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Beiträge: 89

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Geburtstag: 3. September 1988 (31)

Geschlecht: Männlich

9 Auszeichungen

Themenstarter Themenstarter

1

Freitag, 5. September 2008, 22:22

Kaguya Kenshi (inaktiv)



Name: Kaguya Kenshi

Geburtsdatum/Alter: 7. Februar 23 vor Zen Saiki/28

Größe: 1, 86 Meter

Gewicht: 76 Kg

Geschlecht: Männlich

Aussehen:
Kenshi hat weiß-graue, etwas längere Haare, die ihm bis in den Nacken gehen. Über seinen Augenbrauen sind die zwei Clantypische rote Punkte zu sehen. Er hat kalte, dunkelgraue Augen, die er meist in einem besonders harten Blick zur Schau stellt, egal in welcher Gemütslage er sich gerade befindet, wogegen er allerdings nicht machen kann, er selbst sagt dann, ‚der Blick sei ihm angeboren’. Er trägt die Kleidung der Kaguya-Elite, einen weißen, seidenen Kimono mit grauem Innenstoff, welcher mit einem schwarzem, dünnem Gürtel befestigt ist und in dessen Kragen das Symbol Otogakure's, eine einzelne Musiknote, eingestickt wurde. Aus dem Oberteil kann man leicht rausschlüpfen, um es nicht durch die Clantechniken zu zerreißen.
Am Gürtel hat er auch einen Beutel für Shuriken und Kunai befestigt, welche er allerdings nur wenig benutzt. Er trägt eine schwarze, unauffällige Kampfhose, welche genügend Luft bietet, um sich frei auch mit weit ausspreizenden Bewegungen nicht vor einem Riss fürchten zu müssen.

Rang:
Akademist: 7
Genin: 12
Chuunin: 16
Jounin: 23

Clan/Familie: Kaguya-Clan

Vater:
Kaguya Konrei [lebend] Otogakure-Jounin
Konrei hat sich schon immer um die Belange seines Sohnes gekümmert. Er ist der liebende, fürsorgliche Vater, den sich viele wünschen. Er selbst überwachte streng die Ausbildung seines Sohnes, war jedoch immer zur Stelle, sollte dieser ein Problem haben.
Mutter:
Kaguya Hodoki [lebend] Hausfrau; nicht-aktive Chuunin
Kaguya Hodoki, vormals Senrei Hodoki, ist die Ehefrau Konrei’s und eine ehemalige Chuunin von Otogakure. Seitdem sie mit Kenshi schwanger war, hat sie beschlossen nicht länger als Kunoichi tätig zu sein und für den Haushalt zu sorgen. In den Anfangstagen ihres Sohnes in der Akademie half sie ihm häufig bei den Hausaufgaben oder Übungen, aber mit der Zeit hat sie diese Aufgabe an ihren Mann weitergegeben.

Geburtsort: Otogakure

Aufenthaltsort: Tsuchi no Kuni

Team:
Momentan keins, ansonsten Team 15 von Otogakure, bestehend aus:
Hono Mikomi
Fushou Akuryou
Senki Marake

Sensei:
Momentan Keiner, früher zu Zeiten des Team 4, Hebikawa

Elementzuneigung:
Blitz, Wind

Beherrschte Elemente:
Wind

Inventar:
1 Bingo-Buch
8 Jibaku Fuda
15 Shuriken
15 Kunai
2,50 Meter Seil
500 Meter Draht
3 Soldatenpillen


Kampfstil:
Schon zu beginn eines Kampfes versucht Kenshi, seinen Gegner einzuschätzen. Ist sein Gegner muskulös oder körperlich eher schwach? Trägt er auffällige Kleidung oder versucht er, sich seiner Umgebung anzupassen? Hat er auffällige Ausrüstung bei sich, auf die er achten sollte? All solche Details versucht er, zu bemerken, während er sein Ziel beobachtet. Wenn er damit fertig ist, was bei seiner für einen Jounin etwas unterdurchschnittlichen Intelligenz doch meistens dauert, entschließt er sich, einen ersten Vorstoß zu wagen. Am talentiertesten ist er hierbei im Nahkampf, den er schon zu seinen Jugendzeiten vorrangig trainiert hat, meist unter den Augen seines Vaters beim erlernen der Clanjutsu. Hierbei wendet er zwar eigentlich nicht viel Kraft auf, aber die Schärfe seiner Knochen benötigt solche Kraft auch nicht immer zwingend. Sollte er in einen Fernkampf gezwungen werden, versucht er möglichst, einen Überblick zu behalten. Da schon seine Nahkampftechniken eine gewisse Präzision erfordern, hat sich diese auch auf seine Fernkampftechniken ausgeweitet, wodurch er auch dort zu einer ernsthaften Bedrohung werden kann.

Stärken:
Kenshi’s Beweglichkeit ist seine größte, körperliche Stärke. Die Fähigkeiten, die ihm seine Abstammungen verschaffen, ergänzen sich wunderbar mit seinen antrainierten, körperlichen Stärken und werden dadurch zu einer nicht zu unterschätzenden Kraft. Auch ist er ein aufmerksamer Beobachter seiner Umgebung und entdeckt daher Besonderheiten meist früher als andere. Und dafür, dass er selbst keine anwendet, so ist sein Wissen im Bereich der Genjutsu beeindruckend.

Schwächen:
Kenshi ist ein wenig übervorsichtig, wenn er es mit einem Fernkämpfer als Gegner zu tun hat, da es hier nicht viele Dinge gibt, die er tun kann. Ebenso hat er eine große Angst vor Blut, seitdem er einmal sein gesamtes Team beinahe verloren hätte. Daraus hat sich inzwischen eine Psychische Störung entwickelt, die sich in Form eines Wahnsinnigen zweiten Ich’s in Kenshi’s Kopf äußert, dass ausbricht, sollte er einmal die Kontrolle über sich verlieren.


Besonderheiten:
Kenshi kann den Anblick von Blut nur sehr schwierig bis gar nicht ertragen, er wird in jedem Fall ein Gefühl von Übelkeit bekommen. Sein Kekkei Genkai jedoch kann ohne Blutende Wunden zurechtkommen, jedenfalls normalerweise, weswegen seine Psychose bisher nicht aufgefallen ist. Er hat auch ein kleines Problem mit seiner mentalen Stabilität entwickelt, weswegen er sein Heimatdorf zeitweilig verlassen hat, um auf einer Reise zu lernen, sein inneres Gleichgewicht wiederherzustellen.


Persönlichkeit:
Kenshi hat einen stark ausgeprägten Beschützerinstinkt, weswegen er meist pragmatisch erscheint, da er andere keine Risiken übernehmen lassen will, allerdings hat dies meist immer einen guten Hintergedanken. Sollte er von seinem Anführer oder einem anderen Auftraggeber eine Mission erhalten, von der er der Ansicht ist, dass sie für sein Team oder seine/n Begleiter zu gefährlich ist, nimmt er sie in den meisten Fällen nicht an, es sei denn, er wüsste sicher, dass er sie beschützen könnte. Es gibt zwar auch andere Ausnahmefälle, etwa zwingende Notwendigkeit, aber meist hält er sich an seine Grundregel. Sein Fokus auf Teamarbeit ist sehr hoch angelegt und er würde keinen Einzelgänger unterstützen. Er selbst bietet hierbei seine eigene Ausnahme, er würde keine Hilfen annehmen, wenn er es verhindern kann. Mit anderen Worten ist er zwar ein guter Teamkämpfer, jedoch hat er auch seine einsamen Seiten. Bevor er in einen Kampf zieht will er möglichst jeden Aspekt beachten, um so mögliche Gefahrensituationen zu vermeiden.
Zwischenmenschlich ist Kenshi eher der Eigenbrödler, der sich nur selten in seiner Freizeit mit etwas wie Hobbys oder ähnlichem amüsiert. Er versteht einfach die Wahrheit des Shinobi-daseins zu gut, um sich eine Freizeitbeschäftigung suchen zu können.


Charakterstory:

Zitat

Erste Schritte

  Spoiler Spoiler

Kenshi kam als eines der wenigen Kaguya - Kinder, in einem friedlichen Umfeld zur Welt.
Zwar waren die Kaguya in Otogakure wiedereingegliedert worden, doch der Streit mit Kirigkure hatte seine Spuren hinterlassen...so wurde den Kaguya ihre Herkunft und das Verhalten ihrer Vorfahren offengelegt, die, Erzählungen zufolge, Barbaren waren, die nichts anderes im Sinn hatte, als sich einen neuen Kampf zu suchen.
Doch ihr Neugründer und Stammvater aller neuen Kaguya, Kimimaro, war nicht so. So waren auch alle neugeborenen Kaguya – Kinder nicht mehr unter dem Stempel der Brutalität des Ursprungs-Clans gefangen, sondern konnten wie alle anderen ihre Kindheit genießen.

So auch Kenshi, der als sehr lebenslustig und froh in seinem jungen Alter galt. So war er schnell mit vielen Kindern befreundet, als er an die Ninja - Akademie von Otogakure kam. Ihn faszinierten die mutigen Ninja, die jeden Tag ihr leben für ihr Dorf riskierten. Schnell jedoch musste er feststellen, das es gar nicht so einfach war, ein guter Ninja zu werden. Die Akademie-Lehrer waren sehr streng, und Ninjutsu fielen Kenshi immer schwer. Ebenso war es sehr anstrengend für ihn, im Unterricht aufzupassen, da er meist aus dem Fenster sah, um in den schönen Tag hineinzuträumen.

Am Tag seiner Abschlussprüfung in Otogakure musste Kenshi zeigen, das er das Bunshin no Jutsu mit dem Henge no Jutsu verbinden konnte. Er schaffte es zwar, zwei Doppelgänger zu erschaffen, doch die Verwandlung eines seiner Doppelgänger in seinen Prüfer schaffte er nur teilweise...die Verwandlung war körperlich zu klein und auch die Proportionen stimmten nicht ganz...Auch wenn er dadurch nicht mit einer erstklassigen Note bestand, so erhielt er doch das Otogakure - Stirnband, worüber er sich so sehr freute, das er den Lehrer umarmen musste.

Zuhause angekommen, führte Kenshi's Vater, Konrei Kaguya, Kenshi und seine Mutter, Hodoki Kaguya, in das beste Reis - Restaurant Otogakures, Nuri's Reisgerichte aus, um den Akademieabschluss Kenshi's zu feiern.
Kenshi nahm sich vor, soviel zu essen, das er sich nicht mehr bewegen konnte, was er auch in die Tat umsetzte. Laut dem Inhaber, Kome Nuri, hatte er noch keinen Genin mit einem Größeren Appetit erlebt.
Lachend nahm sich Kenshi ein Glas Wasser, um seinen rebellierenden Magen etwas zu beruhigen. Als sie dann alle aufgegessen hatten, und bezahlt und sich bedankt hatten, kehrten sie nach Hause zurück. Kenshi war schon sehr müde geworden und freute sich auf den ersten Tag als Genin.

Am nächsten Morgen war ein Treffen seines Teams geplant, dem damaligen Team 4. Ebenso wie mit dem Leiter, dem Jounin Hebikawa. Nachdem sie sich alle gegenseitig vorgestellt hatten, machten sie sich soweit, ihre ersten D-Rang-Missionen zu übernehmen. Nach einigen Wochen allgemeiner Dorfarbeit, die bei D-Rang-Missionen anfielen, forderte überraschenderweise Hebikawa nach einer etwas anspruchsvolleren Mission, zumindest einer C-Rang Mission. Sie erhielten diese tatsächlich. Sie beinhaltete die Sammelung sehr seltener Kräuter, die am Rande von Otogakure wuchsen. Diese Mission lief zwar ziemlich ruhig ab, doch Kenshi wurde das Gefühl nicht los, das sie bald mehr Spannung bekamen, als sie sich wünschen würden.

Hebikawa gab als Sensei die Anweisung, sich aufzuteilen, um die besagten Kräuter in einem kürzeren Zeitraum zu finden. Kenshi wurde nach Osten zu den Bergen geschickt, Hebikawa übernahm den Süden, die anderen beiden Teammitglieder jeweils den Westen und Norden. Kenshi kam nach einem zehnminütigen Lauf zu den ersten Ausläufern des Östlichen Gebirges, das Otogakure und das Reisfeldreich von seinen Nachbarn abschirmte. Gerade als er sich eine kurze Pause vom Gelaufe gönnen wollte und den Rucksack absetzte sah Kenshi eine der Pflanzen, die sie sammeln sollten...hoch oben auf einem Felsen, fast zu klein, um wirklich erkannt zu werden. °Keine Zeit für eine Pause...das sollte schnell erledigt werden...°, dachte sich Kenshi, kramte in seinem Rucksack nach einem Seil, zog ein Kunai aus seinem Beutel, den er um die Hüfte trug, und befestigte dieses am Seil. Dann warf er dieses Seil hinauf zum Felsen und hoffte, das sich das Kunai irgendwo verfing oder im Stein hängen blieb. Tatsächlich brauchte er jedoch 3 Anläufe, bis sein Kunai irgendwo fest hing. Kenshi überprüfte das Seil, das anscheinend keine Verschleißspuren wie Abschürfungen oder Risse aufwies und befand es für sicher, den Kletterversuch zu unternehmen.

Er hätte vielleicht doch noch mal werfen sollen.

