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Koketsu Fenikkusu Männlich

Jigoku no Tsubasa

Beiträge: 74

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21

Donnerstag, 18. Dezember 2014, 19:30

Der vereinbarten Reihenfolge getreu schritten die Shinobi durch das Loch in der massiven Felswand, welche die Meditationshalle des Klosters von der kalten und harschen Außenwelt trennte. Fenikkusu war dabei die Vorletzte der Gruppe, nur gefolgt von Yuki, ein Umstand, der ihr nicht sonderlich behaglich war. Die beiden Dienstälteren schienen ihr zwar zu vertrauen, andererseits waren sie aber nicht die ersten, denen ein getarnter Kultist in den Rücken fallen würde. Gelegentlich den Blick nach hinten wendend und gleichzeitig darauf achtend, nicht den Anschluss zu Haretsu vor ihr zu verlieren, schlich die Suna-Nin durch die Meditationshalle. In dem Moment machte der Jounin vor ihr ein Handzeichen, welches sie anwies, leise zu sein. Hatte Fenikkusu unbeabsichtigt die Position der Gruppe preisgeben? 'Wahrscheinlich nur eine Verdeutlichung, ich war mucksmäuschenstill..', dachte sie und hob ihre Augenbraue leicht.
Just in diesem Augenblick durchstieß ein lautes Rumpeln die Stille, welche sich über die Meditationshalle gelegt hatte und eine der großen Bodenplatten wurde den Spionen entgegen katapultiert. Schnell handelnd, ließ sich die Kunoichi nach hinten fallen und stützte sich mit ihrer rechten Hand am Boden ab, während in mäßigem, jedoch bedrohlichem Abstand das Felsstück über ihr hinweg flog. Danach nutzte sie ihren Schwung, um sich vom Boden abzustoßen und eine Art Rückwärtssalto auszuführen, sodass Fenikkusu nun wieder aufrecht stand und die Situation überblicken konnte, soweit dies in der sich rasch ausbreitenden Staubwolke möglich war.
Eine weitere Erschütterung durchzog den Raum, als sich ein großer Schatten auf Haretsu ein paar Meter neben ihr stürzte und diesen mit sich nach draußen schleppte. Hinter ihr sprintete Yuki dem Sagittarius und dem mysteriösen Angreifer hinterher. 'Verräter! Wusste ich es doch!', realisierte Fenikkusu und wollte sich die pinkhaarige Kunoichi schnappen, wurde jedoch von den Geräuschen dreier anstürmender Steinwesen unterbrochen, um die es sich nun zu kümmern galt, auch wenn dies hieß, dass die vermeintliche Verräterin entkommen konnte. Mit einer fließenden Bewegung schnappte sie sich den Bogen von ihrem Rücken, nahm eine leicht seitliche, breitbeinige Haltung an, verlagerte ihr Gewicht auf ihr hinteres Bein und spannte einen Pfeil. Ein gut platzierter Treffer würde sie vielleicht nicht zerstören, aber zumindest ihren Ansturm canceln. Die selbe Idee schien der Kusanagi zu haben, den sie im Tumult schon fast vergessen hatte, denn dieser machte kurzen Prozess mit zwei der Kreaturen, welche sich auf näherem Blick als Eber herausstellten. Er traf dabei kritische Schwachstellen in ihrem Körper, ähnlich wie er es mit der Wand vorhin getan hatte, vermutete die Kototeki, auch wenn sie sich immer noch im Unklaren darüber war, wie es genau funktionierte. In ähnlicher Manier entledigte er sich auch dem letzten Schwein aus Stein, weswegen sie ihren Bogen entspannte und senkte. 'Denkt er, ich kann mich nicht selbst verteidigen? Er vertraut mir wohl nicht.', fragte sich Fenikkusu, denn sie fühlte sich leicht bevormundet. Auf seine Frage hin, ob sie in Ordnung sei, erwiderte sie nur ein knappes, wenn auch freundliches "Ja, Danke".
"Wie konnten die uns nur finden? Ich habe keinen Sensor gespürt, der nach uns gesucht hat..", dachte Kay laut und schaute zu ihr hinüber. "Egal wie, wir sollten hinter den anderen her. So schnell, wie sie sich aus dem Staub gemacht hat, verdächtige ich 'Yuki'. Vielleicht hat sie den anderen Kultisten irgendwie Bescheid gegeben", sprach Fenikkusu, verstaute ihren Bogen und schaute zur Bodenplatte hinüber, welche beim Aufprall gegen die Wand der Meditationshalle in mehrere Teile zerbröckelt ist.
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Koketsu Fenikkusu« (18. Dezember 2014, 19:47)

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22

Montag, 22. Dezember 2014, 22:47

Vorsichtig schlich Yuki hinter den anderen Shinobi her. Sie war höchst konzentriert und ihre Sinne zum Zerreißen gespannt. Fest umklammerte sie ihre beiden Kunai. Noch während sie sich orientierte zerriss ein ohrenbetäubender Lärm die Stille. Massige Steinwildschweine durchbrachen den Boden und Felsbrocken wurden quer durch die Halle geschleudert. „Hey Jackpot! Wildschweine kann ja nur eins bedeuten...“ schoß es Yuki durch den Kopf. Sie ließ ihre beiden Kunai fallen und sprang elegant dem anfliegenden Gestein aus dem Weg. Dann ließ sie sich nach hinten fallen, stützte sich auf ihre Hand und drückte sich nach oben ab ehe sie ein Stück weiter hinten zum Stehen kam. Yuki atmete tief durch und ließ ihren Blick über das Chaos um sie herum schweifen. Und nur Augenblicke später schoss Tetsu an ihr vorbei und mit ihm Haretsu, welchen der Oi-Nin mit sich zog. „Was zum…“ Yuki sprintete los. Haretsu mochte gut sein, aber Tetsu war er allein unterlegen. Und selbst wenn Yuki in dieser Situation sichtlich die schlechteste Unterstützung war, so konnte sie vielleicht wenigstens Tetsu ab und an aus dem Konzept bringen und Haretsu somit die eine oder andere Handlungsmöglichkeit ermöglichen.

>> Tal im Himmel
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Tsunami Mako Männlich

Dai Ryoushi

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23

Freitag, 2. Januar 2015, 06:27

PP: [Mission] Das Tal im Himmel

In einer stürmischen Manier, wie es Mako selbst kaum hätte besser machen können, war Tetsu durch den Boden gebrochen und hatte die Eindringlinge auch schon mit steinernen Kreaturen angegriffen. Und nicht nur das, wie angekündigt hatte er sich sogar auch noch einen von ihnen geschnappt und direkt wieder zurück zum Innenhof geschleift, und das mit beachtlichem Tempo. Von den übrigen drei reagierte die kleine Pinkhaarige am schnellsten und folgte dem Iwa-Nin schnellstmöglich, während die anderen beiden kurzen Prozess mit den steinernen Ebern machten. In kürzester Zeit waren sie zu Schutt zerfallen und lösten sich auf, während die zwei Spione sich kurz berieten und zu erklären versuchten, wie sie entdeckt worden waren. "Egal wie, wir sollten hinter den anderen her. So schnell, wie sie sich aus dem Staub gemacht hat, verdächtige ich 'Yuki'. Vielleicht hat sie den anderen Kultisten irgendwie Bescheid gegeben.", sprach die andere junge Dame, die mit dem älter wirkenden blauhaarigen Emo zurückgeblieben war. 'Interessant...', dachte Mako hinter einer Ecke, während er das Ganze wieder einmal mit Toomegane no Jutsu beobachtete, 'Dann will ich mich mal vorstellen.'
Als die beiden übrigen Spione schon hinterherlaufen wollten, trat langsam ein Mizu Bunshin um die Ecke des Ausgangs und klatschte in die Hände. "Das war nicht schlecht, ihr Süßen. Na gut, es waren nur ein paar komische Viecher, aber trotzdem, nicht schlecht." Nun verschränkte der Klon seine Arme und zeigte hinter sich auf den Gang, in den die anderen drei verschwunden waren. "Den alten Mann lasst ihr aber mal in Ruhe. Wer weiß, wie viel sein oller Rücken noch aushält." In dem Moment wandte der echte Mako Tsuchi Kairou auf den Boden an, um sowohl den Zugang zum Innenhof, als auch den improvisierten Eingang der Spione und das von Tetsu erschaffene Loch im Boden zu verschließen. "Ihr bleibt erst mal hier und zeigt mir, aus welchem Holz ihr geschnitzt seid, in Ordnung?", sprach er grinsend.
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Kusanagi Kay Männlich

