aber so lange er Deckung vor ihren Mücken durch die Suiton-Techniken der Nuke-nin erhielt fehlte der Trainerin die Durchschlagskraft um mit dieser Art von Jutsu fertig zu werden. 'Vielleicht kann ich gegen den kleineren, weißen Golem mehr aussetzen. Ich habe schon zu viele Niagaru durch den Rüclsichtslosen Einsatz von Jibaku Fuda durch meinen Kameraden verloren. Bevor ich sie hier irgendwelchen plötzlichen Sturzbächen aussetze benutze ich sie lieber um den Tiger in einer kontrollierteren Umgebung zu helfen.' Immerhin hatte man die Golems allein noch keine Techniken einsetzen sehen. Mit reiner Geschwindigkeit würde auch ein noch so schneller Gegner ihren Insekten nicht entkommen.
Auf die neue Strategie festgelegt bewegte sich die Shibu im Verborgenen zurück zum vorherigen Kampfschauplatz. Dabei sammelte sie die zuvor zur Suche in der Umgebung ausgebreiteten Mücken in ihrer Nähe, um für ein direktes Eingreifen bereit zu sein. Angekommen sah sie den Tiger auch schon in Bedrängnis. 'Dieses weiße Teil ist dem Tier überlegen. Wir hätten ihn hier nicht mit einer solchen Aufgabe allein lassen dürfen.' Gerade wollte sie ihre kleinen Diener weitflächig ausbreiten, um den ungewöhnlichen Kontrahenten einzufangen, als sie erkennen musste, dass der durch Kuchiyose herbeigerufene Helfer doch noch den ein oder anderen Trick auf Lager hatte. 'Die Sicht blockieren? Ich weiß nicht ob es bei dieser Art von Gegner auch funktioniert, aber wir sollten es riskieren!' Anstatt auf einen unzentrierten Angriff mit den Niagaru zu setzen, der auch einen beweglichen Gegner gut fangen konnte, setzte Miya auf einen geradlinigen Schwall aus Mücken. Sollte der Feind wirklich für den Moment nur über eine eingeschränkte Sicht verfügen würde dies schneller zum Ziel führen. Zu ihrem Glück war genau dies der Fall. Zwar war der Golem nur kurz durch den schlammigen Angriff irritiert, aber es genügte um ihn einer surrenden Wolke einzuhüllen. Die hastigen Versuche den zahlreichen Insekten zu entfliehen blieben dabei erfolglos und mit immer mehr heranfliegenden Plagegeistern wurde die Situation immer aussichtsloser, bis die weiße Schwester schließlich zusammenbrach.
"Alles in Ordnung?", rief Miya besorgt heraus als sie zum Tiger sprang, um ihn mit ihren medizinischen Ninjutsu zu versorgen. "Wir sollten entweder versuchen diese seltsame Form von Puppe zu zerstören oder dem Saisho zur Hilfe eilen. Wir wissen nicht welche Möglichkeiten unsere Gegnerin hat dieses Ding wieder zu reanimieren. Also heißt es entweder zersören oder die Meisterin ausschalten.", erklärte die Shibu schnell die Lage aus ihrer Sicht während sie die oberflächlichen Wunden ihres Patienten versorgte. "Zuerst machen wir dich aber wieder kampffertig."
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27

Samstag, 22. Januar 2011, 19:33

(Rousoku Hitomi, played by Hikari Senshu)

Ungeheuer nervtötend, wie der Taki-Nin selbst diese komplett neue Situation ausnutzte, um schon wieder seinen altbewährten Trick des Chakra-Diebstahls anzuwenden. Direkt aus den Wassermassen, die ihn ertränken sollten, füllte er seinen Chakra-Vorrat wieder auf, doch wenn alles gut ging, würde ihm die Luft ausgehen, bevor es ihm etwas nützte. Leider wäre das jedoch zu schön gewesen, um wahr zu sein... So hatte der Shinobi inzwischen schon wieder genug Chakra gesammelt und war sogar den Angriffen der Golems ausgewichen, um selbige samt dem Wasser in einer gewaltigen Böe hinfortzublasen. Das Mizu Kawarimi beendete sofort seine Wirkung und zog die Rückverwandlung zum stählernen Koloss nach sich, welcher bei seiner Landung sogleich noch weitere der Häuser Taki's in Null Komma Nichts dem Erdboden gleich machte.
Zwischen den Angriffen auf die beiden steinernen Statuen kümmerte sich der Saisho praktisch beiläufig um den Stahlbrocken, welcher sich langsam wieder aufzurichten versuchte. Durch ein mächtiges Katon Jutsu erhitzte er diesen auf eine Temperatur, welche nicht mehr durch einen simplen Regenschauer kompensiert werden konnte. 'Wie ich es hasse, wenn ein Plan nicht funktioniert... Kai!' Schnellstmöglich löste die Nuke-Nin ihr Mono Sesshu no Jutsu auf, um die Verbindung zu ihrem langsam der Rotglut verfallenden Koloss zu trennen und somit den gröbsten Verbrühungen zu entkommen. So ließ sie sich durch den Rücken des Golems hindurchgleiten und nutzte gleichzeitig ein kurzes Tsuchi Kihatsu, um einen kleinen Raum in der Erde zu erhalten, in welchem sie vor dem mächtigen Flammenstrahl sicher war.

'Ich habe jetzt etliche Ninjutsu ausprobiert, aber immer wieder saugt der Kerl ihnen den Saft aus. Ich muss ihn höchstpersönlich aus dem Weg schaffen...' Flink warf sich Hitomi eine Soldatenpille ein, um ihre doch schon leicht erschöpften Chakra-Vorräte wieder etwas aufzustocken. Anschließend zückte sie zum ersten Mal in diesem Taki-Besuch die beiden Klingen von ihrem Rücken, ehe sie sich mit einem weiteren Tsuchi Kihatsu einen Ausweg aus der Höhle schuf, die von oben durch den Großen Stahlbruder verdeckt war. Vorsichtig, wie es sich für einen Ninja gehörte, ließ Hitomi zuerst einen Bunshin aus ihrem Loch sehen. Als dieser allem Anschein nach nicht angegriffen wurde, äugte die Nuke-Nin selbst aus ihrem Versteck und sah sich flink um. Einige Meter weiter erspähte sie dann auch schon wieder ihren Gegner, welcher tatsächlich schon wieder seiner Lieblings-Beschäftigung nachging und einen der Steingolems aussaugte, welcher auf dem staubigen Boden lag. 'Gleich hat sich das Thema für dich erledigt, Kleiner.', dachte sich die Dame erbost, während sie kurzerhand durch Shi no Tannaru den Boden unter dem Golem und dem Taki-Nin entzwei brach. Diese würden folglich in den Abgrund des Todes fallen und gleich darauf wieder von diesem zerquetscht werden, wenn er sich schloss. In der Zwischenzeit rannte Hitomi zu ihrem Kontrahenten, um ihm bei einem möglicher Flucht gleich abfangen und in den Nahkampf zwingen zu können.
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Saisho Kurai Männlich

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28

Samstag, 29. Januar 2011, 02:32

Mit einem innerlichen Seufzten bedachte Kurai seinen Dämon. „Wenn ich dir weiterhin die gesamte Kontrolle überlasse entkommt uns die Nuke noch…“ zischte er dem Dämon ein wenig genervt zu. Doch Yasha hatte dafür aktuell wenig Sinn; zu sehr ereiferte er sich an dem frischen Chakra, was durch seine Venen floss und ihm erneut zu seiner alten Stärke verhalf. Während Yasha immer noch damit beschäftigt war, den Steingolem leer zu saufen, beobachtete Kurai edn großen Stahlgolem. „Yasha… du solltest von dem Golem ablassen und einen Blick auf die Nuke riskieren… aktuell befindet sie sich unter der Erde.“ „Jajaja… keine Panik…“ antwortete ihm der Dämon geistesabwesend. Kurai hob eine Augenbraue. „Keine Panik… hast du eine Ahnung, was sie in der Zeit dort treibt?“ „Nein und es interessiert mich auch nicht.“ kam sofort die knappe Antwort. Erneut seufzte Kurai, die Augen immer noch auf die Nuke gerichtet. „Wenigstens ist der Stahlgolem jetzt erledigt.“ murmelte er leise. Kurz wanderte sein Blick zu dem Tiger. „Verdammt… Shuuaku scheint ziemlich am Ende zu sein…“ Als sein Blick erneut zu der Nuke wechselte hielt Kurai irritiert inne. „Yasha… da kommt Chakra auf uns zu…“ „Kleinen Augenblick noch…“ „YASHA!“ brüllte Kurai seinem Dämon wütig zu. Doch ehe dieser sich genauer dem Problem widmen konnte, tat sich unter ihnen der Boden auf. „Was zum Teufel…“ entfuhr es Yasha, ehe dieser sich mit Schwung von dem Stahlgolem abdrückte um aus der Spalte herauszukommen. Keinen Augenblick zu früh, wie sich Sekunden später herausstellte, als sich die Erdspalte mit lautem Krachen schloss und den Steingolem zermalmte. Yasha, der aus der Erdspalte heraus sich gerade noch über den Rand retten konnte um sich dort abzurollen, wollte gerade der Nuke ein entsprechendes Kommentar an den Kopf werfen, als er die Kunai bemerkten, die auf ihn zuschossen. „Jetzt will sie es aber auf einmal wissen…“ Instinktiv riss er beide Arme nach oben, doch er war zu langsam. Die Kunai prallten zwar zum Großteil an der Rüstung des Dämon ab, doch aufgrund der überstürzten Flucht aus der Erdspalte stand er seitlich zu seiner Gegnerin. Einige Kunai blieben in seiner Seite stecken, wo sie jedoch dank der Schutzweste recht wenig Schaden anrichteten. Drei Kunai hatten es jedoch geschafft an den Armschienen vorbei zukommen und hatten dem Dämon drei recht tiefe, stark blutende Schnitte auf seiner linken Wange zugefügt. Genervt zog der Dämon die Kunai aus seiner Seite ehe er sie unbeachtet zur Seite warf. „Na, na, na… wer wird den gleich so aufbrausend werden…“ grummelte er, während er sein viertes Siegel öffnete. „Immerhin scheinst du dich ja für ein direktes Techtel-Mechtel entschlossen zu haben…“ entgegnete er der Nuke grinsend. Dann zog er seine Damaszenerklinge und löste eine seiner beiden Handklauen von seinem Rücken. „Mal sehen, was du so kannst… rein von deiner äußeren Form her betrachtet hast du ja durchaus was zu bieten.“ Krachend schlugen die Klingen aufeinander. „Na aber hallo… das kann sich ja durchaus sehen lassen…“ entgegnete der Dämon leicht bewundernd aber dennoch sarkastisch. „Und das von einem Frauenzimmer wie dir… ich bin schon fast begeistert…“ Lächelnd öffnete der Dämon das fünfte Siegel: die blauen Flammen, die den Dämon überzogen, waren nun deutlich zu erkennen dazu kamen vereinzelt kleinere Flecken Fell, welche sich über sein Gesicht und seine Schulter ausbreiteten. Ein gehässiges Grinsen legte sich auf das Gesicht des Dämons. „Gut, genug des Vorgeplänkels…“ Mit aller Kraft und wachsender Begeisterung schlug der Dämon auf die Nuke ein. Die einzelnen Schläge waren dabei weniger auf Präzision ausgelegt als vielmehr auf Schnelligkeit und Wucht um damit größtmöglichen Schaden anzurichten.

