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[Mission] Das Tal im Himmel

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Teitai Tetsu

Doro Sennin

Themenstarter Themenstarter

1

Mittwoch, 3. Oktober 2012, 14:31

PP: [Mission] Westliches Heiligtum

Im Innenhof des Klosters angekommen, rieb sich Tetsu die in fingerlose Handschuhe gepackte und von Kälte durchdrungenen Hände. Dieser Ort war nicht unbedingt optimal zu verteidigen, besonders nur mit zwei Shinobi, wobei man die Bezeichnung Shinobi für einen der beiden auch noch extrem dehnen musste. Die Öffnung nach oben war groß und kaum zu sichern. Wer dort hinunter in den Hof springen wollte würde keinerlei Probleme haben. Natürlich war dies auch extrem offensichtlich und es war nahezu ausgeschlossen, dass dies unbemerkt geschehen konnte, doch bereitete es dem Teitai trotzdem Sorgen. Es galt dem Gegner diese Variante so unbequem wie möglich zu machen. Der eigentliche Eingang durch welchen er zuvor selbst das Kloster betreten hatte machte Tetsu hingegen keine Bauchschmerzen. Der Durchgang war eng und konnte problemlos von einer Person gegen mehrere Gegner gehalten werden. Dort gab es nur sehr schwer ein Durchkommen. Auch ein Angriff von Unterhalb schien unwahrscheinlich. Der Iwa-nin konnte sich nicht vorstellen, dass ihre Gegner sich durch die halbe Bergflanke graben würden und dann auch noch am genau richtigen Ort wieder auftauchen könnten. Dafür würde es schon einen echten Experten brauchen und selbst dann lag der Vorteil noch bei den Verteidigern. Die Doton-Techniken des Teitai würden mit Gegnern im Untergrund kurzen Prozess machen.
Beinahe war Tetsu versucht einfach keinerlei spezielle Vorbereitungen zu treffen und die gesamte Situation einfach auf sich zukommen zu lassen. Mit Mühe und Not rang er sich jedoch gerade noch so dazu durch das Undebkbare zu tun. Er wollte sich mit dem Kiri-nin beraten. Stattdessem wurde ihm jedoch zuvor ein Zettel in die Hand gedrückt. Kritisch schaute der Teitai auf das Stück Papier und las die erschreckende Handschrift der Notiz. Erschöpft warf er Mako einen strafenden Blick zu und zerriss die Botschaft in zahlreiche kleine Stücke. "Ich spiele mal einfach mit und sage, dass ich dir den Schwachsinn glaube. Wenn du es nicht beherrschen kannst, dann benutz es nicht. Einige Leute sind dafür nicht geschaffen. Wenn man es nicht richtig kann stirbt man früher oder später. Nicht das es in diesem Fall ein großer Verlust für die Welt wäre.", erteilte Tetsu knapp seine Lektion und wandte sich wieder der Beschaffenheit der Umgebung zu. Vielleicht würde es ausreichen mit Kagura Shingan auf Spähposten zu bleiben? Einige falsche Fährten mit Gishousha legen und schauen was passierte. Der Feind wusste von ihrer Präsenz hier ohnehin, also würde eine aktive Suche sie nicht wirklich verraten.

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Grundirss

Grundriss des Tempels

Ansicht des Tempels aus der Vogelperspektive/Höhenabstufungen (von Fels bedeckte Teile sind dunkelgrau dargestellt)
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Tsunami Mako Männlich

Dai Ryoushi

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Geschlecht: Männlich

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2

Freitag, 5. Oktober 2012, 04:23

PP: [Mission] Westliches Heiligtum

Es war schon eine Weile her, dass Mako sich im Freien aufgehalten hatte. Immerhin war er schon Tage vor seinem spontan zugeteilten Team-Partner im Kloster angekommen, was er jedoch aufgrund der rasch aufkommenden Langeweile gar nicht guthieß. Draußen war allerdings noch weniger los, und auf Schneemann-Bauen hatte er nun auch keine Lust. Jetzt aber waren er und besagter Partner wieder draußen in der Kälte unterwegs und darauf bedacht, noch ein paar Fallen aufzubauen. Es war dem Teitai anzumerken, dass er diese extremen Temperaturen nicht gewohnt war; was natürlich nicht verwunderte, da er aus dem wärmeren und trockenen Iwagakure stammte. Mako hingegen machte diese nur wenig aus. Fast tagtäglich war er immerhin in den Meeren um Kirigakure unterwegs, welche in den offenen Ozean führten und daher ebenfalls beinahe eisig wirkten. Diese Kälte hier war nicht unangenehmer, sie war lediglich... anders. Trocken und windig, aber erträglich. Sein langärmliger Kimono reichte ihm daher allemal aus.

Doch noch ehe sich der Tsunami um seinen Teil der Planung kümmern konnte, hatte Tetsu schon eine Antwort auf dessen aufgeschriebene Frage parat; und sie war alles andere als erfreulich. Da bezeichnete er die wahrheitsgetreue Aussage des Kiri-Nin doch glatt als Schwachsinn! Und nicht nur das, als nächstes riet er ihm sogar nach, sein selbst auferlegtes Ziel zur Erlernung einer fantastischen Fähigkeit nicht weiter zu verfolgen, und sogar dass sein Tod nicht einmal einen Verlust für die Welt bedeuten würde! Nun dämmerte es dem Tsunami langsam. Dieser Mann war keineswegs einfach nur von seiner eigenen Antiquität gebeutelt; er war schlicht und ergreifend extrem unhöflich, wenn nicht sogar feindselig gegenüber dem ehrgeizigen und wissbegierigen jungen Jounin, dessen erkorenes Ziel es einfach nur war, seine Heimat vor all den Schurken, Ganoven und anderem Abschaum des Planeten zu beschützen. Wenn das keine Verlust für die Welt war, was war es dann?! Das ließ der Kiri-Nin nicht auf sich sitzen.

"Das soll wohl heißen, dass dir diese Technik in die Wiege gelegt wurde? Dass du nicht Monate oder gar Jahre lang trainieren musstest, um die Kontrolle darüber zu erlangen? Dass du dafür geschaffen warst, genau diese Fähigkeit zu erlangen und dass gerade du als ihr Ausüber der Welt einen Dienst erweisen sollst?" Schon während der Fischer diese kritisierenden Fragen stellte, drehte sich der Iwa-Jounin erneut von ihm ab und starrte in die Ferne. Ignorant, arrogant, abweisend. Doch dafür waren die beiden nicht hier oben. Dafür war keiner hier oben! Es haben sich nicht dutzende Shinobi aus aller Herren Länder auf diesem trostlosen Ort versammelt, um den einsamen Wolf zu mimen!

Kräftig und bestimmt schritt der Tsunami um Tetsu herum, um sich ihm schließlich demonstrativ die Sicht zu nehmen. Er verschränkte die Arme, machte die Schultern breit, hob seinen Kopf an und sprach: "Jetzt pass mal auf, mein Lieber. Ich weiß nicht, was du für ein Problem hast. Ich weiß nicht, was in deiner Vergangenheit passiert ist oder was für traumatische Dinge du erlebt hast. Ich weiß auch nicht, ob du überhaupt nur annähernd so großartig bist wie alle sagen. Aber eines weiß ich ganz genau: Wir sind auf dieser Mission, um die Zusammenarbeit der Dörfer zu stärken! Wir sind hier, damit wir uns gegen die globale Bedrohung wehren können, die momentan am Köcheln ist! Wir haben einen gemeinsamen Feind, nämlich diesen unheilvollen Kult, der meinen Freunden und Bekannten schon mehr als einmal großen Schaden zugefügt hat, und wir werden hier verdammt noch mal nicht weggehen, ehe du die Bedeutung des Wortes Teamwork verstanden hast, und wenn ich sie dir persönlich einhämmern muss!" Mit zornigen, weit aufgerissenen Augen blickte er sein Gegenüber an, ohne auch nur zu zucken. Nachdem einige Sekunden der Stille vorübergegangen waren, nahm er allmählich wieder eine gelassenere Pose ein und widmete sich der eigentlichen Arbeit. "Der Organisator meinte, dass du ein gewisses Siegel beherrschst, in dem man Jutsu abspeichern kann. Das wäre auf jeden Fall eine gute Erweiterung zu meinen einfachen Fischernetzen. Kann ich dir ein paar von meinen anbieten?", fragte er unter leichtem Grummeln.
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Teitai Tetsu