Gerade als Kenshi die Hälfte des Seils hochgeklettert war, löste sich das Kunai aus seiner Verankerung. Kenshi erschrak viel zu sehr, als das er etwas hätte tun können. Gerade als er dachte, das er nun sterben müsste, mit einem Gebrochenen Genick und zertrümmerten Gliedmaßen, schloss er die Augen...doch aus irgendeinem Grund schien er nicht zu fallen. Als er die Augen wieder öffnete erschrak er so sehr, das er fast in Ohnmacht gefallen wäre...Aus seinen Kniescheiben waren Knochen gewachsen! Sie waren sogar so lang, das sie in die Felswand reichten und Ihn festhielten. °Das muss...Shikotsu Myaku sein...der Tote – Knochen - Puls...das Kekkei Genkai meines Clans...°, dachte er erschrocken. Kenshi wusste, das er sich schnell beruhigen musste, wer wusste, wie lange diese Knochen hielten...Er atmete Tief durch, nahm seinen Mut zusammen und dachte daran, wie er Knochen auch aus seinen Handgelenken wachsen lassen konnte...er hatte von seinen älteren Clanmitgliedern gehört das es darum geht, Chakra in Proteine und Calcium zu verwandeln. Dies versuchte er jetzt. Er konzentrierte sich auf seine Hände, in denen er die Knochen spüren konnte, als würde er sie in den Händen halten anstatt das sie unter der Haut lägen.
Dann erschrak er sich wieder kurz...die Knochen wuchsen wirklich! aus seinen Handflächen wuchsen die Knochen wie Knospen...erst die Spitze, dann weiter wie eine Röhre...bis Kenshi die Konzentration unterbrach und sie für lang und stabil genug empfand. °So...testen wir mal die Stabilität...° dachte sich dieser und zog seinen Arm zurück. Kurz darauf rammte er ihn in die Felswand, doch der Knochen zersplitterte an den rauen Felsen. °Ok...das war noch nicht richtig...° dachte er sich und versuchte es noch einmal...Diesmal verstärkte er die Konzentration überall gleichmäßig statt nur im Knochenfortsatz. Tatsächlich kamen ihm die Knochen, die er ja doch spüren konnte, nun stabiler vor.
Er rammte sie noch einmal in die Felswand und war erstaunt, das sie auch diesmal nicht so richtig zu halten schienen...sie brachen aber allerdings nicht so zerbröselt wie die ersten sondern sie brachen in der Mitte durch.
°Ok...noch ein versuch dann hab ich zuwenig Chakra um meine Bein- und Armknochen gleichzeitig aufrechtzuerhalten....°, dachte er sich und konzentrierte sich diesmal mit aller Kraft. Wieder wuchsen Knochen...und diesmal fühlten sie sich stabil wie vorher noch nie an. Er beschloss, einen weiteren Versuch zu wagen und stieß die Knochen in die Felswand, welche sich so einfach durchstoßen lies, das es Kenshi überraschte.
Er versuchte nun, mithilfe seiner Knochen weiter empor zu klettern, bis er den wahren Grund für seine Kletter-Exkursion erreichte...die Pflanze! Freudig zog Kenshi sie aus dem Boden und steckte sie in seinen Beutel.
°So...und wie komm ich jetzt wieder runter...° dachte er sich nun, da er die Pflanze hatte. Plötzlich kam ihm eine Idee. Er lies die Knochen in seine Hände und Knie zurückwachsen, und zog seine Sandalen aus.
Dann konzentrierte er sein Chakra auf seine Fußknochen...und tatsächlich wuchsen dort, wo er sein Chakra konzentrierte, zwei längliche, fast Stelzenartige Knochen aus seinen Füßen.
°Wenn das jetzt nicht klappt bin ich erledigt...°dachte er sich, und atmete noch einmal tief durch. Dann lief er los. Und tatsächlich...die Knochen hielten diesmal gleich zu beginn.
Auf einmal hörte er eine Stimme von unten heraufrufen. "Das hast du grade noch mal geschafft Kenshi...jetzt beeil dich aber und komm da runter." Unten stand der Rest des Teams 4 inklusive Hebikawa, der hinaufgerufen hatte. Beinahe hätte Kenshi die Konzentration verloren, als er bemerkte, das die anderen unten warteten. Doch er besann sich und lief zielstrebig und sicher nach unten.

Als Kenshi unten angekommen war, wandte sich Hebikawa an das Team und meinte: "Ich denke es ist Zeit, euch beizubringen, euer Chakra zu kontrollieren...indem ich euch das Klettern ohne Hände beibringe!"
Das Team, inklusive Kenshi, schaute Hebikawa ungläubig an...sie hatten davon gehört, doch nie wirklich jemanden so etwas hinaufklettern sehen...Hebikawa führte sie einen Stück in den nahe gelegenen Wald hinein, und gab jedem von ihnen 10 Minuten um sich eine Möglichkeit zu überlegen, wie man ohne Hände einen Baum hinaufklettern könnte. Kenshi dachte an sein Kekkei Genkai, doch den Zahn zog ihm Hebikawa gleich wieder:
"Ihr dürft nur die Füße verwenden, keinerlei sonstige Hilfsmittel...und KEIN Kekkei Genkai Kenshi!" Dieser musste sich damit abfinden, und sich eine andere Möglichkeit überlegen, den Baum hinaufzubekommen.
Als die Zehn Minuten um waren, war Kenshi noch immer nicht weiter bei seiner Überlegung...Hebikawa betrachtete seine drei Schüler und bat sie, die Hände auf ihren Rücken zu legen. Dann band er ihre Hände zusammen.
"So...jetzt zeigt mal was ihr könnt...", meinte Hebikawa, ging auf einen Baum zu und lief diesen ohne die Hände zu benutzen einfach nach oben, als würde er auf normalem Boden laufen.

Diese Vorstellung beeindruckte Kenshi...anscheinend hatte Hebikawa an seinen Fußsohlen Chakra gesammelt um den Baum zu erklimmen. Dies musste ja wohl zu schaffen sein.
Kenshi begann, sich zu konzentrieren...er leitete Chakra in die Fußsohlen, und lief auf den Baum zu...gerade als er dachte, er hätte es geschafft, brach das Holz unter seinen Füßen, als wäre Kenshi zu schwer.

"He das war gar nicht mal schlecht Kenshi...", meinte Hebikawa überrascht. "Noch ein bisschen weiter und du kannst das..." Diese Worte des Lobes aus dem Mund seines Sensei zu hören spornte Kenshi nur noch mehr an...er überlegte, was er falsch gemacht haben könnte...das der Baum brach war ein Zeichen für zuviel Kraft...vielleicht sollte er das Chakra begrenzen? Kenshi beschloss, es auf einen versuch ankommen zu lassen. Er konzentrierte wieder Chakra in seinen Füßen, diesmal jedoch sehr wenig. Wieder lief Kenshi auf den Baum zu und versuchte, wieder hinaufzugelangen. Diesmal schaffte er es, ein wenig höher zu gelangen…doch wirklich nur ein wenig. Dann rutschte er ab…anscheinend war die Haftung zu gering, was auf zuwenig Chakra hindeutete…°Das ist schwieriger als ich dachte…zuviel und der Baum bricht…zuwenig und ich rutsche ab…° dachte Kenshi und setzte sich kurz auf den Boden um sich zu sammeln. Währenddessen waren die anderen seines Teams damit beschäftigt, die Bäume weiter empor zu klettern. Sie schienen weniger Schwierigkeiten zu haben als Kenshi, denn sie waren bereits ziemlich weit oben.
„Also gut…“, meinte Kenshi, richtete sich wieder auf und machte sich bereit, wieder den Baum hinaufzusteigen. °Versuchen wir es mal so…°, dachte er sich und schloss die Augen. Anders als zuvor ließ er jetzt nicht ständig starkes oder schwaches Chakra fließen sondern konzentrierte sich darauf, den Strom jederzeit, je nach Beschaffenheit der Fläche, regulieren zu können.

Dann öffnete Kenshi seine Augen. °Los!° Er lief auf den Baum zu und schaffte es tatsächlich sehr weit hinauf. „He Kenshi….du überraschst mich…“, erklang Hebikawas Stimme. Von den Worten seines Sensei abgelenkt hatte Kenshi große Mühe, nicht vom Baum zu fallen, sondern sich auf einen Ast zu retten, den er gerade noch erreichte, bis seine Konzentration den Bach runterging. „He! Was sollte das! Müssen sie meine Konzentration so stören?“, rief Kenshi Hebikawa entgegen. Innerhalb einer Sekunde jedoch war dieser verschwunden…und tauchte vor Kenshi wieder auf. „Wie war das…?“, fragte er mit einem bedrohlichen unterton. Kenshi erschrak so sehr, das er vom Ast fiel und auf dem Rücken liegend auf dem Boden landete. Hebikawa begann zu lachen. „Das wird ja noch heiter mit dir…Ich denke wir haben für heute genug trainiert…ihr seid alle zweifellos stärker und schlauer geworden…lasst uns nach hause gehen!“, rief Hebikawa dem Team zu. Kenshi musste zu Boden blicken…das Ninja-dasein wurde von Tag zu Tag schwieriger…aber er wollte nicht aufgeben!

Die nächsten Wochen verbrachte das gesamte Team 4 mit Training und der Durchführung diverser D-Rang Missionen. Eines Tages tauchte Hebikawa mit einer Überraschung für Team 4 auf…er hatte es für die Chuunin-Prüfung vorgeschlagen! Dies überraschte alle, sowohl Kenshi als auch seine zwei Teamkameraden. „Ich will das ihr euer bestes gebt…wir müssen nach Konohagakure aufbrechen, und zwar schon in zwei Woche. Bis dahin habt ihr noch einmal Zeit zu trainieren und euch vorzubereiten…die Gegner werden härter sein als alle, mit denen ihr es bisher zu tun hattet.“ Mit diesen Worten entlies er das Team, damit sie ihren Familie berichten und selbstständig trainieren konnten. Kenshi lief gleich nach Hause und berichtete seiner Mutter, da sein Vater auf einer Mission war, sofort davon. Diese war unheimlich stolz auf ihren Jungen, machte sich jedoch Sorgen, ob er schon bereit dazu sei. Kenshi musste zugeben, das er selbst die Antwort auf diese Frage nicht kannte. Was hatte sein Sensei gesagt? °Die Gegner werden härter sein als alle, mit denen sie bereits zu tun hatten…° Diese Worte sorgten für ein mulmiges Gefühl in Kenshi’s Magengegend, das er jedoch schnell versuchte abzuschütteln. „Alles was ich brauche, ist mehr Training…“, machte er sich selbst Mut und nahm sich vor, von jetzt an jeden Tag bis zum Ende der zwei Wochen in einem Trainingsgebiet Otogakures zu trainieren.