Shuuaku erhob sich mühsam und humpelte leise um die weiße Schwester herum. Noch war er sich nicht sicher, wie er den Kampf weiter führen sollte. Vielleicht konnte er sie jetzt einsperren, aber auch das würde ihm lediglich ein wenig Zeit kaufen. Noch während der Tiger über eine weitere Lösung sinnierte begann die Schwester sich den Matsch aus dem Gesicht zu wischen. Shuuaku bereitete sich bereits auf das Erdgefängnis vor, als die Schwester plötzlich mit einem ganz anderen Problem zu kämpfen schien. Eine surrende Wolke aus kleinen Mücken hatte sie Schwester eingehüllt und schien ihre Energie abzusaugen. Schließlich fiel die Schwester in sich zusammen und blieb ohne weitere Bewegung liegen. Der Tiger seufzte kurz, ehe er sich erschöpft niederlegte. Kurz darauf bekam er Besuch von der Dame, die sich vorher als Miyabita Shibu vorgestellt hatte, welche auch gleich darauf mit der Heilung des Tigers begann. Auch wenn sie damit durchaus erfolgreich war, der Tiger war am Ende seiner Kräfte. Die Jutsu, sowie die kräftigen Attacken der Schwester forderten ihren Tribut. „Vielen Dank für deine Mühe, aber ich fürchte, ich kann dir nicht weiter behilflich sein…“ Er seufzte kurz. „Der Kampf hat mich an meine Grenzen gebracht… ich wäre dir und auch ihm nur um Weg.“ stellte er resigniert fest. Kurz wanderte sein Blick zu Kurai, der sich gerade in den Nahkampf mit der Nuke stürzte. Kurz beobachtete er das vorgehen, dann sah er erneut zu der Shibu. „Falls du ihn unterstützen möchtest solltest du auf dich Acht geben… ich bin mir ziemlich sicher, dass sein Dämon aktuell am Zug ist und Kurai selbst eher als –sagen wir mal- Zuschauer agiert.“ Vorsichtig erhob sich der Tiger und überprüfte, in wie weit seine Wunden sich erholt hatten. Bewundernd stellte er fest, dass die Technik der Shibu tatsächlich Einiges an den Wunden verbessert hatte. „Nochmals vielen Dank für deine Hilfe. Ohne sie würde ich wohl viel länger nicht mehr sonderlich viel leisten können…Jetzt muss ich mich aber von dir verabschieden.“ Er nickte der Kunoichi nochmals zu, dann ging er auf den Kampf zwischen Kurai und der Nuke zu. Deutlich außerhalb der Reichweite der beiden Kämpfenden blieb er stehen und ließ ein kurzes Brüllen vernehmen, ehe er in einer Rauchwolke verschwand.

Yasha selbst nahm das Brüllen nur am Rande war. Sein Augenmerk lag auf der Nuke und seinen eigenen Angriffen. Noch waren seine Angriffe dank der Siegel relativ stark und schnell, doch auf Dauer würde er diesen Kampfstil nicht durchhalten können. Momentan war ihm dieser Umstand jedoch egal. Das Dämonenblut rauschte in seinen Adern und die Schmerzen, die es verursachte, wurden nur von dem wachsenden Kampfrausch des Dämon übertroffen. Doch urplötzlich wurde die Umgebung von einem lauten Krachen erschüttert, welches die Erde kurz erbeben ließ. „Kann man sich den nicht mal in Ruhe mit einer Nuke befassen? Nicht mal für 5 Minuten…?“ fluchte der Dämon leicht schockiert, während er ein wenig Abstand zwischen sich und seine Gegnerin brachte um sein Gehör zu schützen. „Das… das war gerade der Baum auf dem Trainingsgelände…“ entgegnete Kurai fassungslos. „Was für ein Angriff…“ Kurz schüttelte der Dämon den Kopf. Einige Augenblicke vergingen, ehe er die Hände von seinen Ohren nahm und Hitomi ansah: „Also ich kann mir schon denken, wer für so etwas verantwortlich ist… wie nennen sich eigentlich du und dein … Geliebter?“ fragte der Dämon schließlich augenzwinkernd, auf den nächsten Angriff der Nuke wartend.
Saisho Kurai Kurai´s Jutsu Kurais Tiger


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Kurai sagt
Kurai denkt
Yasha sagt
Yasha denkt
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29

Samstag, 29. Januar 2011, 14:04

(Miyabita Shibu - Kasai Genso)

Angestrent versuchte Miya den angeschlagenen Tiger zu heilen, doch schon bald musste sie feststellen, dass dieser schwerere Wunden erlitten hatte als erwartet. Seine eigene Verfassung gut einschätzend erklärte der Patient auch bald selbst, dass er am Ende seiner Kräfte war und im Kampf wohl eher nur noch zur Last fallen würde. Mit einem besorgten Blick beendete die Trainerin ihre Behandlung und folgte dem herbeibeschworenen Helfer zum Kampfschauplatz der feindlichen Kunoichi und des Saisho. Mit einem Brüllen verschwand das Tier, während die Shibu erkannte, dass Kurai wie vom Tieger hervorgesagt wohl die Macht seines Dämons nutzte. Miyabita war der Clan der Saisho zwar nicht fremd, aber war die Veränderung des Äußeren doch ein wenig verstörend. Besonders fiel ihr aber das unangenehme Gefühl auf, welches das Chakra des Dämons verbreitete. Kein Wunder, dass der Dämonen-Clan nur so eine kurze Lebenserwartung hatte, wenn schon ein Beobachter die bedrückende Präsenz der dunklen Kreatur, die ihnen ihre Kraft verlieh, spüren konnte.
Schnell befreite sich Miya von diesen unangenehmen Gedanken und begann sich auf das Fortsetzen des Kampfes einzustellen. Dies hatte oberste Priorität. Doch als sie gerade damit anfing ihre Niagaru zu sammeln um die Gegnerin erneut zu konfrontieren hielt sie eine viel extremere Form der Ablenkung auf. Ein ohrenbetäubender Krach drang vom Zentrum des Dorfes zum Platz der tausend Lichter und eine kurze Erschütterun ließ den Boden erzittern. Refexartig schlug Miya ihre Hände schützend auf die Ohren und zuckte zusammen, während sie ihre Insekten fast schon automatisch wie einen schützenden Kokon um sich sammelte. Als die Schrecksekunde verflogen war drehte sie sich aufgeregt zum Ursprung des beängstigenden Getöses um und ließ die Mücken wieder ausschwärmen. Über Trümmer hinweg und zwischen Rauch und Flammen hindurch sah sie wie im gigantischen Baum des Dorfes, der es von neugierigen Blicken von oben schützte, eine gewaltige Wunde klaffte. Irgendein monströses Jutsu hatte offenbar den Stamm getroffen und ihn so stark beschädgit, dass dieser drohte umzustürzen. Miyas Augen weiteten sich, während sich ihre Pupillen verkleinerten. Völlig überwältigt starrte sie auf das grausame Schauspiel. Nie hätte sie gedacht, dass der mächtige und uralte Baum so zugerichtet werden konnte. Ihre Augen wurden vor Wut und Trauer feucht und angespannt formte sie mit ihren Händen Fäuste. Der Ort an dem sie so viel Zeit verbrachte und andere Shinobi bei ihrem Training unterstützt hatte. Das Wahrzeichen, welches so viel mehr für sie und die anderen Shinobi des Dorfes bedeutete als nur ein großes Versteck zu sein. Die angerichtete Zerstörung, nicht nur am Baum, sondern im gesamten Dorf begann sie zu überwältigen. All dieses Leid und sinnloses Morden ergab keinen Sinn.