Doro Sennin

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3

Freitag, 9. November 2012, 10:47

Der Teitai hatte keinerlei Interesse daran das Gespräch mit dem aufdringlichen Kiri-nin fortzusetzen. Er sah keinen Grund, der eine Rechtfertigung erforderte wieso er einem fremden Shinobi nicht seine Geheimnisse anvertrauen wollte. Davon abgesehen meinte er durchaus was er sagte. Das Erlernen des Eremiten-Modus war ein gefährliches Unterfangen und nicht für jeden dahergelaufenen Ninja mögich. Sicherlich hatte sich auch Tetsu selbst gegen die Worte seines Sensei gewandt, aber er hatte es mit einem gerichteten Ziel und Überzeugung getan und nicht aus irgendeiner Laune heraus. Schnell offenbarte sich jedoch, dass sich durch stures ignorieren die Situation von allein in Gefälligkeit auflöste. Die Aufmerksamkeitsspanne des Kiri-nin war entweder erwartungsgemäß kurz oder er hatte erkannt, dass es an dieser Stelle nichts mehr weiter zu holen gab.

Stattdessen wollte Mako sich nun der Fallenlegung zuwenden. Keine Tätigkeit, welcher sich Tetsu unbedingt zugetan fühlte, doch immerhin ein besseres Thema als das vorherige. Offenbar hatte der Organisator dem Tsunami von den Siegelkenntnissen des Teitai erzählt. "Ich weiß nicht ob ich eines deiner Jutsu gebrauchen kann. Was für Techniken beherrschst du überhaupt? Irgendwas flächendeckendes? Was zum einschränken von Bewegung oder Sicht?", fragte der Iwa-nin und schaute sich kritisch in der Umgebung um. Es würde vor allem auch darauf ankommen wie die Umgebung geschaffen war. Nicht alles eignete sich für jede Gelegenheit. Unter den falschen Umständen könnte eine zu einem ungünstigen Zeitpunkt ausgelöste Falle auch für sie ein Problem bedeuten. Tetsu war fast schon dazu geneigt gar keine großen Vorbereitungen zu treffen, was jedoch mehr mit seiner grundsätzlichen Abneigung der Veranstaltung gegenüber zu tun hatte. "Wir wollen ja aber auch nicht das Kloster zum Einsturz bringen oder die Eingänge zu diesem Hof verschütten. Das sind soweit ich es Beurteilen kann die einzigen direkten Zugänge.", stellte der Teitai fest wobei ihm in jenem Moment auch die unangenehme Tatsache einleuchtete, dass wohl aus jenem Grund auch ein großer Teil der Angreifer sich über jenem Weg eine Passage ins innere Suchen würden. Unerfreulich.
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Tsunami Mako Männlich

Dai Ryoushi

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4

Samstag, 17. November 2012, 19:44

Auch wenn der Iwa-Nin der energischen Rede des Tsunami nichts hinzuzufügen zu hatte, so hatte sie ihm anscheinend doch klargemacht haben, worum es bei dieser Mission wirklich ging. So ging er tatsächlich wider Erwarten auf das Angebot des Fischers ein und fragte ihn nach dessen Fähigkeiten, die er in seinen Siegeln lagern könnte. Nichtsdestotrotz stellte es sich für Mako als gar nicht so einfach heraus, die Menge seiner beherrschten Techniken im Geiste durchzugehen und nach ihrer Fallen-Tauglichkeit zu überprüfen. Normalerweise traf er die Entscheidungen nach Jutsu spontan im Kampf, doch da musste er jetzt durch.
Natürlich könnte der Bärtige ihm dabei auch behilflich sein oder gar neuartige Ideen für alte Jutsu haben, doch allzu viel sollte ein Shinobi ja nun auch wieder nicht über sich preisgeben. Mako wusste ja bereits, wie viel sein grummeliger "Kamerad" von Teamwork hielt, also konnte er nicht erwarten, dass dieser auch ihm viele seiner Talente mitteilte; was er beim Sennin Moodo ja bereits bewiesen hatte. So grübelte der Fischer erst einmal eine ganze Weile, ehe er nach und nach die seiner Meinung nach geeigneten Jutsu nannte und erklärte.

"Ganban Kyuu, Tsuchi Kairou und Shi no Tannaru wirst du bestimmt selbst kennen. Dann habe ich da noch ein eigenes Doton Jutsu entwickelt, aber das brauchen wir wohl nicht zusätzlich... Ansonsten kann ich dir einiges an Wasser anbieten: eine Fontäne, Gefängnis, einen... simplen nassen Riesenschwall, eine schneidende Wand, Haigeschosse und zwei Arten von Schilden. Jutsu Shou würde ein gegnerisches Jutsu auflösen, aber ich habe keine Ahnung, ob und wie du das in einem Siegel abspeichern könntest. Ansonsten... ein simples Fuuin, ein bindendes Fuuin und Genjutsu für Orientierungslosigkeit, Fesselung und Blindheit. Kurz gesagt: Alles, was du wolltest." Schnell kramte der Tsunami noch eine Kristallkugel aus seiner Tasche und erzeugte darin kurzerhand ein Bild der Gänge direkt unter ihnen. "Wenn du die Siegel platzieren willst, solltest du dich hieran orientieren. Nicht dass das Tal hier noch einbricht, wenn es von Gestein und Wasser überflutet wird."
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Teitai Tetsu

Doro Sennin

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Mittwoch, 21. November 2012, 22:31

"Das ist eine überraschend nützliche Fähigkeit, die du da hast.", stellte der Teitai fest während er einen Blick auf die Kugel in der Hand des Kiri-nin warf. Aufmerksam bewegte er seinen Kopf dabei umher damit er sie aus verschiedenen Winkeln betrachten konnte. "Damit solltest du das Gebiet über dem Hof überwachen, dass wir nicht einsehen können.", fuhr er fort. "Dann können wir nicht so leicht von oben überrumpelt werden."
Sich nun wirklich den Gängen der Umgebung widmend wurde Tetsu dem platzieren all zu vieler Fallen gegenüber kritisch. "Zu viele Doton oder Suiton Techniken könnten uns selbst die Stabilität unter den Füßen rauben. Außerdem sollten wir keine Jutsu benutzen, die riskieren jemand ernsthaft zu verletzen. Ich kann nicht garantieren jeden Idiot, der in den Schlund von Shi no Tannaru fällt, herauszufischen bevor er zermalmt wird." Grübelnd rieb sich der bärtige Mann das Kinn. "Außerdem ist das hier ja während der Übung unsere Basis. Wenn wir das Szenario weiterdenken könnte es durchaus sein, dass wichtige Ressourcen neben oder unter uns in den Gängen sind, die keinen Schaden nehmen dürfen.", führte Tetsu seine Gedanken nun beinahe geschwätzig weiter. So langsam hatte er sich damit abgefunden nicht so einfach aus dieser Übung herauszukommen. Dies motivierte ihn zwar nicht wirklich, doch wenn er denn schon mal hier war wollte er in seinen Aufgaben auch nicht aufgrund von fehlender Vorbereitung vollends scheitern, sei es denn auch noch so trivial.

