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1

Sonntag, 23. Oktober 2011, 02:38

Klosterruine

(Ochi Jishin, Rousoku Hitomi - Kasai Genso)

[PP: Platz der Tausend Lichter]

Das östliche Nachbarland von Taki no Kuni. Sanft legte ein bärtiger Mann in rotem Kampfanzug einen Strauß weißer Lilien vor einen von der Zeit gezeichneten Grabstein, der im Schatten einer alten Eiche stand. Er ging leicht in die Knie und strich vorsichtig über das verwitterte Gestein. Die Augen auf den eingemeißelten Namen richtend schien der Nuke-nin sich in seinen Gedanken zu verlieren. "Jishin?", erklang plötzlich eine Stimme neben ihm und eine blonde Frau trat in der Kulisse eines halb eingestürzten Klosters in Erscheinung. "Oh, Hitomi.", erwiderte der Mann leicht überrascht und richtete sich eilig wieder auf. "Was machst du da?", fragte die Kameradin verwundert. "Ach..." Kurz hielt der Mann inne und blickte wieder auf den Schriftzug. "Nur einer großen Persönlichkeit Tribut zollen..." "Ich hätte dich nicht für die Art von Mensch gehalten, die Blumen auf Gräber legt. Wolltest du dich deshalb nach dem Angriff hier wiedertreffen?" Langsam machte Hitomi einen Schritt nach vorne um Jishin, den sie plötzlich wie von einer neuen Seite zu betrachten schien genauer zu mustern. "Weißt du, manchmal findet man eben jemanden, der etwas ganz besonderes ist." Ein Glänzen trat in die Augen des Nuke-nin und mit verträumten Blick betrachtete er den Grabstein. Etwas unsicher wie sie mit der Situation des so anders wirkenden Jishin umgehen sollte ging sie langsam auf ihren Kameraden zu und legte etwas zaghaft ihre Hand auf dessen Schulter. Wortlos stand sie einen Moment da bevor sie dem Vorbild Jishins folgte und auch auf den Namen blickte. Kurz erstarrte sie, bevor ihre Hand ruckartig wieder ihren Platz auf dem Nuke-nin verliess und Hitomi einen Satz zurückmachte. "Wirklich?", fragte sie mit vorwurfsvoller Tonlage, die erkennen ließ, dass Jishin offenbar wieder in neue Tiefen vorgedrungen war. "'Ein ganz besonderer Mensch', also.", äffte sie den bärtigen Mann nach und begann sich von der Grabstelle zu entfernen. "Ich hätte es eigentlich wissen müssen."
Die Hände in seine Taschen steckend schlenderte der Nuke-nin der Frau entspannt hinterher, als diese plötzlich inne hielt, sich an die Stirn fasste und nur wenige Augenblicke später nach hinten zurückkippte. Eilig einen Satz nach vorne machend fing Jishin die umfallende Frau auf und stützte sie mit seinen Händen "Ein wenig melodramatisch, Blondie, aber ich kann es niemanden verübeln, der in diesen starken Armen landen will. Blondie?" Statt eines Schlages in die Magengegend, für den Jishin sich schon bereit gemacht hatte, folgte gar keine Reaktion. Leicht besorgt begann der Nuke-nin seiner Kameradin mit einer Hand sachte Ohrfeigen zu verpassen. "Blondchen? Jetzt mach nicht schlapp!"

tbc: Ein friedvoller Ort
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2

Mittwoch, 26. Oktober 2011, 18:01

(Shibu Miyabita - Kasai Genso)

[PP: Platz der Tausend Lichter]