Entschlossen drehte sich die Shibu zu ihrer Gegnerin und dem Saisho um. Schnell wandelte sie die wilden Emotionen, die sich in ihr aufgebaut hatten, in verbissenen Zorn, welcher sich gegen die Aggressoren richtete. Wenn die glaubten sie würden mit ihren Verbrechen einfach so davon kommen hatten sie sich getäuscht. Die Ninja Takigakures würden es nicht einfach so hinnehmen. Flink formte sie einige Fingerzeichen und erschuf fünf Ka Bunshin. Jeder von ihnen begann die beiden im Nahkampf befindlichen Shinobi, die sich mit ihren Klingen gegenseitig bedrängten, einzukreisen. Durch schnelle Manöver wollte Miya die Ausweichmöglichkeiten und Bewegungsfreiheit der feindlichen Kämpferin einschränken. Sie sollte keinen Schritt tun ohne sich Sorgen machen zu müssen von den Niagaru gefangen zu werden. Die originale Shibu selbst verfogte eine offensivere Taktik. Schnell schleuderte sie noch ein Kunai mit Jibaku Fuda auf einen unter einem Gebäude hervorkirechenden steinernen Diener, der in viele Stücke zersprang, bevor sie selbst dem Kampf auf direkte Distanz mit einem gezückten Kunai beitrat. Sie war bei weitem nicht die stärkste wenn es um solche Dinge ging, aber umhüllt von einigen ihrer Mücken sollte die Nuke-nin erst mal versuchen Miya zu treffen ohne von den Insekten, die sie begleiteten, ausgesaugt zu werden, denn sie war nun durchaus bereit einzustecken, wenn dies hieß die Gegnerin zu fangen.
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30

Sonntag, 30. Januar 2011, 03:28

(Rousoku Hitomi, played by Hikari Senshu)

Die sonst so gefährliche Schlucht des Todes fruchtete nicht, dahingegen zeigte die erneute Anwendung des Geien Tajuu Shuriken eine gute Wirkung, da einige der geworfenen und vervielfältigten Kunai sowohl die Seite, als auch die Wange des Saisho erwischten. Doch irgendetwas war merkwürdig... Der Taki-Nin besaß plötzlich blaue Muster auf seinem Körper und seine Kraft, sowie sein Tempo nahmen deutlich zu. Gleichzeitig machte er neckische Kommentare über seine Gegnerin, welche dessen gezückte Klinge mit ihren eigenen zwei parierte. Kurz darauf erfolgte ein weiterer Anstieg an Kraft und eine damit verbundene Kombination von Schwerthieben, es musste also irgendeine Art von Jutsu daran schuld sein. "Davon hab ich doch schon mal gehört... Ihr ward doch der Clan, der mit eigener Kraft nichts auf die Reihe bekommt und deshalb auf den Pakt mit einem Teufel angewiesen ist, nicht wahr?", zischte Hitomi, ehe urplötzlich ein starkes Beben zu vernehmen war. "Was zum-" Augenblicklich entfaltete sich auch schon die Druckwelle von Jishin's Explosion durch die Luft und setzte dem Gehör beider Kontrahenten gewaltig zu. Wohl oder übel mussten sie kurz voneinander lassen, um ihre Ohren vor einem möglichen dauerhaften Ausfall zu schützen. 'Du verdammter Idiot! Noch etwas lauter und man hört uns auch in Amegakure!' Doch nicht nur die Lautstärke der Attacke war es, die Hitomi die Sprache verschlug. Auch war unmittelbar nach der Explosion deutlich zu sehen, wie der gigantische Baum inmitten Takigakure's um einige Grad kippte, ehe er schließlich wieder zum Stehen kam. 'Ein Glück, dass der Kampf nicht bei uns stattfindet...', seufzte die genervte Dame.
Doch kaum hatte sich der Lautstärke-Pegel wieder gelegt, schon neckte der inzwischen blau bepelzte Taki-Nin weiter seine Gegnerin. "Wie nennen sich eigentlich du und dein... Geliebter?" Das schlug dem Fass den Boden aus. Wild zuckte nun Hitomi's rechtes Augenlid umher, während sie mit den Zähnen knirschte. "Wie wir uns nennen...? Wir haben eigentlich keinen Namen, aber wie wäre es mit... den Schlächtern deiner Familie?!" Gerade wollte die Nuke-Nin einen schnellen Satz in Richtung ihres Gegners machen, als sie im letzten Moment noch die sonst so kühle Kontrolle über sich wiedererlangte. Kopfschüttelnd hielt sie inne. 'Fall doch nicht auf so einen miesen Trick herein! Dein Gegner ist gerade noch lästiger geworden als vorher. Sein Taijutsu ist meinem zwar unterlegen, aber er scheint mit jedem Schritt seiner Verwandlung stärker und schneller zu werden. Was ich jetzt brauche, ist eine Rüstung...' Schnell sprang Hitomi einige Meter zurück und biss sich in den Finger, um noch einmal über ihre Schriftrolle die Weiße Schwester zu sich zu rufen, die sich momentan einige Straßen weiter befinden musste. 'Da mein anderes Ich sich noch in ihr befindet, werde ich mehr Chakra für den Transport benötigen, aber das muss ich in Kauf-' Doch noch während das Zielobjekt herbeibeschworen wurde, stoppte Hitomi ihren Gedankengang. 'Was ist das? Sie hat ja gar nicht mehr Chakra gekostet als sonst. Heißt das, dass mein anderes Ich...?', ein Blick zum leblosen Körper des Golems gab Aufschluss, 'Tatsächlich, es ist weg! Das kann doch nur heißen... Entweder hat der Tiger es vernichtet oder es war die Shibu. Verdammt, dann steht es jetzt ja drei gegen eins!' Schnell wandt Hitomi das Mono Sesshu no Jutsu an, um dieses Mal mit dem kleineren und schnelleren weißen Golem zu verschmelzen und dadurch eine neue mächtige Rüstung zu erhalten, die außerdem nicht so stark Hitze leitete wie ihr stählerner Bruder. 'Gegen den Saisho würde ich so wohl noch ankommen, aber wenn die anderen beiden jetzt auch noch da sind... Nein, keine Chance. Und da dieser Vollidiot bereits einen so verheerenden Schlag gegen Taki verübt hat, lohnt es sich auch nicht länger zu bleiben. Wenn er das Oberhaupt jetzt nicht getötet hat, hat er nun auch keine Zeit und Kraft mehr. Also heißt es...'
Noch während die Nuke-Nin in einer defensiven Pose auf mögliche Angriffe des Saisho wartete, holte sie flink eine spezielle Rauchbombe aus ihrer Tasche heraus, die sich durch eine partielle Auflösung des Mono Sesshu no Jutsu von der Rüstung absonderte. Diese hielt sie sogleich auch nach oben und betätigte den Abzug, wodurch ein langes Band aus rotem Rauch freigesetzt wurde, das in den Himmel schoss, begleitet von einem grellen Quietschen, das als zusätzliches akkustisches Signal diente. 'Alles klar zum Rückzug, jetzt nur noch...' Flink noch eine zweite Soldatenpille eingeworfen, nutzte die Nuke-Nin ein weiteres Shi no Tannaru, um den geschlagenen Großen Stahlbruder in ihrer Nähe und sich selbst ein Stockwerk tiefer zu befördern, damit beide aus der Sichtweite bzw. Reichweite des Saisho verschwanden. 'Ein Glück hab ich dich noch!', dachte Hitomi, während sie schnellstmöglich zu ihrem stählernen Koloss rannte und mit ihm verschmolz. "Da hast du ja noch mal Glück gehabt, du kleiner Faust. Jaa ne!", rief sie ihrem Kontrahenten entgegen, um sich wenigstens ungebührend noch von ihm zu verabschieden, bevor sie schlussendlich das auf den Stahlbruder angewandte Tobidougu rückgängig machte. Eine große Rauchwolke und der in Einzelteile gesprengte Kleine Stahlbruder waren alles, was von Hitomi noch in Takigakure übrig blieb.
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31

Sonntag, 30. Januar 2011, 18:04

(Miyabita Shibu - Kasai Genso)

Gerade wollte Miya die gesamte zuvor angestaute Wut in einem risikofreudigen Angriff hinauslassen, als ihre Gegnerin mit viel Tamtam und dem vorherigen Absetzen eines roten Rauchsignals in den Himmel verschwand. Leicht durch die Flucht der Nuke-nin aus dem Konzept gebracht blieb die Shibu für einige Momente stehen und atmete schwer. Die Anstrengungen des Gefechtes machten sich bemerkbar. "Sie leiten offenbar den Rückzug ein... Hat das etwas mit dem Angriff auf den Baum zu tun?", sprach sie ihre Gedanken laut aus und wandte sich dann an Kurai, während sie zugleich ihre vorher erstellten Bunshin auflöste und somit Schwärme von Niagaru wieder freisetzte. "Wir können trotzdem nicht untätig bleiben." Besorgt blickte sie umher und suchte die Umgebung ab. Ihre vorherigen Aggressionen waren verflogen, denn nun würde sie für etwas anderes gebraucht werden. "Als Medic-nin muss ich nach Verwundeten suchen. Vielleicht kann ich noch jemanden retten. Mit genug Glück ist auch noch das Krankenhaus intakt und ich kann dort aushelfen... Du solltest vielleicht zum Baum gehen. Dort kann man sicher jede Hilfe gebrauchen, aber sei vorsichtig. Wir wissen nicht wer hier noch alles durch die Straßen streift."
Schnell drehte die Shibu sich um und ließ ihre Insekten ausschwärmen. Sie würden ihr helfen verletzte Dorfbewohner und Kameraden zu finden. Noch ein mal drehte sie sich zum anderen Shiobi um und nickte ihm zu. "Gute Arbeit, Saisho-san." Miya war sich nicht ganz sicher ob sie momentan mit dem Dämon oder dem Ninja Takigakured sprach, aber wer es auch war hatte sich gut im Kampf geschlagen und ihre Heimat tapfer verteidigt. Nun galt es jene zu finden, die beim Versuch das Gleiche zu tun schwerere Opfer gebracht hatten. Je schneller sie Hilfe bekamen, desto besser.

