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Teitai Tetsu

Doro Sennin

Themenstarter Themenstarter

1

Sonntag, 11. Dezember 2011, 00:53

Die Hauptstraße

Der Regen hing wie ein dichter Vorhang über Amegakure als sich drei in lange Regenmäntel gehüllte Gestalten der Brücke näherten, die über einen durch vom Niederschlag angefüllten Kanal zu einem der Tore des Dorfes führte. Platschend stampften sie durch kleine Pfützen, die sich auf dem ausgebeulten Metallboden des Konstruktes gesammelt hatten, bis sie schließlich zum Stehen kamen als einer mit der Wache an diesem Ort beauftragten Shinobi hervortrat. "Name und Grund für die Anreise, bitte.", fordete jener knapp und versuchte einen Blick unter die Kapuze der erste der Personen zu erhaschen. Diese gewährte den Wunsch und hob den Kopf an, um die eigene Identität zu enthüllen. "Kai Daichi, man hat mich eingeladen.", erklärte der Mann und begann unaufgefordert auch schon weiterzugehen. "Tsuchikage-dono!", erkannte der Ame-nin den Gast sogleich und winkte mit einer flinken Handbewegung einen seiner Kameraden aus dem nahegelegenen Wachhäuschen herbei, welcher die Führung der Iwagakure Delegation übernahm. "Ich habe noch einige Informationen von unserem Nachrichtendienst für euch, die jener euch noch vor dem Treffen zukommen lassen wollte. Wenn sie also gleich wenn ich sie an unseren Zielort gebracht habe Zeit für mich hätten-" "Erklär es mir unterwegs.", blockte der Tsuchikage ihn ab und nahm dem Ame-nin eine Mappe mit Dokumenten aus der Hand, die jener mit sich herumtrug. "Oh, in Ordnung.", entgegnete der Shinobi leicht perplex, doch kam dem Wunsch schließlich nach. "Zunächst muss ich dafür wohl erklären, dass wir fast seit der Ankunft aller Prüfinge begonnen hatten jene zu Überwachen um somit ein besseres Bild für deren Bewertung zu erlangen." "Amegakure ist wohl noch immer paranoid genug um selbst Genin für keinen Moment aus den Augen zu lassen.", grummelte plötzlich einer der Begleiter des Kages in die Unterhaltung hinein. Der Mann überragte alle anderen anwesenden ein Stück weit, seinem Kommentar schenkte das Oberhaupt jedoch keine Beachtung, sodass sich der führende Ame-nin nach einem Moment wieder fing und erneut ansetzte. "Dies führte zu jede Menge Daten, welche wir erst nach und nach auswerten konnten. Hierbei sind wir zum Glück aber auch auf Dinge gestoßen, die uns eventuell dabei helfen werden die Beweggründe für diesen Angriff zu verstehen und die Täter festzusetzen." "Ich bin ganz Ohr.", ermutigte Daichi den Mann weitere Informationen preis zu geben, während die Gruppe auf eine breite Straße einbog, welche von hohen Gebäuden gesäumt war und über welche dicke Rohre hinwegführten. Einigen der Häuser konnte man den Kampf, der hier erst vor kurzem stattgefunden hatte noch deutlich ansehen. "Wir haben Informationen darüber, dass ein flüchtiger Nuke-nin aus Iwa diese Prüfung infiltriert hat. Leider wurde uns dies erst jetzt bei der genaueren Untersuchung bewusst und er scheint im Chaos des Angriffes verschwunden zu sein, aber gerade deswegen wollen wir der Sache mit eurer Unterstützung genauer nachgehen. Vor allem da ja auch Genin eures Dorfes betroffen waren." "In der Tat.", erwiderte der Kage knapp und blätterte noch ein Mal durch die Dokumente, bevor er sie an den großen Mann hinter sich weiterreichte, welcher jene sofort ebenfalls überflog.
