Sonntag, 22. April 2018, 00:39 UTC+2

Sie sind nicht angemeldet.

  • Anmelden
  • Registrieren

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Kyuunin. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Hikari Senshu Männlich

Kaichuudentou

Beiträge: 97

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Kumogakure

19 Auszeichungen

Themenstarter Themenstarter

1

Sonntag, 16. Dezember 2007, 02:05

Die Chroniken der Kyuunin



Kyuunin

7 Jahre sind seit dem großen Neuanfang vergangen und man schreibt das siebte Jahr des Zen Saiki, der kompletten Erneuerung.
Gerade erst haben sich die Dörfer erholt, haben die schweren Schäden repariert, welche die letzten Jahre des Krieges verursacht haben und eine vorsichtige Allianz geschmiedet, doch schon zieht eine neue Bedrohung aus der Dunkelheit herauf. Eine Bedrohung, die das frische Bündnis der Dörfer auf eine harte Probe stellen wird, eine Bedrohung, die die gesamte Welt der Shinobi gefährdet.

Schließe dich einem Dorf an, kämpfe für deinen Clan, dein Land und die Welt der Shinobi!



Der Zeitstrahl:



Die einzelnen Kapitel werdet ihr im Laufe der Zeit noch näher kennen lernen...
  • Zum Seitenanfang

Beiträge: 72

Wohnort: Kumogakure

21 Auszeichungen

2

Sonntag, 4. Mai 2008, 13:43

Kapitel 1 - Angriff des Kyuubi



Der Angriff des Kyuubi no Youko, dem neunschwänzigen Fuchsdämon und höchsten der Bijuu, auf das Dorf Konohagakure war ein Ereignis, um welches sich heute nur noch Legenden ranken. Ein Wendepunkt, dessen weitreichende Folgen den Lauf der Geschichte veränderten und zahlreiche Opfer forderten.
Die Umstände, unter denen der bösartige Dämon dazu kam, die Heimat der Ninja des Feuerreiches anzugreifen, sind mysteriös und nicht klar durchschaubar. Allerdings ist es genauestens überleifert, dass zum Zeitpunkt, als die Verzweiflung unter den tapferen Verteidigern des Dorfes am größten war, ein sehnlichst erwarteter Retter zur Unterstützung kam.
Der vierte Hokage, Namikaze Minato, betrat das Schlachtfeld keinen Moment zu früh, um sich dem Ungetüm entschlossen entgegenzustellen; auf dem Rücken seiner gewaltigen Beschwörung Gamabunta, einer Kröte, deren imposante Erscheinung fast an die des Kyuubi heranreichte. Um die Bedrohung durch das Bijuu zu stoppen, vollführte das Oberhaupt des Dorfes, welches versteckt hinter den Blättern liegt, seine finale Technik.
Mithilfe des mächtigen Kinjutsu Shiki Fuujin war der berühmte Kage dazu in der Lage, die Seele des angreifenden Monsters in den Körper eines Neugeborenen zu versiegeln, wofür er jedoch selbst den höchstmöglichen Preis bezahlen musste. Der durch die Technik heraufbeschworene Shinigami nahm das Leben Minato's, als Gegenleistung für die Extrahierung der Seele der Kreatur. Dieser musste von nun an, so sagt man, unvorstellbare Qualen im Bauch des Todesgottes erleiden.
Das erst kurz vorher geborene Kind, in welches der Kyuubi versiegelt wurde, war Uzumaki Naruto, der Sohn eben jenes vierten Hokage.

Unter dem Schutz des erneut eingesetzten dritten Hokage Sarutobi Hiruzen, der in sein früheres Amt zurückkehrte und so den Platz des verstorbenen Minato einnahm, wurden die Schäden daraufhin repariert und die Männer und Frauen geehrt, die bei der Verteidigung des Dorfes ihr Leben ließen.
  • Zum Seitenanfang

Hikari Senshu Männlich

Kaichuudentou

Beiträge: 97

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Kumogakure

19 Auszeichungen

Themenstarter Themenstarter

3

Montag, 13. Oktober 2008, 21:11

Kapitel 2 - Neue Knochen



Es ist über einhundert Jahre her, dass ein Sannin aus Konohagakure einen schrecklichen Plan fasste. Um das eigene Leben zu verlängern, bildete Orochimaru einen Wirt aus, den seine Seele übernehmen sollte, doch ein folgenschwerer Schicksalsschlag machte ihm einen Strich durch die Rechnung.
Kaguya Kimimaro erkrankte an einer unheilbaren Krankheit, was seinen Körper und damit auch das Bluterbe des Shikotsu Myaku für Orochimaru unbrauchbar machte.
Da es sich aber bei Kimimaro um den einzigen Überlebenden seines Clans handelte, würde damit auch die Möglichkeit sterben, jemals dieses Bluterbe zu besitzen, die seltene Blutlinie würde versiegen.
Aus diesem Grund richtete der Sannin sein Augenmerk auf die Möglichkeit, den Kaguya Clan künstlich nachzuzüchten. Gleichzeitig wollte er ihren angeborenen Blutdurst und Kampfrausch zügeln, hatte dieser sie doch in der Vergangenheit immer weiter in Schlachten aufgerieben und zuletzt sogar zu ihrer Vernichtung im missglückten Staatsstreich gegen Kirigakure geführt.
Mit solch mächtigen und vor allem gefügigen Untergebenen hätte Orochimaru ein wertvolles Werkzeug erhalten und erneut die Möglichkeit, sich ihr einzigartiges Bluterbe anzueignen.

Eben jenes Ziel verfolgte Orochimaru, als er 101 vor Zen Saiki eine neue Experimentreihe begann. Mehrere Klone sollten aus der DNS der Kaguya erschaffen werden, doch musste er ihre Genstruktur auch leicht verändern, um den Aufbau einer funktionierenden Gruppe zu gewährleisten, die nicht durch Inzucht aussterben sollte. Gleichzeitig erhoffte er sich so auch neue Erkenntnisse über ihr Kekkei Genkai.
Unter dem Namen "Arata na Hone" lief das Projekt an und Orochimaru veränderte einige Molekülgruppen der DNS, welche er von Kimimaro erhalten hatte, um schlussendlich die Stammzellen vorzubereiten.
Mit Hilfe seines Assistenten Yakushi Kabuto gelang es ihm, eine künstliche Nabelschnur zu entwickeln, welche die Zellen in ihren Nährstofftanks mit allem versorgte, was sie zur Entwicklung brauchten. Doch auch ein Narkosemittel, welches die heranwachsenden Geschöpfe in einem Dämmerzustand hielt, wurde durch diese Nabelschnur geleitet. Erst nach 18 Jahren, wenn die zweite Generation der Kaguya voll ausgewachsen wäre, sollten sie erwachen, mit Orochimaru als Zeugen ihrer zweiten Geburt.
Der zentrale Großrechner, welcher das Aufzuchts-Programm steuerte, wurde also auf das Jahr 83 vor Zen Saiki eingestellt. Dann würde er die Versorgung der Klone stoppen und sie aus ihren Tanks befreien.
  • Zum Seitenanfang