"Ich würde sagen wir platzieren einige Siegel, die die Zugänge in den Tempel hinein absperren sobald der Feind auftaucht. Doton-Wände und vielleicht einige kleinere offensive Techniken oder Bunshin, die voreilige Leute zurücktreiben. So können wir den Gegner wahrscheinlich lange genug im Hof halten um ihn zu neutralisieren. Die Bewegung behindernde Techniken benutze ich lieber der Situation entsprechend." Kurz räusperte der ältere Shinobi sich. "Sobald wir mit den Vorbereitungen fertig sind werden wir uns auf Wachposten begeben. Du benutzt deine Kugel und behälst die Umgebung im Auge und ich werde die Gegend gleichzeitig nach Chakra absuchen. Der Gegner weiß ohnehin wo wir sind, also gibt es nicht wirklich unsere Position preis. Irgendwelche Einwände?"
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Tsunami Mako Männlich

Dai Ryoushi

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Dienstag, 4. Dezember 2012, 22:51

Anscheinend hatte diese kleine, unscheinbare Kugel das Interesse des Iwa-Nin genug geweckt, dass er sich nun tatsächlich ernsthaft mit seinem zugeteilten Partner ihrer Aufgabe widmete. "Das Gebiet über dem Hof also. Na gut, sobald wir hier fertig sind, stapfe ich mal da hoch und bereite das Blickfeld vor; das ist die große Einschränkung an dieser Technik, man muss schon mal dort gewesen sein und das Jutsu ausgeführt haben." Anschließend machte der Teitai einige Vorschläge, wie er seine Siegel optimal platzieren würde und wie die beiden ferner vorgehen sollten am darauffolgenden Tag. Simple kleine Fallen, die den Zugang zum Kloster versperren und wahlweise den Feind im äußeren Hof fangen sollten. Wenn man in Erwägung zog, wie der Kult bei seinen Aktionen immer vorging, war es sogar denkbar, dass er mögliche Eindringlinge eher gefangennahm als sie auszuschalten; was natürlich wiederum gut war, um die Teilnehmer dieser Mission nicht ernsthaft in Gefahr zu bringen. Doch einige Goodies wollte der Tsunami dann doch noch in dieser höchst interessanten Fuuin-Konstruktion unterbringen: "Na gut, dann nimm das! Ich gebe dir ein Suirou no Jutsu - vorsichtshalber mal nur hohl, ein Sokubakufuu und die drei Genjutsu, am besten jeweils in doppelter Ausführung. Das sollte Eindringlinge im Idealfall mal außer Gefecht setzen, so dass wir leichtes Spiel haben, sie in unseren imaginären unterirdischen Kerker zu schleifen." Sobald der Bärtige auch seine endgültige Wahl an zu versiegelnden Jutsu und ihrer Anzahl gefällt hätte, wäre das Zweiergespann bereit für die Ankunft der bemitleidenswerten Gestalten, die dazu verdammt waren, es mit diesen Titanen aufzunehmen!
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Teitai Tetsu

Doro Sennin

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7

Samstag, 15. Dezember 2012, 16:39

Mako erklärte sich bereit die Sicherung der Oberfläche über dem Innenhof zu übernehmen, erklärte jedoch die Notwendigkeit dafür sich zunächst das Terrain ansehen zu müssen. Das erklärte wie eine solch nützliche Technik überhaupt existieren konnte und besonders wie dann auch noch jemand wie der Tsunami sie beherrschte. Trotz der Einschränkungen würde es sich jedoch sicherlich als vorteilhaft erweisen, sofern der Kiri-nin denn halten konnte was er versprach.
Nachdem Tetsus Kampfpartner seine eigene Wahl an Jutsu getroffen hatte, die er für die Fallen innerhalb des Hofes verwenden wollte, begann auch der Teitai sich seine Gedanken zu machen was am nützlichsten sein würde. Schnell viel sein Wahl auf Doro Gaeshi, mit dessen Hilfe er die Eingänge hinein ins Kloster nach belieben blockieren können würde. Eine gute Technik, die alleine jedoch keinen auch nur halbwegs fähigen Shinobi auf Dauer aufhalten würde. Eine Kombination war gefragt. Schnell kam dem Iwa-nin Doryuu Taiga als Idee. Ein Schlammstrom würde seine Kontrahenten von den Füßen reißen und schön in die Richtung zurückbefördern aus der sie gekommen waren. Hier galt es jedoch zuerst die Mauer erheben zu lassen und dann den Fluss aus Matsch hervorzubringen. Mit einem einfach auf dem Stück Boden platzierten Siegel, welches sich später als Mauer erheben sollte, würde dies jedoch kein Problem darstellen.
Tetsu war mit dem Ausmaß seiner Planung zufrieden. Noch immer war er nicht vollends vom Nutzen dieser Übung überzeugt und für jene Einstellung befand er selbst bereits mehr als genug getan zu haben. Für alles andere würde er sich auf seine Fähigkeiten statt Vorbereitung verlassen. Des weiteren hatte er nicht vor sich länger mit seinem Shinobi-Kollegen abzugeben als nötig. Zwar hatte die Kooperation der beiden nun geklappt nachdem der Teitai bereit gewesen war sich auch nur ein wenig zu öffnen, doch wollte Tetsu sein Glück nicht strapazieren. Sie würden beim Aufeinandertreffen mit den anderen Teams wohl noch mehr Zusammenarbeit betreiben müssen als ihm lieb war.
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Tsunami Mako Männlich

Dai Ryoushi

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8

Samstag, 13. Dezember 2014, 04:35

"Uaaaah...", gähnte Mako, als er auf einer Erhöhung nahe dem Tal gelangweilt in seine Kristallkugel blickte. Offenbar hatten weder er, noch sein Kollege Tetsu verinnerlicht, dass die Spione offiziell frühestens morgen hier erscheinen würden. Umso besser, denn genau dieser Termin wurde absichtlich gebrochen, um die Pseudo-Kultisten tatsächlich zu überraschen. "Also noch mal, diesmal schaff ich's... Ein Baum, ein halber Baum, ein Baumstamm, ein Hügel, eine Höhle... Ähm, ein gefrorener Teich. Mist, ich weiß nicht mehr weiter!" Kurz nachdem er sich von der Kugel abgewandt hatte, sah er wieder hinein, um sein eigenes kleines Spiel gegen die Langeweile fortzusetzen, bei welchem er versuchte, alle Gegenstände innerhalb der gewählten Gegend auswendig aufzusagen. "Also, mal sehen... Da gab es also noch den Schneehaufen - Natürlich, wie kann man das vergessen? -, den erfrorenen Vogel und... Was ist das denn? Moooment mal, ich bin mir ziemlich sicher, dass dieser Stein vorher noch nicht da war. Und da liegt nicht mal Schnee drauf..." Angespannt kniff der Tsunami seine Augen zusammen, bis es schließlich Klick machte. "Oha, da ist unser Besuch wohl angekommen!" Schnell einen Mizu Bunshin als Snowboard genutzt, surfte der Kiri-Nin zu seinem Partner hinab, der seine Gesellschaft sicherlich schon furchtbar vermisst hatte. Nachdem er leise auf einem Schneehaufen gelandet war, hielt er ihm schließlich seine Kugel hin. "Kollege, es ist wohl soweit."

tbc: [Mission] Westliches Heiligtum
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Teitai Tetsu

Doro Sennin

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9

Dienstag, 16. Dezember 2014, 17:41

Tetsu ging langsam im Vorhof des Klosters auf und ab. Er hatte sich noch immer nicht wirklich mit dieser Mission angefreundet, doch hatte ihn inzwischen wenigstens ein wenig der Ehrgeiz gepackt. Von den Shinobi fremder Dörfer wollte er sich nun wirklich nicht vorführen lassen. Während er darüber nachdachte welchen Ninja er hier so über den Weg laufen könnte, landete plötzlich Mako schwungvoll neben ihm. Mürrig klopfte Tetsu sich den Schnee auf dem Bart, den der Kiri-nin ihm mit seiner Landung ins Gesicht gewirbelt hatte. Bevor er sich jedoch bei dem ungestümen Mann beschweren konnte offenbarte dieser die Ankunft ihrer Gegner. "In der Meditationshalle also...", stellte Tetsu mit einem Blick in die Kirstallkugel fest. "Ich hätte nicht erwartet, dass sich jemand den Weg durch den Fels bahnt. Soll mir aber nur recht sein.", fuhr er fort und überlegte die nächsten Schritte. "Ich habe zwar nichts bemerkt, aber wenn sie uns so umgangen haben, dann ist vielleicht ein Sensor bei ihnen." Damit schloss Tetsu aus um mehr über ihre Gegner zu erfahren nach ihrem Chakra zu suchen. Eine direktere Herangehensweise war dem Oi-nin ohnehin für dieses Problem lieber. "Du siehst mir aus wie jemand mit großem Appetit, Mako. Wenn ich mir den saftigsten Happen schnappe, gibst du dich dann mit den restlichen zufrieden?"