"Wir sind bald wieder im Trockenem.", beschwichtigte der Gastgeber, welchem der Regen wohl schon lange nichts mehr ausmachte, die Fremden Shinobi, als Kai Daichi plötzlich eine wohlbekannte Person in der Menge erspähte. "Hokage-sama.", grüßte er die in Begleitung zweier Leibwächter die Straße hinuntergehende Person knapp, welche ihn nun ebenfalls erkannt hatte. Hastig erhob der große Begleiter des Iwa-Oberhauptes seinen Kopf von den Akten und fixierte den Aburame aus dem Feuerreich. "Schade sich unter solch schlimmen Umständen wiederzutreffen." "Jeder Umstand, der einen mit den Yami-Marionetten Shin Konohas zusammeführt, ist schlimm.", knurrte es unter der Kapuze des großen hervor. "Wie ich sehe leben einige wohl für immer in der Vergangenheit.", konterte der Hokage, welchem die Leibwache seines Kollegen aus Iwa nur zu gut bekannt war. "Einigen fällt es dafür besonders einfach sie zu vergessen." Mit einem Ruck riss der bärtige Mann seine Kapuze vom Kopf und offenbarte dunkle Augen, borstige Haare und ledrige Haut. "Was sollen diese Kindereien, Teitai Tetsu?", fragte der Aburame ermüdigt. Die für seinen Schutz zuständige Begleitung schien jedoch bei weitem aufgebrachter und stellte sich vor ihren Kage, während Vorbereitungen zum Reagieren getroffen wurde. Die kleine Konfrontation zog bereits erste Blicke auf sich und der anwesenden Ame-nin schien mit der Situation leicht überfordert, als schließlich der Tsuchikage selbst zwischen die Konoha-nin und seinen Leibwächter trat. "Ich hätte gedacht einem Shinobi, der älter und erfahrener ist als ich selbst müsste ich nicht erklären, dass man seine Emotionen unter Kontrolle zu haben hat.", sagte Daichi grimmig und starrte Tetsu direkt in die durch das Natur-Chakra veränderten Augen. "Stell das sofort ein.", forderte er des weiteren, welchem der Teitai mit einem Knurren nachkam. "Keine Sorge, er wird das Treffen der Oberhäußter nicht stören. Ich dachte ich könnte mich auf ihn verlassen, aber nach dem hier wird er uns dort nicht beiwohnen.", erklärte der Tsuchikage, welcher sich wieder dem Aburame zugewandt hatte. "Was?", fragte Tetsu wütend, wurde jedoch durch das energische Heben der Hand seines Kage zum Schweigen gebracht. Mürrig zog er sich seine Kapuze wieder über den Kopf. "Ich will mich mit Hokage-sama einen Moment unterhalten, vielleicht solltest du kurz das weite suchen.", fuhr Daichi fort.
Knurrend stampfte der Teitai davon und verstaute dabei die Mappe, die er zuvor erhalten hatte unter seinem Regenmantel. Der Plan einen Vorwand zu finden ihn vom Treffen der Oberhäupter auzuschließen war gelungen. Jetzt konnte er im Auftrag seines Kage seine eigenen Ermittlungen zu den Vorfällen in diesem Dorf anstellen...
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Tsunami Mako Männlich