Angespannt hinter den zerfallenen Resten einer großen Statue gekauert spähte Shibu Miyabita in den Hof des zerstörten Klosters, als sie ein leises Surren vernahm. Erwartungsvoll streckte sie ihren Zeigefinger aus und eine kleine Mücke landete auf jenem. 'Sie ist definitiv in diesen Ruinen.', stellte die Kunoichi fest und obwohl sie über die erfolgreiche Verfolgung der Nuke-nin glücklich war konnte sie doch spüren wie die Nervösität in ihr langsam anfing hochzukochen. Sie hatte es hier mit außerordentlich gefährlichen Verbrechern zu tun. Miya war in der Lage gewesen der Nuke-nin bis hier hin zu folgen, doch nun galt es die nächsten erforderlichen Schritte einzuschätzen. Sie wusste, dass Rousoku Hitomi geschwächt war, denn seitdem die Niagaru der Shibu die Verräterin gestochen hatten war diese mit einer Krankheit infiziert, für welche die Blutsauger als Träger dienten. Diese sorgte neben Schwächung, Lähmung und eventuellem Tod auch für das Ausatmen eines Geruchsstoffes, den die Mücken wahrnehmen und verfolgen konnten. Erst durch die Heilung der Krankheit war es dem Opfer möglich die Fährte zu verwischen.
Aber war Hitomi alleine in dem Kloster oder war jemand bei ihr? In Anbetracht der vergangenen Zeit sollte die Nuke-nin bereits außer Stande sein eine ernstzunehmende Gefahr darzustellen, doch waren die durch den Stich der Niagaru ausgelösten Beschwerden für einen Medic-nin durchaus behandelbar. 'Ich muss mich vergewissern in was für einem Zustand sie ist. Erst dann kann ich mich entscheiden wie ich weiter verfahre.' Vorsichtig kam die Taki-nin aus ihrer Deckung hervor und sprang so leise wie möglich auf ein nahes, noch erhaltenes Dach gegenüber des halb zerfallenen Gebäudeabschnittes in dem sie Hitomi vermutete. Mit konzentriertem Blick ging sie in die Knie um von oben herab durch den Rahmen eines kaputten Fensters zu schauen. 'Dort ist sie!', erkannte Miya sogleich, als sie eine blonde Frau in einige Decken eingewickelt auf dem hölzernen Boden liegen sah. 'Ihr Zustand scheint sehr schlecht zu sein, soweit ich das von hier ausmachen kann.', erklärte sie sich die Situation selbst als sie das fahle, schmerzverzerte Gesicht der Nuke-nin und den Schweiß auf ihrer Stirn sah. Die Situation schien optimal. Es war wohl die richtige Entscheidung der Dorfführung gewesen Miya so schnell wie möglich auf die Verfolgungsjagd zu schicken. Nun galt es nur sicher zu stellen ob Hitomi tatsächlich allein war. Wenn ja, dann galt es sie so schnell wie möglich zur Behandlung und zum Verhör zurück ins Dorf zu bringen. Wenn nicht, dann war es wohl besser hier abzuwarten und sicher zu stellen, dass der Verbrecherin keine medizinische Hilfe zukam, damit diese hier ihr gerechtes Ende fand. Danach könnte man die Aufmerksamkeit auf die möglichen anderen anwesenden Personen richten und deren Verfolgung aufnehmen.

tbc: Der Rundgang
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3

Sonntag, 4. Dezember 2011, 22:15

(Taki Oi-nin, Shibu Miyabita - Kasai Genso)

[PP: Ein friedvoller Ort]
[PP: Shibu-Clan Anwesen]