Beiträge: 89

Warnungen: 0
Verwarnungen: 1
Verwarnungen anzeigen

Geburtstag: 3. September 1988 (29)

Geschlecht: Männlich

9 Auszeichungen

4

Dienstag, 14. April 2009, 03:09

Kapitel 3 - Der Tod der Schatten



Vor über einem Jahrhundert, genauer gesagt 103 Jahren, hätte beinahe eine Allianz das damals vielleicht stärkste Ninja-Dorf Konohagakure vollkommen zerstört. Es geschah während der damaligen Chuuninprüfung, dass ein Komplott zwischen den Dörfern Sunagakure und Otogakure geschmiedet wurde. Sie hatten das Ziel Konohagakure, dessen Vernichtung für beide Parteien einen Vorteil im Machtausbau bedeuten würde, vollständig auszulöschen. Im Zuge dieser Verschwörung wurde die Chuuninprüfung von dunklen Ereignissen überschattet, wie dem Mord an einem Tokubetsu Jounin, der anscheinend etwas über diesen Angriffspakt herausgefunden hatte. Da jedoch eine Untersuchung dieses Vorfalls keine genauen Erkenntisse einbrachte, wurde dieser Fall nicht weiter behandelt.
Kurz darauf jedoch geschah etwas, das nicht so einfach zu den Akten gelegt werden konnte: Während des vierten Kampfes in der Finalrunde der Prüfung trat das ganze Ausmaß der Verschwörung ans Tageslicht. Suna- und Oto-Nin hatten um ganz Konoha herum Stellung bezogen und auf ihr Signal gewartet. Es stellte sich heraus, dass der zu den Kämpfen geladene Yondaime Kazekage in Wahrheit Orochimaru war, der, schon nach eigenhändiger Tötung des realen Dorf-Oberhauptes noch vor der Schließung des Paktes, dessen Gestalt angenommen und somit Suna von Anfang an kontrolliert hatte. Ebenso hatte er es geschafft, seine Untergebenen, als Leibwächter des von ihm gespielten Kazekage verkleidet, in die Loge der Kage hereinzuschmuggeln.

Das Signal zum Angriff für die Streitkräfte Suna's und Oto's war der Angriff Orochimaru's auf den dritten Hokage Sarutobi Hiruzen. Zu diesem Zeitpunkt hatte ein Beschwörungs-Team eine, vermutlich von Orochimaru vorbereitete, dreiköpfige Riesenschlange beschworen, welche die meiste Zerstörung übernehmen sollte. Währenddessen tobte der Kampf zwischen Orochimaru und dem Hokage, welcher sich trotz seines Alters noch erstaunlich gut zu wehren verstand. Um Orochimaru's Treiben ein Ende zu setzen und Konoha zumindest vorerst von diesem Übel zu befreien, blieb Sarutobi jedoch schlussendlich nichts anderes übrig, als die Versiegelungstechnik des Yondaime Hokage zu benutzen, die dieser damals gegen den Kyuubi no Youko angewandt hatte. Er schaffte es, den Teil von Orochimaru's Seele zu versiegeln, der seine Arme darstellte. So konnte dieser fortan keine Jutsu mehr ausführen, die Fingerzeichen benötigten. Jedoch forderte der Einsatz des Jutsu wie damals einen hohen Preis, nämlich das Leben des Sandaime Hokage. Während des Kampfes in der Chuunin-Arena gelang es dem Sannin Jiraya, die rasende Riesenschlange mit einer eigenen Beschwörung aufzuhalten, und drängte die anderen Angreifer aus Suna und Otogakure mit Hilfe der Konoha-Shinobi zurück.

Die Hauptwaffe Suna's, auf die der gesamte Schlachtplan gestützt war, der Ichibi-Jinchuuriki Sabaku no Gaara, war jedoch durch seinen kurz zuvor absolvierten Kampf gegen Uchiha Sasuke zu geschwächt und wurde zunächst aus dem Stadion und in Sicherheit gebracht. Jedoch wurde der Transport von einigen Konoha-Genin verfolgt und schließlich gestoppt. Dort, mitten in einem dichten Wald, kam es zum Kampf zwischen dem Kyuubi-Jinchuuriki Uzumaki Naruto und dem psychotischen Gaara. Dieser wurde von dem jungen, temperamentvollen Konoha-Genin jedoch knapp besiegt und konnte seine eigentliche Aufgabe als Zentrum des Angriffs nicht erfüllen.

Der darauffolgende Wiederaufbau des Dorfes Konohagakure beschäftigte jeden einzelnen Bewohner, doch als noch schwieriger stellte sich die Frage nach einem neuen Hokage heraus. Da Jiraiya ständig auf Reisen war, um einerseits Inspiration für sein Buch zu erlangen, aber auch andererseits Informationen über die gefährliche Organisation Akatsuki, schied er für diesen Posten aus. Also machte sich dieser zusammen mit Uzumaki Naruto auf, um nach der letzten Sannin zu suchen: Der Meisterin der Medizin, Tsunade.
Nach einem weiteren Kampf mit Orochimaru, welcher sich von seiner ehemaligen Kollegin die Arme heilen lassen wollte, konnten sie sie schlussendlich davon überzeugen, zurück nach Konohagakure zu kommen und die Godaime Hokage zu werden. Unter anderem deshalb, weil der Genin Naruto ihrem verstorbenen kleinen Bruder Nawaki so ähnlich war, hatte Tsunade wieder das Bedürfnis, die Bevölkerung von Konoha zu beschützen.
Sunagakure hingegen setzte den vorher noch blutrünstigen Sabaku no Gaara als neuen Kazekage ein, der durch Uzumaki Naruto eine komplett neue Auffassung von Freundschaft bekommen hatte.
-

  Spoiler Spoiler

Vergeltung entspringt einer Liebe zur Gerechtigkeit
und einem Verlangen, Unrecht wiedergutzumachen.
Aber Rache führt ins Unheil.
Drei Gesichter hat der Nachtengel, der Geist der Vergeltung:
Vergeltung, Gerechtigkeit, Barmherzigkeit.
  • Zum Seitenanfang

Kusanagi Kay Männlich

Wasa Tatsujin

Beiträge: 67

Geburtstag: 9. Juli 1988 (29)

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Kumogakure

Beruf: Infiltrator

16 Auszeichungen

5

Sonntag, 16. August 2009, 18:00

Kapitel 4 - Akatsuki



Seit dem Tod des Sandaime Hokage und des Yondaime Kazekage waren nun zwei einhalb Jahre vergangen.
Die Sannin hatten ihre Schüler aufgenommen, welche einen ähnlichen Weg einschlugen wie ihre Meister. Zwischen Konoha und Suna bildete sich erneut ein Bündnis des Friedens und der Freundschaft, auch wenn erst vor kurzem beinahe einen Krieg zwischen beiden ausgebrochen war. Und eine mysteriöse Organisation namens Akatsuki machte sich auf den Weg, ihre heimtückischen Pläne in die Tat umzusetzen.