Dies setzte er ab dem nächsten Tag auch gleich in die Tat um. Sein Vater, der in der Nacht zuvor von seiner Mission zurückgekehrt war, kam mit, wollte er doch sehen, wie gut sein Sohn geworden war. Am Trainingsgebiet angekommen stallten Kenshi und sein Vater Konrei sich gegenüber und Kenshi’s Vater verlangte: „Du hast mir mal erzählt du habest das Shikotsu Myaku freigesetzt…zeig es mir!“ Kenshi war ein wenig nervös, begann jedoch, das Chakra zum Wachstum seiner Knochen umzuwandeln. Tatsächlich wuchsen die Knochen, wie er langsam gewohnt war aus der geplanten Stelle, nämlich seinen Handflächen. Es zog zwar ein bisschen, tat jedoch nicht richtig weh…das Chakra schien nicht nur die Wachstumsrate zu beschleunigen sondern auch den Schmerz abzutöten. „Sehr gut…gut und jetzt zeig mal wie stabil du es halten kannst!“, verlangte Konrei und wies auf einen Baum, der in seiner Nähe stand. Kenshi nickte. Er wusste, was verlangte war und lief auf den Baum zu. Dann zog er seinen Arm vor und versuchte, den Baum zu durchstechen. Tatsächlich durchbrach er die Rinde, doch am inneren Holz blieb er stecken und ihm blieb nichts anderes übrig, als den Knochen wieder zurückwachsen zu lassen. „Na ja…an der Konzentration der Stabilität musst du aber noch arbeiten. Dann zeig mir mal wie viele Knochen du auf einmal wachsen lassen kannst.“ Kenshi wartete, bis seine Handknochen wieder zurückgewachsen waren und begann dann, sich zu konzentrieren. Er wollte mindestens fünf Knochen aus seinem Oberkörper wachsen lassen. Es gelang ihm sogar, ein anfängliches Wachstum zu erzielen, doch blieben diese Knochen in ihrer Entstehungsphase stecken und ragten nun als fünf halbherzige Stummel aus seinem Brustkorb. „Nun gut dafür das du diese Fähigkeit noch nicht allzu lange beherrschst ist das eigentlich recht ordentlich vor allem wenn wir dein Alter in betracht ziehen.“, meinte Konrei und ging auf Kenshi zu. „Zuerst werden wir daran arbeiten, das deine Knochen härter werden. Schließ deine Augen.“ Kenshi wusste zwar nicht, wohin das führen sollte, aber er vertraute seinem Vater und schloss gehorsam seine Augen. „So…und jetzt sag mir woran du denkst, wenn du Knochen wachsen lassen willst…“, ertönte Konrei’s Stimme und Kenshi schluckte. „Ähm…an den Schmerz den man dabei eigentlich fühlen müsste…“, meinte Kenshi etwas verlegen und richtete sein Gesicht zu Boden. „Verstehe…“, meinte Konrei. „Das ist durchaus verständlich für jemanden, der noch keine große Erfahrung hat…nun versuche einmal, wenn du einen Knochen wachsen lassen willst, weniger an die Schmerzen als vielmehr an die Kraft, die dir diese Fähigkeit gibt, zu denken.“ Kenshi nickte und konzentrierte sich. Er dachte an die Kraft, die Stabilität und die Leichtigkeit der Knochen, die er zu erschaffen versuchte. Kenshi atmete tief aus und öffnete die Augen. „Gut ich glaube ich hab es.“ „Sehr gut mein Sohn“, meinte Konrei mit einem Lächeln. „Dann wende diese Gedanken jetzt bei der Erschaffung derselben Knochen an, die du zu Anfang unseres Trainings erschaffen hast.“ Kenshi nickte und konzentrierte sich ein weiteres Mal. Und wirklich…die Knochen kamen schneller als erwartet und beinahe wäre er an dem Schreck umgekippt. Konrei lachte. „Daran gewöhnst du dich schon…mach weiter siehst du? Dadurch das du die Konzentration unterbrochen hast wurde das Wachstum gestoppt.“ Kenshi sah auf seine Hände. Tatsächlich! Sie wuchsen nicht mehr. Er stand auf und begann wieder mit der Konzentration. Als er dachte, das die Knochen groß und stabil genug waren, ging er wieder auf den Baum zu. °Jetzt oder nie…° dachte er sich und rammte den Knochen in den Baum. Und tatsächlich der Knochen ging durch den Baum, als würde er bloß aus Wasser bestehen…“Sehr gut gemacht Kenshi“, lobte ihn sein Vater. „Damit hast du den ersten Schritt zu einem der 5 Tänze des Kaguya Clans gemacht…“ „Einer der…5 Tänze?“, fragte Kenshi erstaunt. Das war das erste mal, das er von so etwas hörte. „Ja diese Tänze sind der Oberbegriff für unsere Taijutsu-Kampftechniken. Sie erfordern hohe Beweglichkeit und ausgeglichene Chakrakontrolle, um die benötigten Knochen jederzeit wachsen zu lassen.“ Kenshi bekam ganz große Augen als er das hörte. „Kannst…kannst du mir zeigen wie ich einen dieser Tänze lerne?“, wollte er gebannt wissen. Konrei musste lachen. „Ich beherrsche selbst nicht alle…aber ich denke ich kann dir Yanagi no Mai beibringen…“, meinte Konrei und kratzte sich am Kopf…Kenshi dagegen bekam große Augen. „Ja bring es mir bitte bei!“, bat er und lies seine Knochen zurückwachsen. Konrei kratzte sich am Kinn. „Nun…das erste was du wissen solltest, ist, das du eine sehr hohe Kontrolle über deine Knochen benötigt, und in der Lage sein musst, sehr schnell zu reagieren.“ Kenshi nickte mit dem Kopf und versuchte, das was sein Vater ihm beibringen wollte, zu verinnerlichen. „Nun…als nächstes werden wir wohl ein wenig praktisch üben…steh auf und greif mich an!“ Kenshi hörte wohl nicht richtig…er sollte seinen eigenen Vater angreifen? „A-a-aber Vater…“ Konrei jedoch lächelte nur. „Mach dir keine Gedanken mir wird schon nichts passieren. Jetzt greif mich an.“
Kenshi war immer noch unsicher, vertraute jedoch auf die Worte seines Vaters. Er stand auf und konzentrierte sich auf seine starken, stabilen Knochen. Und wieder wuchsen die Knochen einfach aus seinen Handflächen, sodass er sie wie Speere verwenden konnte. „Gut du kommst also langsam dahinter. Und jetzt greif an!“, verlangte Kenshi’s Vater. Kenshi fixierte ihn und rannte auf ihn los. Dann rammte er ihm einen Speer entgegen. „Sehr guter Anfang mein Junge…“, meinte Konrei und sprang zurück. „Jetzt zeige ich dir, was ich mit der Kontrolle und der Fähigkeit, sie mit deiner Beweglichkeit zu kontrollieren meine.“ Plötzlich sprang Konrei nach vorne und streckte Kenshi einen Arm entgegen…aus dem ein stabiler Knochen wuchs! Kenshi konnte gerade noch rechtzeitig ausweichen, doch sein Vater legte bereits nach und war bereits wieder hinter ihm…diesmal wuchs aus seinem Ellenbogen ein langer, krummer Knochen der einseitig scharf war, sodass er ihn wie eine Klinge verwenden konnte. Kenshi kniff die Augen zusammen und hoffte, das sein Vater ihn verfehlen würde. „He! Was soll das! Schließ deinem Gegner gegenüber niemals die Augen! Das ist eine Grundregel!“, rief ihm sein Vater zu und Kenshi reagierte sofort. Er lies aus seinem Unterarm einen Knochen hervorwachsen, der Konrei’s Klinge abwehrte und ihn außerdem zurückwarf. Als er wieder auf die Beine kam musste er lachen. „Das war sehr gut Kenshi. Du lernst schneller als ich gedacht hätte…noch ein wenig Übung und du kannst Yanagi no Mai – Tanz der Weide anwenden, ohne dir vorwürfe machen zu müssen. Das Geheimnis dieser Technik ist, Knochen an den Gewünschten Stellen in Sekundenschnelle Wachsen zu lassen, um, im Verbund mit der antrainierten Beweglichkeit, seinem Gegner schwer zuzusetzen.“ Kenshi atmete langsam und schwer und dachte, das er langsam verstehen würde, worum es bei diesen „Tänzen“ ginge. „Lass uns nach Hause gehen Kenshi…es wird Zeit zum Mittagessen.“ Kenshi nickte glücklich und lief seinem Vater entgegen.


Die Zwei Wochen waren wie im Fluge vergangen. Kenshis Körper fühlte sich vielleicht müde, doch um einiges Stärker an. Nun wusste er, das er eine gute Chance hatte, bei dieser Chuunin-Prüfung gut abzuschneiden. Er traf sich mit seinem Team am Südtor Otogakures, um nach Konohagakure aufzubrechen, wo die Chuunin-Auswahlprüfung stattfinden sollte!


Das Team kam in insgesamt 3 Tagen in Konohagakure an. Während der Chuunin-Auswahlprüfung wurde den Teams der einzelnen Dörfer Unterkünfte innerhalb Konohagakures bereitgestellt. Die erste Prüfung sollte in vier Tagen beginnen, bis dahin hatten Kenshi und sein Team genug Zeit, um sich mit den Örtlichkeiten Konohas vertraut zu machen. Sie fanden tatsächlich einige Interessante Orte, wie zum Beispiel das Ichiraku Ramen, das selbst in Otogakure hochgelobt war, und das Hot Blooded Dojo, dessen Trainingsleiter und Inhaber zwar als sehr hart, aber auch fair galt. Insgesamt war Kenshi beeindruckt, wie Konoha aufgebaut war. Er konnte es gar nicht mehr bis zum Prüfungsbeginn abwarten.

Als die 4 Tage endlich vorbei waren (*Endlich!*, dachte sich Kenshi) wurde jedes Team in das Prüfungsgebäude, das Nahe der Konoha-Ninja-Akademie lag, gerufen. Dort war ein großer Raum vorbereitet worden, in dem sie Platz nehmen sollten. Das ganze Team 4 fragte sich, was das eigentlich sollte…sie dachten eigentlich nicht, das es um eine Schriftliche Prüfung ginge…Doch da war schon der Prüfer, ein ziemlich mürrisch aussehender Ninja, der mindestens schon über 30 war, in den Raum getreten. Wieso wusste keiner, aber er strahlte Dominanz aus, sodass jeder das Bedürfnis hatte, sofort stillschweigend dazusitzen. „Mein Name ist Okitaka Uchiha. Und ich bin euer Prüfer für die erste Runde der Chuunin-Auswahlprüfung!“ Kenshi musste schwer schlucken…die erste Runde der Chuunin-Auswahlprüfung…er wusste nicht wieso aber er bekam einen Schweißausbruch, so wie der Ninja vor ihnen sie alle ansah. „Ihr werdet gleich einen Fragebogen ausgeteilt bekommen. Eure Aufgabe besteht darin, ihn innerhalb von anderthalb Stunden fertig ausgefüllt zu mir nach vorne zu bringen. Noch irgendwelche Fragen?“ Der Prüfer sah sich um, doch jeder schwieg. „Gut dann…fangen wir an! Und bevor ich es vergesse…Ihr werdet nach Ablauf der anderthalb Stunden noch eine weitere Frage beantworten müssen…Ebenso…wer auch nur einen ton von sich gibt, oder auch nur auf eine andere Weise betrügt, werdet ihr sofort von der Chuunin-Prüfung ausgeschlossen! Und wenn einer aus dem Team aussteigt, muss das gesamte Team gehen…und denkt bloß nicht, das ihr unbemerkt schummeln könnt ich sehe ALLES!“ Mit diesen Worten riss er die Augen auf und offenbarte das Geheimnis seines Clans…das Sharingan! Kaum hatte er geendet tauchten plötzlich rund 10 Ninja an den Wänden des Raumes auf. Sie teilten jetzt die Bögen aus und verschwanden kurz darauf wieder. °Na toll…°, dachte sich Kenshi. °Wo ich mich doch nie so wirklich gut Konzentrieren konnte…°
Als jedoch Kenshi auf die Fragen sah, stockte ihm wieder der Atem. Diese Fragen waren für einen Genin schwer bis gar nicht zu beantworten! Jetzt bekam Kenshi es richtig mit der Angst zu tun…was sollte er machen? Den Bleistift einen Zentimeter über dem Papier haltend begann er angestrengt zu überlegen. °Das geht doch sicher nicht nur mir so…die anderen müssen doch auch gemerkt haben das diese Fragen nicht beantwortbar sind…und das bedeutet, der Prüfer muss es auf etwas anderes abgesehen haben…nur auf was???? Und was soll diese Frage, die wir erst am Ende erfahren??° Kenshi begann langsam buchstäblich der Kopf zu rauchen…Denkaufgaben waren nicht unbedingt seine Stärke. Die Minuten vergingen, und Kenshi hatte immer noch keinen Einfall, worum es bei dieser Prüfung eigentlich ginge…es waren nur noch 10 Minuten bis zum Ende, dann würde die letzte Frage gestellt werden…langsam wurden die Ninja um ihn herum Unruhig…anscheinend hatten sie ebenfalls keine Frage beantwortet und Beantworten können. Auf einmal erklang eine laute Stimme von der Decke. „Team 3 – Konoha – Durchgefallen!“ Kenshi blickte nach oben. Anscheinend waren dort oben Ninja, auf Chuunin-niveau oder höher, die getarnt an der Decke hingen wie überdimensionale Fledermäuse. Dieser Gedanke lies Kenshi einen kalten Schauer über den Rücken jagen. „Team 5 – Suna – Durchgefallen!“ Langsam aber sicher schied jedes Team aus. Jedoch wunderte Kenshi eines…alle waren Eine stunde und zwanzig Minuten lang still und ruhig geblieben und hatten sich nichts anmerken lassen…und jetzt auf einmal drehten sie durch? War das vielleicht die Prüfung? Zu sehen wer unter dem Druck nicht zusammenbrach? „Team 4 – Kiri – Durchgefallen!“ Kenshi atmete ruhig aus. °Beruhige dich…beruhige dich Kenshi…dann kann gar nichts schief gehen…° „Team 4 – Otogakure – Durchgefallen!“ Das versetzte Kenshi einen Schlag in die Magengegend…er drehte sich auf seinem Stuhl um und sah seine Teamkollegen, die aufgestanden waren, und mit hängenden Köpfen nach draußen gingen. Kenshi stand nun ebenfalls auf und folgte ihnen nach draußen. „Es…tut und leid…Kenshi wir wissen was es dir bedeutet hat.“ Kenshi musste lächeln. „Ach das macht gar nichts. Ich hätte wahrscheinlich auch nicht länger durchgehalten. Wir können uns ja erst mal verbessern und ein andermal an der Prüfung teilnehmen.“ „Ein weiser Entschluss…“, ertönte eine ältere Stimme hinter ihm. Der Prüfer war aus dem Raum hinausgekommen. Anscheinend war die Prüfung vorbei. „Ihr seid noch etwas jung für die Chuunin-Auswahlprüfung. Trainiert eine Zeit lang, dann bin ich sehr gerne wieder bereit, euch zu prüfen.“ Diese Worte lies die Trauermiene aus den Gesichtern des 4. Teams von Otogakure verfliegen und sie bedankten sich beim Konoha-Prüfer.

Da das gesamte Team kein Interesse daran hatte, sich die restlichen Teile der Prüfung anzusehen, machten sie sich zusammen mit Hebikawa, der überhaupt nicht enttäuscht zu sein schien, auf den Rückweg nach Otogakure.


Somit endet der erste Teil der Geschichte Kenshis.