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Saisho Kurai Männlich

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32

Mittwoch, 2. Februar 2011, 19:43

„Na das fängt ja gerade an richtig Spaß zu machen,“ amüsierte sich der Dämon weiterhin. „Woher kennt sie unseren Clan?“ „Was weiß ich… davon ab, wenn du jemanden gefunden hast, den das interessiert lass es mich wissen Kleiner.“ Kurai seufzte. Immer noch hatte er keine Ahnung, mit wem er es eigentlich zu tun hatte, aber die Tatsache, dass sie anscheinend den Clan kannte und über den „Pakt“ bescheid wusste, ließ die Andeutung zu, dass sie keine Fremde in Taki war. Doch woher kamen die detaillierten Informationen? Das konnte man aufgrund eines einfachen Besuches kaum herausfinden, es sei denn sie hatte bereits vorher Kontakt im Kampf mit einem Saisho – doch wenn dann mit einem der Oi-Nin… schließlich ist sie eine Nuke. „Ich sollte Akira fragen, sobald hier ein bisschen Ruhe eingekehrt ist.“ Erst jetzt wurde dem Saisho bewusst, was die Nuke gerade zu ihm gesagt hatte… „Schlächter meiner Familie?“ Der Dämon zog eine Augenbraue hoch. „So wie du dich bei mir dran stellst wirst du dort erst recht keinen Erfolg haben,“ entgegnete er immer noch amüsiert, auch wenn ein drohender und gleichzeitig eingeschüchterter Unterton mitschwang. „Davon ab… was hat es eigentlich mit deinen Rüstungen auf sich? Weiß dein Geliebter über diese Vorliebe bescheid?“ Die weiteren Anmerkungen des Dämons gingen in einem Hustenanfall verloren, als sich die rote Rauchbombe ausbreitete. „Was denn… du willst doch nicht etwa schon gehen?“ entfuhr es dem Dämon entrüstet, ehe dieser nach vorne sprang und erneut die Nuke angriff. Doch diesmal war er zu langsam… seine Schwerthiebe gingen ins Leere. „Verdammt…“ fluchte er, ehe er das letzte Kommentar der Nuke vernahm. „Denk dran, man sieht sich immer zweimal im Leben!“ brüllte er ihr noch entgegen, während sein Angriff erneut ins Leere ging. „Das darf doch wohl nicht wahr sein…“ „Wir… wir… haben gewonnen…“ flüsterte Kurai ein wenig ungläubig, während der Dämon immer noch die Umgebung absuchte. Genervt ließ der Dämon sein Daitoppa los, um den sichtbehindernden Rauch zu beseitigen. „Das… das… ICH BRING SIE UM! Dann belebe ich sie wieder… und bringe sie erneut um… das mach ich so lange, bis ich keine Lust mehr dazu habe… dann schmeiß ich ihre Leiche in den Keller und belebe sie wieder, wenn mir langweilig ist und dann fang ich von vorne an!!!!!“ tobte der Dämon innerlich. „Sie ist weg, oder?“ fragte er schließlich resigniert. „Jap.“ war Kurais einzige knappe Antwort. „Also mal ehrlich… was war den das für ein Abgang für eine Nuke? Nach dem Aufstand, den sie hier gebracht hatte, hätte ich etwas anderes erwartet.“ "Na also ich bin froh, dass sie nicht noch irgendwas großartiges in Planung hatte..." "Ja, ja... aber etwas ... spektakuläres hätte es schons ein dürfen, das hier war ein bisschen mirkig wenn du mich fragst..." Scheinbar gedankenverloren stand der Saisho auf dem Kampfplatz und ließ geistesabwesend seinen Blick über den ehemals hübschen Platz der tausend Lichter schweifen. Abrupt wurde er aus seinen Gedanken gerissen, als er die Kommentare der Shibu vernahm. „Gut einverstanden. Ich mach mich auf zum Baum und schau mir mal an, wer genau was angestellt hat. Ich hab da schon eine Ahnung, aber… du kennst das sicherlich. Danke im Übrigen für deine Unterstützung.“ Er nickte ihr kurz zu, dann wand er sich ab in Richtung des Baumes. Während die Shibu in einer Seitengasse verschwand streckte sich der Saisho ausgiebig… zumindest soweit, wie es seine Verletzungen zuließen. „Na dann… auf zu unserem Bäumchen…“ flüsterte er. Doch bevor er sich auf den Weg machen und seine Siegel deaktivieren konnte, bemerkte er, wie eine weitere Chakraquelle den Platz betrat. „Na aber hallo… dich kenn ich doch…“ rief er dem Fremden entgegen, während er den Griff um seine beiden Waffen verhärtete. „Falls du dein kleines Frauchen suchst… die hat es leider nicht geschafft auf dich zu warten, sondern dich hier einfach sitzen lassen… somit musst du wohl vorerst mit mir Vorlieb nehmen. “ entgegnete er dem Fremden fies grinsend, seine Reiszähne präsentierend. Kurai schlug sich innerlich die Hand vor den Kopf, doch solange die Siegel noch geöffnet waren hatte er keine Chance den Dämon in seine Schranken zu weisen. Somit blieb ihm nichts anderes übrig, als auf die Reaktion des Fremden zu warten. „Wie nennt man dich denn eigentlich?“ fragte er abschließend herausfordernd.

[Kleine Anmerkung: Da ich immer noch alle Siegel aufhab bin ich noch immer von blauen Mustern und stückchenweise mit blauem Fell überzogen... auch das Karyuudogan ist noch aktiviert. ^^]
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Kurai sagt
Kurai denkt
Yasha sagt
Yasha denkt
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Mittwoch, 2. Februar 2011, 22:39

(Ochi Jishin - Kasai Genso)

[PP: Takigakure-Verwatung]