Dai Ryoushi

Beiträge: 98

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Geschlecht: Männlich

Wohnort: Kirigakure

8 Auszeichungen

2

Sonntag, 11. Dezember 2011, 17:59

Ohne ein wirkliches Ziel vor Augen schlurfte der große Fischer des Wasserreiches durch die Straßen Ame's, nachdem man seine oberflächlichen Verletzungen ausreichend versorgt hatte. Die Krankenhäuser Amegakure's waren überfüllt, weshalb nur die schlimmsten Fälle den Aufenthalt in einem solchen genießen konnten. Doch zum Glück des Kiri-Nin hatte sein Feind bloß mit ihm gespielt, auch wenn ihm das noch schlimmer aufstieß als wäre er wirklich verletzt worden. Erneut hinterfragte er seine eigenen Fähigkeiten, wie als er damals dem Nuke-Nin Urien unterlag. 'Wieder und wieder... Immer wieder werde ich geschlagen! In den schlimmsten Situationen schaffe ich es nicht, diese elenden Verbrecher dingfest zu machen! Warum? Woran liegt es?!' In Gedanken versunken quetschte sich Mako durch dicht gepackte Menschenmengen, welche erstaunlicherweise nur immer dichter wurden, je weiter er kam. Erst als kein Durchkommen ohne Chakra-Aufwand mehr möglich war, riss es ihn aus seinen Gedanken und er nahm seine Umgebung wieder bewusst wahr. 'Was zum-' Er fand sich zwischen vielen Schaulustigen aus Amegakure und anderen Dörfern wieder, welche sich bereits um den hohen Besuch aus Iwa und Konoha gesammelt hatten. 'Gibt's hier was umsonst? Das seh ich mir mal genauer an.' Ein flinkes Doton Jutsu und schon stand der Tsunami einen guten Meter höher als all die anderen Gaffer. Nun konnte er vage erkennen, was hier vor sich ging. Es standen mehrere Gestalten in Regenmänteln auf der breiten Straße, bisher also nichts Besonderes, bis einer von ihnen schließlich seine Kapuze entfernte und sein Gesicht offenbarte. Es sah merkwürdig dunkel und struppig aus, beinahe schon dämonisch. Der Fremde machte einen furchterregenden Eindruck, der sogar dem Tsunami Unbehagen bereitete. Auch einer der Konoha-Nin schien dies so zu sehen und stellte sich entschlossen zwischen ihn und sein zu schützendes Oberhaupt. Erst der Tsuchikage konnte das Treiben des grimmig dreinblickenden Bartträgers eindämmen, dafür jedoch mit nichts weiter als einer simplen Handbewegung. Wer war das nur? Was machte ein Shinobi hier, der anscheinend sogar auf einen fremden Kage losgehen würde? Und handelte es sich hier um eine weitere Person, die Mako überlegen war? Diese Fragen beschäftigten den Fischer zu sehr, als dass er diese bedrückende Stille noch weiter aufrechterhalten könnte. "Hey!", sprach er zu einem Shinobi rechts unter ihm, "Sag mal, wer ist das?" "Wie bitte?" "Wer das ist, will ich wissen! Dieser Braune da!" "Das ist Teitai Tetsu. Kennt Ihr ihn etwa nicht?" "Nein, sollte man?" "Auf jeden Fall! Teitai Tetsu ist einer der stärksten Shinobi Iwagakure's. Er hat bereits in vielen Kriegen seinen Dienst geleistet und die ein oder andere Schlacht herumgerissen!" "Was denn, so wichtig ist der?" "Aber ja!" "Und... wieso sieht er so komisch aus?" "Wie bitte?" "Nun lass mich doch nicht alles zweimal sagen! Wieso sieht dieser Braunbart so komisch aus?" "Das ist eine seiner Fähigkeiten. Eine Verwandlung oder so ähnlich, auf jeden Fall sehr gefährlich!" "Sehr gefährlich also..." "Ja. Warum fragt Ihr?" "Ach, nur so. Danke für die Infos, ich muss dann mal weg!" "In Ordnung, auf wiedersehen." Schnell ließ der Kiri-Nin sein kleines Podest wieder in den Boden sinken und drückte sich durch die sich langsam auflösende Menschenmenge. Sein Ziel war nun klar: Er musste herausfinden, was es mit diesem Dämon auf sich hatte.

tbc: Kneipe: Zum rollenden Regenfass
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Zatoichi Hattori Männlich

Iwagakure Jounin

Beiträge: 88

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Geburtstag: 20. Juli 1992 (29)

Geschlecht: Männlich

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3

Sonntag, 11. Dezember 2011, 20:09

Erleichtert schlenderte Hattori durch Amegakure, auf der Suche nach seinen Genin. Soviel er wusste, waren sie nicht unter den Todesopfern, also musste er nur im Krankenhaus nach ihnen schauen. Im Gegensatz zur großen Masse trug er keinen Regenmantel, was ihm viele seltsame Blicke einbrachte, aber Hattori machte das Wasser nichts aus. Im Gegensatz zu dieser stinkenden Kanalbrühe war dieser Regen eine Wohltat. Noch immer musste er über den Fischer lachen. Er hatte Kiri-Nin immer für stark und blutrünstig gehalten, hatte sie immer für ihre einzigartigen Suiton-Jutsu bewundert aber nach der erbärmlichen Leistung, die dieser Mako gezeigt hatte, hatte Hattori seine Meinung geändert.
Gerade wollte der Iwa-Nin in die Straße des Krankenhauses einbiegen, als er einen großen Menschenauflauf entdeckte. Neugierig näherte er sich der großen Menschentraube und erschrak. Dort stand er, der Tsuchikage und unterhielt sich mit keinem geringeren als er IHN sah. Teitai Tetsu, Kriegsheld, Vorbild und Beliebt in Iwagakure, das genaue Gegenteil von Hattori also. Er schluckte kurz und lief dann zielstrebig auf den Ninja zu. Was hatter er hier zu suchen, zusammen mit dem Tsuchikage? Man hätte ihn wenigstens informieren können, dass der alte Schatten der Erde hier aufkreuzen würde. „Hallo Teitai-sama. Was führt Euch und den Tsuchikage hierher? Macht ihr euch in Iwagakure solche Sorgen wegen dem Angriff auf dieses Dorf?“, fragte er mit linkischer Stimme Tetsu. Er wusste, dass der Kriegsheld ihm nicht gut gesonnen war, wie so jeder in seinem Dorf. Er war sich nicht mal sicher, ob sein Team ihn respektierete.
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Teitai Tetsu