Wasa Tatsujin

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24

Dienstag, 6. Januar 2015, 02:50

Kay nickte, als Fenikkusu ihm sagte, dass alles bei ihr in Ordnung sei. »Gut. Ich werde nämlich auf Dich zählen, wenn es hier richtig ernst wird. Für so einen Quatsch haben wir keine Zeit und Chakra brauchst Du dafür auch nicht zu verschwenden.«, erklärte er seine vorherige Handlung. Sie äußerte auch gleich ihren ersten Verdacht. »Mit diesem Gedanken habe ich auch schon gespielt aber irgendetwas passt da noch nicht so ganz. Ich weiß nicht, was es ist, aber ich ziehe es vor, keine voreiligen Schlüsse zu ziehen.«, dementierte er nachdenklich.
Als sich die beiden Ninja dem Angreifer und ihrem entführten Teamkollegen folgen wollten, stellte sich ihnen jedoch ein Hindernis in den Weg, welches der Blauhaarige erst ignorieren wollte. Ein groß gewachsener, muskulöser Mann mit stachligem Haar trat aus einem Gang hervor und machte den beiden erst einmal eine Ansage. 'Was erzählt der da?', dachte sich der Kusanagi, als der Neuankömmling irgendetwas von wegen 'den alten Mann in Ruhe lassen' erzählte. Als sich dann jedoch der Durchgang mit durch wachsendes Gestein verschloss, konnte Kay diesen jedoch nicht weiter ignorieren. »Ihr bleibt erst mal hier und zeigt mir, aus welchem Holz ihr geschnitzt seid, in Ordnung?«, erzählte der offensichtliche Fake-Kultist, was in Kay eine unangenehm bekannte Erinnerung weckte. Diese Freundlichkeit hatte er schon vor ein paar Jahren bei einem Kultisten namens Sugeo erlebt und damit eine eher unangenehme Erinnerung verknüpft.
»Nun, da möchte uns jemand doch tatsächlich den Weg versperren... Nicht, dass diese Steine ein Hindernis für mich darstellen, aber ich nehme an, dass dieser Kerl uns nicht einfach so davon kommen lässt...«, sprach er zu seiner Teamkameradin. Infolge des Ausmaßes des Jutsu, welches sowohl den Ausgang, als auch das Loch im Boden flickte, schloss Kay, dass dieser Mann wohl zur etwas stärkeren Sorte Ninja gehören musste, immerhin schien er nicht gerade mit seinem Chakra zu geizen. »Ich habe ein ungutes Gefühl...«, murmelte der Kusanagi etwas leiser und nahm seine typische Kampfhaltung ein. Er schob sein rechtes Bein etwas nach vorn, verlagerte sein Gewicht auf seinem hinteren Bein und ging leicht in die Knie, stellte sich schräg zu seinem Kontrahenten auf und hielt beide Hände nah beieinander auf Brusthöhe. Sein Blick ging in Richtung seines Gegners, fokussierte diesen jedoch nicht, um das Gesamtbild des Raumes in Blick zu behalten.
Wie gewohnt wollte Kay den ersten Schlag ausführen und kaute langsam seinen Zahnstocher hervor, den er wie stets im Mund dabei hatte. Das spitze Stück Holz hatte er heute neben seiner rechten, unteren Zahnreihe gelassen, da er nicht sonderlich das Bedürfnis hatte, darauf rumzukauen. Er sammelte eine kleine, sorgfältig kontrollierte Menge Chakra in seinem Mund und leitete dieses in den Zahnstocher, welchen er unauffällig, mit merklicher Geschwindigkeit in Richtung seines Gegners via Youji spuckte. Würde er das Geschoss nicht bemerken, so würde der Zahnstocher den Fake-Kultisten am Ohr treffen, jedoch war dies für Kay nur ein Test um zu sehen, wie gut die Reflexe seines Kontrahenten waren.

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Koketsu Fenikkusu Männlich

Jigoku no Tsubasa

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25

Dienstag, 6. Januar 2015, 19:46

Gerade dabei, zur anderen Hälfte des Spion-Teams zu eilen, wurden Kay und Feni von einem seltsamen, muskulösen Mann aufgehalten, welcher locker und seelenruhig um die Ecke des Ganges vor ihnen spazierte und dabei leicht sarkastisch wirkend applaudierte. Er gratulierte ihnen hinsichtlich des Bezwingens der Steinkreaturen, was in den Ohren der Suna-Nin jedoch eher nach Hohn als nach einem echten Kompliment klang. 'So ein Spinner hat gerade noch gefehlt..', dachte sie, als der Unbekannte verkündete, dass er sie davon abhalten würde, den anderen in das Tal zu folgen. Kurz daraufhin ging ein spürbares Grollen durch den Boden und in einer schnellen Bewegung versperrten massive Felswände die Ausgange der Meditationshalle und flickten das Loch, welches der andere Angreifer vorhin verursacht hatte.
Während ihr Partner sich in Kampfhaltung begab und sich auf den Erstschlag vorbereitete, rannte Fenikkusu zu der zerbröckelten Bodenplatte, welche gegen die Wand der Halle geschmettert wurde, und markierte eines der Stücke für Kawarimi no Jutsu (Change of Body Stance Technique), allein als Vorsichtsmaßnahme. Hoffentlich würde sie in der Lage sein, Distanz zwischen sich und dem Muskelprotz halten zu können, während der Kusanagi den Nahkampf übernahm. Als sie sich hinkniete, um das Plattenstück zu markieren, kam ihr eine Idee, wie sie vielleicht den Gegner überraschen konnte und so eine gute Gelegenheit für einen Angriff schaffte. Fenikkusu formte ein paar Fingerzeichen und führte den Chou no Hishou (Flight of the Butterfly) aus und hielt ihre Hände zusammen, bis sie das wärmende Flackern des Schmetterlings spüren konnte. Nach Vollendung des Jutsu öffnete sie ihre Hände und ihre feurige Kreation flatterte langsam und hoffentlich ungesehen die Wand hoch. Die geplante Flugroute führte diesen dann weiter an der Decke entlang, bis er am Übergang zum Ausgang ankommen würde, zwischen Kay und seinem Kontrahenten. Da sie vor dem Einstieg ins Kloster ein entsprechendes Signal vereinbart hatten, würde sie ihn dann vor dem gleißenden, blendenden Licht warnen können.
Mit allen Präparationen getroffen, wandte sie sich wieder dem Unbekannten zu, welcher gerade allem Anschein nach einer Attacke des Kumo-Nin ausgewichen ist. Um ihm noch etwas mehr einzuheizen, beschloss sie, ihren Bogen zu zücken und ihm zwei aufeinanderfolgende Kadan (Flame Ball) entgegen zu schießen. Wahrlich kein starker Angriff, aber nur herumstehen, während sich der Kampf abspielte, wollte Fenikkusu nicht.
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Tsunami Mako Männlich

Dai Ryoushi

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26

Mittwoch, 4. Februar 2015, 11:58

Nach einer kurzen Evaluierung der Situation ging der blauhaarige Spion leicht in die Knie und nahm eine solide Kampfhaltung ein. Es war also schon mal sicher, dass er in Sachen Taijutsu zumindest einigermaßen bewandert war. Doch anstatt auf den Mizu Bunshin loszustürmen, schoss er auf einmal einen Zahnstocher aus seinem Mund hervor, direkt auf das Gesicht des Mako Fakes. Da es sich hier um den Klon eines solchen Kalibers handelte, fiel es ihm natürlich leicht, dem Projektil rechtzeitig auszuweichen, doch froh war er über diesen Angriff nicht. "Hast du... mich gerade... angespuckt?! Sag mal... Ich muss dir wohl mal ein paar Manieren beibringen!" Mit beachtlicher Geschwindigkeit ging der Mizu Bunshin in die Hocke und stieß sich vom Boden ab, direkt auf den Kumo-Nin zu. Was dieser jedoch nicht erahnen konnte, war, dass der echte Mako zeitgleich ein weiteres Mal Tsuchi Kairou aus der Ferne anwandte, um dem Gegner buchstäblich den Boden unter den Füßen wegzuziehen. Würde dieses Manöver funktionieren, so würde der Kusanagi das Gleichgewicht, das er so bedacht eingenommen hatte, sofort wieder verlieren und gleich darauf vom Mizu Bunshin mit einem heftigen Tackle gegen eine Steinplatte gedonnert werden, die sich hinter ihm erhob. Die andere Spionin ignorierte Mako vorläufig, auch wenn er durch seine Kristallkugel den flackernden Schmetterling durchaus erkennen, jedoch nicht zuordnen konnte. Es war sinnvoll, die Fähigkeiten der beiden Kontrahenten erst einmal zu analysieren, ehe er sich richtig auf eine Zielperson festlegte. Und außerdem musste man ja nicht gleich eine Frau schlagen, wenn sie keine allzu große Gefahr darstellte.
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Kusanagi Kay Männlich