Eilig sprang Jishin von Dach zu Dach durch das zerstörte Dorf um von diesem trostlosen Ort zu flüchten. Hitomis Nesthäkchen diente ihm als schweigsame Begleitung, die sich bequem von ihrem Kollegen tragen ließ. Der Nuke-nin hoffte noch irgendwo innerhalb der Stadtgrenzen auf seine Kollegin zu treffen um von seinen Glanztaten zu berichten. Zwar schien ihre Mini-Version nicht besonders begeistert gewesen zu sein, aber wenn man die Geschichte anständig ausschmückte wäre sie mit Sicherheit beeindruckt. Immerhin hatte er mit gewaltigen Chakra-Aufwand ein riesiges und unbewegiches Ziel getroffen. Dieses Gewächs kannte nun seinen Platz und das würde die blonde Verbrecherin sicher über gewisse verpatzte Attentate, die nicht optimal gelaufen waren, hinwegtrösten.
Auf dem Platz angekommen in dessen Nähe sie sich zuletzt gesehen hatten traf Jishin allerdings nicht auf das was er sich erhofft hatte. Statt einer attraktiven Frau trat ihm etwas erschreckendes Gegenüber. Eine bläulich gefleckte Kreatur trat aus den Schatten und grüßte den Nuke-nin ganz natürlich, als ob er wissen müsste wer oder was diese verstörende Gestalt war. Mit deutlich erkennbaren Ekel in seinen Gesichtszügen starrte er die Person an, während diese auf ihn einredete. Die kleine Statue, der Hitomis Bewusstsein innewohnte, wurde von dem Gesagten recht schnell sehr aufgebracht und begann wild herumzufuchteln, wobei sie im Rahmen ihrer eingeschränkten körperlichen Möglichkeiten, möglichst obszöne Gesten verwedente. Der Mann im roten Kampfanzug war jedoch zu abgelenkt um sich dem Wutanfall des Nesthäkchens zu widmen. "Tut mir leid, ich hab' gerade nicht zugehört. Ich war... abgelenkt.", entgegnete Jishin recht verdutzt nachdem sein Gegenüber mit dem Sprechen fertig war. Für einige Momente schien er zu versuchen die richtigen Worte zu finden um seine Eindrücke möglichst höfich zu äußern, bis er jedoch feststellte, dass es keinen netten Weg gab das zu sagen was er dachte. "Du weißt aber schon, dass du wie ein mutierter blauer Pudel aussiehst, auf den ein Haus gefallen ist, oder? Also Schön ist ja anders." Veriwrrt deutete Jishin auf die mit Fell überzogenen Stellen, wobei er einen kleinen Schritt zurückmachte. "Ich sag es dir ja nur ungern so offen, Kollege, aber euer Dorf ist die reinste Freakshow. Erst der fette Turbanträger und jetzt das hier. Was kippen die bloß für Chemikalien in euren See? Kein Wunder, dass ihr euch alle unter diesem Baum vorm Tageslicht versteckt. Aber das ist doch auch keine Lösung von Dauer. Vor allem wenn man bedenkt was ich mit dem Teil gemacht habe..." Überlegend kratzte der Nuke-nin sich an seinem bärtigen Kinn, bevor ihm eine erschreckende Erkenntnis kam. "Und ich war in diesem Dreckstümpel auch noch drin!" Wild versuchte er recht erfolglos seine leicht nasse Kleidung durch Wischen vom Wasser zu befreien, während er erbost weiter erzählte. "Ihr solltet 'ne Bürgerinitiative oder sowas gründen. Sowas könnt ihr mit euch nicht machen lassen. Ich mein da geht's ja auch um eure Gesundheit, nich'?"
Missmutig dreinbickend setzte er das kleine, zapplende Nesthäkchen neben sich ab und zog sich sein Hemd aus, um es wegzuwerfen. "Ekelhaft! Wenn ich morgen als mutiertes grünes Wiesel aufwache habt ihr aber sowas von 'ne Klage am Hals, ihr glaubt es gar nicht." Frustriert trat die kleine steinerne Statue gegen Jishins Schienbein um seine Aufmerksamkeit zu erlangen. Sie erkannte in dem Shinobi Takigakures den Feind von zuvor wieder, auch wenn er sich äußerlich veränderte hatte. "Ja, ich hab trainiert, aber ich unterhalt' mich gerade." Seine Begleiterin nun wieder ignorierend wandte er sich zum seltsam aussehenden Taki-nin und deutete erbost mit erhobenen Zeigefinger auf diesen. "Und wenn ich erst mal in meinem Bekanntenkreis rumerzähle was hier für Zustände herrschen könnt ihr euren Tourismus-Bereich gleich komplett in die Tonne kloppen. Falls ihr hier überhaupt mal eine hattet!" Mit ausgebreiteten Armen zeigte er auf die zerstörte Umgebung. "Das Dorf ist nämlich grundsätzlich in einem ganz furchtbaren Zustand. Schau dir das hier mal an. Als ob hier eine Horde Wilder eingefallen wäre. Wäre es denn so schwer die Feuer zu löschen und die Leichen zu entsorgen? Ich mein' was solls, schmeißt die doch einfach in den See, schlimmer wird das eh nicht mehr!" Mit der Außenseite seines Fußes verpasste er der kleinen Statue neben sich einen seichten Stoß und schaute grummelig zu ihr hinunter. "Das nächste mal lass' ich dich nicht mehr aussuchen welches Dorf wir in Schutt und Asche legen!"
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34

Montag, 7. Februar 2011, 20:57

„Na na na… wer wird sich denn so dran stellen? Erst den großen toughen Nuke spielen und sich dann vor ein wenig Farbe im Gesicht fürchten… irgendwo sind bei euch doch ein paar Sicherungen locker geworden, oder?“ fragte der Dämon neckend, während er kurz seine Reißzähne blitzen ließ. „Wobei du aussiehst, als ob jemand oder etwas über dich hergefallen ist… vielleicht wurdest du ja unterwegs vergewaltigt oder so was…“ schlussfolgerte der Dämon schließlich, ehe er kurz durchatmete und schließlich resigniert feststellen musste, dass er allmählich an seinem Limit ankommen würde, wenn er in diesem Tempo weiter mit seinen Siegeln hantieren sollte. „Mach die Siegel zu und deaktivier das Karyuudogan… dadurch sollte es uns gleich wesentlich besser gehen.“ „Sonst noch einen Wunsch? Vor allem die Sache mit der Sicht…“ „Wenn du sie schließt können wir sie im Notfall nachher erneut öffnen… wenn auch nicht alle 6.“ Der Dämon seufzte, während sich langsam aber sicher sein Aussehen veränderte: die Augen nahmen ihre ursprüngliche schwarze Farbe wieder an, während ein Großteil des Fells und der Musterungen verschwanden; lediglich vereinzelt waren sie noch zu erkennen. „Viel besser.“ murmelte er leise. „Also wo waren wir stehen geblieben… ach ja… du warst also mit dem ‚fetten Turbanträger’ beschäftigt? Spannend… und wenn man meine vorherigen Bemerkung bedenkt…“ Der Dämon verzog angeekelt das Gesicht. „Aber mich merkwürdig nennen, was? Da schüttelt es mich ja…“ Kurz wanderte sein Blick zu der kleinen Begleitung des Nukes. „Mal ganz davon abgesehen… du hast dir ernsthaft einen Babysitter aufschwatzen lassen?“ bemerkte er mit einem Lachen. „Mir war gar nicht bewusst, dass dein Frauchen dich an einer solch kurzen Leine hält… also mich würde das ja nerven.“ stellte er leicht irritiert fest, während er sich kurz verlegen am Hinterkopf kratzte. „Weißt du eigentlich, dass dein Frauchen einen echt merkwürdigen Golemfetisch hat? Nur mal so nebenbei bemerkt… ich könnte mir vorstellen, dass das in eurer Beziehung eher hinderlich als dienlich ist, oder?“ Langsam ging der Dämon einige Schritte auf Jishin zu. "Es sieht fast so aus, als ob die Nuke tatsächlich die Drahtzieherin hinter der ganzen Aktion war... aber woher hat sie die Mittel um das alles zu finanzieren... und wie ist sie nur an die ganzen Nuke-Nin gekommen? Das kann nicht allein geplant und koordiniert haben..." „Hast du dich verlaufen oder warst du auf der Suche nach deinem Liebchen?“
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35

Montag, 7. Februar 2011, 22:33

(Ochi Jishin - Kasai Genso)

"Oho, sieht ganz so aus als hätten wir den Alpha-Pudel erwischt.", bemerkte Jishin als sein Gegenüber damit begann ihm äußerst unhöfliche Bemerkungen gegen den Kopf zu werfen. "Ich hoffe nur er hat hier in der Umgebung nicht schon sein Revier makiert." Mit einem Anflug von Ekel musterte er die anliegenden zerstörten Häuser und zog vorsichtig einige Atemzüge durch die Nase ein. Nein, nur die heimeligen Gerüche eines niederbrennenden Dorfes. Beruhigt widmete er sich wieder seinem Gegenüber, der recht furchtlos weiterhin Beleidigungen umherbellte. Überraschend nahm der Taki-nin eine für das Auge etwas angenehmere äußere Erscheinung an, die dem Nuke-nin bekannt vorkam. Es war der Shinobi, der zuvor gegen Hitomi gekämpft hatte.
Gerade wollte Jishin die Gegnerwahl seiner Kollegin abfällig kommentieren, als das Gespräch eine ungeahnte Wendung nahm. "Vergewaltigt?", fragte er irritiert. "Ich kann verstehen, dass es für euren Verein hier schwer ist auch nur irgendwas in eure Monsterhöhlen abzuschleppen ohne das ihr gleich von einem Dorfmob mit Fackel und Heugabel verfolgt werdet, aber man hier herrscht ja offensichtlich heftige sexuelle Frustration bei euch." Kurz blickte er zur kleinen Version von Hitomi und nickte ihr verständig zu. "War die richtige Entscheidung hier zu verschwinden. Zum Glück bist du jetzt vor dieser Art von unangemessener Belästigung sicher." Ein leerer Blick der Statue folgte, deren Körpersprache jedoch die blatante Heuchelei ihres Kollegen deutlich abstrafte. "Obwohl ich mich ja so langsam fragen muss ob du nicht auch irgendwelche Schwimmhäute zwischen den Zehen hast. Also nicht das es mich abhalten würde..." Bevor sich die angesprochene aber auch nur irgendwie dazu artikulieren konnte wurde nun auch sie von dem Saisho verbal angegriffen. Nur ein von oben heruntersausender Fuß ihres Belgeiters, der sie recht entspannt auf den Boden drückte, hielt sie davon ab sogleich auf den Übeltäter vor sich zuzuschnellen. Wild zappelte sie auf dem Bauch liegend, während Jishin dem Mann aus Taki weiter zuhörte und sich dabei eine Zigarette anzündete. "Kleiner, also an deiner Stelle würde ich mich nicht über Leute lustig machen, die gewisse Vorlieben haben. Ich kann mir nämlich nicht vorstellen wie ein Mischlings-Pudel wie du auf der Welt wäre, wenn nicht deine Mami oder dein Pappi ein ganz besonders großer Hundeliebhaber gewesen ist." Kurz zog er an seiner Zigarette und setzte erneut an. "So giftig kann selbst euer Wasser nich' sein. Eure zweifelhaften Vorstellungen von Umweltschutz waren da bestimmt nur unterstützend tätig um der Natur einen Streich zu spielen."
Kurz kratzte der Nuke-nin sich am Hinterkopf und ignorierte die letzte Frage seines Gesprächspartners, bei der auch Hitomis Nesthäkchen sich ein letztes mal aufbäumte, jedoch von Jishins Fuß in Schach gehalten wurde. "Ich muss feststellen du scheinst reichlich unentspannt zu sein, mein Freund. Ich mein' du bist so aufgeregt, ich warte praktisch nur noch darauf, dass du anfängst dich an meinem Bein zu vergehen." Kurz seufzte er und schüttelte Mitleidig den Kopf. "Also es tut mir weh dir das als Mann so zu sagen, aber es gibt da eigentlich nur eine zuverlässige Methode ein Fellknäuel wie dich dauerhaft zu beruhigen." Einen Moment hielt Jishin inne und lächelte sanft bevor er sein Tanto zückte, das bedrohlich im Schein des Feuers aufblitzte. Lässig schnippte er seine Zigarette weg und folgte mit seinem Blick der Klinge. "Ich kann nicht behaupten ich sei besonders medizinisch geschult, oder hätte sowas jemals im Nüchternen Zustand gemacht, aber wenn du möchtest helf' ich dir aus. Ist bei dir ja sicher nur ein kleiner Eingriff."
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36