Die Chuunin-Prüfung

  Spoiler Spoiler


Dreieinhalb Jahre waren vergangen, seitdem das damalige Team 4 versucht hatte, bei der Chuunin-Auswahlprüfung zu bestehen. Seitdem war einiges passiert. Hebikawa war nicht mehr allzu oft Betsandteil des Teams, da der des öfteren abgezogen wurde, um höhere Jounin Aufträge zu erfüllen. In diesen Zeiten wurde dem Team ein neuer Sensei zugewiesen, dessen Name Shu war. Er war zwar ein wenig verfressen, dennoch half er dem Team dabei, während Hebikawas Abwesenheit, ihre Fertigkeiten auszubauen und zu verfeinern. Ebenfalls trainierte Kenshi weiter mit seinem Vater, um die Fähigkeiten auszubauen, die ihn die anderen Jounin nicht beibringen konnten. Er lernte sehr früh, Yanagi no Mai fast perfekt umzusetzen und auch die allgemeine Knochenkontrolle lernte er schnell. Als Kenshi 14 wurde nahm sein Vater ihn Beiseite und sagte ihm, das es Zeit wurde, eine weitere Kaguya Technik zu erlernen. Eine Woche später nahm ihn Konrei dann mit auf dasselbe alte Trainingsgebiet, das sie schon immer verwendet hatten. „Junge…es wird Zeit das du die Technik lernst, mit der du dich besser gegen Nahkampfangriffe, so genannte Tai-jutsu Angriffe verteidigen kannst. Du weißt doch wie sie funktionieren oder?“ Kenshi schaute etwas überrascht…das war eine einfache Frage…zu einfach eigentlich. „Natürlich…ein Schlag oder ein Tritt, möglicherweise sogar mit Chakra verstärkt, der gegen den Gegner ausgeführt wird.“ „Gut, gut. Und jetzt…wie wehrt man einen solchen Angriff am besten ab?“ Jetzt kam Kenshi ein wenig ins Grübeln, dachte jedoch sofort an die naheliegendste Antwort. „Mit einer mindestens ebenso starken Abwehr…“ Jetzt lächelte Konrei. „Ja aber was denkst du, wie du merkst, wie stark ein solcher angriff ist?“ Jetzt war Kenshi vollkommen ratlos…woran soll man so was merken, wenn man nicht getroffen werden will…dann fiel ihm etwas ein. „Mit unseren gehärteten Knochen!“, rief er fast. „Ja genau das ist eine Möglichkeit…aber denkst du nicht das auch der härteste Knochen irgendwann brechen kann wenn man ihn lange genug an derselben stelle trifft?“ Etwas betreten schaute er in die Augen seines Vaters…und nickte. „Gut da du das anscheinend verstanden hast…lass es mich dir zeigen.“ Dann entfernte Konrei sich ein paar Schritte von Kenshi und formte ein Fingerzeichen. „Karamatsu no Mai!“ Knochen wuchsen aus seinem Oberkörper und seinen Schultern und er sprach: “Dies ist der erste Teil des defensiven Tanzes Karamatsu no Mai. Um diese Technik zu meistern, musst du neben einer präzisen Abstimmung vom Taijutsu-angriff deines Gegners zu der Härte deiner Knochen noch eine perfekte Beinstellung beherrschen, sonst wirft dich dein Gegner trotz deiner harten Abwehr um.” Kenshi wusste, das sein Vater recht hatte und meinte: „Ja aber…gibt es nicht auch eine Grenze, bis wohin einem eine gute Standfestigkeit nicht weiterhelfen kann?“ Konrei überlegte kurz. „Tja…wenn das so ist dann musst du halt je nach Situation eine andere Möglichkeit finden ich denke, das wirst du schon schaffen.“, meinte er lächelnd. „So und jetzt zeig mal, ob du zumindest in der Lage bist, die Knochen mit den richtigen Vorraussetzungen wachsen zu lassen.“ Sein Sohn lächelte und konzentrierte sein Chakra auf seinen Oberkörper. Tatsächlich wuchsen Knochen an den konzentrierten Stellen, aber das hatte Kenshi ja erwartet. „Gut und nun…wehre meinen schlag ab!“, rief sein Vater und holte zu einem Schlag aus. Kenshi erschrak! Sein Vater traf ihn hart und er flog ein paar Meter weit. „Das war eine enttäuschende Vorstellung…Kenshi…“, meinte Konrei mit enttäuschter Stimme. „Ich kann dir leider auch nicht jedes Mal alles sagen…ein wenig musst du auch selbst nachdenken. Sonst wirst du nie ein guter Shinobi.“. Kenshi trafen diese Worte wie ein weiterer Schlag…er hatte nie darüber nachgedacht. Natürlich war das Leben als Shinobi gefährlich, und dennoch war Kenshi nie in den Sinn gekommen, das er je seinen Vater verlieren könnte…er lies den Kopf hängen und stand langsam auf. „Na gut…wenn das so ist…greif mich noch mal an, Vater!“ Jetzt lächelte Konrei. „Langsam verstehst du…“, meinte er und sammelte wieder Kraft in seiner Faust. °Gut…°, dachte Kenshi und führte das Schaf-Fingerzeichen aus und konzentrierte sein Chakra in seinen Oberkörper. „Karamatsu no Mai“ Sofort wuchsen Knochen aus seinem Oberkörper, die den Schlag abfingen. „Sehr gut…und jetzt der nächste Part. Bei diesem Teil schädigst du dem Gegner, indem du dich um deine eigene Achse drehst. So schneidet er sich an deinen Knochen und kann sogar desorientiert sein.“ Kenshin nahm sich nicht die Zeit zu antworten, sondern führte sofort aus, was sein Vater ihm sagte. Er begann sich zu drehen und bemerkte, wie die Hand seines Vaters von den Knochen leicht angekratzt wurde. Anscheinend hatte er kurz unter seiner Haut zum Schutz eine Knochenschicht erschaffen. „Gut gut“, meinte er nur. Er schien wenig überrascht zu sein, was Kenshi doch ein wenig enttäuschte. Andererseits sah er auch ein, das die Zeit der einfachen Gefechte und Trainingseinheiten wohl vorbei war. „Es wird Zeit, das du deinen Körper stärkst.“, meinte Konrei und klopfte sich den Staub von der Kleidung. „Wenn du keine Mission zu erfüllen hast, möchte ich das du diverse Taijutsu-Übungen durchführst, die deine Beweglichkeit und Durchschlagskraft fördern“, Während er dies sagte sah er Kenshi ernst an. Dieser bekam eine leichte Gänsehaut und er merkte wohl, das er Recht hatte…die sorgenlose Zeit war vorbei!

Ein weiteres Halbes Jahr verging und Kenshi wurde langsam erwachsen. Vier Jahre nach der ersten Chuunin-Auswahlprüfung, bei der Kenshi mitgemacht hatte, fühlte er sich bereit, es ein weiteres mal zu wagen. Das grundsätzliche Team 4 existierte nicht mehr, beide Teamkameraden Kenshis waren abgezogen worden und neuen Teams zugeteilt worden. Da es momentan einen sogenannten Notstand an Genin gab, war Kenshi wohl gezwungen, mit Hebikawa allein aufzubrechen, um die Chuunin-Auswahlprüfung zu bestehen. Jedoch sollte sie dieses Jahr nicht in Konoha stattfinden, sondern an einem Ort, der Kenshi gar nicht behagte…Kirigakure, das alte Heimatdorf seines Clans. Sie reisten zunächst mehrere Tage über Land zur Küste, und anschließend mit einem Schiff über das Meer ins Reich des Wassers und nach Kirigakure. Das Dorf machte seinem Namen alle Ehre. Man konnte vor Nebel kaum die Hand vor Augen sehen. Und doch wusste Hebikawa irgendwie genau, wo sie lang mussten, und Kenshi folgte ihm einfach. Tatsächlich kamen sie ziemlich schnell an das große Dorftor Kirigakures. Wie in Konoha standen dort zwei Ninja, die ihre Personalien aufnahmen. Da sie diesmal die Reisezeit besser geplant hatten, war nur noch ein Tag des Wartens bis zur Chuunin-Prüfung verblieben. Kenshi trennte sich von Hebikawa, der irgendwohin verschwand und Kenshi damit Gelegenheit gab, sich in Kirigakure umzusehen. Kenshi fand zwar, dass das Dorf etwas merkwürdig aufgebaut war (teilweise waren die Gebäude mehrere Stockwerke hoch, wohl um über den Nebel zu blicken) fand sich aber dennoch recht schnell zurecht. So fand er schnell die Hallen, in denen der erste Teil der Chuunin-Prüfung stattfinden sollte, genauso wie er auch das berühmte Sushi-restaurant Tobimasu fand. Da er jedoch vorerst keinen Hunger hatte ging er zu ihrer Unterkunft, die ihnen, ebenfalls wie in Konoha, während der Chuunin-Prüfung gestellt wurden. Hebikawa traf etwas später ebenfalls ein und schickte Kenshi sogleich ins Bett, da die Prüfung hart werden würde. Kenshi befolgte diesen Rat sofort, da er es selbst ahnte, wenn er sich schon an das letzte mal zurückerinnerte.

Kenshi wachte früh am nächsten morgen auf, sogar so früh, das selbst Hebikawa noch schlief. Leise zog er sich an und schlich hinaus. °Es wird wohl nicht so schlimm sein wenn ich ihn nicht wecke…° dachte sich Kenshi und schloss die Tür hinter sich. Er konnte es kaum abwarten, und lief schon in Richtung Prüfungshalle. Dort angekommen bemerkte er gleich die Masse an Genin aus anderen Dörfern…er schien wirklich dieses Jahr der einzige Otogakure-Ninja zu sein, der mitmachte. Dann sah er sich noch etwas genauer um. Nein. Er hatte sich geirrt, er war nicht der einzige Otogakure-Ninja…es gab noch 2 andere Teams, allerdings schienen von denen nur 1 vollständig zu sein. So fragte Kenshi an, da er noch von der letzten Prüfung wusste, das man ein Vollständiges Team brauchte, um zu bestehen, ob er beim unvollständigen Team mitmachen könne. Dieses sagte sogar recht glücklich zu, sie dachten wohl, da Kenshi schon bei einer Prüfung mitgemacht hatte, das er schon wüsste, wie sie es schaffen konnten.


Als sie schließlich in die Halle eingelassen wurden, standen die Prüfer in einer Reihe aufgestellt vor ihnen, mit einem ernsten Gesichtsausdruck und verschränkten Armen. Als alle Genin die Halle betreten hatten trat der anscheinend erste Prüfer vor. „Soso…das sind unsere diesjährigen Prüflinge. Ich hoffe ihr macht nicht so schnell schlapp wie unsere letzte Gruppe.“ Dann lächelte er und erklärte, wie die erste Prüfung ablief. Orginellerweise stellte sie sich als eine Art Schnitzeljagd durch Kirigakure heraus. „Es erfordert euren Orientierungssinn und eure Kombinationsgabe, um die Hinweise zu finden. Euer Ziel sind bestimmte Schriftrollen. Euch ist die Verwendung von nicht-aggressiven Ninjutsu gestattet, zum Kämpfen werdet ihr noch genug Gelegenheit bekommen. Jedes Team kommt nun zu mir und zieht des ersten Hinweis.“, rief er und zog eine Liste hervor, auf der er die Teams einzeln aufrief, zu ihm zu kommen. Kenshi hatte ein ungutes Gefühl bei der ganzen Sache. Es konnte unmöglich sein, das alle Ninja bestehen. Irgendeinen Haken musste es geben. Als er seinem Team von dieser Vermutung berichtete, nickten sie bloß und stimmten ihm zu. Kenshi fühlte sich langsam wie ein Teamführer. Der Prüfer rief noch mal alle zur Ruhe auf. „Wir starten in einer halben Stunde.“, rief er und drehte sich um. Das Team um Kenshi herum besprach die Vorgehensweise und entschied, das sie die Konfrontation mit anderen Ninja vorerst vermeiden sollten. Nach Ablauf der Halben Stunde begann der erste Teil der Chuunin-Auswahlprüfung!

Sofort liefen Kenshi und sein Team los, durch die verwinkelten Gassen Kirigakures. Ihr erster Hinweis führte sie direkt zum Sushi-restaurant, Tobimasu, wo sie, hinter dem Tresen versteckt unter der Theke den nächsten Hinweis fanden. Dieser schickte sie schnurstracks ins nebligste Gebiet von Kirigakure…das berühmte Puppental. Auch wenn es sehr neblig war, war das Gebiet ob des glatten Bodens sehr einfach zu durchqueren…würde das Team nicht alle 5 Meter mit einer der roten Puppen zusammenprallen, die zum Training aufgestellt waren. „Auauau…“, meinte Kenshi nach dem dritten Mal, nachdem er mit einer solchen Puppe zusammengeprallt war. Zwar wurde ihm sofort aufgeholfen, doch folgte daraufhin meist Gelächter. °Da geht das ansehen dahin…°, dachte er etwas missmutig und musste dann plötzlich auch anfangen zu lachen…kurz bevor Kenshi etwas bemerkte. Sie waren von schwarzen Schatten umgeben, die sich Kreisförmig um sie herum bewegten, also konnten sie keine Puppen sein. „Pssst…“, machte Kenshi, und sofort verstummte das Team. Die Gestalten machten keinerlei Geräusch, alles was man hörte war der Wind, der über die Felsen strich. Plötzlich flogen zwei Kunai aus dem Nebel auf ein Teammitglied Kenshis zu. Dieser schaffte es gerade noch, mit einem eigenen gezogenem Kunai seinem Teamkameraden zur Hilfe zu eilen. „Wir werden angegriffen! Macht euch bereit!“, rief Kenshi den anderen zu. °Merkwürdig ist aber die Anzahl…das sind viel zu viele für ein einzelnes Team…°, dachte er sich und wehrte zwei weitere Kunai ab. In einiger Entfernung hörte er Metall auf Metall klirren und hoffte, das seine Leute durchhalten würden. Kenshi zwang sich sofort wieder zur Konzentration, beinahe wäre ihm ein wichtiges Detail entgangen: Wenn diese Gestalten keine Geräusche machten…dann waren sie nicht echt! Nicht bei der Geschwindigkeit, die sie benutzten, um dem Team keine Fluchtmöglichkeit zu geben. Also gab es zwei Möglichkeiten…Genjutsu oder Doppelgänger! Um kein Risiko einzugehen entschloss sich Kenshi zunächst, die Genjutsu-möglichkeit auszuprobieren. Er fuhr seine Finger zusammen und sammelte Chakra. „Kai!“, rief er und unterbrach den Chakrafluss in seinem Gehirn. Tatsächlich verschwanden die Gestalten sobald er das Chakra unterbrochen hatte. Gut, das sie in Otogakure an der Akademie einen grundsätzlichen Genjutsu-Abwehr-Kurs hatten. Anscheinend hatte dieses Genjutsu sowieso nicht die Absicht, lange zu wirken, sonst wäre es nicht so einfach aufzulösen. Kenshi sprang schnell durch den Nebel, denn auch wenn er das Genjutsu aufgelöst hatte, klirrte immer noch Metall aufeinander…das konnte nichts gutes bedeuten. Und wirklich, als er nahe genug rankam, kämpfte sein Team wohl gegen andere Genin…wirkliche Genin. Einer von ihnen war bereits ausgeschaltet und Kenshi spürte jäh das aufkeimen von Stolz für sein Team in seinem Inneren. Dennoch fand er es für richtig, ihnen zumindest einen Gegner abzunehmen, was er auch sogleich tat. Er überkreuzte die Arme vor seiner Brust und zog sie mit einem Ruck zur Seite. Gerade als sie eine Gerade Linie bildeten, von seinem linken Arm über die linke Schulter zur rechten Schulter und dann weiter zum rechten Arm, lies Kenshi plötzlich jeweils vier Knochen an jedem Arm wachsen, so, das seine Fäuste von den Knochen regelrecht beschützt wurde, dennoch scharf genug, um Schnittwunden zuzufügen. „So…kommt her!“, rief er und sprang auf den gegnerischen Genin zu. Dieser wandte sich von Kenshis Teamkameraden ab und warf 4 Shuriken auf Kenshi zu. Dieser wich mittels einer Drehung in der Luft aus und traf den Ninja mit der Faust im Gesicht. Dieser fiel nach hinten und schnitt sich dabei im Gesicht an den scharfen Knochen. Kenshi sprang gleich hinterher, denn der Genin fing sich im fallen ab und formte drei schnelle Fingerzeichen. „Bunshin no Jutsu!”, rief er und drei Doppelgänger von ihm erschienen vor Kenshi. Dieser lächelte ziemlich selbstbewusst und formte seinerseits drei Fingerzeichen. „Bunshin no Jutsu!“, rief er ebenfalls und erschuf auch 3 Doppelgänger. Dann grinste er seinen Gegner an und meinte: „Wir wollen doch schön fair bleiben.“ Dann sprangen alle drei Doppelgänger auf den feindlichen Genin (inzwischen hatte Kenshi sein Stirnband bemerkt, er stammte aus Iwagakure) aus verschiedenen Richtungen zu. Dieser hatte etwas mühe mit Kenshis Geschwindigkeit mitzuhalten. Und schon nach kurzer Zeit lag der Iwagakure-Ninja ohnmächtig auf dem Boden. Kenshi löste die Doppelgänger auf und sah zu den anderen zurück. Anscheinend hatten diese Ebenfalls ihre Gegner besiegt und Kenshi lies nun auch seine Knochen zurückwachsen. „Was hat so lange gedauert, Kenshi-senpai?“, rief einer der Ninja zu ihm rüber und er dachte: °Senpai? Na Klasse sehe ich so alt aus…° aber laut sagte er: „Ja wenn ihr Grünschnäbel nicht so mit diesem hier überfordert gewesen wärt, wäre das ganze sicher schneller gegangen.“ Dann lachten sie gemeinsam über ihren ersten Sieg als Team.