Wasa Tatsujin

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27

Mittwoch, 4. Februar 2015, 20:49

Dem Zahnstocher wich der Stachelkopf mühelos aus. Daraus schloss der Kusanagi, dass der Gegner wohl ein Nahkämpfer war, wenn seinen Reflexen selbst solch kleine Details nicht entgingen. Die Statur seines Gegenübers untermauerte diese Vermutung zudem noch, weshalb sich Kay auf ein kommendes Nahkampfmanöver einstellte. Er wusste genau, wie er bei einem direkten Angriff kontern konnte und schmiedete bereits Doton Chakra in seinem Körper, um auf eine direkte Attacke vorbereitet zu sein.
Wie erwartet, startete der Gegner auch direkt die Offensive und stieß sich frontal in Richtung des Kusanagi. Kay lastete nun etwas mehr Gewicht auf sein hinteres Bein und formte die Fingerzeichen für das Jutsu Ganchuusou. Was dann geschah, überraschte den Tokubetsu Jounin, spielte ihm jedoch glücklicherweise vollkommen in die Hände. Plötzlich bewegte sich unter ihm der Boden und bäumte sich hinter ihm auf, sodass Kays Gleichgewicht massiv ins Schwanken geriet. Zum einen verriet es ihm, dass sich irgendwo noch ein Gegner befinden musste, zum anderen war nun die Distanz vom Boden zu Kays Brust viel kürzer.
Mit einem leichten Lächeln entfesselte der Kusanagi das Jutsu, welches er bereits vorbereitet hatte und aus der Steinwand hinter ihm schossen nun mehrere Steinspitzen nach vorn. Die stalagmitartigen Spitzen bewegten sich an dem Kusanagi vorbei und verschränkten sich so vor diesem, sodass nun ein Schild aus Stacheln vor ihm entstand. Würde seinem Gegner jetzt nicht schnell genug etwas einfallen, so würde er geradewegs in die Steinspitzen hineinrammen und zu Schaschlik verarbeitet werden. Zum anderen boten die Steinpfähle dem Kusanagi nun eine Stütze, an der er sich kurz festhalten konnte, um sein Gleichgewicht wieder komplett zurückzuerlangen.
Etwa zur gleichen Zeit bemerkte er ein leichtes Glimmen an der Decke zwischen ihm und dem Fake-Kultisten, gefolgt von zwei Schnipp-Geräuschen, die aus Fenikkusus Richtung kamen. Kay erkannte das Signal und schloss seine Augen, gefolgt von dem Jutsu Doton: Domu. Noch während sich das glimmende Objekt in eine Art Blendgranate umfunktionierte, verfärbte sich die Haut des Kusanagi dunkelgrau und sein Körper wurde nahezu unzerstörbar. Er wartete kurz, bis der grelle Lichtblitz vorbei war und öffnete darauf hin wieder seine Augen.

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Tsunami Mako Männlich

Dai Ryoushi

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28

Montag, 16. Februar 2015, 21:53

Die Reflexe des Kusanagi waren beachtlich gut, oder er hatte seine Konterattacke bereits vorbereitet, oder sogar beides. Auf jeden Fall wusste er seine plötzlich veränderte Situation sofort auszunutzen und verwendete die aufbäumende Steinplatte hinter sich, um einige steinerne Stacheln über sich nach vorne wachsen zu lassen und so einen spitzen Verteidigungswall aufzubauen. Da es sich hier beim Angreifer nur um einen Mizu Bunshin mit sehr beschränktem Chakra handelte, konnte bzw. wollte er nicht mehr rechtzeitig reagieren und ging einfach weiter auf den Spion los, um sein Abwehrmanöver besser analysieren zu können. Nicht nur die Steinstacheln jedoch gehörten zu dieser Abwehr, plötzlich entstand auch ein gleißendes Licht in der Kammer, das allen Beteiligten die Sicht nahm, inklusive Mako über seine Kristallkugel. 'Moah, uncool.' Leicht genervt rieb sich der Fischer die Augen, kam es doch so selten vor, dass diese höchst nützliche Technik gegen ihn verwendet wurde. Als er wieder einigermaßen sehen konnte, sah er nur eine mittelgroße Wasserpfütze vor den Füßen des blauhaarigen Shinobi liegen. 'Platsch. Oha, was ist das? Der Kollege hat ganz dunkle Haut?' Der Nutzung des Ganchuusou nach zu urteilen, war der Gegner wohl ein Dotonka, doch eine derartige Technik, die die gesamte Haut des Nutzers veränderte, war selbst Mako neu. Vielleicht bot es sich also an, die beiden Gegner noch ein Weilchen länger zu testen. Draußen im Freien war Mako sowieso bekannt dafür, riesiges steinerne Höhlen zu erschaffen und diese daraufhin zu fluten, um seinen persönlichen Heimvorteil zu erlangen. Doch hier im Kloster war die Höhle bereits vorhanden, also warum auch nicht gleich dies ausnutzen?
'Suiton - Baku Suishouha!' Da seine Feinde seinen Aufenthaltsort nicht kannten und sowieso nicht gut gegen die tosenden Wellen laufen könnten, hatte der Jounin alle Zeit der Welt, gewaltige Mengen an Wasser ungestört durch die Gänge und Kammern zu pumpen, bis sie circa einen Meter hoch geflutet waren. Der Tsunami hatte zurückgespuckt und nun fehlte nur noch das Sahnehäubchen: 'Kuchiyose no Jutsu!' So tauchten nun auch Keishoku, Yakume und Samusa auf der Bildfläche auf, die schon gespannt darauf waren, auf welche Art sie auf dieser Mission von Nutzen sein könnten. "Jungs und Mädels! Eure Beute wartet. Aber seid nicht zu grob, wir wollen ja nur spielen."
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Koketsu Fenikkusu Männlich

Jigoku no Tsubasa

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29

Donnerstag, 19. Februar 2015, 11:56

Während die Kunoichi die Feuerbälle dem Unbekannten entgegen spuckte, entschloss sich dieser, selbst eine Offensive zu starten. Mit eindrucksvoller Geschwindigkeit schoss er ihrem blauhaarigen Teamkameraden entgegen während er gleichzeitig den Boden unter den Füßen seines Gegners manipulierte, um ihn so womöglich zu Fall zu bringen. "Hinter dir!", rief Fenikkusu dem Kusanagi noch zu, auch wenn es wohl zu spät gewesen war, hätte er es nicht selbst schon gemerkt. Geschwind beschloss sie den feurigen Schmetterling, den sie eben noch auf den Weg geschickt hatte, schon frühzeitig zu detonieren, um den Angriff zu vereiteln. Das vereinbarte Zeichen - zweimaliges Schnippen - warnte Kay vor dem, was kommen würde. Bevor sie die ansehnliche Blendgranate jedoch zündete, spannte sie einen Pfeil auf ihren Bogen und zielte auf die Position, von der sie erwartete, dass der Angreifer dort zu Halt kommen würde und ließ die Sehne los, welche das Projektil mit einem Zischen auf den Weg sandte und ein darauf folgendes Klatschen startete die Detonation des Jutsu. Der Schmetterling ging in einem gleißenden Licht auf, welches sich erst um ihn sammelte und anschließend in alle Richtungen ausbreitete. Fenikkusu nutzte ihren Unterarm, um ihre Augen abzudecken und schloss diese, um nicht geblendet zu werden, so stark wurde die Meditationshalle erleuchtet.
Während die Spione sich vor der Blendgranate schützten, rannte der vermutete Kultist geradewegs in die Stacheln und verpuffte, wobei er dabei nur eine Pfütze zurückließ. Gut eine Viertelsekunde später schoss ihr Pfeil an genau der Stelle entlang, fand jedoch kein Ziel und prallte an der gegenüberliegenden Wand der Halle ab. Nachdem die Helligkeit sich wieder normalisiert hatte, öffnete die Suna-Nin ihre Augen und blickte sich um. 'Ein Bunshin..', bemerkte sie, als sie die Wasserlache erblickte, die sich dort gebildet hatte, wo der Kultist noch einen Moment vorher befand. "Alles okay, Kay-Senpai?", fragte sie ihren Kollegen, während sie langsam und vorsichtig, Bogen immer noch gezückt, zu diesem hinüberging. Es war nicht absolut sicher, dass es sich um einen Bunshin gehandelt hatte, schließlich konnte es gut sein, dass sie es hier mit jemanden zu tun hatten, der gerne clevere Täuschungsmanöver benutzte, um seine Feinde zu verwirren. Bevor die beiden Shinobi jedoch groß miteinander reden konnten war ein fernes Rauschen zu hören, welches sich sehr schnell näherte. Der Grund dafür war ebenso schnell sichtbar: Eine große Wassermasse kam um die Ecke vom Gang, der ins Tal führte, welche sich überschlug und nun ihnen entgegen raste. Sie wandte sich an den Kusanagi: "Kannst du eine Plattform erschaffen?" Sollte die Halle wirklich geflutet werden, hatte Fenikkusu alleine keine guten Chancen. Sie würde sich wahrscheinlich mit Kinobori no Waza permanent an der Wand oder der Decke festhalten müssen, was ihren Chakravorrat signifikant verringen würde. 'Soviel zu cleveren Täuschungsmanövern', dachte sie und runzelte ihre Stirn.
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Koketsu Fenikkusu« (19. Februar 2015, 13:55)