Erst vor kurzem war der Sannin Jiraiya mit seinem Schüler Uzumaki Naruto von seinen Reisen zurückgekehrt und schon machte die kriminelle Organisation Akatsuki ihren ersten Zug. In der gleichen Nacht griff ein unbekannter Attentäter, der einen schwarzen Umhang mit roten Wolken darauf trug, den nur 16 Jahre alten Godaime Kazekage Sabaku no Gaara an und vernichtete beinahe ganz Sunagakure. Mit letzter Kraft konnte der Kazekage das Dorf vor der Zerstörung beschützen, doch gelang es dem Attentäter, das Oberhaupt Suna's zu fangen und zu entführen. Erst als der Verbrecher bereits mit dem Kazekage geflohen war, stellte sich heraus, dass Sunagakure von innen heraus infiltriert worden war. Suna rief sein verbündetes Dorf Konoha mit einer Eilmeldung zur Hilfe, worauf jene ein bereits bekanntes Team zu Hilfe schickten. Es handelte sich um niemand weniger als den legendären Hatake Kakashi, Sohn des weißen Fangzahn Konoha's, Uzumaki Naruto, den Jinchuuriki des Kyuubi no Youko und Schüler des legendären Sannin Jiraiya, und Haruno Sakura, die Schülerin der legendären Sannin Tsunade. Gemeinsam mit Chiyo, einer der Dorfältesten, konnten sie den Körper des Kazekage bergen, doch es war zu spät. Das, worauf Akatsuki es eigentlich abgesehen hatte, war der Dämon Ichibi no Shukaku, welcher im Kazekage schlummerte. Die Extraktion des Bijuu war für den Körper des Jinchuuriki so strapaziös, dass er unmittelbar nach dem Prozess starb. Chiyo, welche zuvor mit Haruno Sakura gegen ein Akatsuki-Mitglied, ihren eigenen Enkel Akasuna no Sasori, gekämpft und gewonnen hatte, opferte darauf ihr eigenes Leben, um mit einem verbotenen Medic-Jutsu das des Godaime Kazekage wieder zu erwecken. Sowohl Freude, als auch Trauer legten sich über die Bevölkerung, doch eine wichtige Information hinterließ der verstorbene Akasuna no Sasori der Kunoichi Haruno Sakura, noch bevor er starb.

Einige Zeit später machte Akatsuki einen Schachzug nach dem anderen. Dorf für Dorf überfiel die Organisation und entführte Jinchuuriki für Jinchuuriki. Zuerst die Kumogakure-Kunoichi Nii Yuugito, Wirtin des Nibi no Bakeneko. Die beiden Akatsuki, die für ihren Tod verantwortlich waren, überfielen ebenso den Tempel des Feuers in Hi no Kuni und ermordeten den ehemaligen Elite-Wächter Chiriku, um ein Kopfgeld zu kassieren, das auf ihn ausgesetzt war. Nach einer langen Jagd wurden die beiden Akatsuki gestellt und in einem Kampf gegen jene starb auch ein weiterer Elite-Wächter, der Sohn des Sandaime Hokage, Sarutobi Asuma. Die Schüler des ehemaligen Elite-Wächters wollten Rache und verfolgten die Akatsuki, worauf ein weiterer Kampf entbrannte. Mit Hilfe ihrer Freunde besiegten sie die beiden scheinbar unsterblichen Akatsuki. Die Überreste Hidan's, eines der beiden Abtrünnigen, liegen vergraben in einem Wald, der vom Nara Clan noch heute überwacht wird.

Kurze Zeit darauf gelang es Akatsuki trotz Verluste in den eigenen Reihen, nahezu alle anderen Bijuu in ihre Gewalt zu bringen. Uchiha Sasuke, welcher unter Orochimaru trainiert hatte, tötete seine Meister und machte sich zum Ziel, seinen Bruder Uchiha Itachi zu töten, welcher ein Mitglied Akatsuki's war. Auf seinem Weg, den er mit drei neuen Gefolgsleuten unter dem Namen Team Hebi ging, stellte sich ihm ein anderes Akatsuki-Mitglied, der Attentäter Deidara in den Weg und in einem Kampf opferte sich der Akatsuki selbst, um Uchiha Sasuke zu töten. Es war ein haarscharfer Trick notwendig, dass Sasuke den Kampf überleben konnte, denn in seiner finalen Attacke sprengte sich der Akatsuki selbst und verwüstete in einer immensen Explosion, die man in allen fünf großen Shinobi-Dörfern sehen konnte, alles in einem Radius von fünf Kilometern um sich herum. Gerade mit dem Leben davon gekommen setzte Uchiha Sasuke seinen Weg fort und stellte sich kurz darauf Uchiha Itachi im Kampf. Die Schlacht dauerte lange an, doch als Sieger trat dieses Mal Sasuke hervor. Als der Sieger feststand, überzeugte Akatsuki den siegreichen Uchiha, sich samt seinem Team der Organisation anzuschließen, worauf dieser einwilligte. Somit gewann Akatsuki vier neue Mitglieder, nachdem es durch diese erst zwei weitere verloren hatte. Seit diesem Zeitpunkt nannten sich die vier fortläufig Team Taka.

Nahezu zeitgleich infiltrierte der Sannin Jiraiya das Dorf Amegakure und kämpfte gegen den Anführer der Organisation Akatsuki, Pain. In einem heftigen Kampf fiel der Sannin, jedoch hinterließ er eine Botschaft an die Nachwelt, um gegen Pain siegen zu können.

Als Uchiha Sasuke und sein Team vollständige Mitglieder Akatsuki's wurden, machten sie sich auf den Weg, das vorletzte Bijuu in ihre Gewalt zu bringen. Der Jinchuuriki des achtschwänzigen Dämons war niemand weniger als der Bruder des Raikage Kumogakure's, welcher in einem Kampf gegen Team Taka als Verlierer hervorging und scheinbar von Akatsuki gefangen genommen wurde. Der Raikage war erzürnt und berief ein Treffen der fünf Kage ein, während sich in Konoha jedoch die Ereignisse überschlugen. Dass der echte Jinchuuriki entkommen war, wusste bis dato noch keiner.