Doro Sennin

Themenstarter Themenstarter

4

Sonntag, 11. Dezember 2011, 20:42

Für den Moment leicht orientierungslos schaute der Teitai in die sich langsam wieder auflösende Menge, die sich aufgrund des kleinen Zusammenstoßes mit dem Hokage versammelt hatte. Die Aufmerksamkeit störte ihn nicht wirklich, denn je mehr Leute die Auseinandersetzung beobachtet hatten, desto weniger Fragen würde er sich anhören müssen wieso er fernab seines Dorfoberhauptes durch Amegakure streifte.
Gerade wollte er nach Anhaltspunkten suchen, die ihn zu den Personen führen konnten, die er suchte, als der Zufall ihm direkt in die Hände spielte. "Zatoichi Hattori.", erkannte er den ihn begrüßenden Jounin. Kurz musterte er den klatschnassen Kerl, dem eindeutig ein Regenmantel fehlte, doch war dies dessen eigene Entscheidung. "Wir sind auf Einladung dieses Dorfes hier. Ich nehme an du hast auch von dem Angriff auf Takigakure gehört. Nach diesen beiden Attacken hat man eine Generalversammlung aller Oberhäupter einberufen und ich diene unserem Kage als Leibgarde.", erklärte der bärtige Mann und blickte dabei durch die Masse an Personen, die durch die Straße streiften. "Unter anderem hat er mich aber auch mit der Aufgabe betraut das Verschwinden eines deiner Genin zu untersuchen. Das scheint ja langsam eine Angewohnheit von dir zu werden.", fuhr er fort und machte dabei keine Anstalten seine unfreundliche Kritik zu verstecken. "Deshalb suche ich auch die Daichi Mädchen. Ich nehme mal an du weißt wenigstens wo diese beiden sind, oder?" Leicht mürrig streifte er sich die Kapuze vom Kopf und ließ sich nun ebenfalls vom Regen begiessen. Sein Mantel war eindutig nicht für diese Art von Strapazen geeignet und hielt kaum etwas von dem auf ihn hereinprasselnden Regen ab. Dieses furchtbare Wetter machte Tetsus ohnehin schon nicht unbedingt freundliche Persönlichkeit nicht gerade umgänglicher. Nichts was Hattori persönlich nehmen musste, auch wenn es den Teitai sicherlich nicht besonders stören würde wenn doch, denn im Moment ging es ihm vor allem darum seine Angelegenheiten an diesem unsäglichen Ort so schnell wie möglich zu beenden.
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Zatoichi Hattori Männlich

Iwagakure Jounin

Beiträge: 88

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Geburtstag: 20. Juli 1992 (29)

Geschlecht: Männlich

0 Auszeichungen

5

Sonntag, 11. Dezember 2011, 20:59

Erschrocken starrte Hattori den älteren Iwa-Nin an. Ein Genin entführt? Schon wieder. Ärgerlich biss Hattori auf seinen nassen Zigarettenstummel. Gegenüber des dienstälteren Ninja jedoch verlor er kein Wort über seine eigene Unwissenheit. „Kein Problem Teitai-sama. Ich habe sie nach dem Angriff noch nicht gesehen, aber ich schätze, dass sie sich im Krankenhaus aufhalten. Ich bringe Euch zu ihnen und währenddessen könnt Ihr mir über das Verschwinden meines Schülers erzählen und berichten, was genau auf der Versammlung besprochen wird. Angriffe auf solch unwichtige Dörfer wie Taki und Ame können nur wichtig sein, wenn jemand großes dahintersteckt.“ Während also Hattori Tetsu zum Krankenhaus führte, versuchte er eine Zigarette zu entzünden, was allerdings dank des Regens von keinem Erfolg gekrönt war. Wütend schmiss Hattori die durchnässte Zigarette weg.