Nachdem sie sich wieder eingekriegt haben, suchten sie weiter nach den Hinweisen…doch anscheinend war das nicht mehr nötig…Drei Kirigakure-Ninja erschienen plötzlich vor ihnen, anscheinend mit einem Hochgeschwindigkeits-Ninjutsu. „Eine Ausgezeichnete Leistung. Wir müssen euch etwas gestehen, diese drei Iwagakure-Ninja, die ihr gerade bekämpft habt, waren wir. Wir benutzten Henge, um euch zu testen und eure Teamfähigkeiten zu testen. Ein Chuunin muss in der Lage sein, sein Team gut zu führen, und gefahren erkennen, die das gesamte Team gefährden können. Somit freuen wir uns, euch mitzuteilen, das ihr den ersten Teil der Chuunin-Auswahlprüfung bestanden habt!“

Das Team konnte es noch gar nicht glauben…so einfach soll es gewesen sein? „Beantwortet mir bitte noch eine Frage…war es wirklich nur diese eine Kampf? Einen einzigen Kampf als Entscheidung zu nehmen finde ich etwas…vorschnell.“, warf Kenshi ein, er hoffte nur, das sein Team ihm das nicht übel nahm. Doch als er in ihre Gesichter sah, wusste er, das sie ebenfalls Zweifel hatten. „Es steht euch nicht zu, unsere Entschidung anzuzweifeln. Seid froh darum. Kehrt zur Halle zurück. Dort wird ein einer halben Stunde der Rest der bestandenen auftauchen. Dann wird euch ebenfalls der nächste Teil der Prüfung genannt.“ Mit diesen Worten verschwanden die Prüfer auf dieselbe Weise, auf die sie erschienen waren. Kenshi seufzte. „Na ja…wenigstens haben wir es geschafft.“ Lächelnd drehte er sich zu seinem Team um. Sie sahen zwar glücklich aus, dennoch bemerkte Kenshi den Anflug von Zweifel in ihren Augen. Er konnte es ihnen nicht verübeln. „Nun gut…kehren wir zur Halle zurück.“ 10 Minuten später hatten sie durch die Nebelverhangenen Gassen von Kirigakure zurückgefunden und standen vor der Halle. Es waren schon Teams angetreten. Jedoch weit weniger, als Kenshi vermutet hatte. Hatten wirklich so wenige diesen Teil bestanden? Nach Ablauf der restlichen 20 Minuten kamen auch die Prüfer zurück. Insgesamt waren nun neben den beiden Teams aus Otogakure (Kenshi war froh, das seine Dorfkameraden es ebenfalls geschafft hatten) noch 3 weitere anwesend. „Nun, das sind weniger Genin, als wir angenommen hatten…“, ergriff einer der Prüfer das Wort. „Mein Name ist Setsuna Akarito. Ich erwarte, das ihr vor der nächsten Prüfung ausgeruht seid, also geben wir euch 2 Tage zur Vorbereitung. Ihr werdet euch wieder genau hier einfinden. Nun geht. Einzelheiten in zwei Tagen!“ Mit diesen Worten löste Akarito die Versammlung auf und jedes Team ging zu denen, ihm zugewiesenen Quartieren, die sie kostenlos verwenden durften. So auch das Team von Kenshi.

Den ersten tag nutzte das Team damit, sich gegenseitig besser kennen zulernen. So erfuhr Kenshi zum Beispiel, das diese „Kinder“ wohl anscheinend einen ständigen Wechsel von Sensei zu verkraften hatten, da es anscheinend Otogakure neben an Genin mangelte ebenfalls Chuunin und Jounin nur wenige Chuunin und Jounin besaß. Kenshi war das ehrlich gesagt niemals aufgefallen. Bis auf die letzten 3 Jahre hatte er immer mit Hebikawa zusammengearbeitet und trainiert. Diese Situation erschien ihm völlig neu, doch beschloss er, Hebikawa danach zu fragen, wenn sie sich das nächste mal trafen. Nach diesem tag an Informationsaustausch war es an der Zeit für Kenshi, herauszufinden, was die besonderen Vorteile des Teams waren. So bemerkte er sehr schnell, das einer von ihnen Ninjutsu-orientiert während der andere auf Genjutsu spezialisiert zu sein schien. Zwar konnte keiner von ihnen sehr viele Jutsu ihrer jeweiligen Art, doch sollten sie für weitere Kämpfe durchaus gewappnet sein. Das machte Kenshi irgendwie froh. Nach diesem weiteren Tag war es an der Zeit für das Team, zur Versammlungshalle zurückzukehren. Nachdem sie langsam die Gegebenheiten Kirigakures kannten, brauchten sie viel weniger Zeit, um die Halle zu finden, als bisher. Alle anderen Teams waren bereits eingetroffen und warteten auf die Prüfer. Kenshis Team stellte sich nah an ein Team aus Kirigakure, das etwas mürrisch Kenshi beäugte. „Was ist?“, fragte Kenshi und beäugte das Kirigakure-Team ebenfalls misstrauisch. „Du bist ein Kaguya…du gehörst zum falschen Dorf.“, meinten sie nur und drehten sich weg. Kenshi blinzelte ein wenig verwirrt. Natürlich war ihm seine Clangeschichte klar aber…das es wirklich außerhalb des Clans Leute gab, die sich daran erinnerten? Na ja…ändern konnte er sowieso nichts. Plötzlich tauchten die Prüfer vor ihnen auf. „Es wird Zeit, das ihr erfahrt, worin der Zweite Teil der Prüfung besteht…Im ersten teil ging es darum, einer Anweisung fachgerecht zu Folgen, und eventuelle Schwierigkeiten dabei zu bewältigen. Jeder von euch hat uns bewiesen, das er in der Lage ist, einen Auftrag zu erfüllen, und auftretende Gefahren für das Team zu beseitigen. Eure nächste Aufgabe wird etwas ähnliches erfordern. Einer aus jedem Team erhält eine Schriftrolle, die ihr beschützen müsst, und gleichzeitig versuchen müsste, einem gegnerischen Team eine abzunehmen. Durchgeführt wird diese Prüfung im Puppental, dem nebligsten Gebiet Kirigakures. Außerdem wird jeder aus einer Gruppe eine Armbinde angelegt, da wir keine toten wollen. Es reicht, das Armband dem Gegner abzureißen, Verletzungen sollten vermieden werden. Jedoch wissen wir auch, das in einem so unübersichtlichen gebiet es schwierig ist, niemanden zu Verletzen. Daher werden wir Prüfer um das Gebiet Stellung beziehen und schwerverletzte sicher hinausbringen. Sollte jemand einen anderen töten, werden wir eingreifen, das gesamte Team disqualifizieren und entsprechende Schritte in die Wege leiten, um den Mörder entsprechend zu bestrafen! Desweiteren wird dem gesamten Team bei einer solchen Regelverletzung die weitere Teilnahme an einer Chuunin-Auswahlprüfung lebenslang untersagt!“ Nach dem Ende der Rede wurden die Teams durch Kirigakure zum Tal hindurchgeführt. Während dieser Prozession wurde Kenshi insgeheim eine Schriftrolle von einem der Prüfer zugesteckt. Vor dem Eingang zum Tal drehte sich Akarito noch einmal zu ihnen um. „Ihr dürft übrigens die Schriftrollen nicht öffnen. Bei Zuwiderhandlung wird das betroffene Team sofort disqualifiziert. “ Dann trat er zur Seite. „Nun lasst die Prüfung beginnen. Ihr werdet in 3 Minuten Zeitabständen ins Tal gelassen.“, beendete er den Satz und lies als erstes ein Team aus Konohagakure hinein. 3 Minuten später folgte das zweite Otogakure-Team und weitere 3 Minuten später Kenshis Team. Der Nebel war, wenn es denn überhaupt möglich war, noch dichter als vor 2 Tagen. Das Team stellte die Anweisung des Prüfers nicht einmal in Gedanken infrage und versuchte, sich leise und dennoch schnell fortzubewegen, um andere Teams zu finden, bevor diese sie fanden. Jedoch ging dieser Plan nicht auf. Bereits kurze Zeit nach dem Eintritt des Teams in das Tal hörte Kenshi das Geräusch von anfliegenden Shuriken. „Runter! Sofort!“, rief er und sein Team gehorchte aufs Wort. Kenshi spürte einen Luftzug und das Geräusch von Metall, das auf Stein aufprallt. Die Shuriken waren hinter ihnen aufgeprallt. Er ignorierte diese und konzentrierte sich auf die Stelle, von der die Shuriken herkamen. Aus dem Nebel drangen schnelle Schritte, und Kenshi hatte wieder mal das Gefühl, das überall um sie herum Shinobi standen und sie belagerten. °Verdammt…°, dachte er und zog seinerseits ein Kunai…dann erinnerte er sich an das, was sein Vater ihm kurz vor seiner Abreise gesagt hatte:

[Flashback]
Kenshi war gerade fertig, das Haus zu verlassen und zu seinem Sensei zu gehen, als sein Vater Konrei ihn aufhielt. „Warte mein Sohn. Es gibt da etwas, das ich dir unbedingt über das Kekkei Genkai sagen muss. Wir können mit dieser Fähigkeit auch Waffen erschaffen, die es mit den härtesten Metallen aufnehmen können. Beispielsweise Schwerter oder Speere. Vergiss das nicht, Kenshi“, meinte er und blickte seinen Sohn stolz an. Dieser nickte und lächelte. „Das werde ich ganz bestimmt nicht, Vater.“
[Flashback Ende]