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Kusanagi Kay Männlich

Wasa Tatsujin

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Geburtstag: 9. Juli 1988 (33)

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30

Dienstag, 24. Februar 2015, 10:44

Der Trainings-Kultist raste geradewegs auf den Kusanagi zu und war offensichtlich geblendet von dem grellen Licht, das von Fenikkusus Jutsu ausging. Ein entkommen war nun also unmöglich, es sei denn, er hätte Kawarimi no Jutsu vorbereitet. Da es sich hierbei jedoch nur um eine sehr reale Übung handelte, stumpfte Kay im letzten Augenblick die spitzen Steine ein wenig ab, sodass die Wunden nicht tödlich verlaufen, jedoch technisch gesehen als Sieg gelten würden. Was dann jedoch geschah, hatte Kay nicht direkt erwartet. Der muskulöse Mann prallte auf die Steine und platzte in einer großen Pfütze, von der ein Teil Kay entgegenschwappte und ein anderer Teil auf dem Boden landete.
'Mizu Bunshin...?, war Kays erster Gedanke und wurde erneut wachsam. Einen einzigen Augenblick später schoss auch ein Pfeil an ihm vorbei, der von Fenikkusu abgefeuert wurde und das Ziel getroffen hätte, wenn der Angreifer es geschafft hätte, vor den Steinspitzen abzubremsen. »Alles okay, Kay-Senpai?«, hörte der Kusanagi von der Seite. Er war ein wenig erleichtert und deaktivierte wieder sein Domu. »Ja, Fenikkusu-kohai. Alles in Ordnung und bei Dir?«, fragte er implizierend, dass Fenikkusu in der gleichen Liga spielte wie er.
Um seine Frage zu beantworten war jedoch noch genug Zeit, denn der Angreifer schien gar nicht so weit weg zu sein. Eine große Menge Wasser rauschte aus dem einzigen noch offenen Gang in Richtung des Raumes, in dem sich die beiden Spione befanden. Kay musste schmunzeln. Er will uns also unter Wasser setzen... Was für eine Chakraverschwendung..., dachte der Kusanagi und sah Fenikkusu entspannt an.
»Er hat wohl nicht mit einem Kusanagi gerechnet. Sein Vorteil wird durch diese Chakraschleuder nur marginal ausfallen.«, erklärte er, während sich vier schwarze Spitzen in seiner blauen Iris bildeten. Mit seinem Kujikugan durchleuchtete er die Stelle, aus der der Ninja mit den Keilern zuvor gesprungen war, während sich in seiner Hand ein Dorn aus Stein bildete. Durch das Tsuchi Kairou des Angreifers war der Boden verformt und dadurch instabiler an jener Stelle geworden, weshalb es nun ein leichtes für Kay war, eine Schwachstelle für die Markentechnik seines Clans zu finden. Er fasste mit der Fingerspitze kurz auf den Schwachpunkt um diesen mittels Tochi Suibou noch etwas aufzuweiten und stieß darauf hin den Dorn gezielt in die deformierten Bodenplatte, wodurch diese direkt auseinander brachen und den Zugang zu einem Tunnel freilegten, den der Felsen-Kultist vermutlich zuvor gegraben hatte. Die Wassermassen, welche nun bereits auf Knöchelhöhe waren, stiegen nun erheblich langsamer an, da das große Loch im Boden sehr viel des Wassers verschluckte.
»Es wird nun Zeit, herauszufinden wo unser Gegner ist.«, sprach Kay und aktivierte Kagura Shingan, um seinen Feind zu orten. Er machte insgesamt vier Chakraquellen aus. Drei davon stammten von nicht-menschlichen Lebewesen, welche Kay anhand ihrer Form auf große Fische schließen liessen und eine definitiv von einem Ninja, welcher wohl die Quelle der Wassermassen war. »Vier Gegner. Kuchiyose wäre mein erster Tipp. Einer davon ist zu groß, um sich hier zu bewegen.«, erklärte er kurz und prägnant, um gleich zur Sache zu kommen. Er nahm eine Kemuridama und warf sie gegen die Wand, worauf hin eine Rauchwolke entstand, die sowohl die beiden Spione, als auch den Zugang zur Meditationshalle einhüllte. Schnell formte er noch ein paar Fingerzeichen um darauf hin mehrere Steinstacheln aus dem Boden in Richtung des Gangs wachsen zu lassen, aus welchem das Wasser kam. Mühelos bohrte sich der Fels durch das kalte Nass und bildete einen spanischen Reiter, der den Zugang versperren würde.
Die letzte Aktion seines improvisierten Plans bestand darin, Shippuu zu beschwören, da die Gepardin trotz ihrer tollpatschigen Art dennoch eine starke Hilfe war. Zudem war das Überraschungsmoment gerade auf Seiten der Spione und ein anderthalb Meter hoher Gepard war eine ziemlich gute Waffe gegen ein paar Fische.

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Koketsu Fenikkusu Männlich

Jigoku no Tsubasa

Beiträge: 74

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31

Mittwoch, 22. April 2015, 21:49

Während Fenikkusu sich um die Flutwelle sorgte, die auf die beiden Spione hereinzustürzen drohte, gab sich ihr Mitstreiter gelassen. Mehr als das, der Schachzug ihres Gegners schien ihm förmlich in die Hände zu spielen. Ohne zu zögern nutzte er die Gabe seines Clans, um den nur notdürftig verschlossenen Tunnel, aus dem der Shionobi mit den steinernen Ebern im Schlepptau vorhin gesprungen kam und ihre Gruppe zerteilt hatte, gekonnt wieder zu öffnen, wodurch die große Halle zu einem überdimensionierten Waschbecken wurde, in welchem gerade der Stöpsel gezogen wurde. Dank des fixen Manövers des Kusanagi wurde der Wasserfluss stark abgebremst, sodass der Pegel nur noch langsam anstieg und sich ungefähr auf Kniehöhe stabilisierte. Dementsprechend hielt sich auch der Sog, den der Tunnel verursachte, in Grenzen, sodass sie nicht Halt auf dem nassen Steinboden verloren.
Die Chuunin war erstaunt über die Vielseitigkeit der Clan-Technik, welche ihnen nun schon zum zweiten Mal sehr gelegen kam. Eine Schande, dass sie keine außergewöhnliche Fähigkeit besaß, die in dieser Situation enorm von Vorteil war. Andererseits war eine solche Kraft auch mit entsprechenden Erwartungen seitens der Familie verbunden. Sie war sich nicht sicher, ob sie sich so unter Druck setzen lassen wollen würde. „Es wird nun Zeit, herauszufinden, wo unser Gegner ist“, sprach der Blauhaarige und schien seine Konzentration auf die Richtung zu legen, woher das Wasser kam. Er berichtete von vier Gegnern, vermutete, dass es sich dabei um Kuchiyose handelte und fügte noch hinzu, dass einer davon zu groß war, um sich hier zu bewegen. ‘Ein Glück konnten wir die Wucht der Flut stoppen, ansonsten wären wir wohl überrumpelt worden. Und ein Glück ist er ein Chakra-Sensor‘, dachte Fenikkusu. Gab es etwas, dass ihr Teamkollege nicht konnte? Sie hoffte, dass sie das nicht gleich herausfinden würde.
Als Nächstes zündete Kay eine Rauchbombe, um die Sicht auf die beiden seitens der wellenreitenden Angreifer zu erschweren. Jetzt war es Zeit für die Suna-Nin, ihr weiteres Vorgehen zu planen. Zugegebenermaßen war der Raum, in dem sie sich befanden, zutiefst ungünstig für die Art von Kampf, die sie bevorzugte. Die offene Halle bot keinerlei Rückzugsmöglichkeiten und ständig musste man sich so positionieren, dass man nicht umzingelt wurde. Dies würde besonders knifflig werden, da sie in der Unterzahl waren, konnte man sich auf die Sensorfähigkeiten des Kumo-Nin verlassen. Sie war nicht wirklich scharf darauf, einen Faustkampf mit einem Kuchiyose zu beginnen, noch konnte sie auf ihre eigene Beschwörung zurückgreifen – Kurora war kein Frontalkämpfer und Suna no Kyofu würde sogleich abhauen, wenn er das Wasser sah. Stirnrunzelnd schaute sie sich um, sofern es der dichte Rauch, der sie umhüllte, zuließ. Die besten Chancen hatten sie wohl, wenn sie den Boden, so weit es ging, mied. „Ich brauche ein paar Vorsprünge an den Wänden, ein paar Meter unter der Decke“, richtete sie dem Dotonka aus. Auf besagten Vorsprüngen hätte sie sicheren Stand, einen guten Schusswinkel für ihren Bogen und einen nicht zu unterschätzenden Überblick über die Situation, nicht zu schweigen von der Tatsache, dass sie dort keine Wassertierchen anknabbern konnten. Sie verstaute ihren Bogen wieder auf ihrem Rücken und bereitete einen weiteren Chou no Hishou (Flight of the Butterfly) vor, welcher langsam zur Decke schwebte. Beim Doppelgänger eben hatte der überraschende Blendeffekt gut funktioniert, hoffentlich würde er das erneut. Danach eilte sie hinüber zur Wand gegenüber des Gangs, aus dem die Gegner vermutlich kamen und durch den Kinobori no Waza (Act of Tree Climbing) setzte sie ihren Weg ohne Umschweife vertikal fort.
Sie hoffte inständig, dass Kay ihre Bitte gehört und genug Zeit für deren Ausführung zur Verfügung hatte. Senkrecht von der Wand, wie sie momentan stand, war das Zielen um einiges schwieriger und hinzu kam der kontinuierliche Chakraverbrauch, der nötig war, um der Schwerkraft zu trotzen. Während sie darauf wartete, dass sich die Angreifer blicken ließen oder der Kusanagi ihre bestellten Plattformen erschuf, bereitete sie sich schon darauf vor, den Schmetterling zu zünden, nachdem sie die zwischen den Spionen vereinbarte Geste ausführen würde.