[TBC: Westliches Heiligtum]
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Beiträge: 14

Geburtstag: 17. Oktober 1992 (29)

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Wilhelmshaven

Beruf: Shinobi

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10

Freitag, 19. Dezember 2014, 14:46

<< Westliches Heiligtum

Es war beinahe Mucksmäuschen Still, als plötzlich der Boden aufriss und die Bodenplatten samt einer riesigen Menge Staub umher geschleudert wurden. Der Sagittarius führte einen Drehkick aus um eine anfliegende Bodenplatte zu zerschmettern, ehe er die Steinkeiler vernahm und einen Satz nach hinten machte. Das eine, komplett in Stein gehüllte, Person folgte, war ihm zunächst nicht bekannt, ehe ein metallischer Bo samt felsigem Hammerkopf auf den Boden schlug und erneut alles zum Erzittern brachte. Der Jounin zog die Augenbrauen zusammen und versuchte durch das Chaos irgendetwas genaueres zu erkennen, doch ehe er sich versah oder überhaupt etwas tun konnte, hatte er bereits eine versteinerte und kräftige Handfläche im Gesicht, die ihn kraftvoll mitriss und ihm jede Bewegung unmöglich blieb. Der Überraschungsmoment war so gewaltig, dass der Sagittarius es nicht mal hinbekam, irgendetwas mit der Gravitation anzufangen. Haretsu wurde durch den Gang in Richtung Vorhof gedrückt und kurz vor Verlassen des Ganges kräftig hinaus in den Schnee geschleudert, wo der Jounin im rasanten Tempo aufschlug und sich aufgrund der kinetischen Energie noch einige male und Meter weit nach hinten überschlug bevor der Sagittarius in einer hockenden Position zum Stehen kam und eine Hand auf den Boden legte. Noch war sein Blick gesenkt, als sich Tetsu, ein Oi-Nin aus Iwa, sich ihm gegenüber stellte. Zwar war Haretsu kein Sensor-Ninja, aber doch spürte er eine unheimliche Stärke, die vom Iwa-Nin ausging. War es etwa die Angst? Die Fassungslosigkeit? Nachdem, was der Typ gerade mit ihm veranstaltete, war ihm eines gewiss. Der Teitai war eine ganz spezielle Nummer für sich. Haretsu hob leicht den Kopf und fixierte den Doro Sennin mit seinen Augen, die sichtlich das aktivierte Juuryokugan in Stufe 1 zeigte. Sein Blick war agressiv und herausfordernd. Offenbar musste der Sagittarius hier wirklich alles geben, um den Kampf gegen den Teitai zu Bestehen oder zumindest zu überleben, aber aufgeben kam einfach nicht in Frage. Der Stolz eben. Haretsu richete sich langsam auf, sein Gesicht zeichnete ein kampflustiges und blutlüsterndes Lächeln, ehe sein Körper langsam anfing aufgrund des Kurofuku no Jutsu zu schweben. Sein Blick fixierte nach wie vor den Jounin aus Iwagakure, der wahrscheinlich nicht damit rechnete, dass sich der Sagittarius um die Sechs bis Sieben Meter in die Luft begeben hatte und dort schwebte, als würde er dort stehen. "Pech mit unseren Gegnern? Vielleicht bist du es, der Pech hat", provozierte Retsu den Tetsu, während er blitzartig Fingerzeichen formte und ein Zessenzan auf Tetsu feuert. Der Kumo-Jounin ignorierte hierbei völlig die Anweisungen, Kämpfe untödlich zu gestalten. Der feine und dünne Hochdruck-Wasserstrahl sauste derweilen ungehindert auf Tetsu zu.
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Teitai Tetsu

Doro Sennin

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11

Samstag, 20. Dezember 2014, 17:30

Tetsus Gegner schien von den Einschüchterungsversuchen des Iwa-nin nicht sonderlich beeindruckt zu sein. Stattdessen konnte der Teitai eine Veränderung in den Augen seines Kontrahenten erkennen. Das Doujutsu des Kumo-nin war ihm auch alles andere als unbekannt. 'Das Juuryokugan.', erkannte der Jounin die Technik angespannt. Sogleich erhob sich der Gegner auch schon langsam schwebend in die Lüfte und bestätigte die Feststellung. Ein Kampf gegen einen Sagittarius würde mit Sicherheit kein einfacher werden. Vor einer kleine Herausforderung hatte sich der Teitai aber noch nie gescheut. "Ein ehemaliger Yami-nin. Mehr Motivation brauche ich gar nicht.", sprach der bärtige Mann mehr zu sich selbst und erschloss aus dem Alter seines Gegners dessen naheliegenden Hintergrund. Viel Zeit sich anhand der Historie seines Gegners selbst anzustacheln hatte Tetsu allerdings nicht, da dieser ihm aus seiner erhobenen Position sogleich mit hochdruck einen Wasserstrahl entgegen schoss. 'Suiton? Das ist mal angenehm.' Schnell rammte der Iwa-nin seinen chakraleitenden Bo vor sich in den Schnee und Fels formte sich um die Faust, die seine Waffe festhielt. Dieser breitete sich sogleich schnell nach links und rechts wie Balken aus um gemeinsam mit dem Bo ein Kreuz vor Tetsu zu bilden. "Kikou Junpuu!" Sofort tat sich ein Chakraschild vor Tetsu auf, welches den Wasserstrahl stoppte. Mit etwas Mühe stemmte sich der Oi-nin gegen den Druck des anhaltenden Jutsu, welches tosend an dem Schild zerschellte. Mit einem angestrengten Knurren rollte sich Tetsu schnell durch den Schnee zur Seite und ließ den Wasserstrahl neben sich in dem Boden einschlagen wo dieser Stein und Schnee aufwirbelte.

Tetsus Gegner hatte eindeutig offensive Schlagkraft, doch im Vergleich zu den tatsächlichen Clanjutsu der Saggitarius war das Zerstörungspotential dieser Technik, die wahrscheinlich für ihre Schnelligkeit gewählt worden war, noch gar nichts. Darauf bedacht nicht als unbewegliches Ziel für den nächsten Wasserstrahl hocken zu bleiben setzte sich Tetsu sofort in Bewegung. Noch im Rennen löste der Teitai ein Siegel an seinem Armprotektor um ein mannshohes Shuriken zu beschwören. Sowie dieses in einer Rauchwolke neben ihm erschien nutzte der Iwa-nin das Momentum des Rennens um das Wurfgeschoss zu ergreifen und sich mit Schwung um die eigene Achse zu drehen und die gewaltige Waffe dem schwebenden Gegner mit brachialer Kraft entgegen zu feuern. Er machte sich keine Hoffnungen einen Sagittarius mit solch einem Distanzangriff wirklich zu gefährden, doch war er noch nicht fertig. Während das Geschoss auf den Shinobi zuraste schossen vier Ketten aus dem Boden des Hofes hervor und sausten auf die Arme und Beine des Mannes zu um sich um diese zu legen und seine Bewegung einzuschränken. Tetsu konnte nur hoffen seinen Gegner nicht überschätzt zu haben. Falls doch würde dies hier ziemlich schnell und ziemlich schmerzhaft enden.
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12