Kenshi beschloss, den Kunai zu werfen, was der Gegner sofort mit seinem eigenen Kunai blockte. Er, Kenshi, sprang 2 Meter zurück und zog die linke Schulter nach. Sofort konzentrierte er sein Chakra auf diese Stelle, und ein länglicher, dünner Knochen wuchs aus der Schulter. °Sehr gut…°, dachte er sich und packte den Knochen mit seiner rechten Hand und zog ihn hinaus. Die dabei entstehende Öffnung schloss sich sofort wieder und Kenshi hielt seine neue Waffe in der Hand: Eine Knochenkatana! „Du verdammter Kaguya!!“, rief sein Gegner, erst jetzt bemerkte Kenshi, das es derselbe Junge war, der ihm schon vor der Prüfung aufgefallen war. Dieser sprang nun auf Kenshi zu und formte einige Fingerzeichen. „Kirigakure no Jutsu!“, rief er. Sofort wurde der Nebel dichter und Kenshi hatte Probleme, wortwörtlich seine eigene Hand vor Augen zu sehen. Auf einmal Ertönte die Stimme von Kenshis Gegner von überall zugleich. „Du wirst als Symbol für den Verrat deines Clans büßen…ihr gehört nach Kirigakure, nicht nach Otogakure!“ Nach dem letzten Wort flogen einige Shuriken von vorne auf Kenshi zu…allerdings hörte dieser auch hinter sich anfliegende Objekte. Schnell warf er sich zu Boden und die Shuriken und dich hinterrücks geworfenen Kunai blockten sich gegenseitig. Das Problem war allerdings, das der gegnerische Genin nun genau über ihm war. „Ich pfeife auf diese Prüfung, das hier ist mir viel mehr wert!“, rief er hinaus und zog ein Kunai, das er sogleich an Kenshis Hals hielt. „Sei bereit zu sterben, Verräter!“ Kenshi war allerdings noch nicht bereit aufzugeben, weshalb er schnell ein Jutsu auflöste, das er vorbereitet hatte. „Kawarimi no Jutsu!“ Plötzlich saß der Genin auf einem Felsen statt auf Kenshis Rücken. „Regel Nummer Eins: Unterschätze niemals einen Kaguya!“, rief Kenshi seinem Gegner von hinten zu. „Regel Nummer Zwei: Sage NIEMALS zu einem Kaguya, er sei ein Verräter!“ Beim Klang der letzten beiden Wörter sprang Kenshi auf seinen Gegner zu und hieb ihm mit dem Griff seiner Knochenkatana kräftig auf den Kopf. „Auch wenn dir diese Prüfung egal sein sollte, mir ist sie es nicht…“ Der Genin, der, wie Kenshi später erfahren sollte, der Sohn des Mizukage war, fiel ohnmächtig zu Boden. Dennoch drangen aus dem Nebel Kampfgeräusche. Kenshi, von seinem gerade beendeten Kampf aufgeheizt, sprang auf die nahegelegenste Stelle der geräusche zu und trennte auf diese Weise eines seiner Teammitglieder von einem Kirigakure-Genin . Diesen setzte Kenshi mit zwei schnellen Schlägen gegen den Halsbereich außer Gefecht und sprang weiter. „Tut mir leid aber es ist besser, wenn wir das schnell hinter uns bringen.“, rief er noch zu seinem Teamkameraden zurück, der jedoch glücklich zu Boden sank und sich ausruhte. °Da hab ich ihm wohl einen gefallen getan…°, grinste Kenshi in sich hinein und schaltete innerhalb weniger Minuten die restlichen Zwei Gegner aus. Die folgende Durchsuchung der Körper übernahmen Kenshis Teammitglieder, da sie anscheinend dachten, Kenshi sei zu geschwächt, und sollte sich für eventuelle Kämpfe ausruhen. Dieser jedoch fühlte sich so gut wie noch nie zuvor in seinem Leben. Diese Kämpfe machten ihn richtig kribbelig. Das Team kehrte auch bald zu ihm zurück und brachte die Schriftrolle, die das gegnerische Kirigakure-Team bei sich hatte, mit. Mit diesem, und der eigenen Schriftrolle die sie besaßen, kehrten sie aus dem Puppental zurück zum Eingang, was jedoch, aufgrund des Nebels, einige Zeit in Anspruch nahm. So standen sie des öfteren einfach vor einer hohen Felswand, an der sie sich dann weitertasteten. Auf diese Weise kamen sie in 15 Minuten zurück zum Eingang des Tales. Merkwürdigerweise waren schon einige Teams wieder zurück…hatten sie wirklich so lange gebraucht? „Würdet ihr mir bitte die Schriftrollen überreichen?“, fragte Akarito und nahm sie an sich. Er öffnete sie jedoch nicht, sondern schien sich auf sie zu konzentrieren. „Entschuldigung…aber was machen sie da?“, fragte Kenshi und blickte misstrauisch zuerst die Schriftrollen und dann Akarito an. „Nun, wir haben vor der Prüfung Chakra in diese Rollen transferiert, und zwar so, das es sich bei der Öffnung entlädt. Jedoch sind wir Prüfer auch in der Lage ohne die Öffnung die Chakramenge im inneren zu überprüfen. So stellen wir fest, ob oder wie lang die Rollen geöffnet waren. Ich muss sagen, ihr habt gute Arbeit geleistet, eurer wurde kein Fitzelchen Chakra entlassen. Jedoch…beim Kirigakure-Team, das ihr besiegt habt, sieht es nicht so gut aus…Anscheinend ist eine große Menge Chakra entwichen. Das bedeutet, das sie die Schriftrolle geöffnet haben…und das bedeutetet disqualifiziert!“ Kenshi starrte den Prüfer ungläubig an. „Dann ging diese ganze Prüfung nur darum, um unser Vertrauen zu testen?“ Akarito grinste. „Ganz genau. Selbst wenn ihr eure Rolle an ein anderes Team verloren hättet, hätten wir euch mit einer Bestätigung der erfolgreichen Prüfung zurückgeschickt. Da ihr jedoch auch noch ein gegnerisches Team ausschalten konntet, wird die Bewertung verbessert, als wenn ihr nur eure Rolle behalten hättet.“ Kenshis Gesichtszüge entgleisten. °Ogott…das diese Prüfungen so enden…° Doch sie hatten es geschafft! Das Otogakure-Team von Kenshi hatte die Chuunin-Auswahlprüfung bestanden!

Nach dieser höchst interessanten Prüfung war es an der zeit, für alle Otogakure-Shinobi nachhause zurückzukehren. Beide Teams, die nach Kirigakure gekommen waren, inklusive Kenshi und Hebikawa, kehrten als eine einzige Reisegruppe zurück, anstatt, wie bei der Ankunft, getrennt. Sie ließen sich etwas Zeit und alberten herum, machten Lagerfeuer und erzählten sich ihre Ansichten der Prüfungen.

Zurück in Otogakure wurden die Teams von ihren Familien empfangen. Kenshi wurde von seinem Vater, Konrei, und seiner Mutter, Hodoki, in die Arme genommen. Gemeinsam beschlossen sie, in Kenshis Lieblings-Reisrestaurant, Nuri’s Reisgerichte, die von der Verwaltung bald erhoffte Ernennung Kenshis zum Chuunin.

Diese kam schon 2 Tage nach Kenshis Ankunft! Zusammen mit einer Belobigung vom Dorfoberhaupt selbst. Glücklich strahlend zeigte Kenshi seinem Vater die Belobigung. „Sehr gut mein Sohn…doch dein Ninjaleben fängt gerade erst richtig an!“

Somit endet der Zweite Teil der Geschichte Kenshis.


Wahrheit

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Im ersten halben Jahr nach der Ernennung zum Chuunin wurde Kenshi klar, wie schwer das Ninjaleben wirklich war. Doch er war entschlossen, immer weiterzukämpfen und stärker zu werden, vor allem, um Otogakure endlich einen rechtmäßigen Platz an der Seite der anderen Großen Shinobi-Dörfer zu sichern. So war er begierig darauf, immer schwerere Missionen zu übernehmen, da war es schon normal für ihn, einige C-Rang Missionen zu übernehmen, und, in Begleitung von 1-2 Jounin, B-Rang Missionen durchzuführen. Dennoch vernachlässigte er sein Training nicht. Ihm wurden sogar von Hebikawa erste Grundkenntnisse in der Elementar-Umwandlung von Chakra beigebracht. Zuerst testeten sie, mithilfe von speziellem Papier, das auf das Chakra des Anwenders reagierte, zu welchem Element Kenshi eine Affinität besaß. Es stellte sich als Wind heraus, was, laut Hebikawa, sowohl gut als auch nicht ungewöhnlich sei, da es in Otogakure viele Windverwender gebe und es außerdem die Schneidekraft von Kenshis Knochen erhöhen würde…vorrausgesetzt er würde lernen, es anzuwenden. Tatsächlich hatte Kenshi Probleme dabei, sein Chakra in Windchakra umzuwandeln, und in seinem Schwert zu konzentrieren. Er trainierte mehrere Wochen lang, schaffte es aber kaum, sein Chakra im Schwert aufrechtzuerhalten. Jedoch bemerkte er, das es ihm viel leichter viel, Windchakra um sich selbst frei fließen zu lassen, als es in einem Gebündelten Gegenstand zu konzentrieren. So hatte er zwar keine richtige Kontrolle darüber, aber als er einmal gegen Hebikawa einen Übungskampf bestritt, teilte dieser ihm später mit, das er durch das freigesetzte Windchakra nur noch schleierhaft alles erkennen konnte. „Wenn du weißt wie, kannst du mit dieser Eigenschaft deine eigene Technik erschaffen.“, hatte er gesagt. °Das wäre doch gelacht, wenn ich das nicht schaffe°, dachte sich Kenshi dabei und verbrachte von diesem Tag an die meiste Zeit, die er nicht bei Missionen zubrachte, damit, sich seine eigene Technik anzueignen. Er überlegte sich, ob es möglich wäre, die Geschwindigkeit zu erhöhen, um es dem Gegner unmöglich oder zumindest sehr sehr schwer zu machen, den Angriff abzuwehren. So lernte er sehr bald das Shunshin no Jutsu, das seine Geschwindigkeit sehr stark erhöhte, jedoch auch seine Muskeln stark schädigen konnte, wenn er es zu oft benutzte. Er versuchte nun, während er Chakra für das Shunshin no Jutsu sammelte, Windchakra freizusetzen, damit der Gegner verwirrt und vielleicht sogar verängstigt wurde. Zudem verringert das Windchakra den Luftwiderstand, wodurch das Shunshin no Jutsu noch schneller wurde, ohne die Muskeln weiter zu belasten.

Auch lernte er von seinem Vater den Tsubaki no Mai, den dritten Tanz der Kaguya, den Kenshi schnell lernte und sogar verbesserte. Es ging darum, eben ein Schwert aus Knochen zu schaffen, dessen Dichte es härter als Stahl machte, und es mit hoher Geschwindigkeit und Beweglichkeit zu verwenden. Kenshi ging dabei sogar so weit, zwei Schwerter zu verwenden. Er beschloss, seine neue Technik aus einer Kombination von 2 Schwerter, Shunshin no Jutsu und seinem Windchakra zu erschaffen. Dies war die Geburtsstunde des Otoryuu: Kusa Hoshi. In seiner nächsten B-Rang Mission kam sie zum ersten Mal zum Einsatz. Jedoch funktionierte es nicht ganz so, wie Kenshi es sich gedacht hatte. Er konnte nur 2 Schnitte landen. Das war wohl das Maximum für diese Technik, solang er keinen Weg fand, seine Kraft vollständig freizusetzen. Allerdings bemerkte Kenshi eine zweite Eigenheit, die ihm bis dahin nicht bewusst war…der Schnitt am Körper seines Gegners war zwar nicht besonders tief, doch als der Gegner gerade zu einem Gegenangriff ansetzen wollte, brachen die Wunden auf, anscheinend waren sie wegen der Hohen Geschwindigkeit durch Druck bisher zusammengehalten worden und nun, da der Druck geringer wurde, hatten die Wunden begonnen, sich aufzuweiten. Der Gegnerische Ninja konnte sich vor Schmerzen nicht mehr auf den Beinen halten und brach zusammen. Kenshi, den der Angriff auch mitgenommen hatte, stand auf und betrachtete sich die Wirkung seiner Technik. °Interessant…°, dachte er nur.

Zurück in Otogakure, berichtete Kenshi seinem Vater von der Wirkung seiner Technik. Dieser pfiff beeindruckt durch die Zähne und gratulierte seinem Sohn. „Kenshi, ich bin beeindruckt, du hast dein erstes eigenes Jutsu geschaffen…und gleich so ein mächtiges. Ich denke, es wird dir auf deinem Nindo sehr weiterhelfen.“ Kenshi konnte nur lächeln und schlief in dieser Nacht besonders gut.

Die folgenden Wochen verbrachte Kenshi größtenteils mit dem Training, es gab nicht viele Missionen zurzeit für Chuunin zu erledigen. So verbesserte er sein Otoryuu: Kusa Hoshi, indem er die Kontrolle über das Chakra verbesserte und sein Windchakra ein wenig verstärkte. Auch merkte er, das seine Knochenmanipulation sich verbesserte, und es ihm immer leichter fiel, immer bessere und schärfere Knochen entstehen zu lassen. Aus diesem Grund nahm ihn sein Vater an einem frühen Morgen nach dem Frühstück kurz beiseite. „Kenshi, ich glaube es ist an der Zeit, dir die geheimen Tänze beizubringen, die nur wenige des Kaguya-Clans je beherrscht haben.“ Er führte seinen Sohn in einen abgelegenen Teil außerhalb Otogakures, zu einer Höhle, die durch einen großen Felsen versperrt war. Konrei hob eine Hand und konzentrierte sich. Ein bis eben unsichtbares Bannsiegel tauchte auf und der Stein schob sich zur Seite. „Dies, mein Sohn, ist die Höhle, in der wir Kaguya unsere geheimsten und mächtigsten Techniken aufbewahren. “ Er deutet auf zwei Schriftrollen, die auf einem Felsen, der schon einem Podest glich, lagen. „Diese beiden Techniken heißen: Tessenka no Mai, dem Tanz der Klematis welches sich aufteilt in Tessenka no Mai: Tsuru und Tessenka no Mai: Hana, und dem Sawarabi no Mai, dem Tanz des jungen Farns. Ich erwarte nicht, das du diese Techniken beherrschst, aber dennoch solltest du dich mehr mit der Geschichte unseres Clans auseinandersetzen, und dazu gehört auch, mehr über diese Techniken zu erfahren.“ Er übergab Kenshi die Schriftrollen und blickte ihm in die Augen. „Dennoch ein Wort der Warnung…der unser Grundvater ist nicht so ein Unschuldslamm wie es von uns normalerweise gesagt wird…“ Kenshi zog die Stirn in Falten und nahm die Schriftrollen, setzte sich auf den Steinboden und entrollte sie. Dann begann er zu lesen.

Die erste Schriftrolle schien die Geschichte des Kaguya-Stammvaters der neuen Generation zu sein…darin standen allerdings nicht die hochgelobten Taten eines mächtigen Clanmitgliedes…sondern die genauen Berichte über Verbrechen, die der Grundvater der neuen Kaguya im Namen eines Gewissen Orochimaru, wohl dem Dorfgründer Otogakures, begangen hat. Anscheinend starb Kimimaro zwar in einer Schlacht, aber allein deswegen, weil er diesem Orochimaru nicht weiter als ein „Traumgefäß“, so hieß es in der Schriftrolle, dienen konnte. Kenshi konnte es nicht glauben, was er da las. Alles, was den jungen Kindern beigebracht wurde, war eine Lüge. Der Stammvater der Kaguya war kein ehrenhafter Stammführer…er war ein gewöhnlicher Verbrecher! Eine Träne rollte langsam über Kenshis Wange, doch er fing sich wieder, wischte sich die Träne ab, und schloss die Schriftrolle. Dann nahm er die andere zur Hand, öffnete sie und las sie ebenso.