Der Anführer der Organisation Akatsuki, Pain, griff das Dorf versteckt hinter den Blättern an, um den Jinchuuriki des Kyuubi no Youko, Uzumaki Naruto gefangenzunehmen, jedoch befand sich dieser zu jener Zeit nicht in Konoha. Als Pain davon erfuhr, verwendete er eine geheime Technik, mit der er das gesamte Dorf auf einen Schlag dem Erdboden gleich machte, und nur dadurch, dass die Hokage eine verbotene Technik anwandt, konnte die Bevölkerung Konoha's überleben, wenngleich sie auch schwere Verluste erlitt. In einer Eilmeldung erfuhr Uzumaki Naruto von der Zerstörung Konoha's und kehrte schnellstmöglich zu seinem Dorf zurück, um gegen den Anführer Akatsuki's zu kämpfen. Ein epischer Kampf war entfacht, und mit neu erlernten, geheimen Künsten, die sich Senjutsu nannten, besiegte er den Anführer Akatsuki's beinahe. Es schien anfangs, als würde Uzumaki Naruto gewinnen, doch Pain hatte noch einige Trümpfe in der Hinterhand. Er konnte Uzumaki Naruto auf dem Boden festnageln und der Kampf schien entschieden, doch durch ein bewegendes Ereignis wandt sich das Blatt erneut. Eine Kunoichi, wahrscheinlich eine Freundin Uzumaki Naruto's stellte sich zwischen diesen und den Akatsuki, um ihren Freund zu beschützen, doch wurde sie mühelos von Pain besiegt. Es schien, als hätte er die Kunoichi vor Naruto's Augen getötet, worauf dieser in der Verzweiflung durchdrehte. Schlagartig entfesselte er den Dämon in sich und nutzte nahezu dessen gesamte Kraft, um Pain zu vernichten. Es kam sogar beinahe so weit, dass das neunschwänzige Fuchsungeheuer vollständig ausbrach, doch Naruto konnte es mithilfe des damaligen Fuuinjutsu des Yondaime Hokage gerade noch wieder bändigen und bezwung kurz darauf Pain mit seiner eigenen Stärke. Es stellte sich heraus, dass der Pain, oder besser die sechs Körper Pain's, gegen die Naruto zuvor gekämpft hatte, von einem originalen Körper kontrolliert wurden, welchen Uzumaki Naruto zur Rede stellte.

Nach dem Gespräch änderte Pain seine Einstellung und belebte alle, die er bei sienem Angriff getötet hatte, mithilfe seines Doujutsu, dem Rinnegan, wieder. Mit dieser Aktion ließ er sein Leben, doch sein neugewonnener Glauben an Naruto sollte diesen fortan begleiten.

Be aware of Wana-Teishu ! - Cheetahz in a pocket scroll !
| |
  • Zum Seitenanfang

6

Freitag, 23. Oktober 2009, 15:50

Kapitel 5 - Licht und Schatten



Nach dem Kräfte-zehrenden Kampf gegen den Anführer der Akatsuki, der für Konohagakure und die Shinobi-Welt zwar große Verluste bedeutete, letzten Endes jedoch siegreich ausgegangen war, musste das im Kampf zerstörte Dorf von Grund auf neu aufgebaut werden. Die Bewohner Konoha's hielten zusammen und schafften es, ihr einst wunderschönes Dorf wieder neu erblühen zu lassen. Mit Blut und Schweiß bauten sie die Häuser wieder auf und standen die darauf folgenden schlechten Zeiten durch. Ihr Wille des Feuers blieb also auch nach dieser Katastrophe weiterhin bestehen.

Zwei Jahre nach dieser Schlacht übernahm in Ta no Kuni ein neuer Lehensherr die Macht. Trotz der vorher durch Orochimaru erschütterten Beziehung zu Konoha sorgte der nun neue Daimyou für eine Friedenssicherung zwischen Ta no Kuni und Hi no Kuni. Dies geschah nicht alleine wegen der wirtschaftlichen und politischen Vorzüge, sondern vor allem stärkte die symbolische neue Zusammenführung beider Dörfer die Hoffnung und Motivation ihrer Bewohner.

Etwa zu dieser Zeit fand in Konohagakure noch ein weiteres großes Ereignis statt. Der Hyuuga Clan, der schon seit Generationen in eine Haupt- und Nebenfamilie aufgeteilt war, wurde zu einem großen Haus vereint. Zu verdanken war dies einem herausragenden Mitglied der Neben- und dem damaligen Oberhaupt der Hauptfamilie, die die Streitigkeiten beiseite legten und sich einig waren, diese sinnlose Regel zu brechen und die alten Traditionen abzuschaffen, um eine ebenbürtige Gemeinschaft herzustellen. Dies brachte nicht nur die einstige Nebenfamilie dazu, Zugang zu höherwertigen Jutsu zu bekommen, insbesondere wurden hiermit auch zahlreiche innere Konflikte des Clans beseitigt und die Hyuuga konnten noch geschlossener und mächtiger werden.