Wie von Peitschen gehetzt sprang Shibu Miyabita von Ast zu Ast und Baum zu Baum auf die alte Klosterruine zu, die sie unweit von sich am Berghang bereits sehen konnte. Zielstrebig eilte sie weiter vorran, als sie plötzlich etwas im Augenwinkel erkannte. Sofort hielt sie inne und presste sich gegen den Stamm des Baumes in dessen Krone sie kauerte. Am Waldboden hockte eindeutig ein Mann im Gebüsch, der das Kloster fixiert hatte. In seiner Begleitung schien ein noch nicht ganz ausgewachsener Bär zu sein. Eindeutig kein wildes Tier, denn abgesehen davon, dass es sich ganz offenbar zu der Person gehörig fühlte lebten in dieser Gegend keine Bären.
Vorsichtig zückte die Shibu ein Kunai und umklammerte es mit der rechten Hand, bevor sie sich vom Ast hinab begab und begann sich anzupirschen. Bevor sie jedoch auch nur in die Reichweite für eine Identifizierung des Unbekannten, geschweige denn einen Überraschungsangriff kam, drehte dieser sich eilig um. Eine Maske verhüllte sein Gesicht, auf welcher das Zeichen Takigakures eingraviert war. Wie angefroren blieb Miya an Ort und Stelle stehen. "Shibu Miyabita?", erkundigte der Mann sich, woraufhin die Kunoichi den Griff um ihre Waffe etwas lockerte, kurz zur Bestätigung nickte und auf den Oi-nin zuging. "Meine Verstärkung?", fragte sie und gesellte sich zu den beiden Kameraden in Gebüsch. Der Oi-nin antwortete nicht, sondern schnappte sich stattdessen das Handgelenk der Frau neben sich. Gerade erhob Miya ihre Klinge zum Schutz, als auch schon eine eigene in der Hand des Mannes aufblitzte. Ohne Vorwarnung schnellte diese auf die Shibu zu und trauf auf ihr Kunai. Dabei schrammte das kurze Schwert des Taki-nin über ihre Hand und hinterließ einen kleinen Schnitt. Als der maskierte das Blut hinabrinnen sah ließ er von der Frau ab und zog auch seine Waffe zurück.
"Tut mir leid, ich musste sichergehen, dass ich keinem Henge aufsitze.", erklärte er sich und erhob beschwichtigend seine Handflächen in die Höhe. "Ich verstehe.", erwiderte Miya etwas grimmig und saugte kurz an der entstandenen Verletzung. "Ich kenne dein Chakra nur flüchtig vom Trainingsplatz und war mir nicht sicher, ob ich es mit der richtigen Person zu tun habe." "Schon gut.", antwortete die Kunoichi und schaute zum Kloster. "Unser Ziel ist in dem Gebäude, aber ich bin mir sicher das weißt du auch." "Hast du ihr Chakra hierhin verfolgt?" "Nein, über so weite Entfernung kann niemand jemanden aufspüren. Ich habe sie bemerkt nachdem ich den Spuren gefolgt bin, die wir bei der Leiche ihres Partners gefunden haben. Den konnten wir mithilfe seines Hemdes aufspüren. Egal wie stark er war, der Hellste war er sicher nicht. Wenigstens hat uns wohl irgendwer unsere Arbeit bei ihm abgenommen. Vielleicht Popo-sama, der ihn bei ihrem Kampf verletzt hat, vielleicht sogar der Idiot selbst." Kurz herrschte Stille, während Miya auf das Kloster starrte und ihr Kunai in angespannter Faust hielt. "Wir? Sind hier noch andere?", fragte sie