Montag, 22. Dezember 2014, 22:49

<< Westliches Heiligtum

Als Yuki die freie Fläche erreicht hatte war der Kampf bereits im vollen Gange. Der Saggitarius schien einige Meter über dem Boden zu schweben und hatte seine Augen auf Tetsu gerichtet. „Ein Doujutsu… es wird ja immer besser“, murmelte Yuki leise. Genervt rollte sie mit den Augen, dann zog sie die Kapuze ihres weißen Fellmantels über ihren Kopf und verstaute die pinknen Haare darunter. „Oh, ehrlich jetzt?“ flüsterte sie entsetzt. „Meine Güte, aktuell hab ich einfach in großer Schrift Opfer auf der Stirn stehen“, dachte sie, während sie mit großen Augen die Wucht des Aufschlags beobachtete. „Ich hab einfach gar keine Chancen, es sei denn…“ Langsam aber sicher kam Yuki in den Sinn, welche Rolle sie in diesem Kampf einnehmen könnte. Schnell formte sie die Fingerzeichen für ihr Daichi no Haji. Damit würde sie Tetsu wenigstens aus dem Konzept bringen, wenn nicht sogar für einen Moment an seinen aktuellen Standpunkt binden. Während die beiden Steinhände blitzschnell nach dem Tetai griffen rannte Yuki los. Solange Tetsu sie nicht direkt sehen konnte standen ihre Chancen ganz gut, dass sie weiterhin aus dem Hinterhalt agieren könnte. Somit würde sie unter Umständen auch den beiden Kämpfenden nicht im Weg stehen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Daichi Yuki« (22. Dezember 2014, 22:59)

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Geburtstag: 17. Oktober 1992 (29)

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Wilhelmshaven

Beruf: Shinobi

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13

Dienstag, 17. März 2015, 22:48

[Urlaubsvertretung durch Akira]

Mit einer gewissen Genugtuung beobachtete Retsu wie der Tetsu seinem Angriff auswich und sogar einen beeindruckenden Gegenangriff startete. Dabei entsprang dieses Gefühl nicht etwa aus einem Gefühl der Überlegenheit, sondern der bescheidenen Erkenntnis, dass er seinen Gegner wohl richtig eingeschätzt hatte. Doch gerade in diesem Augenblick musste er sich dazu zwingen auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren und dem Angriff des bärtigen auszuweichen. ‘Verdammt, mit einfachen Bewegungen komme ich in dieser Position nicht weit und ein Jutsu könnte knapp werden…‘ dachte er bei sich, während seine Hand längst zu seinem Schwert gefahren war. Mit einer schnellen Bewegung zog er es aus der Scheide und versetzte sich auf diese Weise in eine leichte Drehbewegung, welche ihn aus der Flugbahn des Shuriken brachte. “Das war ja ganz Nett, aber…“ gerade wollte er seinen Gegner weiter reizen, als sich vier Ketten um seine Arme und Beine wickelten und ihn zurück auf den Boden der Tatsachen zogen. “Was zur? Was sollen denn die Fesselspiele?“ fluchte er, während er den Boden erreichte und auf die Knie gezogen wurde. Doch in dem Moment in dem seine Hände Boden berührten, legte sich ein Grinsen auf seine Lippen “Schach matt alter Mann…“ erklärte er, während er ein Inryoku Ba no Jutsu (Gravitation Field Technique) wirkte. “Was zur…“ murmelte er verstört, als ihn die Gavitation zu Boden zwang und ihm die Luft aus den Lungen presste. ‘Dieser verdammte…‘ im selben Moment in dem die Ketten verschwanden erkannte Retsu, dass er Opfer eines Genjutsu geworden war. Sofort hob er die Gravitation für sich selbst wieder auf und erhob sich. “Genjutsu! Du hinterhältiger alter Mann!“ meinte er anerkennend und schüttelte den Kopf. Mit gemischten Gefühlen betrachtete er wie es dem Tetsu gelang sich trotz der Gravitation zu erheben “Na wie dem auch sei … ich glaub ich mag hier unten raus. Umgeben von so viel Erde fühl ich mich bei einem Doton-Nutzer einfach nicht wohl …“ erklärte er mit einem Grinsen ehe er sein Schwert aufhob und mit einem gewaltigen Satz das Tal nach oben verließ. Das alles lief irgendwie gar nicht wie er es erhofft hatte. Aber vielleicht viel ihm etwas en wenn er erstmal aus dem Tempel raus war.
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Teitai Tetsu

Doro Sennin

Themenstarter Themenstarter

14

Montag, 23. März 2015, 10:51

Dem recht direkten Angriff des Oi-nin konnte der schwebende Eindringling mit einer einfachen, aber eleganten Bewegung entkommen. Das Shuriken war vielleicht schnell und überdimensional groß, doch war es schlussendlich nur ein einfaches Wurfgeschoss. Ein Shinobi, der so hochrangige Techniken benutzte wie sein Gegner, würde mit einer Attacke dieser Art nur in extremen Situationen Probleme haben. Mit der nachfolgende Attacke des Teitai tat sich der Sagittarius jedoch entschieden schwerer. Die Genjutsu-Ketten offenbar für echt haltend reagierte der Shinobi entsprechend. Tetsu hatte jedoch keine Gelegenheit diese Situation für sich zu nutzen, da plötzlich steinerne Hände seine Beine umfassten. Diese Technik war ihm wohl bekannt, zählte sie doch auch zu seinem Standard-Repertoire. Er war unvorsichtig gewesen und sich von einem weiteren Gegner überraschen lassen. Ein offensiverer Angriff hätte auch für den erfahrenen Ninja gefährlich werden können. Sich über seine ungerechtfertigte Sorglosigkeit ärgernd, durchbrach Tetsu die felsenen Fesseln mit einem einfachen Ruck seiner Beine. Eine Doton-Technik dieses Ranges vermochte seiner Kraft nicht widerstehen. Trotzdem hatte sie den Effekt erzielt einen Nachfolgeangriff auf Retsu zu verhindern. Zumindest folgte auch kein weiterer Angriff auf Tetsu. Offenbar war nur ein weiterer Gegner aus dem Gewölbe entkommen.
Während der Teitai noch einen schnellen Blick hinter sich riskierte um vielleicht einen eben solchen auf den Shinobi im Hinerhalt zu erhaschen, bemerkte er plötzlich einen extremen Druck auf sich lastend. Es fühlte sich an als würde die Luft mit mehreren Tonnen auf ihn herniederdrücken. Der Sagittarius hatte ein weiteres seiner Clanjutsu benutzt. Tetsu kannte die Technik und konnte sich mit viel Anstrengung der Gravitation entgegenstemmen. Durch sein eigenes Jutsu wachgerüttelt sah sich Retsu plötzlich von dem Genjutsu, welches seine Sinne beeinflusst hatte, befreit. Offenbar kein Interesse daran habend Tetsu direkt zu konfrontieren trat der Shinobi vorerst den Rückzug an. "Großartig. Jetzt darf ich den Leuten auch noch hinterherrennen.", kommentierte der Iwa-nin die Situation erschöpft, nahmt jedoch sofort die Verfolgung auf. Schnell formte er im Spurt die nötigen Fingerzeichen für einen Tsuchi Bunshin, der sich flink aus dem Boden erhob. Dieser führte sogleich ein eigenes Jutsu aus und eine gewaltige steinerne Hand erhob sich unter dem rennenden Tetsu, die die Handbewegung des Klons imitierte. Sich von der hervorschnellenden Handfläche aus Fels abstoßend wurde das Original mit großer Geschwindigkeit Retsu hinterher katapultiert. Sein Ziel direkt vor Augen formte Tetsu noch in der Luft einen Steinhammer um seinen Bo, bereit auf sein rennendes Ziel mit einem kraftvollen Angriff hernieder zu regnen.
Der Erd-Bunshin verblieb unterdessen im Innenhof und wirbelte seinen Bo entspannt umher. Tetsu wusste nicht wie stark der andere Gegner war, der ihm aus den Gängen gefolgt war, doch hatte er zuvor kein Chakra gespürt, das dem des Sagittarius an Stärke das Wasser reichen konnte. Immerhin schien diese Person auch nicht bereit sich offen dem Kampf zu stellen. Der Klon würde zumindest verhindern, dass Tetsu sofort wieder bei seinem Kampf mit Retsu von einem Jutu gestört werden würde. "Spielen wir jetzt verstecken? Ich hab' Zeit, aber dein Kamerad da hinten kann jede Hilfe gebrauchen, die er kriegen kann.", provozierte der Iwa-nin den unbekannten Gegner. Eine offene Konfrontation wäre für ihn die einfachere Lösung.
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15