Dienstag, 8. Februar 2011, 22:02

Genervt rollte der Dämon mit den Augen. „Füchse.“ seufzte er. „Es sind Füchse… wie kommst du nur auf den merkwürdigen Gedanken, dass es sich um ‚Hunde’ handelt“ Das vorletzte Wort spieh der Dämon förmlich aus. „… diese heuchelnden, sich unterwerfenden Kreaturen.“ bemerkte er abschließend mit einem abwertenden Unterton. „Dort wo du herstammst kennt man offensichtlich nicht sonderlich viele Tierarten… ich besorg die bei Gelegenheit ein Kompendium um dein Wissen aufzufrischen. Du wirst bestimmt reichlich Zeit finden darin zu lesen.“ antwortete Yasha mit einem Grinsen im Gesicht, ehe er bemerkte, dass der Nuke eine Waffe gezogen hatte. Sofort verschwand das Grinsen und ensthafte Besorgnis und Irritation legten sich auf das Gesicht des Dämons. Verwirrt musterte Yasha die Waffe in Jishins Hand. „Sag mal… was willst du den mit dem Messer? Sei bloß vorsichtig, nicht dass du dich auf Grund deiner mangelnden medizinischen Kenntnisse noch selbst verletzt… oder gar schlimmeres.“ Der Dämon fuhr sich mit einer Hand über den Kopf und durch die Haare, ehe er kichern musste. „Naja… wenn ich die das jetzt noch sage dann denkst du endgültig, dass ich nur auf das eine aus bin, dabei bist du nicht mal mein Typ.“ „Irgendwie muss ich gerade an einen offensichtlichen Schwanzvergleich denken…“ raunte er amüsiert Kurai zu, welcher sich mit der Hand gegen den Kopf schlug. „Übertreibs nicht… wir können uns nicht auf eine Prügelei einlassen…“ „Du glaubst doch nicht, dass ich ihn auch einfach so gehen lasse, oder?“ „Aber doch nicht so…“ seufzte Kurai. Erneut wand er sich dem Fremden zu. „Davon ab solltest du nicht von dir auf andere schließen… nur weil du es nötig hattest bedeutet das nicht automatisch, dass jedes andere männliche Wesen gleich die selbige Prozedur nötig hat wie du.“ Kurz legte sich sein Blick auf das randalierende Nesthäkchen. „Dein kleiner Babysitter scheint für diese Art der Unterhaltung nicht aufgeschlossen zu sein… Hey, vielleicht reagierst du ja so über, weil du zu sehr unter ihrem Scheffel stehst… immerhin hat sie so dezentes Vertrauen in dich, dass sie dir einen Babysitter mitschickt... auch wenn ich immer noch nicht weiß weswegen… zur offenen Unterstützung kann es ja wohl kaum sein und zur moralischen... beim besten Willen, das kann ich mir bei dir nicht vorstellen.“ Interessiert musterte der Dämon weiterhin das kleine Nesthäkchen, ehe sein Blick erneut zu Jishin wanderte. „Also, was willst du denn jetzt mit deinem Messer? Oder ist es doch nur Dekoration?“ fragte er schließlich neugierig.
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Mittwoch, 9. Februar 2011, 21:50

(Ochi Jishin - Kasai Genso)

"Dann war Mami oder Pappi eben Fuchsliebhaber. Macht es nicht wirklich 'ne schönere Vorstellung, aber wenn es dir dann besser geht...", beschwichtige Jishin den empörtenTaki-nin, der offenbar nicht mit seinem inneren Pudel im Reinen war. Die Empfehlungen sich irgendwelche Tierbücher anzuschauen ignorierte der Nuke-nin gekonnt, denn schon bald kam das Gespräch zu dem Tanto in seiner Hand. "Also über meine Fertigkeiten damit hat sich zumindest keiner deiner Freunde aus dem Dorf beschwert. Nicht das sie mit durchgeschnittener Kehle die Gelegenheit dazu gehabt hätten. Ich hab ihr Gurgeln einfach großzügig als 'Vielen dank und super Schnitt!' interpretiert." Plötzlich nahm das Gespräch wieder eine unerwartete Wendung. "'Nur auf das eine aus'?", fragte Jishin irritiert. "Selbst wenn du noch zusätzlich darauf aus bist mich zum Essen einzuladen und dann zum Tanzen auszuführen lautet die Antwort nein, du alter Romantiker." Kurz warf er einen Blick hinunter zur Statue. "Wenn du schon nicht bei Blondie gelandet bist, was lässt dich glauben du hättest bei einem Mann von Welt wie mir 'ne Chance?" Wildes gezappel brach unter seinem Fuß auf und kleine Fäustchen trommelten auf den Boden.
Hitomi hatte sich gerade erst wieder beruhigt, als der pelzige Zeitgenosse erneut von ihr anfangen musste. Zu Jishins Glück richteten sich die verbalen Angriffe hauptsächlich gegen seine Wenigkeit und seine steinerne Begleiterin blieb relativ entspannt. Die Gelegenheit nutzend nahm er seinen Fuß von der Statue, nur um ihn unter sie zu schieben. Flink zog er sein Bei nach oben und katapultierte den kleinen Golem so hoch genug um ihn mit einer Hand aufzuwangen und ihn anschließend unter den Arm zu klemmen. "Ich hab einfach gern ein wenig ortskundige Gesellschaft wenn ich so ein neues Dorf erkunde.", erklärte er die Anwesenheit des kleinen Nesthäkchens, wenn sein Gesprächpartner denn partout nicht aufhöhren wollte sich danach zu erkundigen. Kurz tätschelte er den Kopf der Statue, was dieser jedoch eindeutig nicht gefiel. "Mit jemandem, der sich auskennt findet man schnell die besten Orte zum Plündern und Brandschatzen, aber euer Örtchen war in der Hinsicht ja wie gesagt 'ne heftige Enttäuschung. Das beste was man hier kaputtmachen konnte war ein überdimensionierter Baum. Frag dich mal was das über euch aussagt."
Die Unterhaltung führte zurück zur Waffe in der Hand des Nuke-nin, der die Klinge als Reaktion ein wenig spielerich herumschwang. "Ja, das ist zur Deko. Würde sich bestimmt gut zwischen deinen Rippen machen." Mit einem Grinsen erhob er die Hand mit dem Tanto zu einem High-Five und bot es dem Nesthäkchen an, welches die Gelegenheit jedoch ignorierte. Schuterzuckend wandte sich Jishin wieder zum Taki-nin und hielt die Hand mit der Waffe neben den Mund als ob er diesem zuflüstern wollte. "Sie schämt sich, weil sie nur Steinstummel hat und keine richtigen Finger hat." Ein Schlag mit einem Steinstummel fand seinen Weg in die Magengrube des gesprächigen Nuke, der den dumpf klingenden Treffer mit einem Ächzen einsteckte.
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Donnerstag, 10. Februar 2011, 07:41