schließlich. Der Mann schüttelte den Kopf. "Nein, die sind den anderen Spuren vor Ort gefolgt. Wir können uns auf keine weitere Unterstützung verlassen. Offenbar hat dort jemand vorgesorgt. Eventuell wollte der Kerl Hitomi Zeit verschaffen, als er spürte er macht es nicht mehr lange und versuchte uns in die Irre zu führen. Aber das ist reine Spekulation. Hast du ihn noch hier gesehen?" "Nein, der muss schon weg gewesen sein als ich ankam." Der Oi-nin seufzte und fasste sich an sein Kinn, wobei er die Maske ein wenig von seinem Gesicht anhob. "Du bist länger hier, was schlägst du vor wie wir weiter vorgehen?" "Wir sollten zuschlagen. Sie ist geschwächt und je länger wir warten, desto höher ist die Gefahr das Verstärkung auftaucht." "Einverstanden.", gab der Oi-nin seine Zustimmung. "Hast du eine Möglichkeit sie lebend zu fangen? Eventuell ein Ninjutsu?" "Ja, ich denke da habe ich etwas passendes, allerdings muss ich dafür in direkten Kontak mit ihr kommen." "Optimal. Überlass mir den ersten Angriff und ich verschaffe dir die Möglichkeit es anzuwenden. Warte einfach auf den richtigen Moment." Der Mann kratzte sich kurz zögerlich am Kopf. "Wenn du das Risiko eines direkten Angriffes eingehen willst, dann können wir es so machen. Sie ist allerdings eine gute Nahkämpferin." "In ihrem Zustand werde selbst ich mit ihr fertig. Außerdem reicht ja bereits eine kleine Lücke in der Verteidigung, damit du sie fangen kannst. Wir wollen sie doch unbedingt lebend, oder nicht?" "So ist es. Dann folgen wir deinem Plan." Eilig wandte er sich zu dem Bären in seiner Begleitung. "Du behälst die Situation im Auge und sollte etwas schief gehen kehrst du zu deinem Stamm zurück und versuchst so schnell wie möglich das Dorf in Alarmbereitschaft zu versetzen." Ein einverständiges Knurren folgte.
Kurze Zeit später befanden sich die drei Kameraden auch schon innerhalb der Ruine und schlichen sich an den Teil des Gebäudes heran, in dem sie die Präsenz ihrer Gegnerin wahrnehmen konnten. Der Bär positionierte sich in einem kleinen Innenhof von dem aus durch ein eingefallenes Fenster gute Einsicht in den Raum geboten war, während Miya behutsam anfing sich an den türlosen Rahmen, der in das Zimmer mit der Nuke-nin führte, anzuschleichen. Der maskierte Oi-nin folgte nur wenige Schritte hinter ihr. Der Mann presste sich an die Wand, während die Shibu in den Raum hineinging. Nun konnte sie Rousoku Hitomi höchstselbst nur einige Meter von sich entfernt auf dem Boden liegen sehen. Sie war unter mehreren Decken vermummt und ihr langes, blondes Haar lag auf ihrem verschwitzten Gesicht. Sie schien die nahezu lautlosen Schritte der Taki-nin gar nicht zu hören, bis diese ihre Sohle bei einem weiteren Schritte langsam auf den Holzboden setzte und dabei unerwartet einige Glasscherben, die dort lagen, unter ihrem Gewicht knirschend zersprangen. Ein Ruck ging durch die Schicht aus Decken. Die Angreifer waren aufgeflogen!
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4