OOT: Das ist jetzt meine Antwort auf deinen editierten Post, als Nächstes ist dann Mako dran.
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Tsunami Mako Männlich

Dai Ryoushi

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Donnerstag, 23. April 2015, 01:01

Eigentlich hatte der Tsunami mit einer etwas überraschteren oder zumindest beunruhigten Reaktion seiner Gegner gerechnet, als sie erkannten, welch gewaltige Wassermassen da auf sie zukamen. Doch nicht nur blieben die beiden völlig gelassen, der Blauhaarige von ihnen hatte offenbar sogar einen perfekten Konter parat. So schaffte er es, den Boden unter sich mit geringstem Aufwand aufzuknacken und somit das heranströmende Nass direkt in den kleinen Gang abfließen zu lassen, den der Teitai zuvor hinterlassen hatte. Scumbag Tetsu, wieder einmal musste er den ehrgeizigen und ehrlichen Kiri-Nin einfach sabotieren, selbst wenn es dieses Mal völlig unbeabsichtigt war. So ließ die Aktion den Wasserspiegel, noch bevor er sich überhaupt stabilisieren konnte, direkt wieder so weit sinken, dass die Shinobi schlussendlich bis knapp unter den Knien in der Nässe stehen würden. Sehr zum Leid von Keishoku, dem größten der drei beschworenen Haie, welcher sich nun nur höchst eingeschränkt bewegen konnte. Doch dafür hätte Mako noch eine Gegenmaßnahme im Ärmel.

Als der Spion mit seinem Manöver fertig war, hielt er für einen Moment inne, in welchem er - ihnen natürlich unbekannt - Mako und seine Tierchen zu orten begann. Ein unschätzbarer Vorteil für das Versteckspiel-Szenario, in denen sich die sechs Beteiligten gerade befanden. Nachdem er seiner Partnerin von seiner Entdeckung erzählt hatte, zückte er noch eine Rauchbombe und warf sie zum Ausgang der Meditationshalle, was die Kristallkugel-Sicht des Tsunami stark behinderte. 'Mist!', dachte er sich und begann nun doch in Richtung der Halle zu laufen. Er wollte zwar gerne einmal den Dungeon Master spielen, doch die Gefahr, dass die Helden einfach wieder verschwinden würden, war ihm dann doch zu groß. Als er zusammen mit Yakume und Samusa bei eben jenem Ausgang angekommen war, tauchte er direkt unter, um dem hinderlichen Rauch zu entkommen und unter Wasser nach vorne zu blicken. Allem Anschein nach hatten die Kontrahenten eine Barrikade aus weiteren steinernen Stacheln aufgestellt, welche zusammen mit dem nun doch geringeren Wasserpegel einen Ansturm der Haie vereitelte. Es nützte wohl alles nichts, Mako müsste bald selbst einschreiten. Doch zuerst musste er etwas gegen diesen Rauch unternehmen.

Mit einem flinken und recht Chakra-sparsamen Doro Gaeshi (Mud Overturn) öffnete der Tsunami einen kleinen Spalt in der Barrikade, durch welche die kleine Yakume als allererstes durchhuschte und an der Wand entlang im Halbkreis um die Spione schwamm. Mako und Samusa "traten" weit langsamer und vorsichtiger ein, auch um den Rauch auszunutzen und selbst unbemerkt zu bleiben - unwissend, dass ein Sensor unter den Gegnern war. Inzwischen war die Vorhut im südlichsten Teil der Halle angekommen und erkannte durch das Wasser, dass einer der beiden Eindringlinge verschwunden und dafür ein weiterer, pelziger erschienen war. Dies war äußerst unvorteilhaft für die Mission des Pseudo-Kults und dem jungen Hai-Weibchen wurde schnell klar, dass sie unbedingt den Überblick über die Gegner behalten mussten, Rauchdecke hin oder her. So nutzte sie ihre geringe Größe und Jounin-Level Geschwindigkeit aus, um mit beachtlichem Tempo in Richtung des blauhaarigen Eindringlings und seines neuen Kameraden zu zischen, ehe sie kurzerhand aus dem Wasser sprang und im Drehen ein Dainamikku Maakingu (Dynamic Marking) ausführte. Sollten die Sicht des Kiri-Nin weiter behindert werden, so könnten seine Haie nun zumindest zwei der drei Feinde leicht aufspüren.
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Kusanagi Kay Männlich

Wasa Tatsujin

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Donnerstag, 23. April 2015, 11:53

Die Abfolge von Ereignissen gefiel Kay soweit sehr gut. Obwohl sie einen starken Gegner hatten, lief nahezu nichts nach seinem Plan und Kays Strategie ging nach und nach auf. Nachdem er die Gepardin beschworen hatte, welche die Gruppe mit einem lauten (leicht debilen) Miau begrüßte, fragte Fenikkusu nach ein paar Vorsprüngen unter der Decke. Herrje, der Gegner war wohl nicht der einzige, der probleme dabei hatte, Chakra zu sparen.
»Doton: Ganchuusou.«, sprach er und er schuf drei schmale Dornen an der Decke, welche wie Haken geformt waren, auf die man sich problemlos setzen konnte. Kurz überlegte der Kusanagi, griff dann aber sicherheitshalber in seine Gürteltasche, direkt in das Medic Kit und holte daraus eine Hyorogan hervor, welche er in seinen Mund zwischen Zahnreihe und Wange steckte. Er hatte schon eine ganze Menge Jutsu gewirkt und mitten im Kampf wollte er nicht gerade zusammenklappen, daher sicherte er sich ab, sollte sein Chakra unvorhergesehen zur Neige gehen.

Kurze Zeit später vernahmen die beiden Ninja und ihre pelzige Freundin ein leichtes Knacken. Durch seine Sensorfähigkeiten spürte der Kusanagi, dass der Gegner nun hier war und auch erneut ein Jutsu wirkte. Vermutlich stellte er irgendetwas mit dem spanischen Reiter an, weshalb Kay sich bereit machte und die Doku Kemuridama aus seiner rechten Beintasche holte. Zudem machte er einen kleinen Hüpfer um aus dem Wasser zu kommen und mittels Suimen Hokou no Waza darauf zu stehen. Im Anschluss warf er die Tränengas-Kemuridama direkt in Richtung der Stelle, aus der er den Angreifer vermutete - und an der er seine letzte Chakrasignatur passiv gespürt hatte.