Diese Schriftrolle beschrieb die Geheimen Tänze des Kaguya-Clans…die Kenshi bekannten wie Karamatsu no Mai und Tsubaki no Mai standen darin, doch auch zwei andere Techniken. Die von seinem Vater erwähnten Techniken Sawarabi no Mai, der Tanz des jungen Farns, und die beiden Teile des Tessenka no Mai. Kenshi begriff schnell, das diese beiden Techniken eine so enorme Menge an Chakra verbrauchten, das sie den Körper vermutlich sofort töte würden, oder zumindest sehr stark schädigen, sollte kein Chakra aus einer andere Quelle zur Verfügung stehen. Dennoch nahm sich Kenshi vor, zum Wohle der Kaguya zumindest eine der Techniken zu meistern.

„Nun bist du fertig, mein Sohn?“, fragte Konrei und riss Kenshi damit aus seinen Gedanken. Dieser nickte. „Ja ich bin fertig…“, meinte er nur und stand auf. „Ich hoffe, du denkst nicht zu schlecht von den Kaguya. Wir sind nicht mehr wie früher.“ Zusammen gingen sie vor die Höhle, wo bereits die Sonne vom Horizont unterging. Sie tauchte das gesamte Dorf in ein goldenes Licht und ein Lächeln erschien auf Kenshis Gesicht. „Nein…nein wir sind nicht mehr wie früher. Wir sind jetzt eine bessere Existenz.“

So endet der dritte Teil der Geschichte Kenshis.


Das Mangekyou Sharingan

  Spoiler Spoiler


Fünf Jahre sind seit Kenshis Erkenntnis über die wahre Vergangenheit des Kaguya-Clans vergangen. In diesen fünf Jahren trainierte er, abgesehen wenn Missionen anstanden, unablässig, um ein würdiger Vertreter seines Clans zu sein. Er versuchte sich sogar an den legendären Kaguya-Techniken, doch schaffte er es nicht, genug Chakra für sie aufzubringen. Dennoch gab er nicht auf, und meisterte schon bald den Tessenka no Mai: Hana. Da ihm jedoch diese Technik allein nicht weiterhalf, fragte er seinen Vater um einen Rat. „Mach aus dem, was dir gegeben ist, das beste und forme so eine weitere eigene Technik.“, hatte dieser ihm geraten. Diesen Rat versuchte Kenshi nun so gut es ging zu befolgen. So dachte er mehrere Tage darüber nach, wie er das Tessenka no Mai: Hana zu seinem Vorteil verwenden könnte. Zu seinem Glück dachte er während der Frühlingszeit über diese Technik nach. Sein Blick fiel auf eine kleine Schneeglöckchenblüte, die sich langsam vor seinen Augen öffnete. „Ich habs!“, rief Kenshi hinaus, nachdem er die Blüte noch eine Weile erstaunt beobachtet hatte. Also machte er sich gleich an das Training.

Wenige Wochen, nach diesem Einfall Kenshis, der Frühling war nun wirklich da, Wurde ihm zusammen mit einem Jounin-Team unter der Leitung von Hebikawa eine A-Rang Mission übertragen, die schon in einem Tag beginnen sollte. Ihr Auftrag war es, einen Mafiaboss auszuschalten, der sich mehrerer Nuke-Ninjas versichert hatte, um ein Dorf zu tyrannisieren. Sie wussten nicht, welche Fähigkeiten diese Ninja hatten oder wie viele es genau waren. Dennoch war eine Mission eine Mission und Team Hebikawa machte sich wirklich am nächsten Tag auf den Weg.

Nach einer Reisezeit von einem anderthalb Tagen waren sie am Rande des Gebiets, das von ihren Angriffszielen kontrolliert wurde, am Abend angekommen. Hebikawa hielt das gesamte Team, bestehend aus Kenshi und zwei Jounin mit Namen Ibakinen und Tsukane. Hebikawa erläuterte seinem Team schnell den Plan, mit dem sie sich einen Überblick über das Terrain machen wollten. Er würde mit seinem Kuchiyose no Jutsu zwei kleiner Schlangen rufen, die die Gegend ausspionieren sollten. Währenddessen sollten Tsukane und Kenshi das Gebiet von oben Absuchten, indem sie auf die Bäume kletterten um einen besseren Blick auf das Dorf zu bekommen. Ibakinen und Hebikawa selbst würden das Basislager schützen. Kenshi tat, was ihm sein Sensei aufgetragen hatte und erklimmte sofort den nächstgelegenen Baum. Oben angekommen hielt er Ausschau in Richtung Osten, in der das Dorf lag. Zurzeit war alles ziemlich ruhig, zumal die einzigen Menschen auf den Straßen wohl nur Wachleute waren. Ob sie allerdings zum Nuke-Nin-Team gehörten oder selbst Einwohner waren, war nicht ersichtlich, doch diese Information sollten ihnen Hebikawas Schlangen liefern. 2 Stunden, nach dem Beginn der Observation rief Hebikawa von unten herauf: „Sie sind zurück. Kommt auch runter.“ Kenshi, erleichtert den leicht unbequemen Beobachtungsposten verlassen zu dürfen, sprang mit einem Satz nach unten und landete zwischen Hebikawa und Ibakinen. Zu ihren Füßen ringelten sich die Schlangen, die ihr Teamführer beschworen hatte. Leise züngelnd richteten sie sich vor ihrem Beschwörer auf. Dann zischten sie leise ein paar Minuten vor sich hin. Hebikawa, der diese Schlangensprache zu beherrschen schien, nickte bloß ein paar Mal und richtete sich dann auf. „Gute Arbeit ihr zwei. Ihr könnt jetzt nach Hause.“ Kenshi hätte schwören können, das die Schlangen genickt hätten, kurz bevor sie in einer Rauchwolke verschwanden. Dann sah sie Hebikawa einer nach dem anderen an. „Also gut hört zu das ist die Lage: Anscheinend ist heute Abend niemand auf den Straßen unterwegs außer ein paar Nachtwächter, die keine Ninja zu seinen scheinen. Das heißt aber nicht, das war uns unvorsichtig verhalten sollten. Ibakinen, dein Spezialgebiet sind Genjutsu. Mach sie dir zu nutze, um dich unbemerkt bei den Wachen einzuschleichen und versuche, herauszufinden, wie unsere Ziele heißen.“ „In Ordnung, Hebikawa-taichou.“, meinte Ibakinen nur und war verschwunden. „Wir anderen beziehen Stellung in der nähe der Gebäude. So sehr ich Ibakinen’s Genjutsu-Fähigkeit auch bewundere, so fürchte ich doch, das es gegen die Shinobi des Gegner nicht viel helfen wird.“ Kenshi und Tsukane nickten bloß und machten sich auf den Weg zum Dorf. Dort versteckten sie sich in den Schatten der Gebäude, bereit, im Notfall einzugreifen. Momentan schien wirklich alles so still zu sein, wie Kenshi es vom Baum aus beobachten konnte. Ibakinen hatte sich wohl wirklich eingliedern können.

So dachten sie jedenfalls.

Plötzlich spürte Kenshi einen kalten Luftzug hinter sich und fuhr herum. Hinter ihm stand ein Mann mit roten Augen! Und diese Augen…hatten drei merkwürdige Punkte die um die Iris herum verteilt waren. Kenshi hatte bisher nur bei Okitaka Uchiha, seinem ersten Chuunin-Prüfer, solche Augen gesehen. Das Sharingan! Kenshi sprang zurück aus dem Schatten, doch der Uchiha war mindestens genauso schnell wie Kenshi. Er zog zwei Shuriken hervor und warf sie auf Kenshi zu. Dieser Schaffte es jedoch gerade noch, sich Knochen aus dem Oberkörper wachsen zu lassen. °Verdammt…meine schöne Weste…°, dachte er nur. Zu mehr kam er nicht, denn der Uchiha war bereits hinter ihm. Er holte mit einer Hand zu einem Schlag aus und hieb zu. Kenshi blieben nur Bruchteile von Sekunden, die er dazu nutzte, weitere Knochen wachsen zu lassen. „Karamatsu no Mai…“ Seine Stimme hörte sich verdammt ruhig an, bedachte man den Stress den er gerade durchmachte. Er war selbst ein wenig überrascht und auch der Uchiha hatte die Knochen wohl nicht kommen sehen. Wohl aber die Bewegung, den er schaffte es noch, seinen Arm zurückzuziehen, wurde jedoch von einem langen Knochen am Gesicht gestreift. Dieser hinterlies eine längere Schnittwunde und der Uchiha besann sich kurz, fuhr mit einer Hand zum schnitt und wischte das Blut ab. „Ein Kaguya, huh?“, machte er nur und formte einige Fingerzeichen in einer Geschwindigkeit, die es Kenshi unmöglich machte, sie zu durchschauen. „Katon: Goukakyuu no Jutsu!“ Ein Feuerball raste auf Kenshi zu und dieser sprang in die Luft. Doch genau das hatte der Uchiha wohl beabsichtigt. Er war bereits über ihm und hielt ein Kunai in der Hand, mit dem er nun auf Kenshi einstach. Dieser schaffte es nur knapp, größere Verletzungen zu vermeiden, indem er eine dünne, aber feste Knochenschicht unter seinem Oberkörper bildete. Nun war die Deckung des Uchiha gefallen und Kenshi nutzte den Zeitpunkt, um sich eine Knochenkatana aus einem Bein wachsen zu lassen, die er herauszog und sofort zwei schnelle Schnitte am Oberkörper des Uchiha platzierte. Dieser schien jedoch gar nicht verwundet zu werden! °Ist das…Bunshin no Jutsu?°, dachte er verzweifelt nach. °nein das kann nicht sein…ich hab das Kunai wirklich gespürt…Genjutsu vielleicht?° Kenshi wagte einen versuch, landete, steckte die Katana in den Boden und führte seine Finger zu einem Fingerzeichen zusammen. „Kai!“ Tatsächlich, der Uchiha verschwand. Zurück blieb nur die Schwärze der Nacht. „Das war nicht schlecht…“, ertönte eine Stimme hinter ihm und wieder fuhr er um. Da stand er. Der wahre Uchiha, der das Genjutsu eingesetzt hatte. „Also hatte er recht…es gibt noch weitere von euch.“ Kenshi war verwirrt. „Wen meinst du mit „er“?“, fragte er und zog die Katana aus dem Boden. „Das…“, meinte der Uchiha nur und formte ein Fingerzeichen. „…ist unwichtig. Wichtig ist nur, das du und dein Team vernichtet werdet. Katon: Housenka no Jutsu!“ Diesmal flogen mehrere kleinere Feuerbälle auf Kenshi zu und er hatte seine arge Mühe, ihnen allen auszuweichen. Gerade als er sicher landen wollte spürte er eine Präsenz über sich. Der Uchiha! „Katon: Goukakyuu no Jutsu!“ Wieder flog ein großer Feuerball auf Kenshi zu, was diesen dazu veranlasste, sich nur kurz vom Boden abzustoßen und gleich das Shunshin no Jutsu zu verwenden, um außer Gefahr zu sein. Der Feuerball drang in den Boden ein und hinterließ ein großes Loch an der Stelle, an der Kenshi eben noch war. Dieser atmete schwer. °Das muss ich schnell beenden…°, dachte er und zog sich ein zweites Katana aus einem Bein. Er wirbelte es kurz herum und wartete, bis der Uchiha gelandet war. „Zwei Schwerter hm?“, meinte er nur und lächelte. „Diese Technik…ist…nur denjenigen bestimmt…die einen Qualvollen Tod zu durchleiden haben!“, rief Kenshi und hielt die Schwerter mit der Klinge zur jeweils anderen Seite vor sich. Dann konzentrierte er sein Chakra und wandelte es in Windchakra um. Dann sammelte er sein Chakra in seinem gesamten Körper und machte sich für ein sehr schnelles Shunshin no Jutsu bereit. „Otoryuu:“, rief er und blickte den Uchiha an. Dieser sah sich das Schauspiel mit verwirrter Miene an. „Kusa Hoshi!“ Von einem Augenblick auf den nächsten war Kenshi verschwunden. Eine Sekunde später tauchte er hinter dem Uchiha wieder auf. Dieser drehte sich um und lachte. „Hahahaha, und was soll dir diese Technik nun gebracht haben?“, fragte er Hämisch. „Schau mal…“, keuchte Kenshi „an dir herunter…“ Der Uchiha beschloss anscheinend, Kenshis Rat zu befolgen und besah sich seinen Körper…Längs über seine Brust waren zwei Dünne Schnitte in einer Kleidung zu sehen, unter denen man wiederum die Haut des Uchiha sehen konnte. Kenshi nutzte die kurze Verwirrung, um seine beiden Katana in den Boden zu rammen. „Naund? Du verdammter Kaguya wirst uns nie von unserer Mission abhalten. Stirb du…“ weiter kam er nicht. Die Wunden brachen auf und Kenshi ging keuchend auf den nun Blutüberströmten Uchiha zu. „Ich…sagte dir doch…diese Technik ist…für diejenigen, die einen…qualvollen Tod sterben.“ Mit letzter Kraft sammelte Kenshi sein Chakra in den Knochen in seinem linken Arm und streckte ihn von sich. „Sei froh…das ich beschlossen habe…dir doch die schmerzen zu ersparen…“ Der Uchiha hörte ihm jedoch gar nicht zu. Er schrie ihn dauernd an und faselte etwas von seinem Anführer. Jedoch wurde seine Stimme immer leiser, je mehr Blut er verlor. Kenshi lies nun das Chakra frei laufen, um einen großen Knochen zu erschaffen, der seinen Arm umwickelte. „Kisetsu no Hana…“ sprach er und rammte den Knochen in den Leib des Uchiha. Dieser brüllte noch einmal auf und Kenshi blickte Kaltherzig auf ihn hinab. „Stirb!“, meinte er nur und entlies das letzte bisschen Chakra in seinem Arm, um weitere Knochen wachsen zu lassen, die die Inneren Organe des Uchiha zerfetzten. Dieser verstummte fast augenblicklich und seine Augen blickte in den klaren Nachthimmel…doch sie sahen ihn nicht mehr.