Samstag, 2. Mai 2015, 17:03

[Urlaubsvertretung durch Akira]

Ein zufriedenes Grinsen legte sich auf Retsus Lippen als die Legende aus Iwa sich in einen offenen Kampf mit ihn stürzte. Doch auch die Erdtechnik der zweiten Iwa-Nin war ihm nicht entgangen und er hatte vor diese noch zu seinem Vorteil einzusetzen. Doch vorerst lag sein Blick auf Tetsu, welcher mit einem steinernen Hammer in der Hand auf ihn zuflog ’Hast du etwa nicht mitbekommen was mein Trick ist?’ dachte er bei sich und sprang zur Seite. Doch das allein wäre kaum in seinem Sinne gewesen. Legende oder nicht, der Alte sollte jetzt eine die Lektion erhalten niemanden zu unterschätzen, nur weil er jünger war. Mit einer schnellen Bewegung rammte er sein Schwert vor sich in den Boden und aktivierte erneut sein Jutsu, diesmal jedoch mit dem Schwert als „Boden“. Der Plan war so einfach, wie effektiv. Der Tetsu wurde von der Schwerkraft eingefangen und umgeleitet. In einem weiten Bogen glitt er um Retsu herum und wurde schließlich gegen seinen eigenen Bunshin zurückgeschleudert als der junge Shinobi sein Jutsu im richtigen Moment desaktivierte “Wenn du das hier nicht halbwegs ernst nimmst wirst du dich och verletzen alter Mann!“ erklärte er grinsend während er das Schwert aus dem Boden zog. Retsu machte sich wenig Hoffnungen darauf Tetsu im offenen Kampf zu besiegen, doch er würde dem Sennin Stich um Stich versetzen und ihn so zu weiteren Fehlern verleiten die er nutzen konnte. Und vielleicht würde die junge Iwa-Kunoichi ihm ja noch den ein oder anderen Vorteil verschaffen.
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16

Donnerstag, 28. Mai 2015, 21:42

Aufmerksam beobachtete Yuki aus ihrer Deckung heraus wie der großgewachsene Iwa-Shinobi sich mit zwei fahrigen Bewegungen aus der Umklammerung ihrer steinernen Hände befreite ‘Ich bin mir nicht sicher ob das jetzt besser oder schlechter Funktioniert hat als ich erwartet hatte…‘ dachte sie bei dem Anblick dieser Zurschaustellung roher Kraft. ‘Immerhin weiß ich jetzt, dass ihn solche Einmischungen durchaus aus dem Konzept bringen. Immerhin etwas.‘ Jetzt galt es genau zu beobachten wie der Kampf sich entwickelte um im richtigen Moment wieder einzugreifen. Gerade, als Yuki sich selbst zu diesem vorzüglichen Plan gratulieren wollte, bildete sich neben dem Tetsu aus grob gehauenem Stein heraus ein weiter Tetsu, welcher sich auch sogleich suchend umsah. Schnell verschwand Yuki hinter der steinernen Säule, hinter welcher sie hervorgespitzt hatte und hoffte darauf, dass sie nicht gesehen worden war. ‘Planänderung!‘ dachte sie bei sich und versuchte sich an die Lage dieses Innenhofes zu erinnern. "Irgendwo gibt es bestimmt eine Möglichkeit ungesehen nach oben zu kommen. Ich muss in eine bessere Position wenn ich etwas tun möchte, was uns im Kampf gegen Tetsu hilft…" murmelte sie leise. Kurz lugte sie hinter der Säule empor und legte sich eine Strecke empor, welche sie möglichst lange im Rücken des Klons halten würde. Auf diese Weise würde es ihr zumindest gelingen aus dem Tal zu kommen ehe der Bunshin ihr folgte. Und danach konnte würde sie weitersehen. ‘Jetzt muss ich nur warten bis Tetsu unserem Rot Rock nach draußen folgt.‘ Dachte sie bei sich und machte sich bereit sofort zu reagieren. Doch gerade als Tetsu losgesprungen war und Yuki losstürmen wollte, sah sie den Bunshin genau in ihre Richtung blicken. ‘Mein übliches Glück…‘ dachte sie innerlich fluchend ‘Was mach ich jetzt? Selbst seine Bunshin sind eine Nummer zu groß für mich…‘ Doch ein lautes Krachen, begleitet von einem erheblichen Beben des steinernen Bodens, unterbrach ihre Pläne erneut. "Nani?" Ein großer tropfen bildete sich auf ihrer Stirn während sie realisierte, dass sie gerade gesehen hatte wie der Tetsu-Bunshin unter der Zuhilfenahme eines Tetsu vernichtet wurden war. Doch die Verwirrung dauerte nur Momente ‘‘Jetzt glotz nicht! Lauf! Schoss es ihr durch den Kopf, während sie mit schnellen Sprüngen aus dem Tal eilte und somit die Chance nutzte, die sich durch den Sichtschutz der Staubwolke ergab. Schnell und Zielsicher suchte sie ein Versteck in Haretsus nähe auf, aus welchem sie ihm bei dem zweifellos bevorstehenden Gegenangriff Tetsus eingreifen konnte. Mit einem kurzen Zeichen zeigte sie Haretsu, dass sie ihm helfen wollte und machte sich dann bereit, Tetsu im passenden Moment mit einem Ganchuurou no Jutsu zu blockieren. ‘Das ist schon beängstigend, dass es Shinobi gibt, die sich mit einem Monster wie Tetsu messen können…‘ schoss es ihr noch durch den Kopf. Immerhin war für viele der jungen Shinobi Iwas Tetsu so etwas wie eine unerschütterliche Legende. ‘Wenn der immer mit so starken Gegnern zu tun hat, kann Raiu was erleben wenn ich zurückkomme…‘
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Teitai Tetsu