Shippuu hingegen hatte schon etwas ganz anderes zum spielen gefunden. Während ihr blauhaariger Kumpel damit beschäftigt war, sich um den Gang zu kümmern, aus dem die Angreifer kamen, schlich sich etwas mit hohem Tempo an, was jedoch ihren Gepardensinnen niemals entgleiten könnte: Ein Fisch!
»Mittagessen!!«, rief die Gepardin, als ein kleiner Hai von der Seite angeschwommen kam und in einer drehenden Bewegung aus dem Wasser sprang. Der Hai war schnell, doch bei weitem nicht schnell genug für Shippuu, welche wie jede etwas ältere Gepardin schon jahrelange Erfahrung im Fischen hatte. Noch bevor der Hai zwischen den beiden durchhuschen und bepinkeln konnte, hatte Shippuu ihre gewaltigen Pranken ausgefahren und den Fisch in der Luft abgefangen. Sieh führte einen Hieb aus, der Hai zu sich direkt in Richtung ihres Katzenmauls zog, mit welchem sie direkt zubiss um ihre Beute zu fixieren. Ein typisch zufriedener Ausdruck breitete sich im Gesicht der Gepardin aus, welche gerade eine Beute fing, die noch Jahre üben musste, um ihren Fängen zu entkommen.

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Koketsu Fenikkusu Männlich

Jigoku no Tsubasa

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Montag, 27. April 2015, 00:43

Ohne Umschweife kam der Kusanagi ihrer Bitte nach. Es war nicht genau das, was sie sich vorgestellt hatte, allerdings hatte Fenikkusu nicht gerade die Zeit gehabt, um ihm im Detail zu erklären, wieviele Plattformen es hätten sein sollen oder welche Form sie hatten mussten. So, wie er sie geschaffen hatte, waren sie ihr auch recht und so konnte sie nun drei hakenförmige Posten an der Decke ihr eigen nennen. Als ihr Spurt, der sie die Wand vertikal hochführte, beinahe sein Ende fand, verlagerte sie blitzschnell ihr Gewicht und verwandelte das Momentum in eine anmutige Drehung, sodass sie sich einfach abstoßen konnte, um auf eine der Steindornen zu gelangen. Sie hockte sich, mit einem Knie auf dem Fels, hin und wagte einen Blick nach unten. Die Rauchwolke war noch nicht verflogen, jedoch hatte Kay schon Gesellschaft bekommen, von beiden Seiten. ‘Kampf der Kuchiyose, huh..‘, dachte sie, als sie die Gepardin erblickte, die sich gerade an einem der Fische des Kultisten zu schaffen machte.
So wie sie die Situation momentan einschätzte, war es unnötig, ihre feurige Blendgranate, welche nur ein paar Meter neben Fenikkusu umherschwirrte, zu zünden, jedoch konnte sie es nicht allzu lange hinauszögern, bevor sie von selbst aus explodieren würde. Die Suna-Nin sollte möglichst nicht vergessen, ihrem Co-Spion die vereinbarte Vorwarnung zu geben, ansonsten könnte der temporäre Sichtverlust von Vorteil für den Feind sein.
Aber was sollte sie in der Zwischenzeit tun? Durch die Rauchwolke, welche ihr Teamkollege noch mit einer Prise Tränengas verfeinert hatte, war es unmöglich, ein klares Ziel mit dem Bogen zu erfassen und dort blind hineinzufeuern war unratsam. Die andere Möglichkeit war, eine ihrer Katon Techniken benutze, um dem Gegner einzuheizen – ein gewaltiger und vielleicht sogar unerwarteter Feuerball von oben könnte einen direkten, kritischen Treffer landen. Andererseits war die Meditationshalle teils mit Wasser überflutet und sie wusste nicht, um was für eine Form von Tränengas es sich handelte. Mit etwas Pech war es brennbar und sie steckte die halbe Halle in Brand, Freund und Feind zugleich. Nach ein paar Momenten der Überlegung kam ihr eine ihrer Techniken in den Sinn, welche sie nur selten einsetzte, da sie bestimmte Voraussetzungen hatte, welche sie alle erfüllt sah: Ihre genaue Position war dem Feind eventuell unbekannt, Kay und seine Wildkatze zogen die Aufmerksamkeit auf sich und würden ausreichend Verteidigung bieten und handelte es sich bei dem Fischmann nicht um einen Chakra-Sensor, würde er den Angriff vielleicht nicht einmal kommen sehen.
Einen tiefen Atemzug nehmend, setzte sich Fenikkusu auf ihre Unterschenkel. Es bedurfte einer Menge Konzentration, um das Jutsu korrekt auszuführen. Sich entspannend, schloss sie die Augen und bereitete Chakra in ihrem Inneren vor, während sie leise „Makyou no Ran“ flüsterte. Nachdem sie das benötigte Chakra gesammelt hatte, öffnete sie ihren Mund und atmete langsam aus, wobei ihr nicht nur ihr Atem, sondern auch eine weißliche, durchsichtige Masse, versehen mit grotesken Mündern, entschwand, welche sich schlangenförmig an der Decke des Raumes wandte. Sie konzentrierte sich hauptsächlich darauf, ruhig zu bleiben und sich an die veränderte Wahrnehmung des Anwenders, die diese Technik mit sich brachte, zu gewöhnen. Es war, als ob Licht und Schall langsamer wurden, länger bräuchten, um sie zu erreichen. Nachdem ihr tiefer Atemzug erschöpft war, öffnete sie die Augen und sandte die Chakra-Masse nach unten in die Rauchwolke. Dem Geist durstete es nach Chakra und würde alles verfügbare konsumieren, sollte er in Kontakt mit einem Lebewesen kommen.
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Tsunami Mako Männlich

Dai Ryoushi

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Freitag, 1. Mai 2015, 01:26

(Kann man Ganchuusou über so eine große Entfernung ausführen? Ich hab für meine Fern-Verschließung extra ein B-Rang Jutsu benutzt, das eine ziemlich große Fläche abdeckt.)

Die Rauchdecke vor ihnen versperrte Mako und Samusa weiterhin die Sicht, weshalb diese abtauchten und die Lage wieder von unter Wasser aus beobachteten. Selbst mit den leichten Wellen überall konnten sie so noch mehr ausmachen als wenn sie versuchen würden, durch den Rauch zu sehen, der womöglich auch noch irgendwelche Gefahren seitens der Spione beherbergte. Kurz darauf bemerkte Samusa eine leichte Erschütterung neben ihnen. "Mako, da wurde etwas gegen die Wand neben uns geworfen. Und der Rauch breitet sich gerade noch mehr in alle Richtungen aus. Ich würde erst einmal nicht wieder auftauchen." Mako nickte ihm zu, nahm sein Kiemengerät aus der Tasche in den Mund, schluckte das wenige Wasser in diesem herunter und begann in seinem Lieblingselement zu atmen. 'Okay, allem Anschein nach steht der Typ jetz auf dem Wasser anstatt darin. Aber wo ist nur die andere hin? Und was- hey!' Da bemerkte er, wie der herbeigerufene Gepard auf Yakume zusprang, welche allem Anschein nach gerade die Gegner markieren wollte. Doch die Raubkatze war ebenfalls sehr schnell und konnte sie noch vorher aus der Luft heraus schnappen und sogar mit einem gezielten Biss fixieren. Die arme Yakume zappelte wild herum, ehe sie das Kinobori no Waza an einer bestimmten Stelle ihres Körpers deaktivierte und damit zwei Kunai mit Jibaku Fuda fallen ließ. Anschließend verpuffte sie in einer Rauchwolke, um den Fängen des gemeinen Pelztiers und auch dem nun folgenden Gegenangriff zu entkommen. Während Mako noch darüber erstaunt war, wie das so schnelle Hai-Weibchen einfach abgefangen werden konnte, bemerkte er, wie sie inzwischen verschwunden war und nun die beiden Kunai im Wasser zu Boden schwebten. 'Ah, ich verstehe. Clever gemacht, Yakume!' Ein kurzes Fingerzeichen geformt und Mako ließ die beiden Sprengsiegel unmittelbar vor dem feindlichen Kuchiyose hochgehen, wenn auch eine gewisse Menge Wasser im Weg war, die lebensgefährliche Verletzungen verhindern würde. Siegessicher grinste der Tsunami, als Samusa plötzlich eine transparent-weiße Erscheinung über ihm bemerkte. "Mako, pass auf!"
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Kusanagi Kay Männlich

Wasa Tatsujin

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Dienstag, 30. Juni 2015, 16:36

Während Shippuu den ersten Gegner ausschaltete, hatte Kay etwas Zeit zum überlegen gewonnen. Gegen einen solchen Gegner konnte er nur auf zwei Weisen bestehen: Ihn durch seinen hohen Chakraverbrauch ausbluten lassen oder die Flucht ergreifen. Da letzteres momentan ziemlich schwer war, kam vorallem ersteres infrage. Bei diesem Fake-Kultisten handelte es sich jedoch um einen Gegner, welcher über einen enormen Chakravorrat verfügte, daher blieb als einzige Option, seine Bewegungen zu verlangsamen und genau dazu fiel ihm ein vorläufiger Plan ein. Noch bevor er ihn ausführen konnte, detonierten unter Wasser zwei Jibaku Fuda, welche wohl von dem kleinen Hai mitgebracht wurden, welche ihn jedoch nicht von seinem Vorhaben abhalten sollte. Shippu wurde zwar in Richtung Wand geschleudert, doch Kay wusste genau, wie hart im nehmen diese Gepardendame war.