-->Krankenhaus Amegakure
out: Entschuldigung für den kurzen Post, Verlinkungen folgen auch noch)
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6

Sonntag, 11. Dezember 2011, 21:15

cf: Krankenhaus Amegakure

Motiviert war Yuki mit ihrer Schwester durch das Krankenhaus gewandert, immer auf der Hut, ihrem behandelnden Arzt nicht in die Füße zu laufen. Raiu musste nicht wissen, dass Yuki nicht offiziell entlassen wurde, sondern sich selbst entlassen hatte. Allerdings war dieses Vorhaben bei weitem nicht so einfach, wie Yuki gehofft hatte. Raiu hatte darauf verzichtet, ihre Maske erneut anzulegen, was dazu führte, dass nicht nur Männer, sondern – sehr zu Yuki´s Verwunderung – auch Frauen den beiden nachschauten. Als sie endlich den Hauptausgang des Krankenhauses erreicht hatten und Yuki nach draußen in das Unwetter trat, sank ihre Stimmung jedoch sofort wieder auf den Nullpunkt. „Wenigstens hat sich das Unwetter wieder ein wenig gegeben…“ murmelte sie mürrisch, während sie den immer noch niederprasselnden Regen missmutig beäugte. Sie seufzte kurz, ehe sie sich auf den Weg machte… Sie hatte die Zeit genutzt, um sich darüber Gedanken zu machen, wo es am sinnvollsten wäre, nach Hattori zu suchen; und sie war auf das Atrium gekommen, dort wo alles angefangen hatte. Also bahnten sie sich ihren weg durch die Straßen Ames, ehe sie zu einer eng gedrängten Menge stießen. „Toll, mehr Menschenmengen…“ seufzte sie leise. Sie drängte sich so gut es ging an den Menschen vorbei, ehe sie heftigst mit zwei Personen zusammenstieß. Mit Schwung setzte Yuki sich auf ihren Hintern, ehe ihr die Kapuze von ihrem Kopf rutschte. Innerhalb weniger Augenblicke war sie erneut klatschnass. „Na ganz toll… müsst ihr auch immer mitten im Weg eure Klatschgespräche abhalten?“ enfuhr es der jungen Kunoichi, ehe sie ihren Kopf hob. Einen Augenblick musterte sie die beiden Personen, mit denen sie zusammengestoßen war. „Na sieh mal einer an… Hattori-Sensei.“ Stellte sie ernüchternd fest, während sie sich aufrichtete. „Wir waren auf der Suche nach dir… Nach der Prüfung bin ich ehrlich erfreut zu sehen, dass es dir gut geht.“ Ihre Feststellung war ehrlich gemeint und ohne einen sarkastischen unterton. Schließllich ging ihr Blick zu der anderen Person, welche sie anstarrte, als ob sie gleich tot umfallen würde. „Guten Tag. Und wer sind sie?“ fragte sie schließlich ein wenig verwundert.

next: Kneipe: Zum rollenden Regenfass

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Daichi Yuki« (12. Dezember 2011, 00:28)

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Daichi Raiu Weiblich

Eiskalter Engel

Beiträge: 155

Geburtstag: 23. September 1992 (29)