Doch wo es Licht gibt, da ist auch Schatten...
Zur Zeit der Hyuuga-Entsiegelung nämlich tauchte eine längst vergessene Gruppe von ehemaligen Konoha-Bürgern wieder im Feuerreich auf. Genauer gesagt war sie den Bewohnern des Dorfes, inklusive der einzelnen Hokage, nicht einmal bekannt. Es handelte sich um eine Gruppe dreier Waisen, die vor etwa zwanzig Jahren unehelich im Uchiha Clan geboren wurden. Die Mutter der Kinder, Uchiha Verdana, wusste, dass dies eine Schande für ihre bekanntermaßen strenge Familie darstellen würde, darum verließ sie zusammen mit den Drillingen das Dorf. Natürlich war sie sich darüber im Klaren, dass sie dadurch zum Nuke-Nin würde, doch sie konnte es nicht verantworten, dass ihre eigenen Kinder in Zukunft nur als der Abschaum ihres Clans angesehen werden sollten. Das hatten sie nicht verdient.
Draußen in der Wildnis hielt sich Verdana auf und kämpfte darum, ihre Sprösslinge unerkannt und dennoch gesund großzuziehen. Es war eine gewaltige Umstellung von ihrem normalen Shinobi-Leben, doch nun konnte sie nicht mehr zurück. Auch die Oi-Nin saßen ihr im Nacken, doch da sie keine schweren Aufträge aus der Unterwelt annahm, wurde sie auch nicht als große Gefahr eingestuft. Zwölf Jahre konnte sie so den Fängen Konoha's entkommen, doch dann war die Flucht vorbei... Irgendwann musste sie ja gefunden werden, und nun war es soweit. Sie hatte ihren Kindern schon immer eingetrichtert, dass sie auf jeden Fall unbemerkt fliehen müssten, falls es denn je so weit kam. Und trotz der unbändigen Wut ihres ältesten Sohnes, Uchiha Shinonzu, befolgten sie den Befehl ihrer Mutter und verschwanden weit hinaus in die unbekannte Welt.
Schließlich war es soweit, die drei unbekannten Uchiha hatten ihr Exil in der Wildnis lange genug gelebt. Zwar konnte Konoha keinerlei Informationen aus Verdana bekommen, da sie vorher Selbstmord begangen hatte, doch auch ohne einen Nuke-Nin-Status war das Leben der drei in der wilden Natur eine ständige Gefahr, die sie jedoch im Endeffekt nur stählte. Als sie dann letztendlich beschlossen, zum Feuerreich zurückzukehren und über den Verbleib ihrer Mutter nachzuforschen, erfuhren sie von Zivilisten die entsetzliche Nachricht: Nicht nur war ihre Mutter durch Suizid aus dem Leben geschieden, nein. Der gesamte Uchiha Clan wurde bis auf zwei Personen vollständig ausgelöscht, und anscheinend wurde es auch noch von der Regentschaft Konoha's selbst angeordnet! Durch diese Erkenntnis brannte bei dem sowieso schon psychisch labilen Shinonzu eine Sicherung durch. Er brüllte laut aus, zerstörte mehrere Gebäude mit antrainierten Jutsu seiner Mutter und brachte mehrere Zivilisten um. Nun war es soweit, der gerade erst wieder aufgetauchte Uchiha Clan wurde sofort als eine Gruppe von Nuke-Nin eingestuft, die es einzufangen und zu eliminieren galt. Uchiha Hiko und ihr Bruder Semmonka schafften es unter großer Anstrengung, ihren Aniki festzuhalten und mit ihm zu fliehen, gerade bevor die ANBU Konohagakure's ankamen.
Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, bis die Drillinge diesen Schock verdaut hatten. Die Sitte der Uchiha war schuld, dass ihre Mutter zur Nuke-Nin wurde. Die Oi-Nin Konoha's waren schuld, dass ihre Mutter Selbstmord beging. Und die Regierung Konoha's war schuld, dass ihre gesamte Familie vernichtet wurde. Konohagakure und die Uchiha... Alle drei waren sich einig, dass sie fortan nichts mehr mit diesen zu tun haben wollten. So lag es nahe, was zu tun war. Gegen ihr eigenes Blut konnten sie nichts unternehmen, doch zumindest ein neuer Clan-Name war möglich und nötig, um mit ihrer Vergangenheit abzuschließen. Und den gaben sie sich selbst: "Hekiougi", der verzerrte Fächer.
So wurden drei der letzten Überlebenden des Uchiha-Massakers zu gesuchten Verbrechern und mussten weiterhin im Untergrund Schutz vor Konoha suchen. Doch es machte ihnen nichts mehr aus. Fortan hatten sie nur ein Ziel: Der Aufstieg zum mächtigsten Clan der Welt, um niemals wieder von derartig verworrenen Idealen und Zielen unterjocht zu werden!
Kyokuko Tsuki ||| Jutsu ||| Logbuch ||| Bingo-Buch ||| Kuchiyose
"I suggest you run... I want to savor this."
  • Zum Seitenanfang

Beiträge: 140

Geburtstag: 28. Februar 1990 (28)

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Konoha

21 Auszeichungen

7

Sonntag, 15. November 2009, 11:24

Kapitel 6 – Das Erwachen der Träumenden



Immer näher rückte das verheißungsvolle Jahr 83 vor Zen Saiki. Dies sollte die Wiedergeburt der Kaguya bedeuten, deren Klonungsprojekt "Arata na Hone" vor 18 Jahren begonnen hatte und nun seinen Abschluss finden sollte. Längst wusste kaum mehr jemand von der Züchtung, was in erster Linie daran lag, dass der Sannin Orochimaru sie als streng vertrauliches Material behandelt hatte, wodurch nach seinem Tod das Wissen über sie allmählich versiegte. Dennoch lief auch nun noch alles weiterhin wie geplant ab, verborgen vor den Augen der Öffentlichkeit. Als der Moment kam, wie der Großrechner die Zufuhr des Narkosemittels über die künstlichen Nabelschnüre stoppte, geschah in der Tat, was Orochimaru angestrebt hatte. Nach und nach erwachten seine Schöpfungen aus ihrem jahrelangen Traum und erblickten zum ersten Mal die Realität. Verwirrt und verängstigt brachen sie aus ihren Brutkörben aus und befreiten teilweise auch die anderen Schlummernden. Niemand war da gewesen, der ihre Geburt überwachen hätte können, und so gelang die Flucht der so seltenen Blutlinie.

Ihre neuentdeckte Welt war groß und steckte noch voller Geheimnisse, so dass sie anfangs Schwierigkeiten hatten, sich an die Umgebung zu akklimatisieren. Sie hatten nur ihre Instinkte und mussten somit viel von Fremden lernen, was durch simple Beobachtung geschah. Niemals gaben sie in dieser Zeit ihre wahre Herkunft preis, sondern hielten sich nach Möglichkeit von jedweder Zivilisation fern, weshalb hauptsächlich allerlei Höhlen als Unterschlupf dienten. Nur für Nahrung trieb es sie in Form von schnellen und tödlichen Angriffen in die Dörfer der Umgebung, um dann schnellstmöglich wieder unterzutauchen. Damit sie hierbei nicht erkannt wurden, töteten sie gar Frauen und Kinder und zogen anschließend ähnlich Nomaden weiter durch das Land, um jeder Form von Verfolgung zu entgehen. Schnell erwachte in der Bevölkerung des Landes die Furcht vor dem Unbekannten, doch noch gelang es den Züchtungen, unbemerkt zu bleiben.

Die Kaguya und ihr mächtiges Bluterbe der Knochenmanipulation waren zurückgekehrt und bahnten sich im Schatten der Bevölkerung Ta no Kuni's ihren neuen Weg.
Hyuuga Akio – Genin ; Hyuuga Akio's Jutsu ; Hyuuga-Clan ; Kaninchen ; Logbuch



Gründer des Faultier-Signaturen-Fanclub e. V.

___


___
  • Zum Seitenanfang

Beiträge: 89

Warnungen: 0
Verwarnungen: 1
Verwarnungen anzeigen

Geburtstag: 3. September 1988 (29)

Geschlecht: Männlich

9 Auszeichungen

8

Montag, 28. Dezember 2009, 04:43

Kapitel 7 - Blutopfer



Das Jahr 83 vor Zen Saiki war nicht nur für die Kaguya von Bedeutung. Eine merkwürdige Mordserie durchzog die Shinobi-Welt, kaum ein Dorf und kein Land blieb von dieser Blutgier verschont. Als wäre das nicht schon genug, verschwand pro Dorf auch noch ein Bewohner, kurz nachdem ein solcher Mord verübt worden war. Natürlich fiel sofort der Verdacht auf einen eben solchen Dorfbewohner, doch ohne einen solchen als Gefangenen ließ sich dieser Verdacht nie erhärten. Außerdem hatten die geflohenen Bewohner der einzelnen Dörfer augenscheinlich nicht einmal im entferntesten etwas miteinander zu tun. Die Mordserie zog sich, mit merkwürdig langen Abständen, über viele Jahre hinweg, bis in das Jahr 57 vor Zen Saiki.