Der Dämon musste lachen. „Wenn man den Flüchen von Blondie glauben schenken darf, bin ich mehr Mann wie du… davon ab habe ich bei ihr zumindest einen bleibenden Eindruck hinterlassen.“ Immer noch grinste der Dämon während er seinen Blick erneut auf das Tanto richtete. „Dieses zierliche Messer kann kaum mehr sein als eine winzige Zierde… und was die fehlenden Beschwerden aus dem Dorf angeht, ich bin mir sicher, dort wo du landen wirst, wirst du ausreichend Zeit haben über dein Verhalten nachzudenken.“ Kurz darauf vernahm der Dämon mehrere Geräusche. Kurz neigte er den Kopf, ehe ihm bewusst wurde, dass es Geräusche weiteren Ninjas waren. Er seufzte kurz, dann wanderte sein Blick zu dem Fremden. Ohne Zweifel musste der Nuke-Nin ebenfalls die Geräusche vernommen haben und so wie Yasha die Situation einschätzte, entweder ihn jetzt verprügeln oder sich ebenso wie seine blonde Kollegin aus dem Staub machen. Beides waren keine Optionen für den Saisho. Die Miene des Dämons wandelte sich: sein Blick wurde ernst und seine Aura eiskalt. „Wie dem auch sei… ich denke, es war nett mit dir eine Runde zu plaudern, zumal dein Blondchen nicht sonderlich gesprächig war…“ Er musterte den Fremden einen Augenblick. „Tatsächlich war es sehr… sagen wir mal… erfrischend, nach einem eher angespannten Téte á Téte mit Blondie. Doch jetzt muss ich dich dorthin geleiten, wo man Nukes wie dich in aller Regel aufbewahrt.“ Der Dämon steckte seine Damaszenerklinge zurück in ihre Scheide und stützte einen Arm auf seine Hüfte, während der Andere, an welchem immer noch die Handklaue befestigt war, auf den Nuke deutete. Dann sprach er mit schneidender, eiskalter Stimme: „Fremder, aufgrund deiner Taten innerhalb Taki-Gakures wirst du offiziell als Nuke-Nin betrachtet. Deswegen arrestiere ich dich im Namen des Dorfes, damit deinen Taten die gerechte Strafe folgen kann…“ Langsam zog der Dämon versteckt hinter seinem Rücken eine Schriftrolle aus seiner Gürteltasche hervor, während er mit der anderen Hand die 10 Shuriken aus seiner Flagweste zog, die er dort für den Notfall aufbewahrte. „Für das, was wir vorhaben, wird das ausreichen denke ich.“ „Wenn du gut zielst und das Timing nicht ruinierst sicherlich…“ antwortete Kurai dem Dämon angespannt, ohne seine Augen von dem Nuke zu nehmen. „Wir haben genau eine Chance… zeigs ihm Yasha.“ Erneut erhob der Dämon das Wort, ohne dass sich seine Stimme gewandelt hätte. „Und komm mir nicht auf mit der Mitleidstour…du bist kein Shinobi, der nichts verbrochen hat und trotzdem gesucht wird; im Gegenteil… weder du noch Blondie sind ein unbeschriebendes Blatt… ihr habt beide viel Leid über Taki gebracht, und dafür müsst ihr die Konsequenzen tragen.“ Die Shuriken begannen um den Dämon herum zu schweben und zu drehen, während der Dämon das Blut an seinen Fingern nutzte um aus der Schriftrolle eine Blendgranate zu entsiegeln, die er unauffällig unter die Shuriken mischte. Dann schoss er diese mittels Kaiten Shuriken in Richtung des Fremden, jedoch ohne direkt auf ihn zu zielen. Fast zeitgleich öffnete er drei seiner Siegel und aktivierte sein Karyuudogan, dann schloss er fest beide Augen. Die Shuriken zischten alle deutlich an Jishin vorbei, ohne auch nur ansatzweise ihn zu treffen. Teilweise schlugen sie vor ihm, teilweise links und rechts neben ihm ein… und während der Nuke sich noch fragte, was genau der Taki-Shinobi eigentlich vorhatte, detonierte die Blendgranate und tauchte die Umgebung in helles, gleißendes Licht. „Wie gut, dass wir dank dem Karyuudogan trotzdem sehen, wo er hin ist…“ schoss es dem Dämon durch den Kopf, während er sein letzten Rest Draht aus der Tasche zog. Mit Schwung sprang er dorthin, wo der Fremde sich aktuell befand und wickelte diesen mittels Ayatsuito no Jutsu ein. „Tja… leider haben auch 150 Meter Draht mal ein Ende…“ fluchte der Dämon leise. Für seinen Geschmack war er eindeutig zu nah an dem Fremden dran, von dem er nichts über seine Fähigkeiten aussagen konnte, außer dass er anscheinend im Nahkampf recht gut zu sein schien. Dennoch legte sich ein fieses und gehässiges Grinsen auf sein Gesicht. „Tja mein Lieber, ich war schon immer eine fesselnde Persönlichkeit… findest du nicht auch?“ warf der dem Nuke mit leicht arrogantem Unterton an den Kopf. „Hoffentlich ist die Verstärkung gleich da… lange schaffen wir es nicht, ihn fest zu halten.“ Trotz des offensichtlichen Amüsements, das dem Dämon im Gesicht stand, war nicht zu übersehen, dass er angespannt sowie extrem konzentriert wirkte. Er kam allmählich an die Grenzen seines Machbaren und entweder würde die Verstärkung schnell genug da sein, oder aber er musste sich etwas überlegen um zum einen sein ausgehendes Chakra auszugleichen und zum anderen den Nuke hinzuhalten… doch im Augenblick reichte ihm der Draht und das dadurchfließende Chakra, um den Nuke im Griff zu behalten.
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Donnerstag, 10. Februar 2011, 13:30

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"Mehr Mann als ich?", fragte der Nuke-nin die unter den Arm geklemmte Begleiterin empört und klopfte ihr mit der Spitze seines Tanto auf den steinernen Kopf. "Der Pudel?", fuhr er fort und ignorierte dabei die neuen erkenntnisse über die Tierart, der sich der junge Mann zugehörig fühlte. "Ich mein' wie alt ist der? Fünf? Das wäre allerdings in Hundejahren...", schnell flüchtete der Verbrecher sich in Kopfrechnungen, die er jedoch bald wieder aufgab. Zerissen dazwischen wem der beiden sie mehr Abscheu gegenüber verspürte verfehlte Hitomi die Gelegenheit dem jungen Saisho zuzustimmen oder zu widersprechen. Eigentlich war diese kindliche Auseinandersetzung, die bereits schon deutlich zu lange andauerte, ihr ohnehin völlig egal. Sollten sich die beiden gegenseitig mit Beleidigungen bewerfen so viel sie wollten, nur sollten sie es schnell tun. Jishin zeigte indessen Anzeichen, dass er die Sache bei weitem nicht so leicht dahinnahm und drehte eingeschnappt seinen Kopf von dem Nesthäkchen weg. "Ich bin mir sicher der Milchbubi hat heute noch keinen gigantischen Baum weggesprengt. Wirst schon sehen was du von deiner Wahl hast wenn ich erst mal dafür ganz groß in den Medien bin!" Die Statue konnte ob des verzapften Schwachsinns nur innerlich seufzen, als die Situation plötzlich in eine ernstere Stimmung umschwang. In der Umgebung waren andere Personen zu hören, die sich dem Ort des Gespräches näherten. Die Zeit afzubrechen war eindeutig gekommen.
Der Taki-nin wurde mit einem Mal bitterböse und Jishin zog eine spottende Schnute, während er es seinem Kontrahenten gleich tat und seine Waffe wegsteckte. "Jetzt kommt sein Rudel und er wird plötzlich ganz aufmüpfig. Ob über die Art von Verhalten auch was im Tierkompendium steht?", kommentierte Jishin den Wandel zur kühlen Aggression und blickte fragend zu seiner Gefährtin. Der Taki-nin machte sich währenddessen die Mühe seinen wohl bevorstehenden Angriff zum Teil hinter seinem Rücken versteckt vorzubereiten. Der Nuke-nin hingegen formte ganz unberührt eine seiner kleinen Chakrakugeln mit seiner freien Hand und ließ diese über seine Finger tänzeln, wobei er den weiteren Ausführungen des Taki-nin folgte. "...damit deinen Taten die gerechte Strafe folgen kann…", äffte er seinen Gegner nach und umschloss die Kugel nun mit einer Faust, wobei der junge Mann weiter fortfuhr. "Hey, seit wann darf jemand außer mir dich Blondie nennen?", brach es plötzlich aus Jishin heraus, der bis dahin nur mit kaum mehr als einem Ohr zugehört hatte. Die wortlose Hitomi versuchte gar nicht erst zu verdeutlichen, dass sie damit genau so wenig zu tun hatte wie mit dem Infrage Stellen seiner Männlichkeit, oder das er genau so wenig irgendwelche Spitznamen für sie zu verwenden hatte. Viel wichtiger war nämlich der heransausende Angriff des Gegners, der die Shuriken, die er eben hervorgeholt hatte, nun auf das ungleiche Nuke-nin Duo schoss. Unbeeindruckt wartete der bärtige Verbrecher die schlecht gezielte Attacke ab und wollte gerade mit seiner Kugel das Feuer erwidern, als ein grelles Licht ihn blendete und er sein Geschoss beim Versuch seine Augen zu schützen in eine völlig falsche Richtung schnippte. Hitomi konnte sich nur wundern wie es möglich war die offensichtliche Ablenkung nicht zu erkennen. Niemand konnte wirklich so schlecht zielen.
Mit seinem Sehsinn vom Licht überreizt sprang Jishin einfach ein Stück weit zur Seite, um einem möglichen Folgeangriff zu entrinnen. Zu seinem Ungück reichte dies jedoch nicht aus und er wurde von seinem Gegner mit dessen Draht umwickelt. Das spottende Kommentar erwiderte er bloß mit einem kurzen "Nur wenn fesselnd hier sterbenslangweilig bedeutet.", um anschließend sein Backfire auf den Taki-nin anzuwenden. Die Verbindung über den chakradurchflossenen Draht reichte dazu vollkommen aus. Zunächst kam die wohlbekannte Erschütterung, gefolgt durch sicherlich nicht unbeträchtliche Schmerzen bei Jishins Gegner. Schnell lockerte sich der Draht und mit einem kleinen Schütteln befreite der Nuke-nin sich vollends davon. "Das war gar nicht nett! Böser Pudel!", tadelte er den von seinem Rückschlag eindeutig mitgenommenen, wenn nicht eventuell bereits bewusstosen Gegner. "In Ermangleung einer Zeitung, die ich dir auf die Nase hauen könnte, muss ich wohl zur Bestrafung hiermit vorlieb nehmen." An seiner Fingerspitze eine explosive Chakrakugel aufladend richtete er diese schnell auf den Taki-nin vor sich. Unterdessen eilten seine Verbündeten bereits heran und erste Kunai flogen auf den Rücken des Eindringlings zu. Dieser ergriff nur entspannt seine steinerne Begleitung und hielt diese mit ausgestrecktem Arm hinter sich. Mit einem hellen Klingen prallten die metallenen Geschosse an der Statue ab, die sich ganz offensichtlich überhaupt nicht über diesen Missbrauch freute. Ein flinkes Schnippen später schoss auch schon Jishins eigener Angriff los. Nur wenige Momente vom Aufschlag entfernt tauchte jedoch ein Taki-nin in der Flugbahn auf und schoss eine Wasserbarriere aus seinem Mund, die die Attacke abfing. "Ach, verdammt!", ärgerte sich der Nuke, welcher sofort wieder ansetzen wollte, jedoch durch den Schwerthieb eines weiteren Verteidigers abehalten wurde. Eilig nutzte er das Nesthäkchen erneut zum Blocken, bevor er dieses seinem Gegner wuchtig gegen den Kopf hämmerte und ihn somit zurückwarf. "Wir sind ein echt gutes Team!", lobte Jishin seine Kameradin, die während sie wild umhergewirbelt wurde sich bereits schon nicht mehr wehren konnte.
Anstatt jedoch weiter mit seine Gefährtin auf die immer größer werdende Masse an Taki-nin einzudreschen entschied sich der gesprächige Verbrecher lieber das Glück in der Ferne zu finden. "Ich glaube ich hab die Gastfreundschaft hier lange genug beansprucht. Nicht das man sich den Teil mit der Freundschaft hier besonders zu Herzen nehmen würde." Schnell sauste Jishin über die Dächer, verfolgt von mehreren Shinobi, die den Angreifer nicht entkommen lassen wollten. "Ich find' schon alleine raus.", wollte dieser die Jäger beschwichtigen und formte dabei mit einem Großteil seines verbliebenen Chakra eine beachtliche Kugel, die er in ihre Richtung feuerte. Von der großen Explosion, die einige Häuser stark beschädigt zurückließ, zurückgeworfen waren die Taki-nin nicht in der Lage dem Mann in roter weiterhin Kampfhose auf den Fersen zu bleiben und dieser entkam in die Dunkelheit der Nacht.