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Iwa-Gakure

Beruf: Chuunin

0 Auszeichungen

7

Sonntag, 11. Dezember 2011, 22:19

<< Krankenhaus

Raiden fühlte sich überraschend ausgeglichen, während sie Yuki durch das Krankenhaus folgte. Ihre kleine Schwester Umgang dabei auffällig Unauffällig jeden Arzt der ihnen über den Weg lief. Unwillkürlich schmunzelte Raiden, welche natürlich bereits gemerkt hatte, das Yuki regelmäßig bei einer falschen Bewegung zusammenzuckte. Natürlich war sie so nicht entlassen worden, aber wenn sie es ihr nicht sagen wollte, wollte Raiden ihr auch nicht den Spaß verderben, indem sie ihr sagte, dass sie es wusste. So folgte sie ihr einfach und genoss die Blicke, welche auf ihr lagen, wo auch immer sie lang gingen. Sie hatte sich dazu entschieden ihre Maske nicht wieder anzuziehen und die Konsequenzen wurden ihr nach und nach bewusst. Auch bei ihrem Weg über die Straße, in der Yuki sich Platz schaffte um voran zu kommen. Dabei entstand ein überraschender Effekt, den Yuki aufgrund ihres Voranstürmens gar nicht sah. Die Menschen, durch Yuki aufmerksam geworden, machte Raiden platz. Es bildete sich eine Regelrechte Gasse durch die die junge Kunoichi mit einer Selbstsicherheit und Selbstverständlichkeit Schritt, als wäre sie eine Legende, eine Prinzessin, eine Göttin. Und doch konnte sie sich ein Kichern nicht verkneifen, während Yuki an zwei Iwa-Shinobi abprallte und auf ihrem Hintern landete. Sie erhob ihre Stimme und sprach die beiden, welche ihr Gesicht zum ersten Mal sahen, an “Guten Tag Hattori-Sensei, Tetsu-sama.“ Die Begrüßung war für Raiden überraschend höflich, was daran liegen mochte, dass man selbst als Iwa-Kunoichi nicht oft mit den Legenden Iwas zu tun hatte, und doch es war ein Bild für sich, wie die Gasse sich hinter ihr wieder schloss und die fremden Menschen sie nun unverhohlen anstarrten. Raiden reichte Yuki eine helfende Hand “Und macht ihr beiden nur eine Stadtbesichtigung? Oder seid ihr Dienstlich hier?“ und da war die Höflichkeit für diesen Tag auch schon wieder aufgebraucht. Unverholen grinste die Kunoichi die beiden an…

Kneipe: Zum rollenden Regenfass >>
Raiu| Jutsu
Themes/Steckbrief

Und für was kämpfst du?

"Raiden spricht."
'Raiden denkt.'

Ich bin auch:
Saisho Akira(1. Char)
Fushou Akuryou (2. Char)
Shiraha Karasu (4. Char)

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Teitai Tetsu

Doro Sennin

Themenstarter Themenstarter

8

Sonntag, 11. Dezember 2011, 22:39

Gerade wollte Hattori den Teitai zum momentan sicherlich überfüllten Krankenhaus des Dorfes führen um dort gemeinsam die Suche nach den beiden Schülerinnen des Zatoichi fortzusetzen, als er plötzlich von hinten angerempelt wurde. Sogleich beschwerte sich die Übeltäterin bei den beiden unschuldigen Männern, als sie in dem schwarzhaarigen ihren Sensei erkannte. Heute schien ein Tag der glücklichen Zufälle zu sein, auch wenn dies bedeutete länger im Regen zu stehen. Viel durchnässter könnte er ohnehin nicht mehr werden, also war es eigentlich verschwendete Zeit diesen Umstand zu betrauern. Mit typisch grimmigen Blick wartete Tetsu die Momente der Wiedervereinigung nach der ergeinisreichen Prüfung ab, als sich das Mädchen fragend an ihn selbst richtete. Noch bevor er jedoch seinen Namen preisgeben konnte begrüßte eine weitere junge Kunoichi die beiden Iwa-nin und erkannte den Teitai.
"Ich bin Teitai Tetsu.", erklärte der bärtige Mann der Vollständigkeit halber. "Daichi Raiu und Yuki, wenn mich nicht alles täuscht.", fuhr er fort und musterte die beiden kurz kritisch. "Ich bin hier mit unserem Kage, der einer Versammlung beiwohnen muss. Vor allem Interessiere ich mich aber für die Umstände des Verschwindens eures Teamkameraden Takeo. Deshalb wollte ich auch mit euch sprechen. Ih brauche alle Informationen, die ihr habt. Auch alles ungewöhnliche, dass euch im Verlauf dieser Prüfung aufgefallen ist. Bisher weiß ich nur, dass er nicht zurückgekehrt ist aber auch keine Leiche gefunden wurde. Was ist passiert?", fragte der Oi-nin ohne große Umschweife. Es galt die Situation genau zu ergründen und hoffentlich würden die beiden Kunoichi dabei ehrlich gegnüber dem Teitai sein. Es wäre zumindest die gesündere Entscheidung.

[TBC: Kneipe: Zum rollenden Regenfass]

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