Ohne weiter zu zögern zückte er eine weitere Schriftrolle, dieses mal jedoch aus einer der Schriftrollentaschen an seinem Rucksack. Zuallererst beschwor er eine Packung Makibishi aus besagter Rolle, öffnete diese und schleuderte den Inhalt vor den spanischen Reiter in Richtung des Fake-Kultisten. Auch wenn die Makibishi nun locker auf dem gefluteten Boden lagen, so würden sie seine Bewegungsfreiheit stark einschränken, solange er sich nicht dem Tränengas aussetzen wollte.
Etwa zur gleichen Zeit wirkte Fenikkusu ein Jutsu, welches Kay bislang nicht kannte. Es sah aus wie eine kaum sichtbare Masse, welche sich in Richtung des Ganges bewegte. Er hatte zwar keine Ahnung, was dies bewirkte, jedoch vertraute er auf seine Teamkameradin und sah dies als Gelegenheit, noch mehr Zeit zu schinden. Sie sollte auch nicht ungenutzt bleiben.
Während seine Partnerin den Gegner zu beschäftigen schien, beschwor Kay zudem noch aus seiner Ausrüstungsschriftrolle drei Bärenfallen, welche er gezielt um den Eingang herumwarf. Sollte der Fake-Kultist mit seinem Gekrabbel auf eine dieser draufgreifen, so würde er sein blaues Wunder erleben, denn egal wie stark er sein mochte, so eine Falle tat selbst dem taffesten Jounin weh.

Shippuu für ihren Teil war etwas benommen, als sie gegen die Wand geschleudert wurde und brauchte einen kurzen Moment, bis sie wieder bei (für ihre Verhältnisse) klarem Verstand war. Sie hatte leichte Schmerzen in der Seite, weshalb sie sich nun etwas zurücknehmen würde. Sie begab sich dennoch in eine aufmerksame Position um nicht übel überrascht zu werden.

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Koketsu Fenikkusu Männlich

Jigoku no Tsubasa

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Dienstag, 14. Juli 2015, 13:00

Fenikkusu war gerade dabei, den chakraverzehrenden Geist in die Rauchwolke zu lenken, als sie die plötzliche Explosion bemerkte, welche in der Nähe ihres Mitstreiters hochging. Die Druckwelle der gezündeten Jibaku Fuda traf sie unerwartet. Für einen kurzen Moment verlor sie die Balance, hauptsächlich durch die ungewohnt verzerrten Sinneseindrücke, die ihre Technik mit sich brachten, nichtsdestotrotz konnte sie sich auf dem menschgemachten Felsvorsprung an der Decke halten, indem sie sich noch rechtzeitig mit den Händen am Gestein festhielt. Temporär aus dem Konzept gebracht, nahm sie einen tiefen Atemzug, um sich wieder auf Makyou no Ran zu konzentrieren.
Die transparente Masse war inzwischen an der Rauchwolke angekommen. Allerdings war diese nur mit Mündern ausgestattet und verfügte über keine Augen, somit würde Fenikkusu zwar spüren, wann der Geist mit etwas in Kontakt kam, dessen Chakra er konsumieren konnte, jedoch war das auch das einzige, was sie über das Innere der Rauchwolke wissen konnte. Das gefräßige Wesen lenkte sie direkt hinunter zum überschwemmten Boden und ließ es von dort aus in die Richtung wandern, aus der die große Welle vorhin kam.
Es dauerte nicht lange, bis Fenikkusu spüren könnte, dass ihr Geist findig geworden war. Ein Bruchteil einer Sekunde verging, bevor sich das wohltuende Gefühl, welches der Chakra-Konsum verursachte, von der Verlängerung ihres Bewusstseins bis zu ihr selbst verbreitet hatte. Sie musste entweder den Kultisten oder vielleicht einen weiteren Hai erwischt haben, untergetaucht in der seichten Wasserschicht unter der Gaswolke. „Kay! Im Wasser unter der Wolke!“, rief sie laut und hoffentlich verständlich genug, sodass es der Kusanagi hören konnte. Ohne den Mund zu bewegen, erwiesen sich „S“-Laute als unerwartet anspruchsvoll. In diesem Moment spürte sie aber, wie die Verbindung zum unbekannten Chakra-Netzwerk schon wieder abbrach. Der Feind musste gemerkt haben, was geschieht und hat sich dementsprechend zurückgezogen. „Pass auf!“, rief sie noch laut hinterher und streckte den Geist weiter aus, in die Richtung, aus der die große Welle gekommen war. Die Suna-Nin hatte nicht vor, die Spur des Gegners zu verlieren.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Koketsu Fenikkusu« (18. Oktober 2015, 20:47)

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Tsunami Mako Männlich

Dai Ryoushi

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Dienstag, 20. Oktober 2015, 18:03

'Was zur Hölle?!', rief Mako innerlich, als er plötzlich ein äußerst befremdliches Gefühl in seiner linken Schulter verspürte. Als er seinen Kopf drehte, um durch die Wasseroberfläche nach oben zu blicken, erkannte er so gut wie gar nichts. Doch das nicht nur wegen der Wellen, sondern weil auch so gut wie gar nichts da war. Nichts außer einer weißlichen, transparenten Wolke. 'Was ist denn das da bitte?!' Was es auch war, es war nicht angenehm für ihn. Mako konnte dieses Gefühl nicht wirklich zuordnen, doch er fühlte sich plötzlich deutlich schwächer in diesem Bereich seines Körpers. Schnell drehte er seinen immer noch im Wasser gelegenen Körper um 90 Grad und düste wie ein Torpedo ein Stück nach Norden. Glücklicherweise schien das merkwürdige weiße Etwas ihm nicht so schnell folgen zu können, nun musste er aber erst einmal die neue Situation zu evaluieren. Und da kam ihm Samusa, der ihm treu hinterher schwamm, gerade recht.

"Ws is ds?", brachte der Tsunami unter Wasser durch sein Kiemengerät heraus, während er die weiße Wolke in der Ferne weiter beobachtete. "Ich habe keine Ahnung. Was hat es denn mit dir gemacht?" "Mn Chkra!" "Dein Chakra? Also so etwas wie ein Egel! So sehen die doch sogar aus, oder?" Mako rollte die Augen, im Moment wollte er seinem tierischen Nerd nämlich absolut keine Biologie-Nachhilfe geben. "Ist ja gut, ist ja gut. Jedenfalls... Wir wissen nicht, was dieses Wesen da macht, aber vor allem sollten wir erst mal herausfinden, woher es kommt. Es scheint problemlos durch das Giftgas zu gelangen, also wird es wohl ein Jutsu oder gar ein Kuchiyose von einem der beiden da drüben sein. Da wäre es natürlich das Beste, sie direkt an der Quelle auszuschalten." "Alls klr!", war die schnelle Antwort des Fischers, der schon wieder rücksichtslos durch das Wasser schnellen wollte. "Halt, nicht so schnell! Hier liegen immer noch diese ganzen Metallteile rum! Hab mal etwas Geduld. Es sieht so aus, als ob die Gaswolke immer mehr nach oben steigt, bald kannst du also wieder normal stehen und atmen. Bis dahin solltest du vielleicht einfach ein paar Bunshin losschicken, um dieses... Phänomen da oben zu untersuchen." Der Tsunami nickte und gab seinem schuppigen Begleiter ein Thumbs-Up, anschließend breitete er seine Arme aus, glitt mit der Brust langsam auf den Grund hinab und konzentrierte Chakra in beiden Händen. "Mz Bnshn no Jtsu!" Noch während er die Technik ausführte, presste er beide Hände wie ein Kugelstoßer nach vorne, um zwei Wasser-Klone zu erzeugen und durch das seichte Wasser unter der Gaswolke hinweg in Richtung seiner Kontrahenden zu feuern. "Gut, und jetzt räumen wir mal den ganzen Metallmüll hier auf."