In diesem Jahr trug sich der vermutlich spektakulärste Mordversuch in der gesamten Mordserie zu: Das Attentat auf den damaligen Daimyou von Taki no Kuni. Der Mörder, ein dem Lehensherrn nahestehender Freund namens Tala, wurde gefasst und den Shinobi von Takigakure übergeben. Diese verhörten den Täter mehrere Stunden am Stück, setzten ihn physischer wie psychischer Folter aus und taten alles, um die wahren Hintergründe dieser Vorfällen aufzudecken. Nach stundenlanger Folter brachen sie schließlich den Willen des Gefangenen, und er sprach stockend von den Hintergründen: Seine Gruppierung nannte sich Hekiougi Clan, anscheinend eine Bande gesetzloser Shinobi, die sich aus den Überlebenden des alten Shinobi Clans der Uchiha von Konohagakure zusammengesetzt hatte. Wo genau der Stützpunkt des Clans lag oder wie viele Mitglieder er umfasste, vermochte der Gefangene nicht zu sagen, da er in das Land des Wasserfalls hineingeboren worden war und niemals den Hauptsitz auch nur gesehen hatte. Danach starb er fast augenblicklich an den Folgen seiner beigebrachten Verletzungen und der psychischen Belastungen, die einen Herzanfall auslösten. Um sich der genauen Größe dieses Clans bewusst zu werden, sandte Takigakure ANBU-Einheiten aus, um nach diesem Clan zu suchen und Informationen zu sammeln. Allerdings gab es für sie allein nur wenige Informationen vorzufinden, weswegen sie auch andere Dörfer baten, sie bei dieser Hetzjagd zu unterstützen. Diese Zusammenarbeit trug schnell erste Früchte: Die Dörfer bekamen Informationen über den Anführer der Hekiougi, einen mächtigen Shinobi, der die größten Geheimnisse der Welt gesammelt hatte und dieses auf unbekanntem Wege erhaltene Wissen gezielt einsetzte, um die Kontrolle über seine Machenschaften zu behalten und weitere Mitglieder zu sammeln. Der Stützpunkt des Clans konnte bis in das Land des Tees zurückverfolgt werden; doch alle ANBU-Einheiten, die dieses Land infiltrierten mit dem Auftrag die Basis des Clans zu finden, kehrten nie zurück.
-

  Spoiler Spoiler

Vergeltung entspringt einer Liebe zur Gerechtigkeit
und einem Verlangen, Unrecht wiedergutzumachen.
Aber Rache führt ins Unheil.
Drei Gesichter hat der Nachtengel, der Geist der Vergeltung:
Vergeltung, Gerechtigkeit, Barmherzigkeit.
  • Zum Seitenanfang

Yuusha Kurono Männlich

Koyuu Kekkai

Beiträge: 109

Geburtstag: 16. Januar

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Kirigakure

Beruf: Ninja

1 Auszeichung

9

Sonntag, 21. Februar 2010, 21:57

Kapitel 8 - Der Reinigungs- und Jagdbefehl



Es trug sich im Jahre 57 vor Zen Saiki zu, alle Dörfer waren sich in einem Punkt vollkommen einig: Den Nuke-Nin und insbesondere dem Hekiougi Clan musste unbedingt Einhalt geboten werden, wollten sie in Zukunft vor deren Terror geschützt sein. Die Mitglieder dieser Gruppen mussten ausgelöscht werden, koste es, was es wolle. Sie boten eine zu große Gefahr für die Allgemeinheit, wie sich bereits am Attentatsversuch gezeigt hatte.

Diese Gedanken waren der Beginn des großen "Reinigungs- und Jagdbefehls", der die größte Jagdserie aller Zeiten einläutete, in welcher zahlreiche Oi-Nin so gut wie alle Nuke-Nin finden und vernichten sollten. Zehn Jahre lang sollte diese Hetzjagd andauern und das Ende für die gesamten Nuke-Nin bedeuten, denn wenn alle Dörfer auf diese gemeinsam gegen sie vorgingen, wer konnte sich davor noch ernsthaft in Sicherheit wägen?
Große Erfolge konnten erzielt werden und auch einige Mitglieder des Hekiougi Clans wurden gefangen und exekutiert.
Innerhalb von drei Jahren waren bereits große Teile der bekannten Verbrecher durch die Oi-Nin getötet worden, was erst die wahre Macht dieses Schachzugs zeigte und den Glauben der Dörfer stärkte, dass der Reinigungs- und Jagdbefehl innnerhalb von insgesamt zehn Jahren alle Nuke-Nin auslöschen würde.

Die Gegenbewegung ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Nach jahrelanger Vorbereitung gründete ein unbekannter Nuke-Nin 54 vor Zen Saiki ein Dorf, das später grausame Geschichte schreiben würde: Yamigakure.
Es handelte sich hierbei um ein Dorf im Flussreich, das Kriminellen sicheren Unterschlupf vor dem Tod durch die Dörfer gewähren sollte. Doch es sollte auch zu einer neuen Streitmacht anwachsen, die kombiniert mit allerlei Intrigen das Ruder in diesem Krieg herumreißen sollte.

Diese Neuigkeit verbreitete sich rasch innerhalb den dunklen Netzen der Unterwelt und brachte Yamigakure den Ruf eines "Wunders" für die Verbrecher ein. Innerhalb von vier Jahren wurde Yamigakure zu einer großen Zusammenkunft von Nuke-Nin und auch einfachen Verbrechern und hielt sein Versprechen, denn hier waren sie geschützt vor den Oi-Nin. Nur eine große Gruppe wanderte nicht sofort nach Yamigakure aus: Der Hekiougi Clan, der vorerst in seinem Tempel im Reich des Tees zurückblieb.

Im Jahre 50 vor Zen Saiki war es aber auch für diese soweit, denn ihr Unterschlupf wurde schlussendlich von den Shinobi-Dörfern entdeckt und in einem blutigen Überfall vernichtet. Die Dörfer erreichten letztendlich ihr großes Ziel: Einen vermeintlichen Todschlag für den Hekiougi Clan. Zwar fanden mit dem Tempel auch viele andere Clansmitglieder ihr Ende, jedoch zogen die übrigen nach Yamigakure in einen sicheren Unterschlupf und planten ihre Rache. In der Metropole der Finsternis...