Montag, 5. Dezember 2011, 12:21

(Rousoku Hitomi - Kasai Genso)

Kalter Schweiß lief Hitomis Stirn hinab, während sie zitternd unter vielen Schichten an Decken lag. Der harte Boden schien sich förmlich in ihr Rückgrat zu bohren, während sie sich unter Schmerzen unruhig hin und her krümmte. Sie hatte jegliches Zeitgefühl verloren und kämpfte ständig damit nicht das Bewusstsein zu verlieren. In ihrer Hand hielt sie feste ein Kunai, welches ihr wenigstens ein kleines Gefühl von Sicherheit vermittelte. Sie war auf sich allein gestellt und die Gefahr durch die Jäger Takigakures war allgegenwärtig, dessen war sie sich nur zu gut bewusst. Jetzt konnte sie es sich nicht leisten zu schwächeln.
Gerade als sie erneut damit kämpfte nicht in unruhig Träume zu entgleiten vernahm sie vom anderen Ende des Raumes ein eindringliches Knirschen. Adrenalin schoss durch ihre Körper uns mit einem Schwung schleuderte sie den Stoff von sich weg und ging in eine leicht gekrümmte Kampfeshaltung. Ihr Stand war unsicher und ihre glasigen Augen brauchten einen Moment um ihr gegenüber zu erkennen. Es war Shibu Miyabita. Kurz atmete Hitomi erschöpft aus, als die Frau aus Taki aber ausch begann auf sie zuzstürmen. Nur mit aller Eile, die sie aufbringen konnte, vermochte Hitomi zu reagieren. Die beiden Kunoichi gerieten in ein Handgemenge, während der Oi-nin außerhalb des Raumes sofort reagierte. Er schnellte nun ebenfalls ins Zimmer, blieb für den erstem Moment dem Nahkampf jedoch fern. Er wartete auf seine Chance. Die Nuke-nin gewann jedoch die Oberhand und schleuderte Miyabita gegen eine nahegelegene Wand, woraufhin diese bewegungslos zusammensackte. Trotzdem sah der maskierte Mann seine Chance und schnellte auf die blonde Frau zu. Die kränkliche Shinobi hatte keine Chance dem Griff ihres Kontrahenten zu entgehen und so zeichnete sich ein zufriedenes Lächeln auf dem versteckten Gesicht des Jägers ab. Er war bereit sein fesselndes Siegel zu entfalten und seine Gegnerin gefangen zu nehmen. Der Plan hatte funktioniert. Unerwartet bildete sich jedoch ein noch hämischeres Grinsen auf den Lippen der blonden Verbrecherin. Eine Erschütterung ging durch die beiden Personen und der Oi-nin spürte einen Schmerz, welcher durch seinen gesamten Körper ging. Mühsam entriss Hitomi sich der Umklammerung ihrer beiden Arme durch den Feind und machte einen Satz zurück, woraufhin sie kurz in die Knie sackte, bevor sie sich wieder fassen konnte. "Praktisch.", keuchte sie schwach hervor und bückte sich angestrengt nach ihrem Kunai, welches sie zuvor im Gefecht mit der Shibu fallen gelassen hatte. Ihr Gegner kämpfte unterdessen mit den seltsamen Effekten der Technik, die die Nuke-nin gegen ihn benutzt hatte. Es war ganz so als hätte sie sein Jutsu auf ihn zurückgeworfen. Mit aller Kraft bewegte er seinen versteiften Körper und versuchte nach seinem Schwert am Rücken zu greifen. Nur langsam kam er vorran, doch mit jedem Moment ging es bereits besser und auch Hitomi war so geschwächt, dass sie kaum Fortschritte dabei machte ihren eingeschränkten Kontrahenten zu attackieren. Es war ein Duell des Willens.
Während die beiden Shinobi sich ganz auf den jeweils anderen konzentrierten merkten sie gar nicht wie sich am anderen Ende des Raumes Miyabita langsam wieder zu regen begann und in ihre Waffentasche langte. Noch war sie nicht aus dem Rennen.
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5

Dienstag, 6. Dezember 2011, 20:36

(Shibu Miyabita - Kasai Genso)

