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Donnerstag, 22. Dezember 2011, 16:44

Schlafgemach des Oberhauptes

(Miyazaki Haruko, played by Hikari Senshu)

PP: Notlager der Verwaltung (Haruko)
PP: Die Kanalisation (Vidha's Stimme)

Eine Woche war seit der Ernennung der Chuunin in Amegakure vergangen und die Aufräum- und Versorgungsarbeiten in Takigakure neigten sich dem Ende entgegen. Es war tragisch, dass auch die Genin Taki's unter den Opfern des zweiten Anschlages waren; anscheinend stand das Dorf hinter dem Wasserfall unter einem schlechten Stern. Nun galt es jedoch, sich ausführlich über die nächsten Schritte im Kampf gegen den Terror zu bereden und zu entscheiden, wie man die diversen Fährten auslegen würde, die von Taki ausgingen. War tatsächlich Konoha für den Angriff verantwortlich oder war die nach Kiri gelegte Fährte eine absichtliche Fälschung, um den Verdacht von ihnen abzulenken? Und was hatte es mit diesem ominösen Kult auf sich? Fragen über Fragen, die sich zur Zeit wohl jedes der neun Shinobi-Dörfer stellte.

Es war schon kurz vor Mitternacht, als Haruko endlich ihr Tagespensum an Arbeit erfüllt hatte und sich zu Bett begab. Momentan beschäftigte sie vor allem der merkwürdige Befund der Iryounin Takigakure's, welcher besagte, dass die Leiche des Doukebakusha keine ersichtliche Todesursache aufwies. Es waren weder fatale Verletzungen, noch Vergiftungen oder Ähnliches zu erkennen, anscheinend hatte der fremde Angreifer schlicht und einfach sein Leben ausgehaucht, und das trotz seiner immensen Stärke. Es ergab keinen Sinn... Doch bis dieses Geheimnis gelüftet war, hätte das Oberhaupt noch etwas ganz anderes zu tun.
Plötzlich hörte die Miyazaki ein Geräusch. Es war ein leichtes Fiepen, beinahe wie ein Tinitus. Verwundert rieb sie ihre Ohren, woraufhin der Ton tiefer wurde. Allmählich wurde es zu einem dunklen Brummen, das mit der Zeit immer lauter wurde. Genervt schüttelte Haruko ihren Kopf, woraufhin das Geräusch verschwand. 'Na also. Komisch...', dachte sie sich, ehe ihre Gedanken auf einmal in sich wiederhallten. Gerade als das Oberhaupt nach ihren Wachen rufen wollte, erschien plötzlich eine fremde weibliche Stimme in ihrem Geist. 'Ich grüße Euch, Miyazaki Haruko, Oberhaupt von Takigakure!' "Was...?" 'Bitte fürchtet Euch nicht. Ihr seid geistig vollkommen gesund. Ich bin nur eine fremde Person, die Euch ein Angebot machen will.' "Wer spricht da und von wo?!" Dies hörte auch der allzeit bereite Popo-san und flink wie eh und je erschien er im Zimmer seiner Chefin. "Was ist los, mit wem redest du?" "Ich weiß es nicht... Da ist eine Stimme in meinem Kopf!" "Ein Genjutsu?! Schalte sofort deinen Schild an!" "Ja, mache ich!" Sofort aktivierte Haruko ihr von der Miko Kiri's übertragenes Siegel und erschuf einen heiligen Schild von purpurner Farbe um sich herum. "Hörst du sie noch?" "Ich glaube... sie ist verstummt." "Da hat irgendwer was mit dir gemacht. Ich werde Alarm ge-" Doch da flackerte ein schwaches Licht mitten im Raum auf und erzeugte ein Hologramm ähnlich wie das, das die Miyazaki für die Krisensitzung in Amegakure genutzt hatte. Es zeigte eine maskierte Frau, welche sich tief vor den beiden Bewohnern Taki's verbeugte. "Okay, was zur Hölle soll das? Wer bist du und warum wagst du dich hier rein?" "Ihr könnt mich Vidha nennen. Und ich bin hier, um Takigakure ein Angebot zu machen." "Ach, und das geht nicht höchstpersönlich wie es sich gehört?" "Da Ihr mich dann wohl umgehend einsperren würdet, habe ich diese Möglichkeit bewusst ignoriert." "Einsperren, wieso das?" "Sagen wir, ich bin kein unbeschriebenes Blatt." "Eine Nuke-Nin..." Augenblicklich verfinsterte sich der Blick des Leibwächters und er begann bereits zu überlegen, an welcher Position sich die Unbekannte befinden könnte, um sich einfach in das streng bewachte Schlafzimmer des Oberhauptes zu projizieren. Doch noch bevor er etwas Weitergehendes unternehmen konnte, beschwichtigte die fremde Gestalt den Taki-Nin mit Gestiken und fuhr fort: "Ihr könnt Euch Eure Suche sparen, verehrter Popo-san. Ihr werdet mich nicht finden. Ich befinde mich nicht einmal in Eurem Land." "Na, das werden wir doch mal sehen." "Bitte hört mir zu! Ich habe nicht viel Zeit. Ich möchte der Regierung Takigakure's ein Angebot unterbreiten, das uns beiden außerordentlich