  Spoiler Spoiler

I am the bone of my sword
Steel is my body and fire is my blood
I have created over a thousand blades
Unknown to death nor known to life
Have withstood pain to create many weapons
Yet those hands will never hold anything
So as I pray - Unlimited Blade Works
Du bist mir eh verfallen Kurono

Signaturbild von Kyokuko Tsuki
  • Zum Seitenanfang

Beiträge: 72

Wohnort: Kumogakure

21 Auszeichungen

10

Montag, 10. Mai 2010, 21:33

Kapitel 9 - Unterwerfung der Kaguya



In den frühen Monaten des Jahres 83 vor Zen Saiki kam es immer wieder zu Berichten von Überfällen auf abgelegene Dörfer des nord-östlichen Gebietes des Reisfeldreiches, welches sich aufgrund seiner von anderen Shinobi-Nationen weit entfernten Lage eigentlich stets nur für seine Landwirtschaft und Verschlafenheit bekannt gewesen war. Nähere Untersuchungen durch das ansässige Otogakure offenbarten bald, dass es zwar unter den Anwohnern einige Verletzte gab, doch die Angriffe in ihrer Natur hauptsächlich auf das Plündern beschränkt geblieben waren. Ein weiter interessanter Aspekt zeigte sich im fast ausschließlichen Stehlen von Nahrung. Zwar waren die örtlichen Bauern ohnehin nicht besonders wohlhabend und viel zu erbeuten bot sich nicht dar, doch das gänzliche Verschonen des Ersparten der Landbevölkerung und das alleinige Aneignen des berühmten Reises machte die ermittelnden Shinobi stutzig. Obwohl von den Tätern offenbar keine besonders bedeutende Gefahr ausging, wurde die Suche trotzdem intensiviert, da die Bauern von der außergewöhnlichen Stärke der Räuber berichteten, denen die einfachen Männer der Dörfer selbst bewaffnet nichts entgegenzusetzen hatten.
Als jedoch die Wochen ohne konkrete Ergebnisse verstrichen, wurde dem Problem nur noch mäßige Wichtigkeit zugestanden und der Großteil der abgestellten Ninja wurde wieder in den normalen Missionsdienst versetzt, da die Unterstützung der ärmlichen Bauern allein auf Solidarität und Bitten des Feudalherren beruhte und von diesen nicht entlohnt werden konnte. Obwohl über die Jahre immer wieder vereinzelt Überfälle erfolgten, konnten keine Täter gefasst werden und spätestens mit der Entdeckung der Hekiougi im Jahre 57 vor Zen Saiki fielen die rätselhaften Diebeszüge vollends in ihrer Priorität.

Mit Beendigung des Reinigungs- und Jagdbefehls 47 vor Zen Saiki ermöglichte die anbrechende große Friedenszeit jedoch wieder mehr Mittel für die Untersuchung der nun schon seit Jahrzehnten andauernden Problematik, die weitere 10 Jahre später ihren Höhepunkt mit dem Tod des jungen Sohnes eines einflussreichen Bauers bei einem der Überfälle ihren Höhepunkt fand. Seinen Einfluss geltend machend, sorgte er für einen Streik aller Reisbauern des Gebietes, was ein energischeres Handeln des Feudalherren und somit der Shinobi erzwang. Bereits wenige Monate später waren die Ninja dann bei einem Angriff auf ein Dorf in der Lage, drei der Übeltäter zu fassen, die sich als Mitglieder des verloren geglaubten Kaguya Clans entpuppten. Mit der Aufdeckung ihrer Herkunft und in Anbetracht ihrer Taten in den vergangenen Jahren wurde schnell die Auffassung entwickelt, die Kaguya müssten allesamt gefasst und unter Aufsicht gestellt werden. Unter großem Aufwand, der durch die friedliche politische Lage möglich war, gelang es den Shinobi von Otogakure tatsächlich, den gesamten Clan einzufangen und zwang den unterworfenen "wilden" Kaguya harte Arbeiten auf, die als Strafe und Kosten-reduzierender Faktor für die Aufsicht und Versorgung gerechtfertigt wurde.
  • Zum Seitenanfang

Hikari Senshu Männlich

Kaichuudentou

Beiträge: 97

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Kumogakure

19 Auszeichungen

Themenstarter Themenstarter

11

Montag, 5. Juli 2010, 13:26

Kapitel 10 - Der Bürgerkrieg von Kiri- und Otogakure



In diesem dunklen Abschnitt der Geschichte Kiri- und Otogakure's herrschten allgemeine Unruhen in Form von spürbarer Unzufriedenheit in der breiten Bevölkerung, was auch zum Ende der lang anhaltenden Friedenszeit des Kontinents führte.
Vor allem in Kirigakure war die Bevölkerung den Shinobi gegenüber misstrauisch; sie hatten zu viele Geheimnisse, Spionage-Akte, aber vor allem Fähigkeiten, die denen des normalen Bürgers weit überlegen waren. In dieser Hinsicht war ihnen vor allem die wieder aufgebaute Gemeinschaft all der Hyouton-Befähigten ein Dorn im Auge, denn sie beherrschten das Eis - sie waren in der Lage, Wasser in beinahe jeder erdenklichen Form zu gefrieren und nutzen. Die Tatsache, dass diese Shinobi ihr Reich, das Reich der Bevölkerung beschützten, machte die Bevölkerung jedoch weiterhin zunehmend misstrauisch. Sie hatten Angst, die Shinobi würden planen, das Reich völlig zu übernehmen und unter den Händen des Mizukage zu unterjochen. Dabei sollten alle "Normalen" getötet werden, da sie vielleicht etwas von den Geheimnissen der Shinobi erfahren hatten. Aus dem Misstrauen wurde Hass gegenüber den Shinobi, die sie aufgrund ihrer Fähigkeiten identifizieren konnten – den Hyouton-Nutzern, die so weit verstreut waren, dass sie nicht einmal mehr denselben Nachnamen trugen.
Die Bevölkerung rief den Kage dazu auf, die Tätigkeiten der Shinobi ausnahmslos preiszugeben. Doch der Mizukage verneinte dies mit der Begründung, jede Information, die die Bevölkerung habe, wäre ein Sicherheitsrisiko für das Dorf, da dieses so ausnahmslos den anderen Dörfern ausgeliefert wäre. Diese Aussage war der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Noch in der gleichen Nacht kam es zur Eskalation: Bürger drangen in die Häuser der Familien ein, von denen sie wussten, dass sie Shinobi waren - dass es sich hierbei hauptsächlich um die Häuser der Eis-Beherrscher handelte, trug nicht unwesentlich zu deren beinahe völliger Ausrottung bei. Diese wurden nämlich nicht nur im Schlaf überrascht, sondern sahen sich auch in dem Konflikt, dass sie keine Bürger angreifen, geschweige denn töten durften. Viele verloren ihr Leben, hauptsächlich Shinobi-Verluste verbuchte dieser Aufstand, der zeitgleich eine handvoll Mitglieder dieses alten Clans dazu zwang, das Dorf zu verlassen.
Der Kage war sichtlich entsetzt und rief zu einer öffentlichen Tagung auf. Etwas Derartiges durfte und konnte nicht noch einmal geschehen. Er einigte sich mit der Bevölkerung auf eine Mittellösung, bei welcher dem Volke minder wichtige Informationen zu Ohren kommen und der weitere Schutz des Reiches gewährleistet würde, wenn die Bevölkerung den Shinobi nur völlig vertraue und keine Fragen über geheime Missionen stelle. Einige Zeit nach der wieder einkehrenden Ruhe kamen die geflohenen Ninja wieder nach Kiri zurück. Sie vertrauten dem Abkommen und so hüteten sie weiterhin Kirigakure's Geheimnisse und sein Kekkei Genkai.