Doro Sennin

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Montag, 1. Juni 2015, 12:17

"Es ist nur eine Frage von Minuten bis ich mit deinem kleinen Kumo-Freund fertig bin und wiederkomme.", setzte Tetsus Klon seine Sticheleien im Innenhof fort. "Willst du in der Zeit nicht wenigstens versuchen mit einem einzigen Tsuchi Bunshin fertig zu werden? Wo ist dein Ehrgeiz?" Bevor der falsche Tetsu jedoch seine verbalen Attacken fortsetzen konnte hörte er etwas hinter ihm durch die Luft sausen. Eilig drehte er sich zum Ursprung des Geräusches, bereit einen eventuellen Überraschungsangriff abzuwehren. War der gegnerische Dotonka doch zu Sinnen gekommen und hatte sich entschlossen sich nicht länger zu verstecken? Der tatsächliche Grund für das Getöse oberhalb des Bunshin entpuppte sich als deutlich überraschender. Mit ordentlicher Geschwindigkeit flog dem Klon der echte Tetsu entgegen. Ein wenig fassungslos ließ die Kopie seinen Bo fallen und nutzte sich selbst als Quelle Doro Kobu no Jutsu um eine Wand aus Schlamm herzustellen, die den Fall bremsen sollte. Die Reaktion kam jedoch leider zu spät und so krachte Tetsu in das bei weitem nicht fertige Schlammkissen mitsamt Bunshin, die beide durch den Aufprall zermatscht wurden. Tetsu selbst rollte noch einige Meter weit über den Boden des Tempelhofs und hinterließ dabei hinter sich eine Schlammspur. Murrend richtete sich der triefende Shinobi auf und schüttelte sich um sich vom Dreck zu befreien. Als dies nicht viel zu nutzen schien sendete er stattdessen einen starken Chakrastoß aus seinem Körper, der den Job erfolgreich erledigte.
"Jetzt bin ich sauer.", grummelte der Iwa-nin deutlich aufgebracht und ging auf seinen Bo zu, den er am Ort seines ursprünglichen Aufpralls fallen gelassen hatte. Mit einer kleinen Fußbewegung lupfte er die Waffe vom Boden hoch und fing sie mit seiner Hand wieder auf. Tetsu hatte nun beim besten Willen keine Lust mehr auf irgendwelche Versteckspielchen. Eigentlich war seine Rolle in dieser Mission ja nur das Sichern des Tempels, doch lag es nicht in seiner Natur die Verfolgung aufzugeben. Kurzerhand aktivierte er seine Sensor-Technik und erkannte sogleich, dass nicht nur der Sagittarius sondern auch der andere Gegner das Tal verlassen hatten und inzwischen wiedergefunden hatten. Unbeirrt sprang Tetsu aus dem Tal heraus und stürmte auf die beiden Spione zu. Trotz seiner Wut war er jedoch darauf bedacht dieses mal nicht blind in den Konter des Sagittarius hineinzulaufen. Sowohl Attacken aus der Distanz als auch der Nahkampf wurden aufgrund von dessen Herrschaft über die Schwerkraft kompliziert.
In sicherer Distanz kam Tetsu im Schneegestöber zum Stehen und überdachte seinen nächsten Schritt. Er wollte nicht sofort alles in einen Angriff investieren ohne die Fähigkeiten beider Kontrahenten besser zu kennen. Entschlossen rammte der Iwa-nin seinen Bo in den frostigen Boden neben sich und begann damit Fingerzeichen zu formen. Sogleich erhoben sich zehn Wildschweine aus Schlamm neben ihm aus dem Boden. Kaum einen Augenblick später fand sich Tetsu jedoch von einem Gefängnis aus Erdsäulen umschlossen, die aus der Erde hervorschossen. Ein müdes Lächeln legte sich auf seine Lippen als er mit einem einzigen Schlag ein gewaltiges Loch in die felsenen Säulen schlug aus dem die Wildschweine sofort herausgesprungen kamen. Er selbst verblieb innerhalb seiner persönlichen, kleinen Zelle und wartete ab wie sich seine regenerierenden Schlammkreaturen gegen die versteckten Feinde schlagen würden. Eventuell hatte Tetsu ja Glück und eine Gelgenheit zum Angriff würde sich ergeben.

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Montag, 20. Juli 2015, 23:34

Haretsu genoss die Provokationen des Tetai. Das entfachte das leidenschaftliche Feuer Yamigakures im Sagittarius und gab ihm abermals ein ähnliches berauschendes Gefühl, wie damals der Angriff auf das Heimatdorf des Wildschwein-Eremiten. „Er ist gut“, proklamierte der Grauhaarige Jounin in seinen Gedanken und erwartete nichts Geringeres von der bärtigen Berühmtheit als gute Konter und Manöver. Wenngleich Haretsu Unterstützung auch gut hieß, so war Yuki doch weit außerhalb der Liga von den beiden und vermochte wohl ziemlich wenig auszurichten – ihren Mut sich in diesen hochklassigen Kampf einzumischen, rechnete Retsu ihr allerdings hoch an. Haretsu beförderte sich mithilfe seiner Gravitationstechniken zurück in die Luft und sah, wie der bärtige Gegner in einen Käfig gesperrt wurde. Schmunzelnd beobachtete er, wie Tetsu keinerlei Probleme hatte, damit umzugehen. Eher im Gegenteil – offenbar schien er dies zu seinem Vorteil zu nutzen. Er verengte die Augenbrauen und betrachtete die Schlammwölfe, die auf ihn zustürmten. Kurz dachte er nach und stellte fest, dass Schlamm natürlich einen Hohen Grad an Feuchtigkeit hatten und so regenerativ diese Viecher auch sein mochten – keine Flüssigkeit im Schlamm und es waren lediglich massive Klumpen ohne Bewegungsfähigkeit. Die Wahl fiel natürlich auf ein Katon-Jutsu, welches verheerende Wirkung inne hatte. Kurzerhand fiel sein Blick auf Yuki, welche er damit unweigerlich in Gefahr bringen würde und stieß ein leises „Tsk“ aus, bevor er auch dafür eine Lösung parat. Blitzschnell formte er Fingerzeichen und manipulierte auch die Gravitation bei Yuki, um diese kurzerhand in die Luft zu befördern, ehe er weitere Fingerzeichen formte um einen immensen Feuerstrahl auf die regenerativen Schlammschweine zu feuern. Durch die immense Hitze und den massiven Flammen trocknete der Sagittarius die Schlammschweine im Nullkommanichts aus und machte sie damit absolut mobilitätslos. Da er sie allerdings nicht zerstörte, gab es auch nichts zu regenerieren. Abermals formte er Fingerzeichen um Mithilfe des Kirigakure no Jutsu eine sehr dicke Nebelumgebung zu erzeugen. Kurzerhand erschuf er noch einen Mizu Bunshin, stattete ihn mit fünf Kunai mit Jibaku Fuda aus und begab sich innerhalb der Luft zu Yuki, die vermutlich nichts sehen konnte. Der Mizu Bunshin formte sich und nutzte dieselben Fähigkeiten wie Haretsu um sich dem Bart zu nähern. Als er nahe genug heran war, sprang er über den Iwa-Nin und warf die explosiven Kunai im Kreis um den Shinobi. Dabei achtete er darauf, dass die Bomben gleichmäßig um den Shinobi verteilt waren, während er selbst mit dem sechsten Jibaku Fuda den Weg nach oben abschnitt. Selbst wenn die Jibaku Fuda den Iwa-Nin nicht töten würden, so würden die Explosionen seine Sinne benebeln und vor allem sein Gehör in Mitleidenschaft ziehen. Während der echte Sagittarius also mit Yuki in den Lüften schwebte. Er schützte sein Gehör und hielt die Yuki die Ohren zu – und dann knallte es auch schon. Während sich der Bunshin auflöste, explodierten die Jibaku Fuda und erzeugte einen lauten Knall in unmittelbarer Nähe zum Tetai.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Sagittarius Haretsu« (28. Februar 2016, 23:18)