tbc: Klosterruine
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Saisho Kurai Männlich

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Donnerstag, 10. Februar 2011, 23:50

Das Lächeln auf dem Gesicht des Saisho erstarb, als er den Blick des Nuke-Nin sah. „Oh, oh…“ entfuhr es ihm, während er den Griff um den Draht verstärkte sowie seinen Beine noch fester in den Boden stemmte. Doch was er dann sah, brachte ihn deutlich aus der Fassung. Durch die Verbindung zwischen ihm und dem Fremden schoss Chakra auf den Dämon zu. „Was zur Hölle…“ war das einzige, was Yasha noch hervorbrachte, ehe ihn das Chakra erreichte.
Das Backfire des Jutsu zeigte wie üblich seine gewünschte Wirkung. Yasha hatte weder die Zeit noch das notwendige Wissen um auf eine solche Attacke vorbereitet zu sein, geschweige denn reagieren zu können. Mit voller Wucht schlug die Gegenattacke in den Saisho ein, ohne dass dieser etwas tun konnte um die Wirkung einzudämmen. Einen Augenblick stand der Dämon stocksteif da, ehe er in sich zusammenklappte und laut schreiend sich unter Schmerzen auf dem Boden wand. Unfähig sich auch nur irgendwie zu bewegen, blieb dem Saisho nichts anders übrig, als dem Nuke und seinen folgenden Attacken schutzlos ausgeliefert zu sein. Keine der Attacken, die Jishin machte, nahm der Dämon wirklich war; das einzige was ihn erneut betraf, waren die Abschiedsexplosionen, welche der Nuke hinterließ um seinen Rückzug zu decken. Immerhin hatten die Schmerzen ein wenig nachgelassen, doch was der Dämon jetzt zu sehen bekam, machte ihn nicht minder unglücklich. „Oh nein… nicht doch…“ entfuhr es ihm gequält, ehe einige Trümmerteile der Explosion auf ihn niederfielen.

Benommen blieb Yasha in Mitten des Trümmerhaufens, halb unter den Trümmern begraben, liegen. Geschockt über das, was gerade eben geschehen war, verharrte er bewegungslos um seinen angeschlagenen Körper nicht weiter mit Schmerzen zu quälen. Hustend und keuchend versuchte er sich ein Bild davon zu machen, wo der Nuke-Nin abgeblieben war, doch weder die notwendige Konzentration noch sein Sehvermögen ließen dies zu. Immer wieder verschwamm dem Saisho die Sicht, welcher sich jetzt komplett auf die anrückende Verstärkung verlassen musste. „Was zum Teufel war den dass?“ entfuhr es dem Dämon panisch, während er versuchte seine Sinne halbwegs zusammen zu behalten. „Was auch immer das war, wir sind geliefert…“ seufzte Kurai. Zum ersten Mal, seit der Begegnung zwischen ihm und dem Fremden war er es, der die dominante Persönlichkeit einnahm. Die Panik wich aus den Augen des Saisho und machte Platz für Ruhe und Entschlossenheit. Zwar kämpfte er immer noch gegen die drohende Bewusstlosigkeit, aber im Moment waren andere Dinge wichtiger als das. Er musste die Verstärkung instruieren und wie sich herausstellte, keinen Augenblick zu früh. Mit angeschlagener und gequälter Stimme, die Scherzen so gut es ging unterdrückend, fuhr er die Taki-Nin an: „Keine Jutsu! Lasst ihn ziehen…“ Die irritierten Blicke ignorierend wand er sich abschließend an den Nuke. „Wir werden uns sicherlich wieder sehen… und dann wird das Ganze hier anders aussehen, das verspreche ich dir…“ knurrte er diesem noch hinterher, während dieser endgültig das Schlachtfeld verließ. Mehr aus Reflex als dass er tatsächlich eine Reaktion der anderen Taki-Shinobi erkannt hätte, sprach er diese erneut an. „Lasst ihn ziehen… ihr könntet nichts gegen ihn ausrichten, also lasst es gut sein. Wir kümmern uns später darum…“ Ein Hustenanfall verhinderte weiteres Sprechen des Saisho. Immerhin zeigten seine Worte die gewollte Funktion und die Taki-Nin widmeten sich ihm anstelle des Flüchtenden. Langsam näherten sich ihm zwei der Nin, die sich daran machten die Trümmerteile von dem angeschlagenen Saisho herunter zu nehmen. Immer wieder stöhnte Kurai schmerzerfüllt auf, ehe alles beseitigt war. Er seufzte, ehe er langsam versuchte seine einzelnen Gliedmaßen erneut zu bewegen. Doch dann bemerkte er den schockierten Blick der beiden Nin, die ihn unverhohlen anstarrten. Kurai runzelte die Stirn, ehe er an sich herunter sah. „Oh Mist…“ entfuhr es ihm leise, während sein Blick auf einer Eisenstange ruhte, die seine Schulter durchbohrt hatten. „Das erklärt natürlich so einiges…“ murmelte er. Erneut sah er zu einem der beiden Taki-Nin. „Du hast sicherlich ein Medic-Kit bei dir… ich denke ein Schmerzmittel wäre jetzt sehr hilfreich…“ Der Taki-Nin kramte in seinen Sachen, ehe er Kurai eine kleine Pille verabreichte. Während Kurai auf die volle Wirkung der Pille wartete versuchte er immer wieder durch mehr oder weniger tiefes durchatmen, seine Sinne beieinander zu behalten. Doch mittlerweile war seine Sicht nicht nur auf die Distanz betrachtet verschwommen, es kam ihm auch so vor, als stünde er in einem großen Nebelfeld, welches sich langsam aber sicher ausbreitete. „Wir müssen in ein Krankenhaus und zwar ganz dringend…“ Schmerzerfüllt sank er zurück und zog scharf Luft ein. Dann sah er die Taki-Nin an. „Da hilft alles jammern nicht, die Stange muss raus…“ wies er die beiden Nin an. Kurz hielt Kurai anschließend inne… irgendetwas stimmt nicht mit ihm. Sein ganzer Körper brannte wie Feuer und das obwohl die Siegel immer noch aktiv waren. Normalerweise war dieses brennen ein Zeichen dafür, dass sein Akkichi durch seine Adern strömte, doch das konnte eigentlich nicht sein... Kurai schloss seine Augen und konzentrierte sich auf das Wesentliche. Erneut spielte ihm seine besondere Ausbildung in die Hände… innerhalb weniger Augenblicke hatte Kurai die störenden Faktoren um ihn herum ausgeblendet. Ruhig und so weit wie möglich entspannt, konzentrierte er sich auf die nächste Aktion die geplant waren. Mit Schwung zogen die Taki-Nin die Eisenstange aus Kurai Schulter. Mit einem gequälten Schmerzensschrei kam er endlich frei. Erschöpft, aber sichtlich dankbar, blieb Kurai auf einer Seite liegen, ehe ihn Dunkelheit umhüllte und er bewusstlos in sich zusammenfiel.

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Saisho Kurai Kurai´s Jutsu Kurais Tiger


The hardest part of Ending is starting again...


Intro Outro Attentat

Kurai sagt
Kurai denkt
Yasha sagt
Yasha denkt

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Saisho Kurai« (14. Februar 2011, 16:30)

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