Nach diesem, für Kenshi sehr anstrengenden Kampf lehnte er sich an eine Mauerwand und atmete flach ein und aus. Das es so starke Gegner gab hatte er nicht erwartet. Kenshi blickte in den Himmel und fragte sich, ob sein Handeln in Ordnung gewesen sei. Doch er hätte sich nichts anderes vorstellen können, was er hätte tun können um dem Uchiha seinen Abgang zu erleichtern. Eines irritierte Kenshi jedoch. Während des gesamten Kampfes wurde rumgeschrieen und die Explosionen der Katon-Ninjutsu waren auch nicht gerade leise gewesen…wieso hatte Kenshi keine Menschen gesehen? Wieso war niemand nach draußen gekommen, um nachzusehen, was los war? Diese Frage lies ihn eine ganze Weile nicht los…

Nach einer kurzen Weile fanden Hebikawa und Tsukane Kenshi, beide sahen ebenfalls stark mitgenommen aus. Anscheinend wurden auch sie von Uchiha oder zumindest Leuten mit dem Sharingan angegriffen. Hebikawas Gegner hatte nämlich kurz vor seinem Tod etwas von Hekiogi geredet, doch darunter konnte sich keiner der Anwesenden etwas vorstellen. Tsukane hatte herausgefunden, das der Feind Ibakinen entdeckt und gefoltert hatten. Dieser verriet ihnen die genaue Position des Basislagers und die Anzahl der Anwesenden Otogakure-Shinobi. Anschließend schienen sie ihn mit einer Art extremen Genjutsu zu Tode gefoltert zu haben. Anscheinend schienen Genjutsu bei diesen Feinden nicht viel zu bewirken. Außerdem schienen wirklich keine Dorfbewohner mehr hier zu sein…was wollten diese Shinobi also hier? „Das fragen wir uns alle…wir haben alle Häuser, an denen wir vorbeikamen durchsucht, aber keinen einzigen Bewohner Gefunden…irgendwie gespenstisch.“ Kenshi nickte. Ihm fielen jedoch vor Müdigkeit bald die Augen zu. Als Hebikawa das bemerkte sagte er: „Ja Kenshi schlaf ein wenig, Ich werde die erste Wache halten und Tsukane die zweite, ich denke wir sind noch am Fittesten.“ Kenshi nickte wieder und legte sich auf den weichen Grasboden. Beinahe sofort, als sein Kopf die Erde berührte, schlief er ein.


Am nächsten Tag beschlossen die 3 übrigen Shinobi, den Anführer der feindlichen Ninja aufzuspüren und wenn möglich auszuschalten. „Aber achtet auf seine Augen…“, sagte Tsukane noch. „Das war kein normales Sharingan…“ Kenshi schluckte und machte sich zum Aufbruch bereit. Er konnte jetzt nicht versagen. Nicht jetzt. Sie gingen durch die Hauptstraße ins Dorf, jedoch stets darauf bedacht, feindlichen Bewegungen wenn möglich zuvorzukommen. Tatsächlich, kurz nachdem sie die ersten Häuser des Dorfes hinter sich gelassen hatten sprangen 3 Schatten aus den dunklen Fenstern der Gebäude vor ihnen auf sie zu. Jeder der Otogakure-Shinobi zog ein Kunai und wehrte die gerade auf sie zufliegenden Senbon ab. Tsukane zog zwei Schriftrollen aus seiner Jounin-Weste und öffnete sie. Aus den dort aufgemalten Siegeln erschien eine Katana zum Angriff und ein Tanto zur Abwehr. Mit diesen beiden bewaffnet sprang er auf einen der Schatten zu. Hebikawa hatte bereits ein paar Fingerzeichen gemacht und streckte einem weiteren Gegner eine Hand entgegen. „Sen’ei Jashu!“ Schlangen fuhren aus dem Ärmel von Hebikawas Mantel und umschlungen den Schatten. Gerade als die Schlangen sich festbeißen wollten verschwand er und hinterließ nur einen Baumstumpf. „Kawarimi no Jutsu…“, flüsterte Kenshi. Er war von diesem Kampf so gefesselt, das er beinahe seinen eigenen Gegner vergessen hätte. Erst als dieser auf ihn zurannte besann sich Kenshi und ließ sich zwei Katana aus den Beinen wachsen. °Für Ibakinen…°, dachte er noch und sagte dann: „Tsubaki no Mai…“ Mit schnellen Schnitten zerfetzte er den Umhang der Gestalt, doch sein Gegner floh durch die zerreißenden Stoffe nach hinten und formte einige Fingerzeichen. Dann warf er Kenshi einen Shuriken und einen Kunai entgegen, die jedoch knapp an ihm vorbeiflogen. °Was zum…°, schrak er in gedanken auf und blickte sich um: An dem Shuriken und am Kunai waren Fäden gefesselt, die der vermeintliche Uchiha nun kontrollierte, um Kenshi zu fesseln. Als er vollständig eingefangen war, nahm der Gegner die Schnüre in den Mund. „Katon: Ryuuka no Jutsu.“ Eine Flammenwand schoss auf Kenshi zu und er wähnte sich schon für verloren… „Doton: Doryuu Heki!“ Kenshi, der die Augen geschlossen hatte, öffnete sie langsam wieder und erblickte vor sich den Rücken von Tsukane! Er hatte das Doton-Ninjutsu angewandt, um Kenshi zu beschützen…aber was war mit seinem Gegner? Kenshi blickte sich um, konnte ihn aber nicht finden. Da drehte sich Tsukane zu ihm um und hieb mit einem schlag die Drähte hindurch…und erst jetzt sah Kenshi es! Tsukane war von Schwertwunden übersäht. „Als ob…“, brachte er hervor „Ich einen Teamkameraden…sterben lassen würde…“, dann lächelte er und fiel vornüber zu Kenshis Füßen. Dieser riss die Augen auf und konnte es nicht fassen. Ibakinen…und nun auch Tsukane… wie konnte er das nur verantworten…wie… „Kenshi!“, schrie Hebikawa und er erwachte aus seiner Trance. „Ich weiß das dich das schwer mitnimmt, aber bitte vergiss nicht, du bist nicht allein! Zusammen können wir sie besiegen!“ Kenshi nahm all seine kraft zusammen und stemmte sich auf. Hebikawa hatte recht. Es war noch nicht vorbei, er war noch nicht allein. Er hob die beiden Katana auf, die ihm beim letzten Angriff aus der Hand geglitten waren, und richtete ihre Spitzen auf die Uchiha. „Für meine Kameraden!“, schrie er doch plötzlich veränderte sich die Luft…Sie schien stickig zu werden. „Nana, wer macht hier draußen denn so einen Lärm…“, ertönte eine leise Stimme hinter den Sharingan-Benutzern in der dunklen Tür. „Ihr Kinder solltet nicht so laut spielen…das könnten die erwachsenen euch Übel nehmen.“ Alle 3 Uchiha sprangen zurück hinter den aus der Tür gekommenen Schatten. Dieser warf seinen Mantel ab und man erblickte wirklich einen Uchiha…aber einen mit einem sehr merkwürdigen Sharingan. Es ähnelte in keinster weise dem üblichen Uchiha-Sharingan und schien eine geheimnisvolle und böse Macht auszustrahlen. Als Kenshi in diese Augen sah, bemerkte er, wie die Welt um ihn herum sich anfing zu drehen. Er sah zum Himmel…und ein roter Mond stand da, viel zu groß, um echt zu sein. Dann sah Kenshi an sich herab, und bemerkte, das er an einem kreuz hing, und, was weitaus schlimmer war, Tausende Doppelgänger vom Uchiha mit dem seltsamen Sharingan standen mit erhobener Klinge vor ihm, bereit, ihn zu erstechen. „In meinem Tsukiyomi…wirst du sterben…das Mangekyou Sharingan…sieht alles!“, rief seine Stimme von überall her und Kenshi schrie auf, als die Klingen ihn durchbohrten…doch plötzlich war der Schmerz weg! Er schlug die Augen auf, und Hebikawa hatte den Uchiha gepackt und hielt ihm ein Kunai an den Hals. „Eine falsche Bewegung…“, meinte er und zog das Kunai fester an seine Haut. Kenshi verstand nichts mehr…war das ganze nur ein Genjutsu gewesen? Der Schmerz fühlte sich so…echt an. „Kenshi!“, hörte er Hebikawas Stimme und er blickte auf: Hebikawa wurde von den anderen 3 Uchiha in Kenshis Richtung geworfen. Dieser konnte ihn gerade noch auffangen, gut das Hebikawa nicht allzu schwer war. „Jetzt habt ihr beide…mich wütend gemacht…“, rief der Uchiha mit dem mächtigen Sharingan und formte ein Fingerzeichen. „Amaterasu!“ Hebikawa schrak auf und warf beide Arme um Kenshi. “Kenshi, du musst jetzt tun was ich dir sage…”, meinte er und formte ein Fingerzeichen. Plötzlich verschwanden sie in einer Nebelwolke, kurz bevor die Schwarzen Flammen des Amaterasu sie erreicht hatten. Stattdessen schmolzen die Flammen nun einen Felsen dahin. Die Uchiha rissen die Augen auf und blickten sich suchend um…Plötzlich gruben sich Schlangen, groß wie Boas aus dem Boden aus, die sich sofort um die Uchihas wickelten und sie würgten. Dann erschien Kenshi mithilfe eines Shunshin no Jutsu hinter dem Mangekoyu Sharingan-verwender und vor den Uchiha und enthauptete den Mangekyou-Sharingan Verwender mit einem kräftigen Hieb seiner Katana . „Es ist vorbei…“, meinte er nur, drehte sich um und hob das Schwert zu den restlichen Uchiha. „Ihr könnt weiterkämpfen…und verlieren…oder fliehen und leben. Aber sollte ich je herausfinden, das ihr ein weiteres Dorf so in Mitleidenschaft zieht…werde ich euch finden…und dann…endet ihr wie er.“, sagte Kenshi gelassen und deutete mit einem Finger auf die ausblutende Leiche ihres Anführers. „Das werden wir euch nicht vergessen, ihr Otogakure-Ratten.“, meinte nur einer der Uchiha und mit purer Gewalt entrissen sie sich den Schlangen, kurz bevor sie ebenfalls mit einem Shunshin no Jutsu verschwanden. Kenshi atmete tief aus und fiel auf die Knie. Hebikawa kam aus dem Versteck, blickte zunächst auf die Leiche des Uchiha, dann auf Tsukanes Leiche und zu guter letzt auf Kenshi. „Du hast dein bestes für sie alle getan…“ Er wollte Kenshi an der Schulter nehmen und hochziehen doch dieser ruckte weg. Hebikawa beschloss wohl, ihn eine Weile allein zu lassen, denn er verließ den Schauplatz und suchte das Haus, aus dem die Feinde gekommen waren, nach einer Spur von Ibakinen ab. Kurz darauf kehrte er mit der Leiche des 4ten Teammitgliedes auf den Schultern zurück. „Wenn wir zurückreisen…würdest du Tsukanes Körper übernehmen? Ich nehme noch den hier mit…“, meinte er und langte nach dem Körper und dem Kopf des Uchiha. „In Otogakure wird ihnen zu ehren sicher ein gutes Begräbnis abgehalten werden, sie sind als tapfere Shinobi gestorben.“ Kenshi sagte nichts, stand aber auf, und lud sich Tsukanes Körper auf die Schultern. Hebikawa blickte seinen jungen Schüler von der Seite an und seufzte. „Nun…dann wollen wir mal los.“ Mit diesen Worten sprangen Hebikawa und Kenshi auf einen nahegelegenen Baum und machten sich auf den Weg in Richtung Otogakure.

Nach anderthalb Tagen reisen ohne Pause kamen die beiden überlebenden in Otogakure an. Sie überbrachten den toten Uchiha dem Krankenhaus, damit sie eine Obduktion seines Körpers durchführen könnten. Die Leichen von Tsukane und Ibakinen wurden bis zu ihrem Begräbnis in einer Kühlkammer aufbewahrt. Kenshi konnte bis zu ihrer Beisetzung nichts essen und verweigerte auch den Schlaf. So kam es, das ihre Beisetzung im engsten Kreis der Bekannten der Toten stattfand, nur Kenshi, Hebikawa, Kenshis Vater und Mutter und die Familie der Toten waren anwesend.

Die Trauerfeier war kurz und bald nach dieser erreichte Kenshi ein Schreiben von der Verwaltung von Otogakure. In diesem gratulierten sie Kenshi, das er zum Jounin berufen worden war. Er nahm dies natürlich an und wurde schon bald von Hebikawa als Jounin eingeführt. Nun wurden ihm auch die wichtigsten Missionen übertragen. Sein Vater hatte noch eine ganz besondere Überraschung für ihn. „Da du ja bei deinen Angriffen meist deine Kleidung ruinierst…“, meinte Konrei und lachte, „Werde ich dir dies hier geben.“ Er überreichte Kenshi einen weißen Kimono mit einem Schwarzen Gürtel. „Diese Kleidung tragen nur die besten unter den Kaguya. Zeige, das du ihr würdig bist, mein Sohn. Ich bin sehr stolz auf dich.“

Damit endet der vierte und letzte Teil der Geschichte Kenshis.



Wichtige Ereignisse:
16 vor Zen Saiki: Eintritt in die Akademie
11 vor Zen Saiki: Ernennung zum Genin
7 vor Zen Saiki: Ernennung zum Chuunin
Zen Saiki: Ernennung zum Jounin

Diagramm:


Zweit-Chara:
Dokukaze Inagi
Hekiougi Mifune

Code:
Soweit richtig. (Naru)
-

  Spoiler Spoiler

Vergeltung entspringt einer Liebe zur Gerechtigkeit
und einem Verlangen, Unrecht wiedergutzumachen.
Aber Rache führt ins Unheil.
Drei Gesichter hat der Nachtengel, der Geist der Vergeltung:
Vergeltung, Gerechtigkeit, Barmherzigkeit.

Dieser Beitrag wurde bereits 10 mal editiert, zuletzt von »Kaguya Kenshi« (10. August 2009, 17:00)

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