Im Zentrum der Halle angekommen, richteten sich die beiden Mizu Bunshin auf und sahen sich erst einmal um. So einfach war dann auch endlich geklärt, warum Yakume einen der Spione nicht mehr auffinden konnte: Das Mädchen saß auf einem steinernen Vorsprung an der Wand der Halle und kontrollierte von dort aus auch die weiße Merkwürdigkeit. Der andere Shinobi stand mit einer Schriftrolle in der Hand im Wasser und sein Kuchiyose hielt sich nahe der Wand neben ihm auf. "Dnkst du, was ich dnke?", sprach ein Bunshin zum anderen. "Ws?" "DNKST DU, WS ICH DNKE?!" "WS?!" Genervt winkte ersterer ab und zeigte stattdessen stumm auf das Mädchen. "Ich vrsthe.", antwortete Nummer Zwei und begann geschwind Fingerzeichen zu formen. "Siun Sish no Jtsu!" Mit einem Mal entstand eine Wasserfontäne unter den Füßen des anderen, welche ihn direkt in Richtung des Mädchens beförderte. "Nmm dn Egl wg!!"
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Kusanagi Kay Männlich

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Sonntag, 6. Dezember 2015, 10:24

Der Fake-Kultist war flink und clever - okay, letzteres vielleicht nicht so ganz, aber seine Taktik war in Anbetracht seiner Stärke wirklich nicht schlecht.
Der Angriff, den Fenikkusu ausübte schien seine gewünschte Wirkung zu entfalten, weshalb sich Kay ein kleines Stück von der Rauchwolke in Richtung Süden distanzierte. Fenikkusu wies den Tokubetsu Jounin darauf hin, dass der Gegner sich unter der Rauchwolke befand, werauf hin dieser zustimmend nickte. Es verlief so, wie er es sich gedacht hatte.

Während der Rauch langsam nach oben zog, ging der Kusanagi in die Hocke, um mögliche Aktionen seines Gegners vorauszusehen, was gerade jetzt ein ziemlich guter Plan war. Um auf den Angriff der Chunin zu reagieren, floh der Fake-Kultist in nördliche Richtung, was Kay anhand der zusätzlichen Wellenbewegung auf der Wasseroberfläche erkennen konnte, doch würde ihm nicht sehr viel Zeit bleiben, darauf zu reagieren, da auch sein Gegner nicht untätig blieb. Während Fenikkusu damit beschäftigt war, den Angreifer mit ihrem transparenten Schemen zu verfolgen, hatte dieser zwei Bunshin aus dem Wasser geschossen, welche sich in der Mitte des Raumes versammelten. Einerseits wusste Kay, dass dies bloß ein Ablenkungsmanöver war, jedoch konnte er es sich definitiv nicht leisten, diese zu ignorieren, da auch sie eine ernstzunehmende Gefahr darstellten.

Gerade letztere Befürchtung setzte sich auch direkt in die Tat um, als einer der Bunshin auf einer Wassersäule in Richtung Fenikkusu zuschoss. Aus vollem Anlauf stürmte Kay in Richtung des fliegenden Bunshin, doch wurde ihm hierbei die Arbeit abgenommen, als er ein fauchendes »KAMI OROSHI!« aus nördlicher Richtung vernahm. Eine transparente und doch durch den starken Druck sichtbare Luftsäule schoss aus dem Maul der Gepardendame direkt zwischen Fenikkusu und Mizu Bunshin Nummer eins, was ihm den Weg versperrte und ihn zerstören würde, sofern er seinen Flug nicht mehr rechtzeitig abbrechen konnte.
Kay für seinen Teil musste schmunzeln. Man konnte sich doch immer wieder auf die Gepardin verlassen - sei sie noch so dusselig. Dass ihm hierbei die Arbeit abgenommen wurde, nutzte der Kusanagi auch direkt aus, indem er hinter den anderen Mizu Bunshin rannte und drei Kunai in dessen Richtung warf. Sollten diese Treffen, würde dies zumindest die Intigrität des Bunshins stören und ihn ein gutes Stück schwächen.

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Koketsu Fenikkusu Männlich

Jigoku no Tsubasa

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Freitag, 1. Januar 2016, 18:08

Während der Tsunami bereits sein Gegenmanöver ausführte, versuchte Fenikkusu noch vergeblich, diesen westlich von der Rauchwolke aufzuspüren. Die Navigation des Schemens war seltsam und sie musste eindeutig feststellen, dass diese Technik mehr Training vertragen konnte, sollte sie diese auf einer richtigen Mission einsetzen wollen. ‘Wo ist er denn bloß?!‘, fragte sich die Suna-Nin leicht genervt und lenkte den Geist im Uhrzeigersinn nun gen Norden, in der Hoffnung, die leckere Signatur von vorhin wieder zu erwischen.

In diesem Moment zwangen sie laute Rufe durch die Meditationshalle, ihren Fokus vom Chakra-Egel zurück zu ihren eigentlichen Sinnen zu nehmen. In der Mitte des Raumes erkannte sie zwei Abbilder des blauhaarigen Kultisten, welche sich wohl gerade auf einen Angriff auf sie vorbereiteten. Hinzu kommt die Rauchwolke, welche im Inneren der Halle langsam aufstieg und ihr so gefährlich nahe kam. Einen Augenblick später kam schon einer der zornigen Bunshin, eine Wasserfontäne reitend, direkt auf sie zu.

Fenikkusu begann so schnell wie möglich, den ausgestreckten Geist wieder aufzusaugen, musste jedoch ungefähr auf halber Strecke die Technik frühzeitig abbrechen, um angemessen auf die Attacke reagieren zu können. In dem Moment als sie ihren Mund komplett schloss und so die Verbindung zum Schemen unterbrach, empfing sie ihre Sinneseindrücke plötzlich wieder wie normal – zuerst war es überwältigend, als würde man plötzlich aus dem Tiefschlaf gerissen werden, während man gerade träumte und so dauerte es eine kostbare Sekunde, bis sie sich wieder gefangen hatte.

‘Reiß dich zusammen!‘, rief sie innerlich und schüttelte den Kopf, um sich wieder auf den Kampf vor ihr zu konzentrieren. Sie war so schon unerfahrener als die meisten Teilnehmer dieser Mission, da durfte sie nicht noch ins Straucheln kommen, falls sie sich nicht blamieren wollte. Mit ihrer Aufmerksamkeit wieder auf die Schlacht gerichtet, sah sie, dass eine kräftige, konzentrierte Windböe durch den Raum flog, durch die Flugbahn des Bunshin hindurch. Dieser konnte aber wohl die Wasserfontäne gerade noch rechtzeitig seitlich ablenken, sodass er auf der nördlichen Seite gegen die Wand gedrückt wurde, aber immer noch intakt blieb. Während der Bunshin die Wand hinunterrutschte, sah die Koketsu das ideale Zeitfenster für den Rückzug von ihrer bald verrauchten Position – sie zückte ihren Bogen, nahm ein paar Pfeile und machte einen Satz nach hinten, sodass sie sich nun an der östlichen Wand befand. Durch Kinobori no Waza (Act of Tree Climbing) blieb sie zuerst an der Hand haften, ehe sie die Chakramenge vorsichtig verringerte, sodass sie anfing, langsam an der Wand hinunterzugleiten. Anschließend ging die Kunoichi in die Knie, spannte einen Pfeil und hielt mit leicht zusammengekniffenen Augen nach dem Bunshin Ausschau.

„Da bist du“, sagte sie leise zu sich selbst, als sie die Bogensehne losließ und somit das erste Geschoss dorthin schickte, wo der Bunshin sein würde, wenn es auftraf. Sofort spannte sie den nächsten Pfeil und wartete darauf, dass der Doppelgänger seitlich auswich, ehe sie den Prozess noch einmal wiederholte. Danach nahm sie tief Luft, schloss die Augen und erhöhte die Chakramenge für das Kinobori bis zur Stabilität, um wieder festen Stand an der Wand zu haben. Dann nahm sie die Beine in die Hand und rannte die Wand hinunter, bis sie die Gaswolke vollständig passiert hatte.

Nur noch wenige Meter über dem Boden bremste Fenikkusu wieder ab, öffnete die Augen und atmete tief durch. Ihr erster Instinkt war es, zu dem Kusanagi zu rennen, um ihm entweder zu helfen oder eine neue Taktik zu besprechen, aber dieser duellierte sich gerade mit dem zweiten Bunshin und schien den Zweikampf im Griff zu haben. Stattdessen beobachte die Chuunin den anderen Bunshin auf der anderen Seite des Raumes, den sie leider nicht getroffen hatte, und wartete (mit einem Pfeil) gespannt auf sein nächstes Manöver.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Koketsu Fenikkusu« (23. Februar 2016, 21:08)

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