Regungslos lag Miyabita vor der Wand, gegen welche sie kurz zuvor geworfen worden war. Der Kampf zwischen dem Oi-nin aus Takigakure und der Nuke-nin war im vollen Gange. Der Oi-nin, der gegenüber der kranken Hitomi eigentlich klar im Vorteil gewesen war, fand sich nun durch eine seltsame Technik geschwächt wieder. Mühsam umklammerte seine Hand sein Schwert und mit einem Ruck zog er es aus der Scheide. Entschlossen richtete der noch immer eingeschränkte Mann seine Waffe gegen seine Gegnerin. Diese konnte kaum noch ihr Kunai in der Hand halten und wurde mit jedem Moment schwächer, während ihr Kontrahent immer mehr seiner Kraft zurückgewann. Sie keuchte schwer und machte langsam einen Schritt zurück, während sie die Spitze ihrer Klinge weiterhin auf den Feind richtete.
Ihr vom Fieber getrübter Blick wurde plötzich aufgehellt, als die Shibu sich vom Boden aufrappelte und ein Kunai aus ihrer Waffentasche hervorzog. Unbeirrt stürmte Miya auf die beiden kämpfenden zu und zog somit auch den Blick ihres Kameraden auf sich. Beim Kampfgeschehen angekommen schien ihr zielstrebiger Spurt jedoch nicht der Nuke-nin zu gelten, sondern richtete sich überraschend gegen den maskierten Oi-nin. Dieser drehte seinen Kopf gerade erst zu der weißhaarigen Frau, als das Kunai seinen Weg schon auch in die Seite seines Halses fand. Ein Fontäne Blut spritzte hervor, nachdem Miya ihre Waffe wieder hinausgezogen hatte, während er kraftlos sein Schwert fallen ließ und auf den Boden sank. Sofort richtete sich die Aufmerksamkeit der Frau in Richtung des Fensters zum Hof. Das geschleuderte Kunai kam zu spät und konnte nur die Rauchwolke durchbohren, die der verschwundene Bär zurückgelassen hatte. "Der ist weg.", stellte Miya frustriert fest und wandte sich zu Hitomi. Diese schien all ihre Kraft aufgebraucht zu haben und sank in eben jenem Moment bewusstlos zu Boden. "Das auch noch.", kommentierte die Taki-nin die Situation frustriert und hob die Nuke-nin vom Boden auf indem sie ihre Beine und Schultern stützte. "Uff, schwer..." Mit einem Ächzen legte sie die blonde Frau auf den Decken ab und begann in ihren Taschen zu kramen. Kurze Zeit später kam ein kleines Fläschchen mit Beschriftung hervor, welches sie eilig aufrehte. Mit einer Hand hob die Shibu den Kopf der Kranken behutsam an, während sie ihr mit der anderen vorsichtig die Flüssigkeit aus dem Behältnis einflösste. "Keine Zeit abzuwarten... Wir müssen aufbrechen."
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6

Dienstag, 6. Dezember 2011, 22:09

(Taki Oi-Nin Gruppe, played by Hikari Senshu)

PP: Ein friedvoller Ort

"So ein verdammter Mist!!!", entfuhr es dem Iryou-Nin gereizt, als er die Leiche seines Kollegen entdeckte. "Noch mehr Arbeit für dich." "Sei nicht so pietätlos!" "Das ist sein Job. Los jetzt, wir sollten keine Zeit verlieren." "Gebt mir ein paar Minuten..." Während sich der Mediziner ans Werk machte, bangte die Kunoichi des Teams um ihren verschwundenen Bären. Nach einem flinken Kuchiyose jedoch konnte sie aufatmen, ihrem Tier war nichts geschehen. "Was ist hier passiert?" "Es war..." "Ja?" "Es war die Trainerin. Miyabita." "Miya ist aufgetaucht?" "Ja. Sie... hat ihn ermordet." Ein Moment der Stille und des Schocks ging vorüber, ehe Kakan das Wort erhob. "Bist du dir sicher, dass sie es war? Vielleicht war es nur ein Henge." "Nein, das hat Onii-chan geprüft. Sie war sie selbst." "Gleich noch eine neue Nuke? Das passt uns ja mal gar nicht in den Kram." "Erzähl uns doch bitte alles von vorne, ja?" "Ja, Nee-chan..."
So haarklein wie möglich beschrieb der niedergeschlagene kleine Bär das Geschehen vor einigen Stunden. Währenddessen kümmerte sich der Medic um die provisorische Obduktion. Diese ergab, dass der Sensor der Gruppe schon einige Stunden lang tot war. Anscheinend war er also der einzigen echten Spur gefolgt und dafür bestraft worden. Eine Katastrophe nach der anderen, jetzt galt es logisch zu überlegen und entschieden zu handeln. "Wir werden uns jetzt in Zweier-Gruppen aufteilen. Marcia und ich werden den weiteren Spuren von der Ruine aus folgen. Ihr zwei nehmt die Leichen zurück nach Taki und veranlasst eine genaue Obduktion. Gebt Acht auf eure Umgebung! Wer weiß, was für niedere Gestalten hier noch so rumlungern. Zan!" "Jawohl!"
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