nützen wird." "Solange du zu feige bist, um dich hier zu zeigen, werden wir dir kein Gehör schenken." "Warte, Popo.", warf nun das Oberhaupt ein, "Ich möchte es hören." "Kleine, das ist nicht sicher. Es könnte eine Falle sein, die unsere Situation ausnutzt." "Es wird nicht schaden, uns das Angebot anzuhören. Ob wir darauf eingehen, ist eine andere Sache." "Hrmpf... Meinetwegen. Fahr fort, Nuke-Nin." "Ich danke Euch! Nun, unser Vorschlag ist es-" "Moment mal, "unser"?" "Entschuldigt, aber ich kann Euch nur nach und nach Informationen mitteilen, da wir uns hiermit selbst in Gefahr bringen. Wir sind eine Gruppe von Nuke-Nin, die nie um diesen Status bemüht war. In der Vergangenheit haben wir so manches Verbrechen begangen, das wir heute bereuen. Unser Vorschlag ist es nun, unsere Dienste den Shinobi-Dörfern in einer Allianz anzubieten." "Ihr wollt unsere Söldner sein?" "Nicht doch, so war das nicht gemeint! Ich rede hier von einer Integration in das Dorf, welchem wir fortan loyal sein werden." "Ihr beantragt ein Asyl?" "So könnte man es wohl nennen, aber es geht weit darüber hinaus. Unser Ziel ist es, den ständigen Kriegen in der Welt Einhalt zu gebieten. Dafür versuchen wir die Shinobi-Nationen und auch die Abtrünnigen zu vereinen!" "Jetzt aber langsam! Wir sollen mit Nuke-Nin unter einem Dach leben, nur damit kein Krieg mehr herrscht?" "Jeder sollte seine Taten büßen und anschließend zurück in die Gesellschaft integriert werden. Was nützt dieses Schwarzweiß-Denken, das einen Menschen für alle Zeiten brandmarkt, nur weil er in der Vergangenheit den falschen Weg beschritt?" "Ist dir klar, was du da verlangst?" "Ja, das ist uns allen klar. Ein solcher Schritt ist keinesfalls leicht für uns, doch könnt Ihr in Eurer jetzigen Situation nicht eine solche Stärkung gut gebrauchen?" Es war offensichtlich, dass die Fremde über die Situation in Taki Bescheid wusste. Allem Anschein nach hatte sie nur auf ein solches Geschehnis gewartet, um ihrem Angebot mehr Gewicht zu verleihen. So viel war auch dem Oberhaupt klar. "Es tut mir leid, aber das geht nun wirklich nicht. Sie tauchen hier als völlig Fremde auf, erst in meinem Kopf und dann in meinem Zimmer, und möchten einfach so ein Teil von Takigakure werden?" "Natürlich würden wir nach und nach mehr Informationen über uns preisgeben. Es geht im Moment einzig und allein darum, ob Ihr den Vorschlag überhaupt in Betracht ziehen würdet. Wir versichern Euch, dass eine solche Katastrophe wie vor zwei Wochen nicht mehr so leicht geschehen wird, wenn Ihr uns in Euren Reihen habt."
Popo-san war nervös. Ein derartiges Verhalten hatte er noch nie erlebt, geschweige denn eine solch idealistische Einstellung. Und so wie er Haruko einschätzte, könnte sie trotz der offensichtlichen Gefahr, die von den Fremden ausging, tatsächlich dazu neigen, ihnen das Asyl zu gewähren. Er wollte gerade seine Meinung kundtun, als die Miyazaki ihre Antwort gab: "Ich lehne ab. Solange Sie nicht höchstpersönlich und unbewaffnet hier erscheinen, werden wir diesen Vorschlag nicht einmal in Erwägung ziehen." "Das werden wir nicht tun können..." "Dann kann ich nichts für Sie machen, es tut mir leid." Die maskierte Frau seufzte, ehe sie sich erneut erst vor dem Oberhaupt und dann vor Popo-san verbeugte. "Es war einen Versuch wert. Falls Ihr Euch irgendwann einmal umentscheidet, wird das Angebot Euch noch offen stehen. Bis dahin werde ich Euch nicht mehr belästigen." "Dafür werde ich sorgen.", schnauzte der Leibwächter das Hologramm an. "Ich hatte auch nichts Geringeres von Euch erwartet. Dann gehabt Euch wohl und viel Erfolg beim Wiederaufbau." Die Frau formte ein Fingerzeichen, ehe sie noch etwas anfügte. "Eines noch. Hütet Euch vor Makoto!" Nach einem kurzen Zucken war die Erscheinung auch schon verschwunden. Sofort rief Popo-san weitere Wachen herbei und befahl ihnen, die Umgebung nach möglichen Chakra-Emittoren, sowie dem Aufenthaltsort der Fremden zu durchforsten. Es lag ihm schwer im Magen, dass jemand so leicht an seinen Schützling gelangen konnte, wenn auch nur als Hologramm. Haruko begab sich indes in die Bibliothek Taki's und suchte nach dem genannten Namen, während sie intensiv über das kurze Gespräch nachdachte. 'Vidha... Wer nur ist Vidha...?'

tbc: Takigakure-Verwaltung
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