Nur zwei jahre später fand sich auch das Reisfeldreich in einer ähnlichen Lage wieder. Der mächtige Clan der Kaguya litt stark unter der Versklavung durch Ta no Kuni's Bevölkerung. Nach mehreren Jahrzehnten der Unterdückung, in denen sich der Clan menschliches Durchschnitts-Wissen aneignen konnte, kam es zum ersten dokumentierten Vorfall, in dem ein Kaguya seinen Sklavenhalter samt Familie tötete. Die Bevölkerung war außer sich ob so einer Aufsässigkeit und wollte den ungehorsamen Sklaven peinigen und umbringen, auf dass kein anderer je wieder an so eine Tat denken würde. Doch es kam anders. Die Kaguya waren inzwischen so intelligent wie jeder andere Normal-Bürger geworden und wussten sich zu helfen. Alle Angriffe von Oto's Bevölkerung resultierten nur in Opfern ihrer eigenen Reihen. Die Kaguya waren mit ihrem Kekkei Genkai und ihren neu gewonnenen Erfahrungen einfach zu mächtig.
Nach dieser blutigen Schlacht kam es durch langwierige Verhandlungen seitens des Anführers des versteckten Dorfes im Klang schließlich zu einem Waffenstillstand zwischen den Peinigern und ihren Opfern, und die Kaguya wurden den anderen gesetzlich gleichgestellt. So geschah es also, dass der erst von Kiri fast ausgerottete und dann von Oto gepeinigte Clan seine Macht zurückgewann und wieder aufblühen konnte. Er erwachte in Ta no Kuni zu neuem Leben und schenkte seinem neuen Heimatland somit ein mächtiges Bluterbe. Kiri wusste vom Wiederaufleben der Kaguya und den Entwicklungen in Otogakure nicht viel und beklagte sich deshalb auch nicht über den Verlust seines Kekkei Genkai. Die Spannung zwischen Oto's originaler Bevölkerung und seinen neu gewonnenen Clan-Mitgliedern kochte jedoch im Inneren weiter...
  • Zum Seitenanfang

Beiträge: 140

Geburtstag: 28. Februar 1990 (28)

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Konoha

21 Auszeichungen

12

Montag, 15. November 2010, 21:37

Kapitel 11 - Krieg um das Heimatblut



Kaum ein Jahr hielt der im Inneren weiterbrodelnde Konflikt in Otogakure die Massen unter Kontrolle. Immer öfters sprachen Menschen, meist mächtige und anerkannte Handelskaufleute der alten Zunft, ihren Unmut über die Befreiung der Kaguya frei heraus. Sie fürchteten die wilde Ader und die Rache der Knochenmenschen und waren nicht selten sogar bereit, Gelder in Initiativen gegen die Kaguya zu investieren. Unruhe, die nicht nur Dorf-intern lauschendes Gehör fand. Auch Mizu no Kuni, allen voran Kirigakure, fand sich durch die immer populärer werdende Neuigkeit mehr als beleidigt. Wie konnte es dieses nach außen so schwach wirkende Land unter der Bewachung Otogakure's wagen, einen der ältesten Clans des Kontinents unter seiner Flagge zu vereinen? Ein Skandal, der die Shinobi-Welt wie kaum ein anderer zum Kochen bringen sollte. Hitzige Debatten zwischen den Dörfern waren die Folgen, in welchen Kirigakure die bedingungslose Aushändigung der kompletten Blutlinie verlangte, während Otogakure als Gegenpartei für die neuerworbenen Heimatrechte der Kaguya einstand. Zu wertvoll war der mächtige Clan für beide Seiten geworden, als dass ein Nachgeben einer der Parteien auch nur in geringen Zügen Ansätze versprach.

Schließlich, am Höhepunkt des Konflikts, fuhren die Massen der stolzen Kirigakure-Shinobi wie ein Orkan über Ta no Kuni hinweg. Man wollte nicht mehr verhandeln und immer wieder in aussichtlose Diskussionen mauern. Unter dem Leitsatz, die verlorenen Brüder der alten Blutgeneration in die Heimat zurückzubringen, griff man das Reisfeldreich erbarmungslos an und eroberte bereits große Teile des Landes. Otogakure selbst jedoch leistete Widerstand bis in die letzten Züge. Und auch die Kaguya kämpften an der Seite derer, die sie über Jahre hin unterdrückt hatten. Dennoch war dieser Widerstand nicht ausreichend und immer häufiger sprangen die Zahlen der Gefallenen auf Seiten Oto's in beunruhigende Höhen. Die Rettung sollte ein Bündnis versprechen, das ohne den Einfluss des Krieges in einer solchen Art niemals hätte entstehen können. Oto bat das mächtige Konoha und damit das Reich des Feuers um Hilfe. Tatsächlich, zur Überraschung nicht Weniger, kam Hi no Kuni dieser Bitte bei. Man tat dies, um das Gleichgewicht der Mächte innerhalb der östlichen Hälfte des Kontinents zu wahren, so dass folglich Konflikte unterbunden werden konnten, so zumindest die Darstellung nach außen. Was die wahren Hintergründe des Bündnisses und der damit verbundenen Rettung der Shinobi des Klanges waren, sollte sich er nach Ende des Feldzuges gegen Kirigakure zeigen.

Mit der Einschaltung des mächtigen Nachbarn Oto's konnte Kirigakure nicht rechnen und fand sich nun in einer unvorhersehbaren Situation. Konoha schnitt sämtliche Verbindungen Kiri's zum Festland ab und so sahen sich die in Ta no Kuni stationierten feindlichen Truppen ohne Versorgung von Nahrung und ohne Nachkommen potentieller Verstärkung in einer Misere. Damit war das Schicksal des Krieges bestimmt. Kirigakure musste kapitulieren und zog sich die Wunden leckend zurück in die Heimat. Ein triumphaler Sieg für das neue Bündnis zwischen Oto- und Konohagakure, deren Kriegsvertrag jedoch nicht mehr allzu lange Bestand haben sollte...
Hyuuga Akio – Genin ; Hyuuga Akio's Jutsu ; Hyuuga-Clan ; Kaninchen ; Logbuch



Gründer des Faultier-Signaturen-Fanclub e. V.

___


___
  • Zum Seitenanfang