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19

Dienstag, 21. Juli 2015, 23:08

Frustriert betrachtete Yuki das Resultat ihres Steingefängnisses. Ernüchtert kratze sie sich am Kopf und betrachtete den Tetei, der seinerseits nicht untätig blieb und eine Horde Schlammwildschweine aus dem Gefängnis entließ ohne dabei selbst heraus zu treten. „Er nutzt den Rest also um sich vor eventuellen Attacken abzuschirmen…“ Leicht neigte sie den Kopf zur Seite. „Also keine Chance für ein Jutsu meinerseits um ihn direkt zu attackieren. Wenn ich nah genug an ihn rankommen würde, könnte ich ihn mit den Senbon außer Gefecht setzten, aber das Ganze müsste schnell genug und ungesehen geschehen, was ich beides vergessen kann…“ Sie seuftze leise, ehe sie registrierte, dass sie sich langsam in die Luft erhoben hatte. „Nani??“ entfuhr es ihr, denn vor lauter Nachdenken hatte sie nicht registriert, wie sie den Boden unter den Füßen verloren hatte. Irritiert sah sie sich um, als sie den Sagittarius entdeckte. „Stimmt, den hatte ich ja ganz vergessen“, schoss es ihr durch den Kopf. Leicht verlegen lächelte Yuki, als der mächtige Feuerstrahl an ihr vorbeizischte und die Wildschweine erstarren ließ. „Der Sagittarius kann deutlich mehr ausrichten als ich, aber ob das ausreicht?“ Erneut neigte sie nachdenklich den Kopf, als sich um sie herum ein dichter Nebel bildete und ihr die Sicht nahm. „Jetzt sind wir zumindest unsichtbar für den Moment…“ murmelte sie, als sich ihr plötzlich und unvermittelt zwei Hände über ihre Ohren legten. Und erlebte gleich den nächsten Schreck, als ein lauter Knall sich ebenso plötzlich entlud. Yuki zuckte zusammen, legte schließlich die Stirn in Falten und drehte sich dann zu Haretsu um. Sie lächelte und flüsterte ihm zu: „Sag mal, was hältst du denn davon, wenn wir jetzt nicht nur Positionen sondern auch Aussehen tauschen? Ich hab keine Chance an Tetsu ranzukommen und das weiß er sehr genau. Mich wird er ignorieren… das wäre für dich DIE Gelegenheit um unbemerkt an ihn heran zu kommen. Während dessen halte ich mit deinem Aussehen hier die Position und lenke seine Aufmerksamkeit auf mich.“ Sie zwinkerte Haretsu zu, ehe sie hinzufügte: „Du musst nur drauf achten, dass ich seinen Attacken ausweichen kann mittels des Schwebens, sonst fliegt die Tarnung sofort auf.“ Nachdem sie Haretsu´s Zustimmung abgewartet hatte formte Yuki die Fingerzeichen für ihr Henge und spiegelte den Sagittarius, während dieser im gleichen Moment aussah wie Yuki. Beide tauschten abschließend die Positionen und die Charade war perfekt. „Naja, soweit so gut… aber eine kräftige Attacke von Tetsu und der Plan hat sich erledigt. Mal schaun wie gut Haretsu seine Jutsu beherrscht und ob er mit dem Tausch klar kommt.“
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20

Dienstag, 1. März 2016, 22:43

Tetai Tetsu - vertretung durch Sakusen Katukasu

Tetsu beobachtete mürrisch das Geschehen, aus seinem selbst geschlagenen, großen Erdfenster im Steingefängniss der gegnerischen Dotonka. Er legte sein Gesicht auf seiner Handfläche ab ab, während er sich mit dem Ellenbogen auf dem Fensterbrett stützte. Als der Saggitarius seine gesamte kleine Wildschweineinheit in einem Inferno austrocknete, entfuhr dem Iwa-nin ein zorniges Schnauben. 'Jetzt sind alle meine Wildschweine nutzlos und das einzige, was ich jetzt weiß, ist dass er Katon genauso hochrangig beherrscht wie sein Suiton.' Der Tetai ging einige Schritte zurück und lehnte sich mit dem Rücken an die Wand, um kurz seine Strategie zu überdenken.

Während der Oi-nin seine weitere Vorgehensweise plante, waren die beiden Störenfriede dabei, ihn weiter zu nerven. Nachdem der offensichtlich ernstzunehmendere der beiden Kontrahenten die andere in Sicherheit brachte, sendete er einen Mizubunshin hervor, der seine Zelle erstmal gehörig mit Jibaku Fuda bombardierte. Sobald der alte Shinobi merkte, was los war, stieß er sich von der Felswand ab und sprintete so schnell er konnte nach vorn. Tetsu bedeckte seinen Oberkörper im Sprint einschließlich seiner Ohren mit einer Felsschicht um sich vor dem Knall zu schützen und sein nächstes Manöver vorzubereiten. Nur seine Augen ließ er durch den Steinmantel sichtbar, während er nach vorn stürmend seinen Bo wieder zu einem Steinhammer umfunktionierte. Sein Tempo und seine volle durch Chakra so hoch wie ohne Selbstverletzung möglich getriebene Stärke ausnutzend brach er durch die Felswand und stürmte getarnt durch den Rauch der Explosion auf den Bunshin zu, welcher prompt in Wasser zerfiel ohne den Iwa-nin merklich zu verlangsamen.
Nun galt es das Tempo auszunutzen, ohne den Panzer zu verlieren oder sich mühsam wieder abzubremsen. In relativer Ferne konnte er zuvor den Saggitarius vor sich in der luft schweben sehen, bevor der Nebel dafür zu dicht war. Kurz entband er seine Hände von dem Felspanzer, um Fingerzeichen für Kagura Shingan (Kagura Mind's Eye) auszuführen und die Position der beiden zu bestätigen. Bisher hatte ihm sein Gegner ein weites Areal an Ninjutsu gezeigt, aber immer versucht sich fernzuhalten und ist mit Genjutsu überhaupt nicht klargekommen. Der Tetai vermutete einen Ninjtsu-Fernkämpfer und hatte sich bereits im Steingefängniss eine Strategie zurechtgelegt: Frontalangriff. Auf Distanz gehen würde seinem Gegner wohl sowieso nur zu gute kommen. Er musste nur in Bewegung bleiben, um nicht von seinen Ninjutsu getroffen zu werden.
Mithilfe eines Fingerzeichenlosen Tetsu no Akuryoku (Iron Grip) schoss eine Felshand nach oben und Griff nach den schwebenden Pseudo-Spionen. Tetsu war sich ziemlich sicher, dass der Saggitarius sie einfach wegschweben lassen würde, aber es handelte sich sowieso eher um eine Vorbereitung für das nächste Manöver. Noch bevor der Griff vollendet war würde er den Steinarm hochrennen und direkt den von der Chakrasignatur stärkeren kultisten rammen, während der schwächere Kolleteralschaden von seinem Hammer abbekommen würde, den er leicht nach hinten schwang, um ihm etwas Tempo zu nehmen und den schwächeren der beiden Ninja nicht zu überfordern. Der Sagittarius hingegen durfte schön auf sich selbst aufpassen, wenn er denn unbedingt ohne Warnung schneidende Wasserstrahlen auf leute schießen musste. Seine schnelle Bewegung hatte jedoch zur Folge, dass er den Aussehenstausch der beiden nicht mitkriegte, sie würden also keine Probleme haben, ihr Henge zu erneuern und den Plan ohne mitwissen des Tetais weiter auszuführen.
Kurz vor dem Auftreffen auf Haretsu besonn er sich jedoch eines besseren und bremste seine Vorwärtsbewegung an den inzwischen wieder ausgestreckten Fingern des riesigen Felsarmes ab. Ein durchschnittlicher Jonin sollte den Aufprall mit dem steinernen Tetsu also zumindest überleben können. Die Chuunin würde so zwar eher nur beschäftigt statt herausgefordert werden, aber egal - Tetsu würde später noch dafür sorgen, dass sie was zu tun kriegt. Er ließ das Suiton-manöver nur ungern ungestraft, jedoch hatte er als proffesioneller Shinobi einen Job zu erledigen und der beinhaltete, die Ninja aus Partnerdörfern nicht beim Training sterben zu lassen. Am wichtigsten war jedoch: Der Tetai würde es sich niemals verzeihen, auf dem Missionsbericht schlechter als deieser freakige Fishtyp zu sein.
Unabhängig davon, wie das ausgehen würde, würde der Iwa-Nin einen Teil seiner Felsrüstung auflösen, sodass er vom Rest nach unten abspringen und mit hoher Geschwindigkeit auf den Boden landen kann. Dort würde er einen Tsuchi Bunshin machen, der ihn den Rücken freihält, während er mit ihm so leise wie möglich im Nebel nach den Pseodo-Spionen suchen würde. Fürs erste würde er probieren, die Pseudo-Spione weiter ohne seine Sensortechnik zu suchen, er hatte bisher genug Chakra verschwendet. Sollte er natürlich spüren, dass er gerade von einem Sensor aufgespürt wird, wäre ganz schnell schluss mit Lustig und er würde seine Laufgeschwindigkeit drastisch erhöhen - er wollte ja nicht von diesem Wasserstrahl erwischt werden.
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